Deep in the Woods - Allein mit der Angst (DVD) Testbericht

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ab 11,84
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Erfahrungsbericht von StOnEd.DeLuXe

the big bad wolf is back - *kreisch* *würg* *tot*

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe YOPI Community!

-=] Einleitung [=-
Nachdem ich zuletzt über eine Komödie geschrieben hatte, ist diesmal ein knallhart gruseliger Horrorfilm an der Reihe. Es handelt sich um den Film „Deep in the Woods – allein mit der Angst“ der in Frankreich produziert wurde. Ich habe ihn zum ersten mal in der Überraschungspremiere in unserem Kino gesehen. Das war irgendwann letztes Jahr. Seitdem habe ich von dem Film aber auch nichts mehr gehört…

-=] Story [=-
Der Film fängt zunächst in einem dunklen Raum an, in dem nur ein paar Kerzen Brennen. Eine Mutter sitzt vor dem Bett ihres Kindes und liest ihm ein Märchen (Rotkäppchen) vor. Sie gibt dem Kind ein Geschenk. Als dieses die Puppe, die in dem Geschenk ist auspackt, sieht man nur noch, wie die Mutter von hinten mit einem Drahtseil erdrosselt wird.

Die fünf Schauspielstudenten (Sophie, Jeanne, Mathieu, Mathilde und Wilfried) bekommen eine Einladung des Barons Axel de Fesen um dort für den Geburtstag des Enkels des Barons (Nicholas) ein Stück zu spielen. Zunächst werden sie von eine Mysteriöse Gestalt in Empfang genommen – Stephan der Hausdiener. Nachdem sie dann in der Empfangshalle angekommen sind, werden sie noch mal vom Baron persönlich begrüßt. Dieser weist Stephan dazu an, allen etwas zu trinken zu bringen – ein Drink mit 7/10 Wodka.

Beim Abendessen eskaliert die Situation dann aber etwas. Nachdem Wilfried von einem Telefonat wiederkommt und allen erzählen will, dass er bald ein wichtiges Meeting hat, rastet erstmal der Baron aus und brüllt ihn an er solle sich hinsetzen. Nachdem er dann dem Baron selber alles erzählt hat, rastet der Neffe des Barons aus und rammt sich eine Gabel in die Hand. Sein Onkel mein daraufhin nur: das macht er öfter.

Am nächsten Tag sollen die fünf dann für den Baron und seinen Neffen – also nur für zwei Leute – Rotkäppchen und der Böse Wolf aufführen. Der Baron amüsiert sich köstlich doch der Junge verzieht keine Miene – er hat den ganzen Film über noch nie gelacht. Nachdem die Vorführung vorbei ist, bittet Der Baron Wilfried, ihn ins Bett zu bringen. Dies tut er auch. Er liest ihm noch eine Geschichte vor und als der Baron eingeschlafen ist, geht er wieder.

Dann fängt die eigentliche Horror-Handlung des Films auch erst an. Der Baron wird ermordet und es taucht ein mysteriöser Polizist auf, der erzählt, dass in den Wäldern ein grausamer Vergewaltiger sein Unwesen Treibt. Nach kurzer Zeit müssen die Schauspielstudenten feststellen, dass auch auf sie Jagt gemacht wird, denn aus ihren Reihen fehlen auch schon einige Mitglieder (…)

-=] Atmosphäre und Darstellung [=-
In der ersten Szene ist die Atmosphäre wirklich gut gemacht für einen Horrorfilm – allerdings ist da die Handlung etwas gestört – dunkler Raum nur Kerzen an – die Stimmlage der Mutter – alles passt haargenau und der Mord schlägt dann erstmal richtig rein. Auch der Anfang, wo die Schauspieler im Schloss ankommen ist noch wirklich gut gemacht und der erste Mord am Baron kommt auch noch gut aber ab da flachen die Atmosphäre und die Handlung absolut ab. Die Schauspieler fangen an irgendwelche komischen Orgien zu feiern und zu kiffen und auch der Polizist kifft mit. Die Morde kann man nachher schon voraussagen und irgendwie ist der Film auch nicht mehr wirklich gruselig. Am Ende kommt dann noch mal eine absolut unerwartete Wendung des Films und es kommen die Zusammenhänge heraus, die ich euch natürlich jetzt nicht verraten werde, da ihr euch den Film dann schon selber anschauen müsst. Zwischendurch kann es zwar passieren, dass man sich bei dem einen oder anderen Mord noch mal erschreckt und dass mal ein paar mysteriöse Sachen zum Vorschein aber ansonsten wird der Film zum Ende hin sehr flach. Jedenfalls wird bis kurz vorm Ende nicht klar wer der Vergewaltiger und wer der Mörder ist. Sind es etwa die gleiche Person, ist es Stephan oder der mysteriöse kleine Nicholas – oder ist es Wilfried – fragen über fragen – aber schaut es euch doch selbst an ;)

-=] Fazit [=-
Der Film ist wirklich nur oberes Mittelmaß. Irgendwie ist er wirklich gestört. Die Dialoge sind so flach, dass sie schon wieder fast lustig sind, und die Personen sind absolut krank dargestellt. Wer also auf nackte Haut steht oder auf viel Blut, der ist hier vielleicht an der Richtigen Adresse, wer aber einen Spannenden und erschreckenden Horrorfilm möchte, der sollte sich einen anderen Film ansehen.

Vielen Dank fürs Lesen – ich freue mich auf eure Kommentare – euer Jens

© StOnEd.DeLuXe für Ciao.com am 26.8.2002

5 Bewertungen