Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (VHS) Testbericht

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ab 22,48
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Erfahrungsbericht von Angel05

Die Schlacht um Mittelerde beginnt...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nach - meiner Meinung nach - viel zu langer Wartezeit von einem Jahr kam nun endlich der zweite Teil der Herr der Ringe-Trilogie in unsere Kinos. Und ich war natürlich eine der ersten, die ihn sich angesehen hat. Und ich kann Euch sagen: Auch der zweite Teil hat all meine Erwartungen übertroffen. Aber lest selbst...

Zum Inhalt
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Am Ende des ersten Teils sah man zuletzt, wie die Gemeinschaft des Ringes auseinanderbrach. Frodo und Sam machten sich allein auf den Weg nach Mordor, während Aragorn, Gimli und Legolas - die nun noch als einzige der restlichen Gruppe zusammen sind, machen sich gemeinsam auf den Weg, um die von den Uruk`hai entführten Hobbits Pippin und Merry zu retten. Der Film springt immer wieder mal zwischen den verschiedenen Schauplätzen hin und her, ich werde jedoch eine Story nach der nächsten kurz erzählen.

Angefangen bei Frodo und Sam. Ohne den genauen Weg zu kennen, machen sie sich allein auf, um nach Mordor zu gehen und den Ring im Feuer des Schicksalsberges zu vernichten. Bis dahin haben sie aber noch einen sehr langen Weg vor sich. Zunächst müssen sie ein riesiges Gebirge durchqueren, in dem sie sich jedoch ständig verlaufen. Sie werden zudem noch von Gollum verfolgt, dem Wesen, das den Ring vor Bilbo Beutlin besessen hat und ihn immer noch wiederhaben möchte. Außerdem weiß man bei Gollum nicht so genau, ob er nicht vielleicht für Sauron arbeitet. Andererseits erschient es zunächst als Glück für die Hobbits, das Gollum ihnen gefolgt ist, denn nachdem sie ihn gefangen genommen haben, wird er zu ihrem Führer gen Mordor, schließlich kennt er den Weg. Frodo beginnt sogar, ihm ein wenig zu vertrauen, während Sam ihm immer misstrauisch gegenübersteht.

Zunächst geht auch alles gut. Gollum führt die beiden Hobbits sicher durch das Gebirge und auch das dahinterliegende Sumpfland. Er rettet Frodo sogar im Sumpf das Leben. Nach einem harten Weg erreichen Sie schließlich eines der schwarzen Tore, die die Grenzübergänge zu Mordor bilden. diese sind jedoch viel zu schwer bewacht und Frodo und Sam werden beinahe von Saurons Dienern gefangen genommen. dieser Gefahr entkommen, geraten sie jedoch sofort in die nächste: Faramir - der Bruder Boromirs, der im ersten Teil zu den Gefährten des Ringes gehörte - nimmt sie gefangen. Er will den Ring dem Herrscher von Gondor - seinem Vater - zum Geschenk machen, um die Truppen Mordors, die bereits begonnen haben anzugreifen, abzuwehren. Er erkennt jedoch rechtzeitig, dass er einen großen Fehler begeht. Nachdem sie die Schlacht um die Stadt Osgiliath - eine Stadt, die dicht an der Grenze zu Mordor liegt - überlebt haben, lässt er sie frei. Weiterhin unter der Führung Gollums setzen die beiden Hobbits ihre Reise fort. Sam bekommt jedoch dabei immer mehr Probleme mit Frodo, da sich der Ring immer stärker seines Trägers bemächtigt. Ohne Sam hätte Frodo wahrscheinlich schon die ein oder andere Situation gar nicht überlebt. Man darf gespannt sein, welche Hindernisse sie im letzten Teil noch zu überwinden haben. denn Gollum beginnt, ein falsches Spiel mit ihnen zu treiben.

Szenenwechsel: Aragorn, Gimli und Legolas machen sich auf, um die von dem bösen Zauberer Saruman ausgeschickten Orks zu verfolgen und Merry und Pippin zu retten. Während ihrer Verfolgungsjagd kommen sie ins Land Rohan und treffen dort auf eine Gruppe von Rohans Reitern, die die gejagten Orks am Abend zuvor getötet und ihre Leichen verbrannt haben. Die drei befürchten, dass auch die Hobbits in diesem Gefecht umgekommen sind. Dem ist jedoch nicht so. Merry und Pippin ist es gelungen, sich in diesem Gefecht aus dem Staub zu machen. Sie sind in den Wald Fangorn geflohen, in dem sie auf Baumbart treffen - einen so genannten Ent, ein Lebewesen, das aussieht, wie ein Baum. Und noch eine zweite Überraschung wartet auf die beidem im Fangorn: Gandalf ist wieder da, aber diesmal als \"Der Weiße\". Ihm ist es tatsächlich gelungen, das Balrog zu besiegen und mit einer gesteigerten Macht wiederzukehren. Er überlässt Merry und Pippin der Obhut Baumbarts. Auf der Suche nach den beiden Hobbits treffen auch Aragorn, Gimli und Legolas auf Gandalf und begleiten diesen zu König Theodin von Rohan. Theodin steht stark unter dem Einfluss Sarumans, da sein Berater – genannt Schlangenzunge – für Saruman arbeitet. Er hat deshalb sein Königreich lange im Stich gelassen und ist sich nicht der Gefahr bewusst, die von Sarumans Herrschaaren für Rohan drohen. Gandalf befreit ihn jedoch und er ergreift sofort notwendige Maßnahmen, um sein Volk zu schützen. Die gesamte Stadt begibt sich – entgegen dem Rat Gandalfs - nach Helms Klamm, einer angeblich uneinnehmbaren Festung Rohans. Diese Festung widersteht jedoch dem Angriff des 10000 Orks starken Heeres von Saruman nicht lange. Nach einem erbitterten Kampf um die Festung, zu der die Elben den Menschen von Rohan noch zur Hilfe eilen, werden sie fast besiegt. Im letzten Moment taucht jedoch Gandalf mit einem Heer von Menschen auf und die Schlacht wird so doch noch gewonnen. Aber trotz des kurzzeitig einkehrenden Friedens wissen alle, das der Angriff der Dunkelheit erst begonnen hat.

Und noch ein Szenenwechsel: Merry und Pippin versuchen, die Ents für den Krieg gegen Sauron zu gewinnen. Aufgrund dessen ruft Baumbart eine Versammlung der Ents ein, bei der sie jedoch entscheiden, das die Ents der Krieg nichts angeht. Als diese jedoch sehen, wie Saruman um seine Festung Isengard herum den Wald – also ihre Baumkollegen - hat abholzen lassen, greifen sie doch ein und vernichten die Kriegsmaschinerie Sarumans. Seine Orks, die sich noch bei seiner Festung befinden, kommen um und Saruman wird erheblich geschwächt.

Meine Meinung
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Der erste Teil „Die Gefährten“ war schon beeindruckend. Aber der zweite Teil „Die zwei Türme“ hat mich noch mehr in den Bann Tolkiens gezogen. Der gesamte Film ist ebenso detailgetreu gestaltet, wie der erste, jedoch wesentlich rasanter. Die drei Stunden, die auch er wieder lang ist, vergehen wie im Flug. Dabei ist es wiederum gut gelungen, die Phantasien von Mittelerde, die man als Leser des Buches hatte, in eine Welt aus Bild und Ton umzusetzen. Und das, obwohl es auch diesmal in der story einige Abweichungen von der Buchvorlage gab. Aber das sind wir ja schon aus dem ersten teil gewohnt.

„Die zwei Türme“ weisen jedoch neben dem wesentlich schnelleren Tempo – was natürlich an der sich immer weiter zuspitzenden Story liegt – noch einen zweiten Unterschied: Der Film bietet recht häufig die Gelegenheit zum schmunzeln. Und Grund dafür ist der Zwerg Gimli, der eine sehr erheiternde Figur in diesem Teil spielt, was im Buch nicht immer so auflockernd rüberkam.

Die Schauspieler
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Der Großteil der Schauspieler ist bereits aus dem ersten Teil bekannt. Es kommen jedoch noch ein paar wichtige Charaktere dazu, die auch im dritten teil noch eine Rolle spielen werden: Faramir, der Sohn des Königs von Gondor und Boromirs Bruder, Eowyn, die Nichte König Theodins von Rohan, die auch als Frau gut mit einem Schwert umgehen kann, König Theodin und Gollum, das Wesen, das Frodo und Sam nach Mordor führt. Die schauspielerische Leistung ist meiner Meinung nach durchweg sehr gut. Die Charaktere wurden optisch stark in Anlehnung an die Beschreibungen Tolkiens ausgewählt, so dass man sie bereits oft im Film erkennt, bevor man weiß, wen man vor sich hat. Außerdem merkt man, das jeder stark in seiner Rolle aufgeht und dem Film so noch etwas mehr von dem Charakter verleiht, den man als Leser des Buches schon kennt.

Mein Fazit
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Unbedingt ansehen. Egal ob man das Buch bereits kennt, Tolkien-Fan ist oder einfach nur gut gemachte Fantasy mag, der Film ist einfach ein Knaller. Ich fand es ganz hilfreich, sich vorher noch mal den ersten teil anzusehen, da verschiedenen Geschichten innerhalb des Films doch sehr stark ineinander greifen. Ich habe mir den ersten teil sogar noch mal im Kino angesehen, im so genannten Premieren-Doppel-Feature, also 6 stunden Herr der Ringe pur. Ob ich euch das jedoch empfehlen kann, weiß ich nicht. Es war doch sitztechnisch schon ein sehr grenzwertiges Vergnügen. Aber „Die zwei Türme“ solltet Ihr Euch auf gar keinen Fall entgehen lassen.

Vielen Dank für´s Lesen und Bewerten und bis bald.

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