Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (VHS) Testbericht

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ab 22,48
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Erfahrungsbericht von nicostumpf

Eine Reise in den Tod!?

Pro:

Story | Schauspieler | Effekte

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

So, nun folgt der zweite Teil. ‚Herr der Ringe – Die zwei Türme’. Wo ich im ersten Teil noch viele allgemeine Infos rund um die Trilogie gegeben habe, werde ich diese jetzt weglassen… wer sie trotzdem wissen möchte, kann ja meinen Bericht zu ‚Herr der Ringe – Die Gefährten’ lesen…

.:Allgemeine Infos:.
Der Regisseur und der Hauptverantwortliche für Musik usw. sind natürlich ebenso wie die Darsteller immer noch die gleichen geblieben… hier noch mal eine Liste:

Regisseur = Peter Jackson
Musik = Howard Shore

Darsteller:
Elijah Wood = Frodo Beutlin
Sean Astin = Samweis ‘Sam’ Gamdschie
Dominic Monaghan = Meriadoc ‘Merry’ Brandybock
Billy Boyd = Peregrin ‘Pippin’ Tuk
Sir Ian McKellen = Gandalf
Viggo Mortensen = Aragorn
Sean Bean = Faramir
John Rhys-Davies = Gimli
Orlando Bloom = Legolas
Liv Taylor = Arwen
Kate Blanchett = Galadriel
Andy Serkis = Gollum/Sméagol
Christopher Lee = Saruman

Der zweite Teil der Trilogie dauert insgesamt Knapp 3 Stunden und hat die FSK-Freigabe ab 12 Jahren, welcher er auch gerecht wird. Er ist keinesfalls so brutal, ihn erst am 16 freizugeben.

.:Story:.
Nachdem die Gemeinschaft des Rings auseinanderbrach, machen sich Aragorn, Legolas und Gimli auf die Suche nach den Hobbits Merry und Pippin. Sie verfolgen einen Orktrupp der die beiden gefangen hält und sie nach Isengard bringen will. Die Verfolgung erweist sich als sehr schwierig, weil die Orks auch bei Nacht laufen und die Aragorn und seine Kompagnons nicht solange durchhalten können. Folglich halten sie nicht lange mit und verlieren die Spur des Trupps. Sie verlieren schon fast die Hoffnung, die zwei jemals lebend wieder zu finden. Doch dann erhalten sie Nachricht, dass der Orktrupp zerschlagen und die beiden Hobbits in den Fangornwald fliehen konnten. Die 3 Gefährten reiten natürlich sofort dorthin um sie zu suchen. Aber anstatt sie, finden sie ‚nur’ Gandalf, der als Gandalf der Weiße wiedergeboren wurde, nachdem er in den Minen von Moria im Kampf mit einem Balrog in die Tiefen stürzte. Zu viert suchen sie den König von Rohan, Theoden auf, um ihn vom Fluch zu befreien, den ihm der Diener Sarumans, Schlangenzunge auferlegt hat. Endlich sieht Theoden die Gefahr für sein Volk und flieht nach Helms Klamm. Doch Saruman bekommt, natürlich durch Schlangenzunge, Wind davon und schickt eine riesige Armee hinterher. Die Schlacht um Helms Klamm entbrannt. Wie sie ausgeht? Schaut es euch selber an!
Die gesuchten Hobbits trafen im Fangorn derweil auf Baumbart, einen Ent (unter Ents kann man sich riesenhafte Bäume vorstellen, die reden können und Arme und Beine besitzen), namens Baumbart. Die beiden erzählen ihn von ihren Problemen und die Ents beschließen in einer Art ‚Ent-Meeting’ (Enting), dass sie gemeinsam Isengard angreifen und unterwerfen wollen. Als dies vollbracht war, spielen sie noch das Zünglein an der Waage in der Schlacht um Helms Klamm.
Unterdessen kommen Frodo und Sam dem Reiche Mordor immer näher. Nach einiger Zeit treffen sie auf das Wesen Gollum, das ‚seinen Schatz’ nach langer Zeit wiederhaben möchte. Doch es gelingt, ihn zu überwinden und als Führer, der sie nach Mordor bringen soll, zu missbrauchen. Doch am ‚Haupttor’ Mordors ist kein Durchkommen, doch Gollum kennt einen zweiten Weg, der nun eingeschlagen wird. Unterwegs treffen sie auf Faramir, Boromirs Bruder, der sie wenig herzlich in Empfang nimmt. Er lässt sie festnehmen und beansprucht den Ring für sich und das Reich Gondor.

.:Fazit:.
Auch der 2. Teil des Fantasieepos konnte überzeugen. Mir persönlich gefällt er sogar noch besser, als der schon fantastische erste Teil. Viele Spezialeffekte stören zwar an einigen Stellen die Story, aber trotzdem ist und bleibt Herr der Ringe ein Meisterwerk.
Was ich persönlich toll fand, waren folgende Dinge:
Regisseur Peter Jackson band sich selbst bei den Dreharbeiten nicht mehr so penibel genau an die Buchvorlage. So schweift er im zweiten Teil derweilen schon mal öfters weit von der Story ab. Das gibt dem Film aber auch wieder einen ganz eigenen Sinn. So halten zum Beispiel Faramirs Leute Frodo und Sam recht lange fest, obwohl es im Buch nur sehr kurz beschrieben ist und vor allem kommt das schlechte Verhältnis der beiden sehr gut rüber. Meiner Meinung nach sogar besser, als im Buch.
Die Animationen sind mal wieder, wie auch schon im Vorgänger einmal sensationell gut gelungen. Selbst der ‚Superman’ unter den Animationsfiguren wird noch getoppt. Ich persönlich finde die Ents noch viel gigantischer, da sie einfach viel mehr Details aufbieten und doch so riesig sind. Hier will ich auch mal die Leute loben, die dafür zuständig waren… immerhin sähe der Film schon schrecklich aus, wenn die Animationen usw. nicht stimmen würden.
Die Musik ist ebenfalls wieder sehr gut gelungen. Der Streifen wurde wieder sehr schön mit ruhigen und manchmal schnelleren, lauteren Stücken von Howard Shore unterlegt. Die Soundeffekte haben den gleichen Stellenwert, wie die grafischen und/oder pyrotechnischen Effekte und sind dem auch äußerst gerecht geworden.

Alles in allem ist auch der zweite Teil eine Meisterleistung… Als ich dass Buch zum ersten Mal gelesen habe, hätte ich nie erwartet, dass man den Film überhaupt verfilmen kann, Peter Jackson und sein Team machen das allerdings perfekt!

© 2oo4 nicostumpf

18 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Tris.

    12.05.2004, 12:04 Uhr von Tris.
    Bewertung: sehr hilfreich

    Und noch ein Mal. - Du schreibst echt tolle Bericht.e