Deep in the Woods - Allein mit der Angst (DVD) Testbericht

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ab 11,84
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Erfahrungsbericht von Claire_dls

Spannung Fehlanzeige

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Heut möchte ich über einen Film berichten, der schon vor längerer Zeit in den Kinos gelaufen ist und bei uns in einem Kino wiederholt wurde.

Und zwar handelt es sich dabei um den französischen Film von dem Debütant Lionel Delplanque >, dessen Filmplakat auf einen Film in der Machart von Scream oder Ich weiss was Du letzten Sommer getan hast, schliessen lässt.

Mein erster Gedanke war "oh gott, ein französischer Film", doch hab ich den Gedanken beiseite geschoben, da ich mir letzens "die purpurnen Flüsse" angeguckt habe, der ja auch französisch ist und mir echt gut gefallen hat und ich mir gedacht hab, naja, vielleicht ist er ja auch so gut.

Doch leider erwies sich dies als absoluter Fehlschluß, denn der Film ist einfach nur lächerlich und lässt einen mehr als einmal bereuen, dass man dafür überhaupt Geld ausgegeben hat.

1. Die Story
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Die fünf jungen Schauspielstudenten Sophie, Jeanne, Mathieu, Mathilde und Wilfried werden von

Baron Axel de Fersen auf sein Schloss eingeladen, um dort für ihn und seinen Neffen Nicolas das Märchen Rotkäppchen und der böse Wolf aufzuführen.

Die große Freude über den leichtverdienten Job löst sich aber schnell auf, als sie auf dem unheimlichen Schloß des Barons, das inmitten eines dunklen Waldes abseits von der Zivilisation liegt, ankommen und zudem den jähzornigen Baron, den seltsamen Wildhüter Stephane und den verstörten Neffen Nicolas kennenlernen, der kein Wort spricht.

Als dann in der Nacht noch der Baron verschwindet und ein mit einer Wolfsmaske verkleideter Killer im Schloß sein Unwesen treibt, verfallen die fünf jungen Leute in totale Panik und versuchen nur noch, heil die Nacht zu überstehen. Doch hat es der Killer auf alle abgesehen und die Frage stellt sich, wer diese Nacht überleben wird und sich vor dem Killer retten kann....


2. Kritik
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Es fällt mir schwer, auch nur irgendetwas positives über den Film zu sagen, da der Film weder spannend, noch originell, noch lustig ist und mir absolut unklar ist, was der Produzent oder Regisseur mit diesem Film rüberbringen wollte.

Zwar herrscht durchweg eine unheimliche Atmosphäre, die den ganzen Film begleitet, doch wird nie die Grenze erreicht, bei der man von gut gemachter Spannung sprechen kann.

Die Schauspieler sind einfach nur grottenschlecht, wobei die weiblichen durch ein dämliches Dauergrinsen auffallen und die männlichen lediglich unwichtiges Beiwerk sind. Einzig Vincent Lecoeur, der den Wilfried spielt, kann noch teilweise überzeugen, einen Vorteil hat er auf jeden Fall durch sein attraktives Äußeres. (wobei dies leider nicht bis zum Ende des Films anhält! Schade!)

Weiter wimmelt der Film von Regiefehlern und außerdem zieht er sich wie Kaugummi. Die erste Stunde passiert nämlich überhaupt nichts und wenn es grad den Anschein hat, mal spannend zu werden, wird die Szene beendet.

Statt Handlung gibt es nur aneinandergereihte Grausamkeiten mit viel Wert auf Detail (wer also kein Blut sehen kann, sollte den Film auf jeden Fall meiden), statt Spannung nur das Warten auf das nächste Gemetzel.

Anscheinend hat sich der Regisseur gedacht, Hauptsache nackte Haut, denn so beinhaltet der Film allein 2 mehr oder weniger anregende Sexszenen und nackte Haut wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit gezeigt. Aber auch dies kann den Film nicht retten.

Einzig positives ist die zeitweise wirklich gut gelungene Kameraführung und die surrealistischen Bilder, doch tritt dies aufgrund der sonstigen noch nicht mal Mittelmäßigkeit total in den Hintergrund.

Die Idee, das bekannte Märchen Rotkäppchen mit der krankhaften Phantasie eines Killers zu verknüpfen, mag zwar originell sein, doch wird diese Idee nicht konsequent zu Ende durchgeführt und am Ende fragt man sich, was das eine überhaupt mit dem anderen zu tun hatte.

Vielleicht bin ich einfach zu intelligent für diesen Film (*g*) und hab die tiefere Botschaft dahinter nicht verstanden, aber mir ist auf jeden Fall nicht klar geworden, was der Film einem sagen wollte. Insoweit kann ich nur jedem abraten, sich diesen Möchtegern Thriller anzusehen, Ihr ärgert Euch sicher über jede Mark.

Als der Film aus war, haben die Leute, die noch da waren (und das waren nicht mehr viele), geklatscht und ich kann Euch nur sagen, dass dies sicher nicht aus Begeisterung war. Das sagt wohl schon genug!

In diesem Sinne, Eure Claire

3. Who is who?
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Clotilde Courau (Sophie)
Clément Sibony (Mathieu)
Alexia Stresi (Jeanne)
Vincent Lecoeur (Wilfried)
Maud Buquet (Mathilde)
Francois Berléand (Axel de Fersen)
Denis Lavant (Stéphane)
Michel Muller (Polizist)
Marie Trintignant (Die Mutter)
Thibault Truffert (Nicolas)

Regisseur: Lionel Delplanque

5 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Priester

    20.02.2002, 14:52 Uhr von Priester
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bin voll deiner Meinung