Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von filmorama.de
Ring frei für den genialen dritten Teil!
Pro:
Interessante und sympathische Figuren, Dramatik, Spannung, Effekte
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
= STORY =
Nachdem das von Gandalf (Ian McKellen) gerufene Heer bei der Schlacht von Helms Klamm die Orktruppen Sarumans (Christopher Lee) vernichtend geschlagen hat, fällt den Truppen um Aragorn (Viggo Mortensen) und König Theoden ein Palantir, ein sehender Stein in die Hände, mit dem Saruman mit Sauron Kontakt aufgenommen hat. Ein baldiger Angriff auf die weiße Stadt der Menschen von Gondor, Minas Tirith steht zu befürchten und Gandalf begibt sich zu dem dort herrschenden Truchsessen Denethor, um alle Kräfte zu mobilisieren. Während Aragorn, der rechtmäßige Anwärter auf den Thron von Gondor bemüht ist, auf ungewöhnliche Weise Truppen zu sammeln und Theoden die Reiter von Rohan zur Unterstützung zusammensucht, ist die Verteidigung der Stadt jedoch geschwächt, da Denethor dem Wahn verfallen scheint. Und tatsächlich schickt der dunkle Herrscher Sauron ein mächtiges Heer unter der Leitung des obersten Ringgeistes, des Hexenkönigs von Morgul aus. Auf den Pelennorfeldern kommt es zu einer großen Entscheidungsschlacht, in dem Aragorn sich endlich zu seiner Königswürde bekennen muß, ausgestattet mit dem wiedergeschmiedeten Schwert Narsil.
Währenddessen lockt das Geschöpf Gollum (Andy Serkis) den Ringträger Frodo (Elijah Wood) und seinen Diener Sam (Sean Astin) im Paß von Cirith Ungol in einen Hinterhalt der Riesenspinne Kankra...
= KRITIK =
Ungefähr drei Jahre ist es jetzt her, dass ich vom Produktionsstart von „Der Herr der Ringe“ gehört habe. Ein weiteres Jahre darauf sah ich „Die Gefährten“ das erste mal und wurde sofort in den Bann des Ringes gezogen. Letztes Jahr sah ich dann „Die zwei Türme“ und verspürte immer mehr das Verlangen endlich zu erfahren wie das Schicksal von Mittelerde aussehen wird. Am Freitag den 19. Dezember dann (alle drei Teile sah ich übrigens immer am ersten Freitag nach Kinostart) durfte ich dann den letzten und entscheidenden Teil des Filmes sehen auf den ich im Grunde schon drei Jahre gewartet habe: „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“.
So riesig die Spannung war, so groß waren auch meine Erwartungen.
Wurde ich enttäuscht? Nein, sie wurden sogar noch übertroffen.
Der Film ist im Grunde eine Mischung aus „Die Gefährten“ und „Die zwei Türme“.
Wo in „Die Gefährten“ die Einleitung der Charaktere, die künstlerische Darstellung der Landschaft und die Macht des Ringes im Vordergrund steht, findet man in „Die zwei Türme“ die erste große Schlacht und das Verwirrspiel von Gollum wieder.
Und genau das hat mir besonders an dem Streifen von Regisseur Peter Jackson gefallen. Die ausgewogenheit von spektakulären Schlachtsequenzen und die Dramatik, die sich bis zum Ende hin immer mehr steigert. Natürlich wird der ein oder andere Fan der Tolkien-Bücher sagen, dass viele Sachen gefehlt haben oder zu Vieles umgeschrieben wurde, doch wenn man bedenkt, dass der Film satte 201 Minuten dauert muss man doch zugeben, dass es die richtige Entscheidung war. Außerdem kommt ja auch noch die Special Extended Version, die um mindestens 30 Minuten länger sein wird. Also kann dies nicht wirklich ein Kritikpunkt sein.
Und genau nach diesen Punkten habe ich nachdem der Film endete gesucht - vergebens. Lag es nun daran, dass ich im Kino dieses Jahr sehr oft enttäuscht wurde oder liegt es einfach daran, dass es ein „Herr der Ringe“ Film ist und ich in Folge der beiden ersten Teile total überzeugt von der Geschichte war? Ich denke kaum. Bei dem Film passt einfach alles und er besitzt auch alles was ein wirklich guter und sehenswerter Film haben muss: Interessante und sympathische Figuren, Dramatik, Spannung und nicht zuletzt eine rührende Handlung, die bis zur letzten Minute fesselt. In Folge dessen mussich zugeben und ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber mit „Die Rückkehr des Königs“ hat Peter Jackson einen Film gemacht, der ohne Zweifel perfekt ist.
Positiv überrascht war ich auch von den darstellerischen Leistungen der Akteure, die auch in ernsten Szenen realistisch spielten. Besonders gefallen haben mir Sir Ian McKellen als Gandalf, Sean Astin als Sam, Billy Boyd als Pippin und Bernard Hill als König Théoden. Elijah Wood schwächelt meiner Meinung nach in traurigen Szenen ein bisschen, aber nicht so sehr, dass ich das als Minuspunkt werten würde. Dafür ist seine Leistung als „Besessener des Ringes“ einfach zu genial.
Howard Shore, der den Film mit seinen abwechslungsreichen und heroischen Kompositionen sehr gut untermalt und vielen Themen des Filmes eine eigene, unverkennbare Melodie gibt, war ein weiteres Mal genial und Oscar-reif. Genauso wie die exzellenten Spezial-Effekte, die bei mir das eine und andere Mal das Gefühl gab mitten in der Handlung zu sein – besonders in den Schlachtsequenzen.
= FAZIT =
„Die Rückkehr des Königs“ ist die perfekte Synthese aus Mainstream und anspruchsvollem Kunstkino für Genießer und Cineasten. Peter Jackson schuf mit dem Projekt ein geniales Stück Filmgeschichte, an dem sich weitere Blockbuster messen müssen und werden. Nicht zuletzt die erstklassigen darstellerischen Leistungen, die Kamerafahrten, die Effekte, die klasse atmosphäre von Neuseelands, die Kulissen und die mehr als traurige, rührende Story macht „Der Herr der Ringe“ zu einer Trilogie, die perfekt beendet wurde.
„Die Rückkehr des Königs“ ist ein Film über wahre Helden und Freundschaft und über Liebe und Hoffnung, die keine Grenzen und Hindernisse kennt. Und somit nicht nur der beste Film des Jahres, sondern auch einer der besten Filme aller Zeiten!
= Filmdaten =
Weitere Infos gibt es auf:
http://www.moviemaniaxx.de/show_film_kurzinfos.php?film_id=52
Nachdem das von Gandalf (Ian McKellen) gerufene Heer bei der Schlacht von Helms Klamm die Orktruppen Sarumans (Christopher Lee) vernichtend geschlagen hat, fällt den Truppen um Aragorn (Viggo Mortensen) und König Theoden ein Palantir, ein sehender Stein in die Hände, mit dem Saruman mit Sauron Kontakt aufgenommen hat. Ein baldiger Angriff auf die weiße Stadt der Menschen von Gondor, Minas Tirith steht zu befürchten und Gandalf begibt sich zu dem dort herrschenden Truchsessen Denethor, um alle Kräfte zu mobilisieren. Während Aragorn, der rechtmäßige Anwärter auf den Thron von Gondor bemüht ist, auf ungewöhnliche Weise Truppen zu sammeln und Theoden die Reiter von Rohan zur Unterstützung zusammensucht, ist die Verteidigung der Stadt jedoch geschwächt, da Denethor dem Wahn verfallen scheint. Und tatsächlich schickt der dunkle Herrscher Sauron ein mächtiges Heer unter der Leitung des obersten Ringgeistes, des Hexenkönigs von Morgul aus. Auf den Pelennorfeldern kommt es zu einer großen Entscheidungsschlacht, in dem Aragorn sich endlich zu seiner Königswürde bekennen muß, ausgestattet mit dem wiedergeschmiedeten Schwert Narsil.
Währenddessen lockt das Geschöpf Gollum (Andy Serkis) den Ringträger Frodo (Elijah Wood) und seinen Diener Sam (Sean Astin) im Paß von Cirith Ungol in einen Hinterhalt der Riesenspinne Kankra...
= KRITIK =
Ungefähr drei Jahre ist es jetzt her, dass ich vom Produktionsstart von „Der Herr der Ringe“ gehört habe. Ein weiteres Jahre darauf sah ich „Die Gefährten“ das erste mal und wurde sofort in den Bann des Ringes gezogen. Letztes Jahr sah ich dann „Die zwei Türme“ und verspürte immer mehr das Verlangen endlich zu erfahren wie das Schicksal von Mittelerde aussehen wird. Am Freitag den 19. Dezember dann (alle drei Teile sah ich übrigens immer am ersten Freitag nach Kinostart) durfte ich dann den letzten und entscheidenden Teil des Filmes sehen auf den ich im Grunde schon drei Jahre gewartet habe: „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“.
So riesig die Spannung war, so groß waren auch meine Erwartungen.
Wurde ich enttäuscht? Nein, sie wurden sogar noch übertroffen.
Der Film ist im Grunde eine Mischung aus „Die Gefährten“ und „Die zwei Türme“.
Wo in „Die Gefährten“ die Einleitung der Charaktere, die künstlerische Darstellung der Landschaft und die Macht des Ringes im Vordergrund steht, findet man in „Die zwei Türme“ die erste große Schlacht und das Verwirrspiel von Gollum wieder.
Und genau das hat mir besonders an dem Streifen von Regisseur Peter Jackson gefallen. Die ausgewogenheit von spektakulären Schlachtsequenzen und die Dramatik, die sich bis zum Ende hin immer mehr steigert. Natürlich wird der ein oder andere Fan der Tolkien-Bücher sagen, dass viele Sachen gefehlt haben oder zu Vieles umgeschrieben wurde, doch wenn man bedenkt, dass der Film satte 201 Minuten dauert muss man doch zugeben, dass es die richtige Entscheidung war. Außerdem kommt ja auch noch die Special Extended Version, die um mindestens 30 Minuten länger sein wird. Also kann dies nicht wirklich ein Kritikpunkt sein.
Und genau nach diesen Punkten habe ich nachdem der Film endete gesucht - vergebens. Lag es nun daran, dass ich im Kino dieses Jahr sehr oft enttäuscht wurde oder liegt es einfach daran, dass es ein „Herr der Ringe“ Film ist und ich in Folge der beiden ersten Teile total überzeugt von der Geschichte war? Ich denke kaum. Bei dem Film passt einfach alles und er besitzt auch alles was ein wirklich guter und sehenswerter Film haben muss: Interessante und sympathische Figuren, Dramatik, Spannung und nicht zuletzt eine rührende Handlung, die bis zur letzten Minute fesselt. In Folge dessen mussich zugeben und ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber mit „Die Rückkehr des Königs“ hat Peter Jackson einen Film gemacht, der ohne Zweifel perfekt ist.
Positiv überrascht war ich auch von den darstellerischen Leistungen der Akteure, die auch in ernsten Szenen realistisch spielten. Besonders gefallen haben mir Sir Ian McKellen als Gandalf, Sean Astin als Sam, Billy Boyd als Pippin und Bernard Hill als König Théoden. Elijah Wood schwächelt meiner Meinung nach in traurigen Szenen ein bisschen, aber nicht so sehr, dass ich das als Minuspunkt werten würde. Dafür ist seine Leistung als „Besessener des Ringes“ einfach zu genial.
Howard Shore, der den Film mit seinen abwechslungsreichen und heroischen Kompositionen sehr gut untermalt und vielen Themen des Filmes eine eigene, unverkennbare Melodie gibt, war ein weiteres Mal genial und Oscar-reif. Genauso wie die exzellenten Spezial-Effekte, die bei mir das eine und andere Mal das Gefühl gab mitten in der Handlung zu sein – besonders in den Schlachtsequenzen.
= FAZIT =
„Die Rückkehr des Königs“ ist die perfekte Synthese aus Mainstream und anspruchsvollem Kunstkino für Genießer und Cineasten. Peter Jackson schuf mit dem Projekt ein geniales Stück Filmgeschichte, an dem sich weitere Blockbuster messen müssen und werden. Nicht zuletzt die erstklassigen darstellerischen Leistungen, die Kamerafahrten, die Effekte, die klasse atmosphäre von Neuseelands, die Kulissen und die mehr als traurige, rührende Story macht „Der Herr der Ringe“ zu einer Trilogie, die perfekt beendet wurde.
„Die Rückkehr des Königs“ ist ein Film über wahre Helden und Freundschaft und über Liebe und Hoffnung, die keine Grenzen und Hindernisse kennt. Und somit nicht nur der beste Film des Jahres, sondern auch einer der besten Filme aller Zeiten!
= Filmdaten =
Weitere Infos gibt es auf:
http://www.moviemaniaxx.de/show_film_kurzinfos.php?film_id=52
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