Der Exorzist - Die neue Fassung (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von zerocool

Kult Horror vom Feinsten!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Als man mich vor ein paar Monaten fragte, ob ich mit ins Kino wollte, um mir Exorzist- Directors Cut anzusehen, war ich erst skeptisch.
Normalerweise halte ich nicht viel von solchen Directors Cut- Versionen, da es den Machern meist nur darum geht noch mal ein wenig Kohle zu scheffeln.
Na ja, jedenfalls bin ich dann doch mit und ich hab es nicht bereut.
Hatte denn Film eh lange nicht gesehen und im Kino kommt ja vieles nochmal besser rüber.

Aber erstmal zur Story:

Bei Ausgrabungen in (?) wird ein Dämon freigesetzt.
Dieser böse Geist bemächtigt sich der kleinen Regan MacNeil ( Linda Blair ), der Tochter einer berühmten Schauspielerin ( warum grade sie wird leider nicht erklärt ).
Schnell bermerkt ihre Mutter das etwas nicht stimmt.
Regan ist seltsam agressiv, beschimpft Bekannte mit derben Ausdrücken und zeigt schizophrenes Verhalten.
Sämtliche ärztlichen Untersuchungen bleiben ohne Ergebnis, und als es dann ein Bekannter der MacNeils auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wendet sich die Mutter in ihrer Verzweiflung an einen Priester.
Der erkennt schon bald, das Regan wirklich vom Teufel bessessen ist und fordert die Hilfe des alten Pater Merrin an, welcher schon mehrmals einen Exorzismus durchgeführt hat.
Es kommt zu einem packenden Duell, welches nur einer gewinnen kann, Mensch oder Dämon

Hintergrund:
Als "Der Exorzist" 1973 in die Kinos kam, löste er eine Skandal- und Schockwelle ohne Gleichen aus.
Massenweise verließen die Zuschauer das Kino, einige mussten sich sogar übergeben.
Kein Wunder, selbst für die heutige Zeit, ist dieser Film noch recht eklig.
Linda Blair in der Rolle der bessesennen, weiiß wirklich zu überzeugen und die Maskenbildner haben wirklich großartige Arbeit geleistet.
Am schockierensten dürfte aber wohl für das damalige Publikum die vulgäre Ausdrucksweise sein.
Ein Beispiel:
In einer Szene rammt sich das Mädchen ein Kreuz in den blutigen Unterleib und Sschreit "Fick mich, Jesus".

Aber grade diese recht krassen Szenen machen diesen Film außergewöhnlich und auch heute noch sehenswert.

Doch was ist neu:
Zum einem wurde das Bild und der Ton etwas verbessert.
Grad beim Ton merkt man das schon recht deutlich, bei manchen Szenen sind die Zuschauer im Kinosessel erschrocken zusammengefahren.
Dann werden 12 bisher unveröffentlichte Minuten gezeigt.
Wo genau das ist, konnte ich nicht definieren, nur eine Szene ist mir aufgefallen, die berühmt- berüchtigte "Spider-Szene", in der das Mädchen rückwärts die Treppe runterkrabbelt und dabei Blut spuckt.
Diese Szene wurde damals geschnitten, dabei zeigt grade sie, zu was die Trickspezialisten schon damals fähig waren und das ohne die Hilfe von Computern.
Beeindruckend!

Fazit:
Auch nach 28 Jahren hat der Exorzist nichts von seinem Schockeffekt verloren.
Wer den Film überhaupt noch nicht kennt, sollte ihn sich unbedingt ansehen, aber auch allen anderen kann ich ihn wärmstens empfehlen.

PS:
Frag mich allerdings warum er ab 16 freigeeben ist ???

20 Bewertungen, 2 Kommentare

  • smo2001

    24.02.2002, 13:25 Uhr von smo2001
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller bericht man liest sich!!

  • Faceman28m

    24.02.2002, 13:16 Uhr von Faceman28m
    Bewertung: sehr hilfreich

    Stimmt ist wirklich ein toller Film.wenn man da mal andere Horrorfilme aus der Zeit vergleicht.Würde ich mir jederzeit wieder ansehen.