Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von zipperhead15
Ein für eine große Reihe würdiges Finale
Pro:
Story nahtlos weitergeführt, Megaspektakuläre Schlachten, Wahnsinns Special Effects
Kontra:
Schluss im Vergleich zum Buch ganz anders (also nur für Buchkenner ein echter Nachteil)
Empfehlung:
Ja
Handlung::::
Während der Schatten Mordors in Form der Ork-Massen näher zieht kehrt Aragorn als Erbe des Königs zurück.
Die Hobbits Frodo und Sam ziehen weiter Richtung Mordor, geführt von dem hinterhältigen Gollom.
Eine Schlacht mit der Riesenspinne Kankra steht an, und Aragorn zíeht zusammen mit dem Rest der Gefährten und unterstützt von der grössten Armee der Filmgeschichte in die letzte Schlacht um Mittelerde. Und während sich die Armeen des dunklen Lords versammeln, nähert sich der eine Ring in den Händen der tapferen beiden Hobbits den Feuern des Schicksalsberges.
Meinung::::
Wieder einmal kam mit dem Herrn der Ringe 3 eine Hollywood Megaproduktion zur Vorweihnachtszeit in die Kinos.Da der Zauberer Harry Potter es dieses Jahr leider nicht von Hogwarts aus in die Kinosääle geschafft hat, muss der Herr der Ringe dieses mal gleich gut genug sein, um zwei zauberhafte Buchumsetungen zu ersetzen.
Bei einem monumentalen Werk, wie es Der Herr der Ringe zweifellos ist, ist eine solche Aufgabe sicher nicht einfach zu bewältigen. Jeder hat schon einmal von dem grandiosen Werk gehört, doch nicht jeder hat es gelesen. So teilt sich, wie bei Harry Potter übrigens auch, die Welt in zwei Gruppen: die Kenner und die Nicht-Kenner. Hier lag die große Schwierigkeit. Peter Jackson musste es schaffen, ein umfangreiches Werk, das von vielen geliebt wird, so an die Leinwand zu adaptieren, dass Fans sich daran erfreuen würden, während die Nicht kenner durch ein bildgewaltiges Filmerlebnis in die Welt hineingezoge werden.
So ist es nicht verwunderlich, das man es aus den oben genannten Gründen sehr schwer beiden Gruppen recht machen kann. So kam es auch 2002: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme faszinierte die Fans durch eine äußerst dichte Atmosphäre, die das Flair des Buches gut einfing, langweilte jedoch die Nicht-Kenner durch eine recht langatmige Erzählweise, bei der auch viele Hintergründe unklar blieben. Ähnlich erging es dem ersten Teil: Nur hier freuten sich die Nicht Kenner über eine detaillierte Vorstellung aller Charaktere, während die Kenner genau dies langweilig fanden.
Der Herr der Ringe 3 schaffte es allerdings, die epische Handlung zu einem würdigen und auch Kenner sowie Nicht Kenner zufrieden stellendem Ende zu führen. Das Erzähltempo wirkt durch die aufrecht gehaltene Spannung und viele Action recht schnell, die Ereignisse überschlagen sich teilweise, dennoch bleibt stets -auch für den Nichtkenner- der Überblick gewahrt, die zahlreichen Handlungsstränge, die noch die ersten beiden Teile durchzogen, laufen zu zwei parallel ablaufenden Handlungen zusammen und schliesslich zu einem einzigen Finale. Der Nicht-Kenner erfreut sich daran, endlich die meisten Zusammenhänge zu verstehen und der der das Buch gelesen hat, freut sich über eine detailgetreue Umsetzung.
Dennoch findet man auch beim dritten Teil einige Schwachstellen. Was den Fachmann angeht, so ist sicherlich das großzügige Auslassen gewisser Buchelemente zu monieren. Angesichts der Fülle des Films (immerhin über 200 Minuten alleine für den dritten Teil) sind gewisse Abstriche durchaus verständlich doch einiges z.B. das Ende wird Hollywood typisch zu einem Happy End getrimmt, wo es im Buch gar kein Happy end gab. Auch ist der Übergang von der finalen Schlacht zum Ende sehr knapp.
Kaum ist das Hauptgeschehen vorüber, folgt das Ende. Allerdings wirkt es im Film sehr lang und irritiert Kenner wie Nicht-Kenner gleichermaßen, gerade auch die schnulzigen Parts. Hier hätte durchaus gekürzt werden können, vor allem angesichts der Tatsache, dass einige gute Endstellen geboten werden und dann ist der Film doch noch nicht aus. So zieht sich das "Ende" etwa eine halbe Stunde hin, als hätte die Produktion sich nicht auf ein Ende einigen können, das für so einen Film gut genug ist.
Nichtsdestotrotz bleibt der dritte Teil die wohl beste Wahl für den Nicht-Kenner. Spannend und überaus unterhaltsam führt der Film geradewegs zum Ziel. So stellt sich wohl für den Nicht-Kenner folgende Lieblingsreihenfolge ein: Teil 3, dann 2 und schließlich 1. Für Fans ist die Reihenfolge wohl eher 2,3,1
ZusatzInfos:
Länge: 210 Minuten
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Viggo Mortensen (Aragorn), Sir Ian McKellen (Gandalf), Orlando Bloom (Legolas), John Rhys-Davis (Gimli), Liv Tyler (Arwen), Bernard Hill (König Theoden), Andy Serkis (Smèagol), Miranda Otto (Eowyn), David Wenham (Faramir), etc.
Während der Schatten Mordors in Form der Ork-Massen näher zieht kehrt Aragorn als Erbe des Königs zurück.
Die Hobbits Frodo und Sam ziehen weiter Richtung Mordor, geführt von dem hinterhältigen Gollom.
Eine Schlacht mit der Riesenspinne Kankra steht an, und Aragorn zíeht zusammen mit dem Rest der Gefährten und unterstützt von der grössten Armee der Filmgeschichte in die letzte Schlacht um Mittelerde. Und während sich die Armeen des dunklen Lords versammeln, nähert sich der eine Ring in den Händen der tapferen beiden Hobbits den Feuern des Schicksalsberges.
Meinung::::
Wieder einmal kam mit dem Herrn der Ringe 3 eine Hollywood Megaproduktion zur Vorweihnachtszeit in die Kinos.Da der Zauberer Harry Potter es dieses Jahr leider nicht von Hogwarts aus in die Kinosääle geschafft hat, muss der Herr der Ringe dieses mal gleich gut genug sein, um zwei zauberhafte Buchumsetungen zu ersetzen.
Bei einem monumentalen Werk, wie es Der Herr der Ringe zweifellos ist, ist eine solche Aufgabe sicher nicht einfach zu bewältigen. Jeder hat schon einmal von dem grandiosen Werk gehört, doch nicht jeder hat es gelesen. So teilt sich, wie bei Harry Potter übrigens auch, die Welt in zwei Gruppen: die Kenner und die Nicht-Kenner. Hier lag die große Schwierigkeit. Peter Jackson musste es schaffen, ein umfangreiches Werk, das von vielen geliebt wird, so an die Leinwand zu adaptieren, dass Fans sich daran erfreuen würden, während die Nicht kenner durch ein bildgewaltiges Filmerlebnis in die Welt hineingezoge werden.
So ist es nicht verwunderlich, das man es aus den oben genannten Gründen sehr schwer beiden Gruppen recht machen kann. So kam es auch 2002: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme faszinierte die Fans durch eine äußerst dichte Atmosphäre, die das Flair des Buches gut einfing, langweilte jedoch die Nicht-Kenner durch eine recht langatmige Erzählweise, bei der auch viele Hintergründe unklar blieben. Ähnlich erging es dem ersten Teil: Nur hier freuten sich die Nicht Kenner über eine detaillierte Vorstellung aller Charaktere, während die Kenner genau dies langweilig fanden.
Der Herr der Ringe 3 schaffte es allerdings, die epische Handlung zu einem würdigen und auch Kenner sowie Nicht Kenner zufrieden stellendem Ende zu führen. Das Erzähltempo wirkt durch die aufrecht gehaltene Spannung und viele Action recht schnell, die Ereignisse überschlagen sich teilweise, dennoch bleibt stets -auch für den Nichtkenner- der Überblick gewahrt, die zahlreichen Handlungsstränge, die noch die ersten beiden Teile durchzogen, laufen zu zwei parallel ablaufenden Handlungen zusammen und schliesslich zu einem einzigen Finale. Der Nicht-Kenner erfreut sich daran, endlich die meisten Zusammenhänge zu verstehen und der der das Buch gelesen hat, freut sich über eine detailgetreue Umsetzung.
Dennoch findet man auch beim dritten Teil einige Schwachstellen. Was den Fachmann angeht, so ist sicherlich das großzügige Auslassen gewisser Buchelemente zu monieren. Angesichts der Fülle des Films (immerhin über 200 Minuten alleine für den dritten Teil) sind gewisse Abstriche durchaus verständlich doch einiges z.B. das Ende wird Hollywood typisch zu einem Happy End getrimmt, wo es im Buch gar kein Happy end gab. Auch ist der Übergang von der finalen Schlacht zum Ende sehr knapp.
Kaum ist das Hauptgeschehen vorüber, folgt das Ende. Allerdings wirkt es im Film sehr lang und irritiert Kenner wie Nicht-Kenner gleichermaßen, gerade auch die schnulzigen Parts. Hier hätte durchaus gekürzt werden können, vor allem angesichts der Tatsache, dass einige gute Endstellen geboten werden und dann ist der Film doch noch nicht aus. So zieht sich das "Ende" etwa eine halbe Stunde hin, als hätte die Produktion sich nicht auf ein Ende einigen können, das für so einen Film gut genug ist.
Nichtsdestotrotz bleibt der dritte Teil die wohl beste Wahl für den Nicht-Kenner. Spannend und überaus unterhaltsam führt der Film geradewegs zum Ziel. So stellt sich wohl für den Nicht-Kenner folgende Lieblingsreihenfolge ein: Teil 3, dann 2 und schließlich 1. Für Fans ist die Reihenfolge wohl eher 2,3,1
ZusatzInfos:
Länge: 210 Minuten
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Viggo Mortensen (Aragorn), Sir Ian McKellen (Gandalf), Orlando Bloom (Legolas), John Rhys-Davis (Gimli), Liv Tyler (Arwen), Bernard Hill (König Theoden), Andy Serkis (Smèagol), Miranda Otto (Eowyn), David Wenham (Faramir), etc.
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