Das Wunder von Bern (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Manumania
War es wirklich ein Wunder???
Pro:
Geschichtlich sehr interessant, einfach Perfekt!
Kontra:
Wäre gerne dabei gewesen, als Zúschauer in Bern :-(
Empfehlung:
Ja
Als Fußballfan war „Das Wunder von Bern“ für mich natürlich Pflicht. Ich verabredete mich mit 2 weiteren Fußballfan Kumpels und so war es gestern soweit das wir uns „Das Wunder von Bern“ angesehen haben.
1. Story
2. Schauspieler
3. Regie
4. Eigene Meinung
==== Story ====
Ich werde hier den fast den ganzen Film schildern, da wohl jeder weiß das Deutschland im Finale 1954 Ungarn mit 3:2 geschlagen hat.
Matthias, ein 11 Jähriger Junge, ist begeisterter Rot-Weiss Essen Fan und sein bester Freund ist Helmut Rahn. Er begleitet ihn auf dem Weg ins Training, schaut ihm dort zu und Jobbt bei ihm als Taschenträger.
Helumt versichert dem kleinen das er kein Spiel ohne ihn gewinnen kann, da er sein persönliches Maskottchen ist.
Als die Deutsche Nationalmannschaft 1954 zur WM in die Schweiz fährt, will Matthias sein Idol Helmut natürlich begleiten, aber kurz vor dieser WM kam Matthias´ Vater aus der Russischen Kriegsgefangenschaft zurück und dem würde das ganze garnicht so gut gefallen.
Matthias muss die Spiele also in der Kneipe, welche seinen Eltern gehört, schauen.
Sein Vater hat zwar nichts gegen Fußball, aber als sein Sohn in der Kirche eine Kerze für Helmut Rahn anzündet, wird er Wütend und verdonnert seinen Sohn zu Hausarrest.
Sein Vater macht Anfangs einiges falsch, er tötet Matthias´ Lieblingshasen und legt sie zum Mittagessen auf den Tisch, was Matthias Anfangs nicht weiß.
Sein Vater spricht mit dem Priester der Gemeinde, da er nicht alles falsch machen soll, da sein Ältester Sohn schon abgehauen ist.
Für die Deutschen läuft es auch nicht so gut, Ungarn besiegte sie im ersten Spiel mit 8:3 und ist seid 4 Jahren mit der Nationalmannschaft ungeschlagen.
Wie es ausgeht wisst ihr alle, doch was dazwischen passiert, möchte ich euch vorenthalten.
==== Schauspieler ====
Matthias – Louis Klamroth hatte das Glück den besten Freund von Helmut Rahn zu Spielen. Er ist auch in „Der Mistkerl“ zu sehen. In DWvB leistete er große Schauspielerische Künste.
Selten überzeugte mich ein Deutscher, junger, Schauspieler so sehr wie er. Seine Leistung war einfach grandios, der Junge der viel hat, eine Vaterfigur (Helmut Rahn) und einen besten Freund (wieder Helmut Rahn) und dann kommt sein Vater zurück, der das nicht akzeptiert, was doch recht schwer zu spielen ist, gerade für einen jungen Schauspieler der kaum Erfahrung hat.
Helmut Rahn – Sascha Göpel durfte den Helden von Bern spielen, um was ihn wohl jeder Fußballfan beneidet. „Das Wunder von Bern“ ist sein erster Film, allerdings hat er seine Rolle auch perfekt gemeistert. Der Spieler, der nur selten Spielt und am Ende Deutschlands wichtigstes Tor schießt. Ich hoffe, nein ich denke, das man in nächster Zeit noch mehr von ihm sehen wird, ob Kinofilme oder nur im TV, das Zeug dazu hat er allemal!
==== Regie ====
Sönke Wortmann nahm sich das Projekt an und verwirklichte es besser als Erwartet. Er führte schon bei „Der Bewegte Mann“, „St. Pauli Nacht“, „Kleine Haie“ etc. Regie und er ist wohl einer der besten Regiesseure Deutschlands. Mit „Das Wunder von Bern“ hat er einen sehr, sehr guten Film geschaffen, der sowohl die Ereignisse auch als andere Themen behandelt.
==== Eigene Meinung ====
Eins war klar als ich in den Film ging: Es kann keine Spannung erzeugt werden, da ja klar war wie er ausgeht.
Aber ich hab mich getäuscht!
Auch wenn die Spannung hier nicht bei den Fußballspielen lag, sondern eher bei Matthias´ Familie, ist sie da, man erwartet eigentlich weniger das Matthias´ Vater noch mit ihm nach Bern fährt, auch wenn man im Trailer sieht wie er am Rand steht, daran denkt man im Film weniger nach.
Was den Film noch Spannend macht, ist die Entwicklung von Matthias´ Vater, mal ist er der schlimmste Dad den man sich wünschen kann, mal ist er Herzensgut. Das ganze lässt in einem eine Gewisse Spannung entwickeln, die nicht wirklich was mit Nervenkitzel zu tun, sondern eher damit, was geschieht als nächstes, also eher Neugierde und Neugierde ist meiner Meinung nach auch eine Art Spannung.
Klar steht die WM ´54 im Vordergrund der Handlung, aber Matthias´ scheint hier der eigentliche Handlungsträger, dadurch das er Rahns größter Fan ist, überall hin will auch er ist und seine Familie steht auch stark im Vordergrund, so das man über einige Strecken im Film ganz vergisst, das es hierbei um das WM Finale 1954 geht.
Was mich noch fasziniert hat an dem Film ist die Tatsache, das Sönke Wortmann die einzelnen Spielszenen aus dem Original übernahm und die Schauspieler jeden Schritt, jeden Schuss genauso machen lies wie es damals geschah.
Das 3:2 ist wie im Original, Rahn kommt über rechts, läuft in die Mitte, fast freies Feld und schießt unten Links in die Ecke, unhaltbar.
Dies gefiel mir sehr gut, man fühlte sich als sei man dabei, als sei man im Jahre 1954.
Das ist im Kino einfach eine geile Atmosphäre!
Leider wurde das Stadion vom Finale ´54 abgerissen, so musste Wortmann seine Spieler auf einem normalen Rasenplatz spielen lassen und das Publikum, sowie das Stadion wurden später eingefügt.
Das wäre echt der Hammer wenn das ganze hät können im Original Stadion gedreht werden, dann wäre das Fußballfeeling Perfekter wie es jetzt schon ist.
Ich erwähnte eben schon das der Fußball hier nicht alleine im Vordergrund steht. Die anderen Dingen die im Film geschehen werden stark berücksichtigt. Wie zum Beispiel die Rückkehr von Matthias´ Vater. Er fällt seiner Tochter in den Arm und nennt den Namen seiner Frau. Solche Szenen geben einem noch zu denken wie schlimm es für Kriegsgefangen gewesen sein muss.
Auch erzählt der Vater einiges über seine Gefangenschaft, was interessant und erschreckend ist. Ich denke ich kann dort nicht so ganz mitreden, da ich das ganze nicht erlebt habe, aber Ältere Leute werden dort wohl wieder Erinnerung an die Zeit bekommen und das kann Positiv oder Negativ sein, je nachdem was man damals erlebt hat.
Die Schauspieler, allen vorran Louis Klamroth überzeugten in ganzer Linie und sorgten somit für noch mehr Spass an dem Film. Die Darstellung der einzelnen Person lassen einen noch mehr in diese Zeit Reisen, der Dialekt der Schweizer bzw. Von Fritz Walter und anderen Personen, die Kleidung, die Wohnung, die Art zu gehen, zu Leben lassen einen nochmal in den Jahren sein. Auch die Fußbälle, die Nachrichten Vermittlung, die Autos, all dies trägt zu einem Grandiosen Film bei und die Schauspieler kombinierten dies alles verdammt gut, Respekt!
Der Film, welcher sich doch selbst sehr Ernst holt (was auch berechtigt ist), ist mit etwas Humor gespickt, was mir sehr gut gefiel. Der Dialekt, welcher für uns sehr ungewöhnlich und somit Humorvoll ist, war damals normal. Auch ein Paar Szenen lassen einen Lachen, allerdings übertreibt Sönke es nicht und versucht in jeder Szene Ernst zu bleiben, was ihm auch gelungen ist.
Die Musikalische Untermalung des Filmes und die Kamera Einstellungen sind sehr gut gemacht. Die Musik passt wo sie ist, die Kamera ist sehr gut gestellt, bei jedem Schuss steht sie besser wie eine Kamera bei den Bundesligaspielen, man sieht das ganze viel besser, ab und an ist das allerdings Nervig, da man die Einstellung von den Bundesligaspielen gewöhnt ist, aber das ist nicht weiter schlimm.
Eine Kleinigkeit fiel mir auf, ich weiß jetzt nicht ob ich mich versehen habe, aber es scheint Sönke ein kleiner, eher unwichtiger, Fehler unterlaufen zu sein.
In der Kneipe von Matthias´ Eltern kann man Fußballschauen und die Kneipe will sich auch so noch einen kleinen Extra Profit daraus machen und verlangt Eintritt. Matthias sitzt an der Kasse und kassiert den Eintritt. Man sieht zwar nur einmal das er kassiert, allerdings meine ich auf dem Schild „50 Cent“ gesehen zu haben, Cent war natürlich nicht ausgeschrieben, daher frage ich ja. Wenn dies noch jmd. Aufgefallen sein sollte, gebt mir bitte bescheid.
Leider hat sich unser WM Held von 1954, Helmut Rahn, seid einigen Jahren komplett zurückgezogen, starb im August diesen Jahres, lebt bis zu seinem Tod ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Sehr schade, da viele Junge spiele sich von ihm ein paar Tricks abluchsen könnten, die er ihnen erzählt, auch seine Erlebnisse wären von großem Vorteil für den Film gewesen, so musste Sönke Wortmann auf die Erlebnisse der anderen zurückgreifen und so die Geschichte von Helmut Rahn erzählen.
Auch Traurig ist, dass die Mannschaft vom Finale 1954 nie wieder in dieser Aufstellung zusammenspielte, warum weiß ich leider auch nicht.
„Das Wunder von Bern“ ist ein sehr gelungener Film für Jung und Alt. Die Jüngeren werden sich wohl eher für den Fußball Teil interessieren, da sie damals noch nicht lebten und Schulisch wohl noch nicht so weit sind.
Die Älteren wird es wegen diesem Einmaligem Ereignis ins Kino ziehen und wohl auch die Reise in das Jahr 1954, wo sie selbst Jung waren und Erinnerungen hoch kommen.
Jeder von euch da draußen, der sich für Fußball oder Geschichte interessiert, sollte sich den Film ansehen!
Kurz und Bündig: Sönke Wortmann hat mit „Das Wunder von Bern“ Filmgeschichte geschrieben – zumindest in Deutschland!
1. Story
2. Schauspieler
3. Regie
4. Eigene Meinung
==== Story ====
Ich werde hier den fast den ganzen Film schildern, da wohl jeder weiß das Deutschland im Finale 1954 Ungarn mit 3:2 geschlagen hat.
Matthias, ein 11 Jähriger Junge, ist begeisterter Rot-Weiss Essen Fan und sein bester Freund ist Helmut Rahn. Er begleitet ihn auf dem Weg ins Training, schaut ihm dort zu und Jobbt bei ihm als Taschenträger.
Helumt versichert dem kleinen das er kein Spiel ohne ihn gewinnen kann, da er sein persönliches Maskottchen ist.
Als die Deutsche Nationalmannschaft 1954 zur WM in die Schweiz fährt, will Matthias sein Idol Helmut natürlich begleiten, aber kurz vor dieser WM kam Matthias´ Vater aus der Russischen Kriegsgefangenschaft zurück und dem würde das ganze garnicht so gut gefallen.
Matthias muss die Spiele also in der Kneipe, welche seinen Eltern gehört, schauen.
Sein Vater hat zwar nichts gegen Fußball, aber als sein Sohn in der Kirche eine Kerze für Helmut Rahn anzündet, wird er Wütend und verdonnert seinen Sohn zu Hausarrest.
Sein Vater macht Anfangs einiges falsch, er tötet Matthias´ Lieblingshasen und legt sie zum Mittagessen auf den Tisch, was Matthias Anfangs nicht weiß.
Sein Vater spricht mit dem Priester der Gemeinde, da er nicht alles falsch machen soll, da sein Ältester Sohn schon abgehauen ist.
Für die Deutschen läuft es auch nicht so gut, Ungarn besiegte sie im ersten Spiel mit 8:3 und ist seid 4 Jahren mit der Nationalmannschaft ungeschlagen.
Wie es ausgeht wisst ihr alle, doch was dazwischen passiert, möchte ich euch vorenthalten.
==== Schauspieler ====
Matthias – Louis Klamroth hatte das Glück den besten Freund von Helmut Rahn zu Spielen. Er ist auch in „Der Mistkerl“ zu sehen. In DWvB leistete er große Schauspielerische Künste.
Selten überzeugte mich ein Deutscher, junger, Schauspieler so sehr wie er. Seine Leistung war einfach grandios, der Junge der viel hat, eine Vaterfigur (Helmut Rahn) und einen besten Freund (wieder Helmut Rahn) und dann kommt sein Vater zurück, der das nicht akzeptiert, was doch recht schwer zu spielen ist, gerade für einen jungen Schauspieler der kaum Erfahrung hat.
Helmut Rahn – Sascha Göpel durfte den Helden von Bern spielen, um was ihn wohl jeder Fußballfan beneidet. „Das Wunder von Bern“ ist sein erster Film, allerdings hat er seine Rolle auch perfekt gemeistert. Der Spieler, der nur selten Spielt und am Ende Deutschlands wichtigstes Tor schießt. Ich hoffe, nein ich denke, das man in nächster Zeit noch mehr von ihm sehen wird, ob Kinofilme oder nur im TV, das Zeug dazu hat er allemal!
==== Regie ====
Sönke Wortmann nahm sich das Projekt an und verwirklichte es besser als Erwartet. Er führte schon bei „Der Bewegte Mann“, „St. Pauli Nacht“, „Kleine Haie“ etc. Regie und er ist wohl einer der besten Regiesseure Deutschlands. Mit „Das Wunder von Bern“ hat er einen sehr, sehr guten Film geschaffen, der sowohl die Ereignisse auch als andere Themen behandelt.
==== Eigene Meinung ====
Eins war klar als ich in den Film ging: Es kann keine Spannung erzeugt werden, da ja klar war wie er ausgeht.
Aber ich hab mich getäuscht!
Auch wenn die Spannung hier nicht bei den Fußballspielen lag, sondern eher bei Matthias´ Familie, ist sie da, man erwartet eigentlich weniger das Matthias´ Vater noch mit ihm nach Bern fährt, auch wenn man im Trailer sieht wie er am Rand steht, daran denkt man im Film weniger nach.
Was den Film noch Spannend macht, ist die Entwicklung von Matthias´ Vater, mal ist er der schlimmste Dad den man sich wünschen kann, mal ist er Herzensgut. Das ganze lässt in einem eine Gewisse Spannung entwickeln, die nicht wirklich was mit Nervenkitzel zu tun, sondern eher damit, was geschieht als nächstes, also eher Neugierde und Neugierde ist meiner Meinung nach auch eine Art Spannung.
Klar steht die WM ´54 im Vordergrund der Handlung, aber Matthias´ scheint hier der eigentliche Handlungsträger, dadurch das er Rahns größter Fan ist, überall hin will auch er ist und seine Familie steht auch stark im Vordergrund, so das man über einige Strecken im Film ganz vergisst, das es hierbei um das WM Finale 1954 geht.
Was mich noch fasziniert hat an dem Film ist die Tatsache, das Sönke Wortmann die einzelnen Spielszenen aus dem Original übernahm und die Schauspieler jeden Schritt, jeden Schuss genauso machen lies wie es damals geschah.
Das 3:2 ist wie im Original, Rahn kommt über rechts, läuft in die Mitte, fast freies Feld und schießt unten Links in die Ecke, unhaltbar.
Dies gefiel mir sehr gut, man fühlte sich als sei man dabei, als sei man im Jahre 1954.
Das ist im Kino einfach eine geile Atmosphäre!
Leider wurde das Stadion vom Finale ´54 abgerissen, so musste Wortmann seine Spieler auf einem normalen Rasenplatz spielen lassen und das Publikum, sowie das Stadion wurden später eingefügt.
Das wäre echt der Hammer wenn das ganze hät können im Original Stadion gedreht werden, dann wäre das Fußballfeeling Perfekter wie es jetzt schon ist.
Ich erwähnte eben schon das der Fußball hier nicht alleine im Vordergrund steht. Die anderen Dingen die im Film geschehen werden stark berücksichtigt. Wie zum Beispiel die Rückkehr von Matthias´ Vater. Er fällt seiner Tochter in den Arm und nennt den Namen seiner Frau. Solche Szenen geben einem noch zu denken wie schlimm es für Kriegsgefangen gewesen sein muss.
Auch erzählt der Vater einiges über seine Gefangenschaft, was interessant und erschreckend ist. Ich denke ich kann dort nicht so ganz mitreden, da ich das ganze nicht erlebt habe, aber Ältere Leute werden dort wohl wieder Erinnerung an die Zeit bekommen und das kann Positiv oder Negativ sein, je nachdem was man damals erlebt hat.
Die Schauspieler, allen vorran Louis Klamroth überzeugten in ganzer Linie und sorgten somit für noch mehr Spass an dem Film. Die Darstellung der einzelnen Person lassen einen noch mehr in diese Zeit Reisen, der Dialekt der Schweizer bzw. Von Fritz Walter und anderen Personen, die Kleidung, die Wohnung, die Art zu gehen, zu Leben lassen einen nochmal in den Jahren sein. Auch die Fußbälle, die Nachrichten Vermittlung, die Autos, all dies trägt zu einem Grandiosen Film bei und die Schauspieler kombinierten dies alles verdammt gut, Respekt!
Der Film, welcher sich doch selbst sehr Ernst holt (was auch berechtigt ist), ist mit etwas Humor gespickt, was mir sehr gut gefiel. Der Dialekt, welcher für uns sehr ungewöhnlich und somit Humorvoll ist, war damals normal. Auch ein Paar Szenen lassen einen Lachen, allerdings übertreibt Sönke es nicht und versucht in jeder Szene Ernst zu bleiben, was ihm auch gelungen ist.
Die Musikalische Untermalung des Filmes und die Kamera Einstellungen sind sehr gut gemacht. Die Musik passt wo sie ist, die Kamera ist sehr gut gestellt, bei jedem Schuss steht sie besser wie eine Kamera bei den Bundesligaspielen, man sieht das ganze viel besser, ab und an ist das allerdings Nervig, da man die Einstellung von den Bundesligaspielen gewöhnt ist, aber das ist nicht weiter schlimm.
Eine Kleinigkeit fiel mir auf, ich weiß jetzt nicht ob ich mich versehen habe, aber es scheint Sönke ein kleiner, eher unwichtiger, Fehler unterlaufen zu sein.
In der Kneipe von Matthias´ Eltern kann man Fußballschauen und die Kneipe will sich auch so noch einen kleinen Extra Profit daraus machen und verlangt Eintritt. Matthias sitzt an der Kasse und kassiert den Eintritt. Man sieht zwar nur einmal das er kassiert, allerdings meine ich auf dem Schild „50 Cent“ gesehen zu haben, Cent war natürlich nicht ausgeschrieben, daher frage ich ja. Wenn dies noch jmd. Aufgefallen sein sollte, gebt mir bitte bescheid.
Leider hat sich unser WM Held von 1954, Helmut Rahn, seid einigen Jahren komplett zurückgezogen, starb im August diesen Jahres, lebt bis zu seinem Tod ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Sehr schade, da viele Junge spiele sich von ihm ein paar Tricks abluchsen könnten, die er ihnen erzählt, auch seine Erlebnisse wären von großem Vorteil für den Film gewesen, so musste Sönke Wortmann auf die Erlebnisse der anderen zurückgreifen und so die Geschichte von Helmut Rahn erzählen.
Auch Traurig ist, dass die Mannschaft vom Finale 1954 nie wieder in dieser Aufstellung zusammenspielte, warum weiß ich leider auch nicht.
„Das Wunder von Bern“ ist ein sehr gelungener Film für Jung und Alt. Die Jüngeren werden sich wohl eher für den Fußball Teil interessieren, da sie damals noch nicht lebten und Schulisch wohl noch nicht so weit sind.
Die Älteren wird es wegen diesem Einmaligem Ereignis ins Kino ziehen und wohl auch die Reise in das Jahr 1954, wo sie selbst Jung waren und Erinnerungen hoch kommen.
Jeder von euch da draußen, der sich für Fußball oder Geschichte interessiert, sollte sich den Film ansehen!
Kurz und Bündig: Sönke Wortmann hat mit „Das Wunder von Bern“ Filmgeschichte geschrieben – zumindest in Deutschland!
12 Bewertungen, 1 Kommentar
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29.03.2006, 15:18 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich...über gegenlesungen würde ich mich freuen;)
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