Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Nopeone
Der Herr der Filme !
Pro:
Beste Trilogy aller Zeiten unglaubliche Schlachten und Riesige Landschaften Effekt mässig das beste vom besten
Kontra:
Ende etwas übertrieben
Empfehlung:
Ja
| ° Story
|____________________
Vorweg sei gesagt, dass man im Prinzip die ersten beiden Teile gesehen haben (oder das Buch kennen) sollte, um bei der ziemlich unvermittelt einsetzenden Story den Durchblick zu wahren. Sollte dies nicht der Fall sein, dann verweise ich hiermit einfach auf meine beiden Berichte zu den ersten zwei Streifen, bevor wir zur Story von \"Die Rückkehr des Königs\" schreiten...
Das Schicksal von Mittelerde scheint nunmehr so gut wie besiegelt: Denn auch wenn einer von Saurons treuesten Dienern, der Zauberer Saruman in der Festung Isengard, seine Macht verloren hat, so sammelt der finstere Herrscher in Mordor alle seine Kräfte, um zu einem letzten, alles vernichtenden Schlag gegen die Bewohner Mittelerdes auszuholen. Er plant Minas Tirith, die Stadt der Könige, zu überrennen und somit das Land Gondor zu unterjochen. Dort regiert momentan Denethor, Truchschess von Gondor und Vater von Boromir und Faramir, bis der wahre König zurückkehrt. Doch Denethors Geist ist verwirrt und als Gandalf zu ihm kommt um ihn vor der drohenden Gefahr zu warnen, fürchtet Denethor lediglich den Verlust seiner Macht und will sich nicht vor dem rechtmäßigen König Gondors, dem Waldläufer Aragorn, beugen.
Gleichzeitig sind die beiden Hobbits Frodo und Sam immer noch auf ihrem Weg nach Mordor, um dort den Ring der Macht im Feuer des Schicksalsberges zu vernichten. Geleitet werden sie von Gollum, einem vor langer Zeit der Macht des Ringes verfallenen Wesen, das in schizophrener Manier nach seinem \"Schatz\" trachtet. Während Sam Gollums hinterlistiges Spiel ahnt, sieht Frodo immer das Gute in ihm und hat Mitleid. Das geht soweit, dass Gollum die beiden immer mehr gegeneinander ausspielt und sie in eine Falle locken will, um selbst wieder in den Besitz des Ringes zu gelangen. Und während sie sich so direkt auf den Weg in ihre Verderben machen sieht es auch für die Bewohner Mittelerdes nicht gut aus, denn Sauron hat eine riesige Armee geschickt und sie endgültig zu vernichten. Wird es noch eine Chance geben?
| ° Meine Meinung
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Was soll ich sagen - ich bin begeistert! Peter Jackson ist es wirklich gelungen, seiner Trilogie den krönenden Abschluss zu verpassen, den alle erhofft hatten und sich damit selbst ein Denkmal zu setzen. \"Die Rückkehr des Königs\" vereint endlich nach und nach die einzelnen Handlungsstränge des zweiten Teils (der für Neueinsteiger vielleicht etwas verworren war) und dient nicht wie der erste Teil zur Einleitung der Story, sondern präsentiert dem Zuschauer ein furioses Finale, wie man es sich nicht besser hätte wünschen können. Klar, dass die großen Schlachten hier eine zentrale Rolle spielen und klar, dass das Gemetzel vor den Toren von Minas Tirith die wohl bislang beeindruckendste Kampfszene ist, die jemals auf Zelluloid gebannt wurde.
Hier stimmt einfach alles: Die stimmungsvollen Landschaften, der bedrohliche Aufmarsch der feindlichen Armee, die unglaublich detailreich gestalteten Widersacher der Menschen, die abwechslungsreichen und actionlastigen Kampf-Choreographien und die einmaligen Special Effects - tausende Orks stürmen auf die Stadt zu, geflügelte Nazgúl kreisen über den Mauern, riesige Olifanten trampeln auf ihrem Weg alles nieder, Katapulte und Geschütztürme schleudern Felsbrocken durch die Luft - das alles ergibt ein wahnsinnig fesselndes Gesamtbild und lässt diese Szenen zu den Highlights des Films werden. Besonders positiv ist mir hierbei auch aufgefallen, dass Zwerg Gimli und Elb Legolas zwar immer noch im \"Wettstreit\" stehen wer mehr Opponenten erledigt, dies wird aber mit weit weniger dümmlichen Witzen gemacht als noch im zweiten Teil. Lediglich ein absoluter Brüller ist vorhanden, nachdem Legolas im Alleingang einen der großen Olifanten erledigt, der passt aber an dieser Stelle einfach perfekt.
Man merkt in dieser Szene zwar auch, dass Legolas zum Teil als computeranimierte Figur auf den riesigen Kampfkoloss klettert, aber die heutige Tricktechnik lässt alles sehr realistisch aussehen. Und auch in anderen Momenten darf ganz tief in die Trickkiste gegriffen werden, wenn beispielsweise die Riesenspinne Kankra Frodo angreift, Aragorn und seine Gefährten Legolas und Gimli auf die Armee der Toten treffen oder generell immer dann, wenn der komplett am Computer entstandene Gollum in Erscheinung trifft. Dieser wurde ja bereits im zweiten Teil ausführlich beleuchtet, jetzt kommt in seinem schizophrenen Ich aber wieder verstärkt die Gier nach dem Ring der Macht durch. Genial sind dabei wieder die Szenen geworden, in denen er sich von den Hobbits unbeobachtet fühlt und Selbstgespräche führt, in denen sein böses Wesen immer mehr die Überhand gewinnt.
Geschickt wurde es auch in Szene gesetzt wie er später Frodo gegen Sam aufhetzt, um seinem eigenen Ziel und damit seinem Schatz immer näher zu kommen. Diesmal erfährt der Zuschauer auch gleich zu Beginn des Filmes etwas über Gollums Vergangenheit. Er, der einst als Smèagol bekannt und ein Hobbit-ähnliches Geschöpf war, ermordete seinen Freund, um an den Ring zukommen den dieser eben gefunden hatte. Er wurde daraufhin verbannt, ausgestoßen und verkümmerte nach und nach immer mehr in der Dunkelheit, so dass er seine jetzige Gestalt erhielt. Perfekt erzählt und für den Zuschauer mehr als interessant gemacht.
Ganz generell gesehen spielen persönliche Konflikte im dritten Teil eine größere Rolle als je zuvor, denn der Film wird nicht nur von monumentalen Schlachten dominiert. Es sind vielmehr haufenweise Generationskonflikte, welche die Story vorantreiben und stets spannend und nachvollziehbar herübergebracht werden. Theoden, König von Rohan, würde es beispielsweise am liebsten sehen wenn seine Nichte Eowyn an seiner Stelle sein Volk regieren würde, sie zieht aber lieber an seiner Seite ohne sein Wissen mit ihm in die alles entscheidende Schlacht. Denethor betrauert den Tod seines Lieblingssohnes Boromir und ist sogar bereit seinen anderen Sohn Faramir in einer aussichtslosen Schlacht zu opfern. Faramir sieht sich dagegen immer noch im Schatten seines Bruders und sieht nur einen Weg sich vor seinem Vater zu beweisen: Indem er seine Befehle ausführt und in diese Schlacht zieht, auch wenn es seinen eigenen Tod bedeutet. Die Elbin Arwen dagegen ist bereits auf dem Weg nach Valinor, wie es der Wunsch ihres Vaters Elrond ist. Doch sie gibt letztlich ihre eigene Unsterblichkeit für ihre Liebe zu dem Menschen Aragorn auf - gegen den Willen ihres Vaters...
Es gibt etliche dieser Szenen und sie alle wurden sehr gefühlvoll und eindringlich umgesetzt. Besonders bewegend empfand ich dabei die Szene von Faramirs Gespräch mit seinem Vater, der letztlich sogar gesteht, dass er am liebsten Faramir tot und dessen Bruder Boromir noch am Leben sehen würde. Hier beweist sich auch die Genialität der einzelnen Schauspieler, da die Mimik und Gestik besonders in solchen Szenen - vorrangig in Großaufnahme gezeigt - einfach ergreifend und unglaublich genial ist. Das gilt vor allem wieder einmal für Elijah Wood als Hobbit Frodo, aber auch Sean Astin als Sam kann erneut brillieren. Letztlich empfinde ich einzig Hugo Weaving als Elb Elrond als Fehlbesetzung, da er auf mich schon im ersten Teil immer etwas unsympathisch und teils hinterhältig wirkt(e), einen weisen und edlen Elb habe ich mir jedenfalls immer etwas anders vorgestellt.
Die musikalische Untermalung von Howard Shore ist wie gewohnt recht bombastisch und greift in den passenden Momenten einige Themen der ersten beiden Soundtracks wieder auf, wie beispielsweise die Themen vom Auenland oder Mordor. So fühlt sich der Kenner der anderen Teile schnell heimisch, es werden aber auch neue Musikstücke präsentiert. Kritisieren möchte ich eigentlich lediglich den Schluss, der für meinen Geschmack einen Tick zu kitschig und zu Hollywood-klischeehaft ausgefallen ist, aber das musste wohl so sein und war wenn ich ganz ehrlich bin auch schon zu erwarten gewesen. Auch die Altersfreigabe ab 12 Jahren erscheint leicht fraglich, da vor allem die Kampfszenen recht düster und bedrohlich wirken. Mehr Kritik gibt es nicht, denn Peter Jackson hat hier schlicht und ergreifend sein Meisterwerk auf genialste Art und Weise fertiggestellt und mit den drei Teilen ein in sich schlüssiges, spannendes und zu keiner Sekunde langweiliges Epos sondergleichen geschaffen. Ohne Frage für mich einer der besten Filme aller Zeiten!
| ° Kurzübersicht
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Titel: Lord of the Rings: The Return of the King
Länge: 210 Minuten
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Viggo Mortensen (Aragorn), Sir Ian McKellen (Gandalf), Orlando Bloom (Legolas), John Rhys-Davis (Gimli), Liv Tyler (Arwen), Bernard Hill (König Theoden), Andy Serkis (Smèagol), Miranda Otto (Eowyn), David Wenham (Faramir), etc.
Weitere Informationen: www.herrderringe-film.de
| ° Fazit
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Kam meine Begeisterung in den Zeilen bisher noch nicht genug rüber? Der Film ist schlicht und ergreifend genial, übertrifft dank phänomenaler Trickeffekte, monumentalen Schlachten und ergreifender Charakter-Konflikte die beiden ersten Teile locker, fügt sich aber zu 100% stimmig und absolut flüssig in die gesamte Story ein und bringt die Herr der Ringe-Trilogie zu ihrem würdigen, mehr als furiosen Finale. Einzig das etwas zu klischeebehaftete Ende kann kritisiert werden, ansonsten muss man diesen Streifen einfach gesehen haben, sollte sich aber aufgrund eines fehlenden Rückblicks auf die Story wohl ein wenig mit der Materie auskennen, um den Handlungssträngen folgen zu können.
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Vorweg sei gesagt, dass man im Prinzip die ersten beiden Teile gesehen haben (oder das Buch kennen) sollte, um bei der ziemlich unvermittelt einsetzenden Story den Durchblick zu wahren. Sollte dies nicht der Fall sein, dann verweise ich hiermit einfach auf meine beiden Berichte zu den ersten zwei Streifen, bevor wir zur Story von \"Die Rückkehr des Königs\" schreiten...
Das Schicksal von Mittelerde scheint nunmehr so gut wie besiegelt: Denn auch wenn einer von Saurons treuesten Dienern, der Zauberer Saruman in der Festung Isengard, seine Macht verloren hat, so sammelt der finstere Herrscher in Mordor alle seine Kräfte, um zu einem letzten, alles vernichtenden Schlag gegen die Bewohner Mittelerdes auszuholen. Er plant Minas Tirith, die Stadt der Könige, zu überrennen und somit das Land Gondor zu unterjochen. Dort regiert momentan Denethor, Truchschess von Gondor und Vater von Boromir und Faramir, bis der wahre König zurückkehrt. Doch Denethors Geist ist verwirrt und als Gandalf zu ihm kommt um ihn vor der drohenden Gefahr zu warnen, fürchtet Denethor lediglich den Verlust seiner Macht und will sich nicht vor dem rechtmäßigen König Gondors, dem Waldläufer Aragorn, beugen.
Gleichzeitig sind die beiden Hobbits Frodo und Sam immer noch auf ihrem Weg nach Mordor, um dort den Ring der Macht im Feuer des Schicksalsberges zu vernichten. Geleitet werden sie von Gollum, einem vor langer Zeit der Macht des Ringes verfallenen Wesen, das in schizophrener Manier nach seinem \"Schatz\" trachtet. Während Sam Gollums hinterlistiges Spiel ahnt, sieht Frodo immer das Gute in ihm und hat Mitleid. Das geht soweit, dass Gollum die beiden immer mehr gegeneinander ausspielt und sie in eine Falle locken will, um selbst wieder in den Besitz des Ringes zu gelangen. Und während sie sich so direkt auf den Weg in ihre Verderben machen sieht es auch für die Bewohner Mittelerdes nicht gut aus, denn Sauron hat eine riesige Armee geschickt und sie endgültig zu vernichten. Wird es noch eine Chance geben?
| ° Meine Meinung
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Was soll ich sagen - ich bin begeistert! Peter Jackson ist es wirklich gelungen, seiner Trilogie den krönenden Abschluss zu verpassen, den alle erhofft hatten und sich damit selbst ein Denkmal zu setzen. \"Die Rückkehr des Königs\" vereint endlich nach und nach die einzelnen Handlungsstränge des zweiten Teils (der für Neueinsteiger vielleicht etwas verworren war) und dient nicht wie der erste Teil zur Einleitung der Story, sondern präsentiert dem Zuschauer ein furioses Finale, wie man es sich nicht besser hätte wünschen können. Klar, dass die großen Schlachten hier eine zentrale Rolle spielen und klar, dass das Gemetzel vor den Toren von Minas Tirith die wohl bislang beeindruckendste Kampfszene ist, die jemals auf Zelluloid gebannt wurde.
Hier stimmt einfach alles: Die stimmungsvollen Landschaften, der bedrohliche Aufmarsch der feindlichen Armee, die unglaublich detailreich gestalteten Widersacher der Menschen, die abwechslungsreichen und actionlastigen Kampf-Choreographien und die einmaligen Special Effects - tausende Orks stürmen auf die Stadt zu, geflügelte Nazgúl kreisen über den Mauern, riesige Olifanten trampeln auf ihrem Weg alles nieder, Katapulte und Geschütztürme schleudern Felsbrocken durch die Luft - das alles ergibt ein wahnsinnig fesselndes Gesamtbild und lässt diese Szenen zu den Highlights des Films werden. Besonders positiv ist mir hierbei auch aufgefallen, dass Zwerg Gimli und Elb Legolas zwar immer noch im \"Wettstreit\" stehen wer mehr Opponenten erledigt, dies wird aber mit weit weniger dümmlichen Witzen gemacht als noch im zweiten Teil. Lediglich ein absoluter Brüller ist vorhanden, nachdem Legolas im Alleingang einen der großen Olifanten erledigt, der passt aber an dieser Stelle einfach perfekt.
Man merkt in dieser Szene zwar auch, dass Legolas zum Teil als computeranimierte Figur auf den riesigen Kampfkoloss klettert, aber die heutige Tricktechnik lässt alles sehr realistisch aussehen. Und auch in anderen Momenten darf ganz tief in die Trickkiste gegriffen werden, wenn beispielsweise die Riesenspinne Kankra Frodo angreift, Aragorn und seine Gefährten Legolas und Gimli auf die Armee der Toten treffen oder generell immer dann, wenn der komplett am Computer entstandene Gollum in Erscheinung trifft. Dieser wurde ja bereits im zweiten Teil ausführlich beleuchtet, jetzt kommt in seinem schizophrenen Ich aber wieder verstärkt die Gier nach dem Ring der Macht durch. Genial sind dabei wieder die Szenen geworden, in denen er sich von den Hobbits unbeobachtet fühlt und Selbstgespräche führt, in denen sein böses Wesen immer mehr die Überhand gewinnt.
Geschickt wurde es auch in Szene gesetzt wie er später Frodo gegen Sam aufhetzt, um seinem eigenen Ziel und damit seinem Schatz immer näher zu kommen. Diesmal erfährt der Zuschauer auch gleich zu Beginn des Filmes etwas über Gollums Vergangenheit. Er, der einst als Smèagol bekannt und ein Hobbit-ähnliches Geschöpf war, ermordete seinen Freund, um an den Ring zukommen den dieser eben gefunden hatte. Er wurde daraufhin verbannt, ausgestoßen und verkümmerte nach und nach immer mehr in der Dunkelheit, so dass er seine jetzige Gestalt erhielt. Perfekt erzählt und für den Zuschauer mehr als interessant gemacht.
Ganz generell gesehen spielen persönliche Konflikte im dritten Teil eine größere Rolle als je zuvor, denn der Film wird nicht nur von monumentalen Schlachten dominiert. Es sind vielmehr haufenweise Generationskonflikte, welche die Story vorantreiben und stets spannend und nachvollziehbar herübergebracht werden. Theoden, König von Rohan, würde es beispielsweise am liebsten sehen wenn seine Nichte Eowyn an seiner Stelle sein Volk regieren würde, sie zieht aber lieber an seiner Seite ohne sein Wissen mit ihm in die alles entscheidende Schlacht. Denethor betrauert den Tod seines Lieblingssohnes Boromir und ist sogar bereit seinen anderen Sohn Faramir in einer aussichtslosen Schlacht zu opfern. Faramir sieht sich dagegen immer noch im Schatten seines Bruders und sieht nur einen Weg sich vor seinem Vater zu beweisen: Indem er seine Befehle ausführt und in diese Schlacht zieht, auch wenn es seinen eigenen Tod bedeutet. Die Elbin Arwen dagegen ist bereits auf dem Weg nach Valinor, wie es der Wunsch ihres Vaters Elrond ist. Doch sie gibt letztlich ihre eigene Unsterblichkeit für ihre Liebe zu dem Menschen Aragorn auf - gegen den Willen ihres Vaters...
Es gibt etliche dieser Szenen und sie alle wurden sehr gefühlvoll und eindringlich umgesetzt. Besonders bewegend empfand ich dabei die Szene von Faramirs Gespräch mit seinem Vater, der letztlich sogar gesteht, dass er am liebsten Faramir tot und dessen Bruder Boromir noch am Leben sehen würde. Hier beweist sich auch die Genialität der einzelnen Schauspieler, da die Mimik und Gestik besonders in solchen Szenen - vorrangig in Großaufnahme gezeigt - einfach ergreifend und unglaublich genial ist. Das gilt vor allem wieder einmal für Elijah Wood als Hobbit Frodo, aber auch Sean Astin als Sam kann erneut brillieren. Letztlich empfinde ich einzig Hugo Weaving als Elb Elrond als Fehlbesetzung, da er auf mich schon im ersten Teil immer etwas unsympathisch und teils hinterhältig wirkt(e), einen weisen und edlen Elb habe ich mir jedenfalls immer etwas anders vorgestellt.
Die musikalische Untermalung von Howard Shore ist wie gewohnt recht bombastisch und greift in den passenden Momenten einige Themen der ersten beiden Soundtracks wieder auf, wie beispielsweise die Themen vom Auenland oder Mordor. So fühlt sich der Kenner der anderen Teile schnell heimisch, es werden aber auch neue Musikstücke präsentiert. Kritisieren möchte ich eigentlich lediglich den Schluss, der für meinen Geschmack einen Tick zu kitschig und zu Hollywood-klischeehaft ausgefallen ist, aber das musste wohl so sein und war wenn ich ganz ehrlich bin auch schon zu erwarten gewesen. Auch die Altersfreigabe ab 12 Jahren erscheint leicht fraglich, da vor allem die Kampfszenen recht düster und bedrohlich wirken. Mehr Kritik gibt es nicht, denn Peter Jackson hat hier schlicht und ergreifend sein Meisterwerk auf genialste Art und Weise fertiggestellt und mit den drei Teilen ein in sich schlüssiges, spannendes und zu keiner Sekunde langweiliges Epos sondergleichen geschaffen. Ohne Frage für mich einer der besten Filme aller Zeiten!
| ° Kurzübersicht
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Titel: Lord of the Rings: The Return of the King
Länge: 210 Minuten
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Viggo Mortensen (Aragorn), Sir Ian McKellen (Gandalf), Orlando Bloom (Legolas), John Rhys-Davis (Gimli), Liv Tyler (Arwen), Bernard Hill (König Theoden), Andy Serkis (Smèagol), Miranda Otto (Eowyn), David Wenham (Faramir), etc.
Weitere Informationen: www.herrderringe-film.de
| ° Fazit
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Kam meine Begeisterung in den Zeilen bisher noch nicht genug rüber? Der Film ist schlicht und ergreifend genial, übertrifft dank phänomenaler Trickeffekte, monumentalen Schlachten und ergreifender Charakter-Konflikte die beiden ersten Teile locker, fügt sich aber zu 100% stimmig und absolut flüssig in die gesamte Story ein und bringt die Herr der Ringe-Trilogie zu ihrem würdigen, mehr als furiosen Finale. Einzig das etwas zu klischeebehaftete Ende kann kritisiert werden, ansonsten muss man diesen Streifen einfach gesehen haben, sollte sich aber aufgrund eines fehlenden Rückblicks auf die Story wohl ein wenig mit der Materie auskennen, um den Handlungssträngen folgen zu können.
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