Delicatessen (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von yerusha
Hausmeister gesucht...
Pro:
Absurdität ad absurdum geführt
Kontra:
Kein Film für Vegetarier - oder doch?
Empfehlung:
Ja
Titel Deutschland: Delicatessen
Originaltitel: Delicatessen
Kinostart Deutschland: 09.04.1992
Genre: Komödie / Horrorfilm / Science-Fiction
Frankreich 1991, ca. 99 min.
FSK: ab 16
---
Pascal Benezech .... Tried to Escape
Dominique Pinon .... Louison
Marie-Laure Dougnac .... Julie Clapet
Jean-Claude Dreyfus .... Clapet
Karin Viard .... Mademoiselle Plusse
Ticky Holgado .... Marcel Tapioca
Anne-Marie Pisani .... Madame Tapioca
Boban Janevski .... Young Rascal
Mikael Todde .... Young Rascal (as Mikaël Todde)
Edith Ker .... Grandmother
Rufus .... Robert Kube
Jacques Mathou .... Roger
Howard Vernon .... Frog Man
Chick Ortega .... Postman
Silvie Laguna .... Aurore Interligator
Regie: Jean-Pierre Jeunet / Marc Caro
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Dieser französische Film spielt in einem Mietshaus, dessen Eigentürmer von Beruf Metzger ist und eine Delicatessenhandlung führt. Für sein Mietshaus sucht er regelmäßig neue Hausmeister, weil die alten seltsamerweise immer über Nacht verschwinden. Über ihren Verbleib ist wenig bekannt, nur daß es im Delicatessengeschäft am nächsten Tag immer frisches Fleisch zu kaufen gibt - und das in einer Zeit, in der Lebensmittel immer knapper werden und Getreide zu einer internationalen Währung geworden ist.
Nachts schließen die Mieter ihre Türen ab und ignorieren die markerschütternden Schreie, die durch die nächtliche Stille dringen.
Der arbeitslose Clown Luis bewirbt sich auf die Stelle als Hausmeister und sein Schicksal scheint besiegelt. Doch als er sich in die Tochter des Metzgers verliebt, die auch noch Vegetarierin ist, und länger lebt als seine Vorgänger, da ändert sich etwas in dem verrückten Haus...
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\"Fleischer, ich habe das Gefühl, da kommt Kundschaft für Sie!\"
Makabrer und schwärzer geht\'s wohl kaum noch. Daß so ein Film nicht aus Hollywood kommen kann, ist wohl klar.
Die makabre und bedrückende Atmosphäre des Films läßt von Beginn an eine apokalyptische Endzeitstimmung aufkommen. Allein die Bildsprache macht schon viel aus. Alles ist in einem bräunlich-gräulichen Farbton gehalten, trotzdem ein Farbfilm. Das heruntergekommene Mietshaus, die heruntergekommenen Mieter, absurde Siuationen und Ideen - alles in allem eine Mischung, die das ganze zu einem Meisterwerk seiner Gattung macht.
Die sorgfältig gecasteten Charaktere des Films machen viel von dessen Intensität aus: wir begegnen lauter exzentrischen Figuren, unter anderem einem Mann der in einem Raum voller Frösche lebt; zwei Brüdern, die sinnlose Kuh-Muhende Schachteln basteln und einer Frau, sich fest entschlossen ist, ihrem Leben ein Ende zu setzen, dabei jedoch immer wieder scheitert.
Menschliche Abgründe tun sich auf... der ganze Film hat an sich nicht viel Handlung, aber das wird ausgeglichen durch die phantasievolle Umsetzung von verschiedenen Ideen, die teilweise komisch, teilweise tragisch wirken.
Ich bin sicher, der Film ist nicht für jeden etwas, weil viele ihne vielleicht nicht verstehen; auch habe ich die Erfahrung gemacht, daß viele Leute mit französischen Filmen nichts anfangen können, weil sie von der ganzen Art und vom Humor her so gänzlich anders sind als das, was wir aus der Traumfabrik Hollywood gewohnt sind. Doch wenn jemand etwas für rabenschwarzen Humor und skurrile Ideen übrig hat, kann ich diesen Film absolut empfehlen.
Originaltitel: Delicatessen
Kinostart Deutschland: 09.04.1992
Genre: Komödie / Horrorfilm / Science-Fiction
Frankreich 1991, ca. 99 min.
FSK: ab 16
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Pascal Benezech .... Tried to Escape
Dominique Pinon .... Louison
Marie-Laure Dougnac .... Julie Clapet
Jean-Claude Dreyfus .... Clapet
Karin Viard .... Mademoiselle Plusse
Ticky Holgado .... Marcel Tapioca
Anne-Marie Pisani .... Madame Tapioca
Boban Janevski .... Young Rascal
Mikael Todde .... Young Rascal (as Mikaël Todde)
Edith Ker .... Grandmother
Rufus .... Robert Kube
Jacques Mathou .... Roger
Howard Vernon .... Frog Man
Chick Ortega .... Postman
Silvie Laguna .... Aurore Interligator
Regie: Jean-Pierre Jeunet / Marc Caro
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Dieser französische Film spielt in einem Mietshaus, dessen Eigentürmer von Beruf Metzger ist und eine Delicatessenhandlung führt. Für sein Mietshaus sucht er regelmäßig neue Hausmeister, weil die alten seltsamerweise immer über Nacht verschwinden. Über ihren Verbleib ist wenig bekannt, nur daß es im Delicatessengeschäft am nächsten Tag immer frisches Fleisch zu kaufen gibt - und das in einer Zeit, in der Lebensmittel immer knapper werden und Getreide zu einer internationalen Währung geworden ist.
Nachts schließen die Mieter ihre Türen ab und ignorieren die markerschütternden Schreie, die durch die nächtliche Stille dringen.
Der arbeitslose Clown Luis bewirbt sich auf die Stelle als Hausmeister und sein Schicksal scheint besiegelt. Doch als er sich in die Tochter des Metzgers verliebt, die auch noch Vegetarierin ist, und länger lebt als seine Vorgänger, da ändert sich etwas in dem verrückten Haus...
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\"Fleischer, ich habe das Gefühl, da kommt Kundschaft für Sie!\"
Makabrer und schwärzer geht\'s wohl kaum noch. Daß so ein Film nicht aus Hollywood kommen kann, ist wohl klar.
Die makabre und bedrückende Atmosphäre des Films läßt von Beginn an eine apokalyptische Endzeitstimmung aufkommen. Allein die Bildsprache macht schon viel aus. Alles ist in einem bräunlich-gräulichen Farbton gehalten, trotzdem ein Farbfilm. Das heruntergekommene Mietshaus, die heruntergekommenen Mieter, absurde Siuationen und Ideen - alles in allem eine Mischung, die das ganze zu einem Meisterwerk seiner Gattung macht.
Die sorgfältig gecasteten Charaktere des Films machen viel von dessen Intensität aus: wir begegnen lauter exzentrischen Figuren, unter anderem einem Mann der in einem Raum voller Frösche lebt; zwei Brüdern, die sinnlose Kuh-Muhende Schachteln basteln und einer Frau, sich fest entschlossen ist, ihrem Leben ein Ende zu setzen, dabei jedoch immer wieder scheitert.
Menschliche Abgründe tun sich auf... der ganze Film hat an sich nicht viel Handlung, aber das wird ausgeglichen durch die phantasievolle Umsetzung von verschiedenen Ideen, die teilweise komisch, teilweise tragisch wirken.
Ich bin sicher, der Film ist nicht für jeden etwas, weil viele ihne vielleicht nicht verstehen; auch habe ich die Erfahrung gemacht, daß viele Leute mit französischen Filmen nichts anfangen können, weil sie von der ganzen Art und vom Humor her so gänzlich anders sind als das, was wir aus der Traumfabrik Hollywood gewohnt sind. Doch wenn jemand etwas für rabenschwarzen Humor und skurrile Ideen übrig hat, kann ich diesen Film absolut empfehlen.
23 Bewertungen, 2 Kommentare
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30.10.2005, 19:39 Uhr von marina71
Bewertung: sehr hilfreichIch schau gerne makabre Filme. lg
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12.05.2005, 21:57 Uhr von Overknees
Bewertung: sehr hilfreich;) Wenn Deutsche französische Filme verstehen würden, würden sie ja nicht nur bei ARTE versteckt werden ;). Sagt ein ARTE-Gucker ;). Was ist jetzt mit Meret? ;) Marc A.
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