Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von JustOliver
Schlicht ein gigantisches Meisterwerk!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun, gestern war es so weit. Nachdem ich im letzten Jahr bereits recht begeistert vom 1. Teil der Herr der Ringe-Triologie war und mich die Bücher nur noch mehr begeistert haben, saß ich gestern abend Punkt 19.30 Uhr im Kino, um mir den 2. Teil anzuschauen.
WAS BISHER GESCHAH
=====================
Bilbo Beutlin hatte einst dem Untier Gollum einst einen Ring, der es ihm ermöglicht, sich unsichtbar zu machen, entwendet und ihn an Frodo Beutlin weiter geschenkt. Gandalf der Zauberer, ein langjähriger Wegbegleiter Bilbos, hatte nach eingehenden Forschungen herausgefunden, dass diese einer der Ringe ist, die Sauron einst anfertigen ließ und das Sauron auf der Suche nach diesem Ring ist, um lange nach den verlorenen Krieg wieder die Macht an sich zu reißen. Gandalf veranlasst mit Hilfe des Elbenkönigs Elrond daraufhin, dass Frodo samt Gefolgschaft von den Menschen Aragorn und Boromir, seinen Hobbit-Freunden Sam, Merry und Pippin, des Elben Legolas, des Zwergs Gimli und Gandalf selbst sich in das Lande Mordor begeben soll, um den Ring zu vernichten, damit ein Wiedererstarken Saurons verhindert wird.
Der erste Teil beschreibt also den Beginn dieses Marschs nach Mordor, auf dem die Gefährten immer wieder von den Häschern Saurons, den dunklen Reitern, und zahlreichen Orks, die im Auftrag des dunklen Zauberers Saruman agieren, überfallen werden. Bei einem dieser Kämpfe stürzt Gandalf in eine tiefe Schlucht, so dass sie den Weg ohne ihn fortsetzen müssen.
Der 1. Teil endet mit einer Schlacht mit zahlreichen Häschern Sarumans, bei der Boromir umkommt, Merry und Pippin gefangen genommen werden und Frodo und Sam beschließen, den Weg nach Mordor alleine weiter zu gehen.
WIE DIE GESCHICHTE WEITERGEHT....
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Im 2. Teil sind nun also parallele Handlungsstränge von Nöten. Aragorn, Legolas und Gimli machen sich an die Verfolgung von Merrys und Pippins Entführer. Hierbei gelangen sie in das Land Rohan, das von dem Reiter-König Theoden regiert wird. Merry und Pippin gelingt bei einer Schlacht ihrer Entführer mit den Reitern Rohan die Flucht und finden bei den Beschützern des Waldes, den Ents Zuflucht. Hier treffen sie auch Gandalf wieder, der entgegen aller Befürchtung bei der Schlacht im Berg nicht umgekommen ist.
Auch Aragorn, Legolas und Gimli treffen bei der Suche nach ihren beiden verschollenen Hobbit-Freunden im Wald auf Gandalf. Dieser erzählt von den dunklen Machenschaften Sarumans und dessen Bündnis mit Sauron. Deren erstes Ziel ist es, Rohan zu vernichten, so dass sich Gandalf und die drei aufmachen zu Theoden, um ihn zu warnen und ihm in der Schlacht beiseite zu stehen. Theoden ist jedoch besessen von dem Geist Sarumans, zu rationellen Handeln also nicht bereit. Hier treibt Gandalf ihm diesen Geist aus, und erwacht zu neuer Stärke führt der König sein Volk zur Festung seiner Ahnen nach Helms Klam, wo es zu einer entscheidenden Schlacht mit einer übermächtigen Armee Sarumans kommen soll.
Pippin und Merry unterdessen wohnen bei den Ents und warten auf deren Entscheidung, ob sich die mächtigen Ents am Krieg gegen Sauron und Saruman beteiligen. Hier wird lange diskutiert und erst als die Ents einsehen, welches Grauen Saruman an den Wälder begeht, um Waffen schmieden zu können, entschließen sie sich, gegen das Heim Sarumans, Isengart, zu ziehen.
Während dieser Handlungen sind Frodo und Sam auf dem Weg nach Mordor. Hierbei treffen sie auf Gollum, der sie, nachdem Frodo sein Vertrauen gewonnen hat, nach Mordor führen soll. Als sie vor dem schwarzen Tor stehen, wird ihnen die Unmöglichkeit ihres Unterfangens bewusst und Gollum soll sie zu einem verborgenen Weg nach Mordor bringen. Auf dem Weg hierhin treffen sie auf einen Trupp aus Gondor unter der Leitung Faramirs, dem Bruder Boromirs. Er durchschaut die Hobbits, weiß welche Möglichkeiten ihm der Ring Frodos eröffnen würde und wie sein Bruder, will er ihn zum Wohle Gondors nutzen. Er verschleppt die Hobbits und erst ein Zwischenfall mit einem Nasgul öffnet ihm die Augen.
MEIN EINDRUCK
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Die ersten Meinungen zu diesem Film hier haben es ja schon gezeigt, und auch der kundige Leser wird entdeckt haben, dass im Film an der ein oder anderen Stelle von der Vorlage des Buchs abgewichen wird. Hierbei ist die gravierendste wohl die, dass Farimir im Buch als das Gegenteil seines Bruders beschrieben wird, der nur kurz einen Gedanken an den Ring verliert, während dies im Film doch ein wenig anders rüber kommt.
Um es gleich vorweg zu sagen: Die Abweichungen zum Buch sind da, aber sie sind schlicht un ergreifend scheiß egal.
Der Film ist gigantisch in jeder Beziehung. Auch er dauert wie der erste Teil, drei Stunden und ähnlich erschlagend wie die Länge sind die Bilder, die auf den Kinobesucher einprasseln. Wunderbare Landschaftsaufnahmen, gigantische Bauwerke, faszinierende Umsetzung der Handlungsorte und gigantische Schlachten. Alles in diesem Film ist mächtig, aber alles so, dass es nicht überladen wirkt.
So sei zunächst einmal ein absolutes Highlight erwähnt. Gollum. Gollum ist eine hässliche Gestalt, die nach den Ring trachtet und Frodo und Sam nach Mordor führen soll. Diese Gestalt ist computeranimiert umgesetzt und schlicht genial. Erstens ist sie richtig hässlich, zweitens hervorragend realisiert und drittens wirkt sie so echt, dass die Computeranimation nur an einigen Stellen auffällt. Was aber wirklich perfekt realisiert ist, ist der Kampf der beiden Persönlichkeiten in dieser Figur, nämlich einmal Smaegol, der Mensch, der Gollum war, bevor er dem Ring verfallen ist und Gollum auf der anderen Seite, die zerstörte Kreatur, die nur noch böse ist. Dieser Kampf der beiden Persönlichkeiten wird einzigartig umgesetzt.
Ferner fällt positiv auf, dass Computeranimationen gekonnt eingesetzt werden und zwar so, dass alles auch noch glaubwürdig bleibt. Hier sei George Lucas herzlich gegrüßt, der sich in diesem Film einmal anschauen kann, wie technische Effekte eingesetzt werden, ohne dass es überladen wirkt. Diese Effekte werden vor allem so eingesetzt, dass sie sich teilweise nur schwer als solche erkennen lassen. Einfach faszinierend.
Und auch schauspielerisch gibt es meines Erachtens wenig zu meckern. Sicher, nur teilweise wird auf wirklich bekannte Schauspieler zurückgegriffen, bspw. Christopher Lee als Saruman, aber dennoch macht eigentlich jeder seine Sache gut. Aragorn, der Königssohn, der eigentlich gar nicht recht weiß, welchen Weg er gehen soll und der unter der Last, die auf ihm liegt manchmal zu zerbrechen scheint, wird meines Erachtens ebenso glaubwürdig dargestellt, wie Frodo, der ebenfalls nur schwer mit der ihm aufgetragenen Aufgabe zurecht kommt. Allerdings kommt die beste schauspielerische Leistung von Gollum.
ALLGEMEINE DATEN
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Kinostart: 18.12.2002
Land: USA 2002
Originaltitel: The Lord of the Rings: The Two Towers
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Viggo Mortensen (Aragorn), Liv Tyler (Arwen), Ian McKellen (Gandalf), Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Bernard Hill (König Theoden), Orlando Bloom (Legolas), Billy Boyd
(Pippin), Dominic Monaghan (Merry), John Rhys-Davis (Gimli)
FSK: ab 12
MEIN FAZIT
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Wer Verfechter des Buchs ist und eine 1:1-Umsetzung erwartet, der wird von dem Film enttäuscht sein. Der hat aber auch die eigentliche Aussage Tolkiens, nämlich die Macht der Phantasie nicht verstanden. Denn diese macht sich Jackson als Regisseur zu eigen, um an der ein oder anderen Stelle eigene Interpretationen zu wagen. Inwiefern diese gelungen sind oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass man am Ende des 2. Teils genau da steht, wo man stehen sollte und eine Verfälschung der Handlung im Endeffekt nicht vorgenommen wird.
Wer die Bücher nicht kennt oder wer die Bücher gelesen hat, jedoch offen ist, die Welt aus anderen Augen zu sehen, der wird begeistert sein. Meines Erachtens ist der Film ein absolutes Meisterwerk. Gigantisch aufgezogen, dabei nie Überladen sondern einfach nur glaubwürdig und einfach fesselnd.
Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert aus dem Kino gegangen und kann mir zum ersten Mal seit langem vorstellen, mir einen Film im Kino mehrmals anzuschauen.
WAS BISHER GESCHAH
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Bilbo Beutlin hatte einst dem Untier Gollum einst einen Ring, der es ihm ermöglicht, sich unsichtbar zu machen, entwendet und ihn an Frodo Beutlin weiter geschenkt. Gandalf der Zauberer, ein langjähriger Wegbegleiter Bilbos, hatte nach eingehenden Forschungen herausgefunden, dass diese einer der Ringe ist, die Sauron einst anfertigen ließ und das Sauron auf der Suche nach diesem Ring ist, um lange nach den verlorenen Krieg wieder die Macht an sich zu reißen. Gandalf veranlasst mit Hilfe des Elbenkönigs Elrond daraufhin, dass Frodo samt Gefolgschaft von den Menschen Aragorn und Boromir, seinen Hobbit-Freunden Sam, Merry und Pippin, des Elben Legolas, des Zwergs Gimli und Gandalf selbst sich in das Lande Mordor begeben soll, um den Ring zu vernichten, damit ein Wiedererstarken Saurons verhindert wird.
Der erste Teil beschreibt also den Beginn dieses Marschs nach Mordor, auf dem die Gefährten immer wieder von den Häschern Saurons, den dunklen Reitern, und zahlreichen Orks, die im Auftrag des dunklen Zauberers Saruman agieren, überfallen werden. Bei einem dieser Kämpfe stürzt Gandalf in eine tiefe Schlucht, so dass sie den Weg ohne ihn fortsetzen müssen.
Der 1. Teil endet mit einer Schlacht mit zahlreichen Häschern Sarumans, bei der Boromir umkommt, Merry und Pippin gefangen genommen werden und Frodo und Sam beschließen, den Weg nach Mordor alleine weiter zu gehen.
WIE DIE GESCHICHTE WEITERGEHT....
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Im 2. Teil sind nun also parallele Handlungsstränge von Nöten. Aragorn, Legolas und Gimli machen sich an die Verfolgung von Merrys und Pippins Entführer. Hierbei gelangen sie in das Land Rohan, das von dem Reiter-König Theoden regiert wird. Merry und Pippin gelingt bei einer Schlacht ihrer Entführer mit den Reitern Rohan die Flucht und finden bei den Beschützern des Waldes, den Ents Zuflucht. Hier treffen sie auch Gandalf wieder, der entgegen aller Befürchtung bei der Schlacht im Berg nicht umgekommen ist.
Auch Aragorn, Legolas und Gimli treffen bei der Suche nach ihren beiden verschollenen Hobbit-Freunden im Wald auf Gandalf. Dieser erzählt von den dunklen Machenschaften Sarumans und dessen Bündnis mit Sauron. Deren erstes Ziel ist es, Rohan zu vernichten, so dass sich Gandalf und die drei aufmachen zu Theoden, um ihn zu warnen und ihm in der Schlacht beiseite zu stehen. Theoden ist jedoch besessen von dem Geist Sarumans, zu rationellen Handeln also nicht bereit. Hier treibt Gandalf ihm diesen Geist aus, und erwacht zu neuer Stärke führt der König sein Volk zur Festung seiner Ahnen nach Helms Klam, wo es zu einer entscheidenden Schlacht mit einer übermächtigen Armee Sarumans kommen soll.
Pippin und Merry unterdessen wohnen bei den Ents und warten auf deren Entscheidung, ob sich die mächtigen Ents am Krieg gegen Sauron und Saruman beteiligen. Hier wird lange diskutiert und erst als die Ents einsehen, welches Grauen Saruman an den Wälder begeht, um Waffen schmieden zu können, entschließen sie sich, gegen das Heim Sarumans, Isengart, zu ziehen.
Während dieser Handlungen sind Frodo und Sam auf dem Weg nach Mordor. Hierbei treffen sie auf Gollum, der sie, nachdem Frodo sein Vertrauen gewonnen hat, nach Mordor führen soll. Als sie vor dem schwarzen Tor stehen, wird ihnen die Unmöglichkeit ihres Unterfangens bewusst und Gollum soll sie zu einem verborgenen Weg nach Mordor bringen. Auf dem Weg hierhin treffen sie auf einen Trupp aus Gondor unter der Leitung Faramirs, dem Bruder Boromirs. Er durchschaut die Hobbits, weiß welche Möglichkeiten ihm der Ring Frodos eröffnen würde und wie sein Bruder, will er ihn zum Wohle Gondors nutzen. Er verschleppt die Hobbits und erst ein Zwischenfall mit einem Nasgul öffnet ihm die Augen.
MEIN EINDRUCK
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Die ersten Meinungen zu diesem Film hier haben es ja schon gezeigt, und auch der kundige Leser wird entdeckt haben, dass im Film an der ein oder anderen Stelle von der Vorlage des Buchs abgewichen wird. Hierbei ist die gravierendste wohl die, dass Farimir im Buch als das Gegenteil seines Bruders beschrieben wird, der nur kurz einen Gedanken an den Ring verliert, während dies im Film doch ein wenig anders rüber kommt.
Um es gleich vorweg zu sagen: Die Abweichungen zum Buch sind da, aber sie sind schlicht un ergreifend scheiß egal.
Der Film ist gigantisch in jeder Beziehung. Auch er dauert wie der erste Teil, drei Stunden und ähnlich erschlagend wie die Länge sind die Bilder, die auf den Kinobesucher einprasseln. Wunderbare Landschaftsaufnahmen, gigantische Bauwerke, faszinierende Umsetzung der Handlungsorte und gigantische Schlachten. Alles in diesem Film ist mächtig, aber alles so, dass es nicht überladen wirkt.
So sei zunächst einmal ein absolutes Highlight erwähnt. Gollum. Gollum ist eine hässliche Gestalt, die nach den Ring trachtet und Frodo und Sam nach Mordor führen soll. Diese Gestalt ist computeranimiert umgesetzt und schlicht genial. Erstens ist sie richtig hässlich, zweitens hervorragend realisiert und drittens wirkt sie so echt, dass die Computeranimation nur an einigen Stellen auffällt. Was aber wirklich perfekt realisiert ist, ist der Kampf der beiden Persönlichkeiten in dieser Figur, nämlich einmal Smaegol, der Mensch, der Gollum war, bevor er dem Ring verfallen ist und Gollum auf der anderen Seite, die zerstörte Kreatur, die nur noch böse ist. Dieser Kampf der beiden Persönlichkeiten wird einzigartig umgesetzt.
Ferner fällt positiv auf, dass Computeranimationen gekonnt eingesetzt werden und zwar so, dass alles auch noch glaubwürdig bleibt. Hier sei George Lucas herzlich gegrüßt, der sich in diesem Film einmal anschauen kann, wie technische Effekte eingesetzt werden, ohne dass es überladen wirkt. Diese Effekte werden vor allem so eingesetzt, dass sie sich teilweise nur schwer als solche erkennen lassen. Einfach faszinierend.
Und auch schauspielerisch gibt es meines Erachtens wenig zu meckern. Sicher, nur teilweise wird auf wirklich bekannte Schauspieler zurückgegriffen, bspw. Christopher Lee als Saruman, aber dennoch macht eigentlich jeder seine Sache gut. Aragorn, der Königssohn, der eigentlich gar nicht recht weiß, welchen Weg er gehen soll und der unter der Last, die auf ihm liegt manchmal zu zerbrechen scheint, wird meines Erachtens ebenso glaubwürdig dargestellt, wie Frodo, der ebenfalls nur schwer mit der ihm aufgetragenen Aufgabe zurecht kommt. Allerdings kommt die beste schauspielerische Leistung von Gollum.
ALLGEMEINE DATEN
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Kinostart: 18.12.2002
Land: USA 2002
Originaltitel: The Lord of the Rings: The Two Towers
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Viggo Mortensen (Aragorn), Liv Tyler (Arwen), Ian McKellen (Gandalf), Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Bernard Hill (König Theoden), Orlando Bloom (Legolas), Billy Boyd
(Pippin), Dominic Monaghan (Merry), John Rhys-Davis (Gimli)
FSK: ab 12
MEIN FAZIT
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Wer Verfechter des Buchs ist und eine 1:1-Umsetzung erwartet, der wird von dem Film enttäuscht sein. Der hat aber auch die eigentliche Aussage Tolkiens, nämlich die Macht der Phantasie nicht verstanden. Denn diese macht sich Jackson als Regisseur zu eigen, um an der ein oder anderen Stelle eigene Interpretationen zu wagen. Inwiefern diese gelungen sind oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass man am Ende des 2. Teils genau da steht, wo man stehen sollte und eine Verfälschung der Handlung im Endeffekt nicht vorgenommen wird.
Wer die Bücher nicht kennt oder wer die Bücher gelesen hat, jedoch offen ist, die Welt aus anderen Augen zu sehen, der wird begeistert sein. Meines Erachtens ist der Film ein absolutes Meisterwerk. Gigantisch aufgezogen, dabei nie Überladen sondern einfach nur glaubwürdig und einfach fesselnd.
Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert aus dem Kino gegangen und kann mir zum ersten Mal seit langem vorstellen, mir einen Film im Kino mehrmals anzuschauen.
27 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.05.2007, 19:20 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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