Der Junggeselle (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von kleenerknuffi
\"Du hast gewonnen\"
Pro:
Humor, Sir Peter Ustinov, Renée Zellweger
Kontra:
mageres Bonusmaterial auf DVD
Empfehlung:
Ja
Zu heiraten ist für vielem Männer das Selbe, wie das rote Tuch für den Stier.
So auch für den überzeugten Junggesellen Jimmie, der seine Freundin Anne zwar liebt, aber noch mehr liebt er seine Freiheit.
Doch dann ändert das Testament seines Großvaters alles.
>>Inhalt<<
Jimmie (Chris O´Donnel) ist 26 und noch Junggeselle.
Ans heiraten denkt er noch lange nicht. Dafür gibt es einfach zu viele schöne Frauen, die es zu erobern gilt.
Dann verliebt er sich in die bezaubernde Anne (Renée Zellweger) mit der er eine unkomplizierte und lockere Beziehung führt.
Ganze drei Jahre vergehen in denen eine Hochzeit zwischen den beiden kein Thema ist. Währenddessen heiratet einer nach dem anderen von Jimmies Freunden, bis schließlich Anne bei der letzten Hochzeit den Brautstrauß fängt.
Obwohl er es eigentlich nicht wirklich will, bittet er Anne im romantischen „Starlight Room“ um ihre Hand.
Doch dabei benimmt sich Jimmie so unmöglich, dass Anne sich auf der Stelle von ihm trennt.
Dann stirbt Jimmies Großvater (Sir Peter Ustinov).
Er vererbt Jimmie 100 Millionen Dollar. Doch diese erhält er nur, wenn er noch vor seinem 30. Geburtstag heiratet und dann für Nachwuchs sorgt. Das Problem ist nur, dass ihm nur noch 24 Stunden Zeit bleiben um die Testamentsbedingung zu erfüllen.
Nun will Jimmie seinen Fehler bei Anne wieder gut machen und bittet sie ein zweites Mal ihn zu heiraten. Doch diese merkt, dass er es noch immer nicht wirklich ernst meint und lehnt ab.
Nun drängt die Zeit und Jimmie versucht unter einer seiner Exfreundinnen eine Braut zu finden. Doch eine seiner Exfreundinnen nach der anderen lehnt ab.
Seine letzte Chance ist Barkley (Brooke Shields) die ihn nur wegen des Geldes heiraten will, doch letztlich sind sogar ihr die genauen Bedingungen des Testamentes zu viel und sie flieht.
Währenddessen wird Anne klar, dass sie Jimmie noch immer liebt und beschießt ihm eine Chance zu geben und ihn doch zu heiraten.
Doch Jimmies bester Freund hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht um Jimmie pünktlich eine Frau zu besorgen.
Werden Anne und Jimmie heiraten?
Wird Jimmie die Bedingungen des Testamentes erfüllen?
>Schauspieler<<
Chris O` Donnel (Batman und Robin, Die Kammer, Vertical Limit) spielt den überzeugten Junggesellen Jimmie, der sich nicht vorstellen kann zu heiraten und den Rest seines Lebens mit der gleichen Frau zu verbringen. Auch die Liebe zu Anne kann ihn anfangs nicht umstimmen.
Chris O` Donnel spielt seine Rolle überzeugend. Gut kann er die Rolle des Heiratsmuffels ausfüllen und beim Erwähnen des Wortes Hochzeit sieht man die Panik in seinem Blick.
Renée Zellweger (Bridget Jones- Schokolade zum Frühstück, Jerry Maguire- Spiel des Lebens, Chicago) spielt Jimmies Freundin Anne. Diese verlässt ihn, nachdem sie durch seinen misslungenen Heiratsantrag überzeugt ist, dass er sie nicht wirklich liebt.
Reneé Zellweger spielt ihre Rolle sehr gut und wirkt dabei immer glaubhaft. Zudem ist sie dem Zuschauer durch ihr Spiel gleich sympathisch und wirkt sehr natürlich.
>>Infos zur DVD<<
Originaltitel: The Bachelor
USA: 1999
FSK: 6
Spieldauer: 98 min.
Studio: New Line Cinema
Preis: ca. 9,99 Euro
Darsteller:
Jimmie (Chris O` Donnel)
Anne (Renée Zellweger)
O` Dell (Hal Holbrook)
Priester (James Cronwell)
Buckley (Brooke Shields)
Marco (Artie Lange)
Großvater (Sir Peter Ustinov)
Gluckman (Edward Asner)
Regie: Gary Sinyor
Drehbuch: Steve Cohen (Devil in the flesh)
Produzenten: Lloyed Segan (Bones, Hendrix)
Bing Howenstein
Musik: David A. Hughes
John Murphy (City by the sea. 28 Tage spatter)
Schnitt: Robert Reitano (Liebe in jeder Beziehung)
Kamera: Simon Archer (Stiff upper Lips)
Bildformat: 16:9 widescreen
1:1.85 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras:
+ Starinfos
Hier sind die Bio- und Filmographien der wichtigsten Darsteller und des Regisseurs auf Texttafeln vermerkt.
Diese sind zwar nichts besonderes, dafür aber doch informativ.
+ Kinotrailer auf Deutsch (ca. 2:20 min.)
+ Kinotrailer auf Englisch (ca. 2:20 min.)
>>Bild- und Tonqualität<<
Die Bildqualität der DVD ist gut und scharf. Der Kontrast ist in hellern wie auch in dunkleren Szenen nicht zu beanstanden. Auch die Farbintensität ist als gut zu bezeichnen.
Die Tonqualität der DVD ist gut und klar. Die Lautstärke von Dialogszenen und der Musik im Film sind ungefähr gleichlaut. Auch das Verhältnis der vorderen und hinteren Boxen ist gut aufeinander abgestimmt.
>>Meine Meinung und Fazit<<
„Der Junggeselle“ ist eine Liebeskomödie, die den Zuschauer eineinhalb Stunden gut unterhalten kann.
Sie erzählt die Geschichte des eisernen Junggesellen Jimmie. Dieser hat Angst davor seine Freundin zu heiraten, da er denkt, damit würde er seine ganze Freiheit aufgeben.
Und irgendwie ist dies ein gutes Beispiel für den heutigen Egoismus in unserer Gesellschaft: Nur keine Einschränkungen der persönlichen Freiheiten, nur keinen Verzicht auf irgendetwas, und um Gottes willen keine Verantwortung übernehmen.
Und so fühlt sich Jimmie [stellvertretend für die Männer] als der Verlierer und Anne [stellvertretend für die Frauen] als die Gewinnerin einer Hochzeit.
Auf den Gedanken, dass Anne hierbei genauso viel aufgeben würde, kommt der sich selbst bemitleidende Junggeselle noch nicht einmal.
Der Film zeigt auch immer wieder bildliche Metaphern.
So sieht man schon am Anfang des Films eine Herde wilder Mustangs, die durch die endlose Freiheit der Prärie laufen.
Dazu hört man Jimmies Stimme aus dem Off, der die Männer mit den Mustangs und die Frauen mit dem süßen Gras vergleicht.
Bei den Hochzeiten seiner Freunde vergleicht er die Brautsträuße mit Lassos, da jeder Mann dessen Freundin einen Strauß fängt das Mustang ist, welches als nächstens mit dem „Lasso“ Ehe eingefangen wird.
Und wenn Ann bei der Hochzeit von Jimmies letzten noch unverheirateten Freund den Brautstrauß fängt, fühlt er sich in der Falle. In der einen Szenen sieht man Anne den Strauß fangen, in der nächsten sieht man Jimmie schnell rennen bis er stolpert und hinfällt.
Und genauso wie er in der Szene stolpert, genauso fällt er bei seinem eigentlich nicht wirklich gewollten Heiratsantrag in einen riesigen Fettnapf.
„Du hast gewonnen“ sagt er resigniert und gibt ihr den Ring. Und als wäre das noch nicht plump genug, erklärt er ihr mitten im romantischen „Starlight Room“, dass man einmal im Leben dann doch eine ernste Entscheidung treffen muss mit den Worten „Scheiß oder geh vom Topf.“
Daraufhin trennt sich Anne von ihm, da sie merkt, dass er es nicht wirklich ernst gemeint hat.
Und auch bei seinem zweiten Antrag [den er nur wegen der Bedingungen des Testamentes von seinem Großvater stellt] spürt sie noch immer seinen Unwillen und lehnt ab.
Und letztlich hat sie mit ihrer Entscheidung Recht, da man nur dann heiraten sollte, wenn es beide wirklich wollen.
Doch dass Jimmies Angst vor dem Heiraten nichts daran ändert, dass er Anne wirklich liebt, wird dem Zuschauer während des Films immer bewusster.
Und während er immer mehr unter Zeitdruck gerät, da die im Testament angegebne Frist fast abgelaufen ist, und er immer wieder Exfreundinnen bittet ihn zu heiraten [die jedoch letztlich alle ablehnen] zeigt er immer wieder, dass er nur mit Anne zusammen sein will,
Aber erst das Gespräch mit einem Priester macht Jimmie klar, dass die Entscheidung Anne zu heiraten die beste seines Lebens wäre. Denn er liebt Anne so sehr, dass er den Rest seines Lebens mit ihr verbringen will. Und die Aufgabe all der anderen Frauen kein so großes Opfer ist, wie er es immer befürchtete. Und so ist der Priester für Jimmie so etwas wie die Stimme der Verbunft.
Schauspielerisch wird von den Darstellern keine Meisterleistung abverlangt. Chris O` Donnel spielt die Rolle des heiratsunwilligen Jimmie gut dar. Den ängstlichen Gesichtsausdruck bei dem Gedanken an die Ehe stellt er glaubhaft dar. Auch Renée Zellweger spielt ihre Rolle sehr gut und wirkt dabei so süß, dass der Zuschauer sie schnell ins Herz schließt.
Eine kleine aber auffallende Rolle hat der leider zwischenzeitlich verstorbene Sir Peter Ustinov. Er spielt den etwas schrulligen Großvater von Chris, der unbedingt seine Gene weiter verbreitet haben will. Und deshalb vererbt er sein beträchtliches Vermögen nur dann an seinen Enkel, wenn dieser endlich heiratet und Kinder zeugt. Peter Ustinov spielt seine Rolle humorvoll und wirkt trotz seiner kauzigen und auch ein wenig herrischen Art sympathisch. Auch die anderen Nebendarsteller machen ihre Sache im Großen und Ganzen gut.
Die Musik des Films wirkt passend zur jeweiligen Situation des Films, genauso wie auch die Drehorte gut ausgesucht wirken.
Die DVD verfügt über eine gute Bild- und Tonqualität und ist in den meisten Läden für unter 10 Euro erhältlich. Dafür ist aber das Bonusmaterial sehr gering.
„Der Junggeselle“ kann ich jedem empfehlen, der Liebeskomödien mag.
>Bewertung<<
Der Film selbst erhält von mir wegen des Humors und den guten Schauspielern 3,5 von 5 Punkten.
Die DVD selbst erhält von mir wegen der guten Bild. Und Tonqualität, dem günstigen Preis aber dem wenigen Bonusmaterials 3 von 5 Punkten.
Dies ergibt in der Gesamtwertung 3 von 5 Sternen.
Den Kauf der DVD kann ich Freunden von Liebeskommödien für unter 10 Euro empfehlen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag.
So auch für den überzeugten Junggesellen Jimmie, der seine Freundin Anne zwar liebt, aber noch mehr liebt er seine Freiheit.
Doch dann ändert das Testament seines Großvaters alles.
>>Inhalt<<
Jimmie (Chris O´Donnel) ist 26 und noch Junggeselle.
Ans heiraten denkt er noch lange nicht. Dafür gibt es einfach zu viele schöne Frauen, die es zu erobern gilt.
Dann verliebt er sich in die bezaubernde Anne (Renée Zellweger) mit der er eine unkomplizierte und lockere Beziehung führt.
Ganze drei Jahre vergehen in denen eine Hochzeit zwischen den beiden kein Thema ist. Währenddessen heiratet einer nach dem anderen von Jimmies Freunden, bis schließlich Anne bei der letzten Hochzeit den Brautstrauß fängt.
Obwohl er es eigentlich nicht wirklich will, bittet er Anne im romantischen „Starlight Room“ um ihre Hand.
Doch dabei benimmt sich Jimmie so unmöglich, dass Anne sich auf der Stelle von ihm trennt.
Dann stirbt Jimmies Großvater (Sir Peter Ustinov).
Er vererbt Jimmie 100 Millionen Dollar. Doch diese erhält er nur, wenn er noch vor seinem 30. Geburtstag heiratet und dann für Nachwuchs sorgt. Das Problem ist nur, dass ihm nur noch 24 Stunden Zeit bleiben um die Testamentsbedingung zu erfüllen.
Nun will Jimmie seinen Fehler bei Anne wieder gut machen und bittet sie ein zweites Mal ihn zu heiraten. Doch diese merkt, dass er es noch immer nicht wirklich ernst meint und lehnt ab.
Nun drängt die Zeit und Jimmie versucht unter einer seiner Exfreundinnen eine Braut zu finden. Doch eine seiner Exfreundinnen nach der anderen lehnt ab.
Seine letzte Chance ist Barkley (Brooke Shields) die ihn nur wegen des Geldes heiraten will, doch letztlich sind sogar ihr die genauen Bedingungen des Testamentes zu viel und sie flieht.
Währenddessen wird Anne klar, dass sie Jimmie noch immer liebt und beschießt ihm eine Chance zu geben und ihn doch zu heiraten.
Doch Jimmies bester Freund hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht um Jimmie pünktlich eine Frau zu besorgen.
Werden Anne und Jimmie heiraten?
Wird Jimmie die Bedingungen des Testamentes erfüllen?
>Schauspieler<<
Chris O` Donnel (Batman und Robin, Die Kammer, Vertical Limit) spielt den überzeugten Junggesellen Jimmie, der sich nicht vorstellen kann zu heiraten und den Rest seines Lebens mit der gleichen Frau zu verbringen. Auch die Liebe zu Anne kann ihn anfangs nicht umstimmen.
Chris O` Donnel spielt seine Rolle überzeugend. Gut kann er die Rolle des Heiratsmuffels ausfüllen und beim Erwähnen des Wortes Hochzeit sieht man die Panik in seinem Blick.
Renée Zellweger (Bridget Jones- Schokolade zum Frühstück, Jerry Maguire- Spiel des Lebens, Chicago) spielt Jimmies Freundin Anne. Diese verlässt ihn, nachdem sie durch seinen misslungenen Heiratsantrag überzeugt ist, dass er sie nicht wirklich liebt.
Reneé Zellweger spielt ihre Rolle sehr gut und wirkt dabei immer glaubhaft. Zudem ist sie dem Zuschauer durch ihr Spiel gleich sympathisch und wirkt sehr natürlich.
>>Infos zur DVD<<
Originaltitel: The Bachelor
USA: 1999
FSK: 6
Spieldauer: 98 min.
Studio: New Line Cinema
Preis: ca. 9,99 Euro
Darsteller:
Jimmie (Chris O` Donnel)
Anne (Renée Zellweger)
O` Dell (Hal Holbrook)
Priester (James Cronwell)
Buckley (Brooke Shields)
Marco (Artie Lange)
Großvater (Sir Peter Ustinov)
Gluckman (Edward Asner)
Regie: Gary Sinyor
Drehbuch: Steve Cohen (Devil in the flesh)
Produzenten: Lloyed Segan (Bones, Hendrix)
Bing Howenstein
Musik: David A. Hughes
John Murphy (City by the sea. 28 Tage spatter)
Schnitt: Robert Reitano (Liebe in jeder Beziehung)
Kamera: Simon Archer (Stiff upper Lips)
Bildformat: 16:9 widescreen
1:1.85 anamorph
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras:
+ Starinfos
Hier sind die Bio- und Filmographien der wichtigsten Darsteller und des Regisseurs auf Texttafeln vermerkt.
Diese sind zwar nichts besonderes, dafür aber doch informativ.
+ Kinotrailer auf Deutsch (ca. 2:20 min.)
+ Kinotrailer auf Englisch (ca. 2:20 min.)
>>Bild- und Tonqualität<<
Die Bildqualität der DVD ist gut und scharf. Der Kontrast ist in hellern wie auch in dunkleren Szenen nicht zu beanstanden. Auch die Farbintensität ist als gut zu bezeichnen.
Die Tonqualität der DVD ist gut und klar. Die Lautstärke von Dialogszenen und der Musik im Film sind ungefähr gleichlaut. Auch das Verhältnis der vorderen und hinteren Boxen ist gut aufeinander abgestimmt.
>>Meine Meinung und Fazit<<
„Der Junggeselle“ ist eine Liebeskomödie, die den Zuschauer eineinhalb Stunden gut unterhalten kann.
Sie erzählt die Geschichte des eisernen Junggesellen Jimmie. Dieser hat Angst davor seine Freundin zu heiraten, da er denkt, damit würde er seine ganze Freiheit aufgeben.
Und irgendwie ist dies ein gutes Beispiel für den heutigen Egoismus in unserer Gesellschaft: Nur keine Einschränkungen der persönlichen Freiheiten, nur keinen Verzicht auf irgendetwas, und um Gottes willen keine Verantwortung übernehmen.
Und so fühlt sich Jimmie [stellvertretend für die Männer] als der Verlierer und Anne [stellvertretend für die Frauen] als die Gewinnerin einer Hochzeit.
Auf den Gedanken, dass Anne hierbei genauso viel aufgeben würde, kommt der sich selbst bemitleidende Junggeselle noch nicht einmal.
Der Film zeigt auch immer wieder bildliche Metaphern.
So sieht man schon am Anfang des Films eine Herde wilder Mustangs, die durch die endlose Freiheit der Prärie laufen.
Dazu hört man Jimmies Stimme aus dem Off, der die Männer mit den Mustangs und die Frauen mit dem süßen Gras vergleicht.
Bei den Hochzeiten seiner Freunde vergleicht er die Brautsträuße mit Lassos, da jeder Mann dessen Freundin einen Strauß fängt das Mustang ist, welches als nächstens mit dem „Lasso“ Ehe eingefangen wird.
Und wenn Ann bei der Hochzeit von Jimmies letzten noch unverheirateten Freund den Brautstrauß fängt, fühlt er sich in der Falle. In der einen Szenen sieht man Anne den Strauß fangen, in der nächsten sieht man Jimmie schnell rennen bis er stolpert und hinfällt.
Und genauso wie er in der Szene stolpert, genauso fällt er bei seinem eigentlich nicht wirklich gewollten Heiratsantrag in einen riesigen Fettnapf.
„Du hast gewonnen“ sagt er resigniert und gibt ihr den Ring. Und als wäre das noch nicht plump genug, erklärt er ihr mitten im romantischen „Starlight Room“, dass man einmal im Leben dann doch eine ernste Entscheidung treffen muss mit den Worten „Scheiß oder geh vom Topf.“
Daraufhin trennt sich Anne von ihm, da sie merkt, dass er es nicht wirklich ernst gemeint hat.
Und auch bei seinem zweiten Antrag [den er nur wegen der Bedingungen des Testamentes von seinem Großvater stellt] spürt sie noch immer seinen Unwillen und lehnt ab.
Und letztlich hat sie mit ihrer Entscheidung Recht, da man nur dann heiraten sollte, wenn es beide wirklich wollen.
Doch dass Jimmies Angst vor dem Heiraten nichts daran ändert, dass er Anne wirklich liebt, wird dem Zuschauer während des Films immer bewusster.
Und während er immer mehr unter Zeitdruck gerät, da die im Testament angegebne Frist fast abgelaufen ist, und er immer wieder Exfreundinnen bittet ihn zu heiraten [die jedoch letztlich alle ablehnen] zeigt er immer wieder, dass er nur mit Anne zusammen sein will,
Aber erst das Gespräch mit einem Priester macht Jimmie klar, dass die Entscheidung Anne zu heiraten die beste seines Lebens wäre. Denn er liebt Anne so sehr, dass er den Rest seines Lebens mit ihr verbringen will. Und die Aufgabe all der anderen Frauen kein so großes Opfer ist, wie er es immer befürchtete. Und so ist der Priester für Jimmie so etwas wie die Stimme der Verbunft.
Schauspielerisch wird von den Darstellern keine Meisterleistung abverlangt. Chris O` Donnel spielt die Rolle des heiratsunwilligen Jimmie gut dar. Den ängstlichen Gesichtsausdruck bei dem Gedanken an die Ehe stellt er glaubhaft dar. Auch Renée Zellweger spielt ihre Rolle sehr gut und wirkt dabei so süß, dass der Zuschauer sie schnell ins Herz schließt.
Eine kleine aber auffallende Rolle hat der leider zwischenzeitlich verstorbene Sir Peter Ustinov. Er spielt den etwas schrulligen Großvater von Chris, der unbedingt seine Gene weiter verbreitet haben will. Und deshalb vererbt er sein beträchtliches Vermögen nur dann an seinen Enkel, wenn dieser endlich heiratet und Kinder zeugt. Peter Ustinov spielt seine Rolle humorvoll und wirkt trotz seiner kauzigen und auch ein wenig herrischen Art sympathisch. Auch die anderen Nebendarsteller machen ihre Sache im Großen und Ganzen gut.
Die Musik des Films wirkt passend zur jeweiligen Situation des Films, genauso wie auch die Drehorte gut ausgesucht wirken.
Die DVD verfügt über eine gute Bild- und Tonqualität und ist in den meisten Läden für unter 10 Euro erhältlich. Dafür ist aber das Bonusmaterial sehr gering.
„Der Junggeselle“ kann ich jedem empfehlen, der Liebeskomödien mag.
>Bewertung<<
Der Film selbst erhält von mir wegen des Humors und den guten Schauspielern 3,5 von 5 Punkten.
Die DVD selbst erhält von mir wegen der guten Bild. Und Tonqualität, dem günstigen Preis aber dem wenigen Bonusmaterials 3 von 5 Punkten.
Dies ergibt in der Gesamtwertung 3 von 5 Sternen.
Den Kauf der DVD kann ich Freunden von Liebeskommödien für unter 10 Euro empfehlen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Euch allen noch einen schönen Tag.
45 Bewertungen, 2 Kommentare
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26.04.2008, 12:18 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvolldie bh bewertung nützt jetzt nicht mehr viel, doch du sollst sie trotzdem haben. lg eva
-
29.03.2007, 21:50 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße Edith und Claus
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