Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (VHS) Testbericht

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ab 12,76
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Erfahrungsbericht von sigde

Mehr als das Sahnehäubchen oben drauf!

Pro:

Spannung und Dramatik pur, Perfekte Inzenierung

Kontra:

Der Schluß vielleicht etwas langatmig

Empfehlung:

Ja

Ich habe es geschafft! Nach 2 Jahren warten, konnte ich endlich die Triologie \"Der Herr der Ringe\" komplett sehen. Als ich vor 10 Jahren das Buch gelesen habe, hätte ich nie gedacht, dass man jemals einen Film drehen kann, der auf das Niveau des Buches kommt. Doch ich habe mich getäuscht. Das war großes Kino!

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Vorempfehlung:

Zur Vorgeschichte möchte ich nichts großes Erzählen, aber ich empfehle allen, die sich den dritten Teil anschauen wollen, erst den Teil 1 und 2 anzuschauen. Ansonsten wird man einige Zusammenhänge nicht verstehen.
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Filminhalt:

Zum Auftakt gibt es einen Ausflug in die Vergangenheit und die Geschichte von Gollum, wie er in den Besitz des Ringes kam, wird erzählt. Gollum ist ein Hobbit-ähnliches Wesen, das in den Bann des Ringes gezogen wurde und alles dafür tut, um ihn (sein Schatz) wiederzuerlangen. Dabei soll Gandalf, der \"Weiße Zauberer\", mit seiner Vorhersehung in den Höhlen von Moria (1. Teil) Recht behalten, denn auch ein Geschöpf wie Gollum wird seine Bestimmung erfüllen. Auf ihn wartet später noch eine wichtige Aufgabe, während er alles unternimmt, um den Ringträger Frodo und seinen treuen Freund Sam gegeneinander auszuspielen und auseinander zu bringen. Schließlich führt er die beiden über einen geheimen Zugang nach Mordor in das Schattenland, wo der dunkle Herscher \"Sauron\" gebietet und der Ring geschmiedet wurde. Nur dort im Schicksalsberg kann der Ring vernichtet werden, was die Aufgabe der beiden Hobbits ist.
Frodo lässt sich von Gollum überlisten und wird in eine mörderische Falle gelockt. Kankra eine Riesenspinne wartet sehnsüchtig auf ihn...

Während Frodo und Sam\'s Hoffnung den Schicksalsberg zu erreichen gen Nullpunkt sinken, sieht es für Aragorn (der zukünftige König), Gimli (ein Zwerg) und Legolas (ein Elb) nicht viel besser aus. Sauron greift Minas Tirith mit seinen Truppen (mind. 100.000 Orks und Söldner) an. Minas Tirith ist die Hauptstadt des Königreiches Gondor, das unmittelbar an Mordor angrenzt. Die Streitmacht von Gondor ist klein und der vorübergehende Herrscher verrückt. Die sieben Wälle der Stadt halten dem Ansturm nur kurz stand. Doch dann kommt von unerwarteter Seite Hilfe...
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Meinung:

Ich bin immernoch (nach 10 Stunden) ganz faziniert und erschöpft vom Film. Ich würde ihn gerne sofort nochmal gucken. Ein wirklich begeisternder Film, der alle im Kino mitgerissen hat. Ich habe viele Vorstellungen aus dem Buch gehabt, die Regisseur Peter Jackson perfekt umgesetzt hat.
Da ist z.B. die Spinne Kankra.Sie ist einfach perfekt gelungen, so wie ich sie mir immer vorgestellt habe.
Ein anderes Beispiel ist der Hilferuf von Gondor, den der Hobbit \"Pepin\" durch das Entzünden eines Feuers ausgelöst hat. In Sekundenschnelle wurde dieses Feuer über Berge bis nach Rohan weitergeleitet, die beschließen Gondor zu helfen. Eigentlich ja nichts besonderes, aber alles war so düster und dann kommt ein Funke Hoffnung, der sich langsam zu einem Feuer entzündet. So war es auch umgesetzt.
Ein letztes Beispiel sei zur Spannung und Dramatik. Als Frodo und Sam vor dem Schicksalsberg stehen und Frodo den Ring nicht vernichten kann, kam mir die Zeit so lange vor. Die Schlacht schien verloren und dann kamen noch die Ringgeister um den Ring zu holen. Zu guter letzt taucht Gollum auf, um sich den Ring unter den Nagel zu reißen. Alle im Kino riefen schon, das Frodo Ring endlich vernichten soll, aber er tat es nicht ...
Nicht unerwähnt möchte ich zum Schluß die große Schlacht lassen, die zwar ziemlich brutal war, aber ... Mir fehlen da die Worte! Schaut es Euch selber an!
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Details zum Film:

Länge: 210 Minuten (die Zeit vergeht schnell!)
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Viggo Mortensen (Aragorn), Sir Ian McKellen (Gandalf), Orlando Bloom (Legolas), John Rhys-Davis (Gimli), Liv Tyler (Arwen), Bernard Hill (König Theoden), Andy Serkis (Smèagol), Miranda Otto (Eowyn), David Wenham (Faramir), etc.
Web Page: http://www.herrderringe-film.de

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Allgemeiner Background:

Herr der Ringe ist eine Triologie der Superlative. Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson (42) drehte alle drei Teile zugleich von 1999 bis 2000 in seiner Heimat.
Die Kosten werden auf 310 Millionen Dollar geschätzt.
Sehr waghalsig, aber es hat sich gelohnt, denn
die ersten beiden Folgen haben weltweit bisher insgesamt fast 1,8 Milliarden Dollar eingespielt. Die Weltpremiere des dritten Teils fand in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington mit mehr als 100 000 Menschen statt.
In Europa war sie am 10. Dezember in Berlin.
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Fazit:

So ist es endlich geschafft. Die Triologie ist abgeschlossen. Peter Jackson und sein Team haben mit dem dritten Teil, mehr als das Sahnehäubchen oben drauf gesetzt. Ich kann nur jedem empfehlen, der annähernd was mit Fantasie anfangen kann, sich den Film anzuschauen. Es wird sich lohnen! Ich persönlich fand den dritten Teil am Besten. Anmmerken muss ich allerdings, dass der Schluß ein Tick zu langatmig sein könnte. Ich persönlich fand den Schluß schön, nett, eine runde Sache und einfach nur niedlich, aber böse Zungen fanden ihn überflüssig, zu lang und kitschig. Aber sonst waren alle begeistert! Seht selber ...

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