Erfahrungsbericht von Tulu
Einfach super
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Schuh des Manitu
Der Film hat meine Erwartungen nicht erfüllt! Erwartet hatte ich eine langweilige deutsche Komödie (Sie wissen schon. Eine Frau zwischen zwei Männern. Zwei Männer buhlen um eine
Frau. Eine Frau leistet sich einen Mann an jedem Finger. Eine Frau hat mal hier einen Mann, mal dort einen Mann.). Gut, dass dieser Film anders ist.
Abahachi, der Häuptling der Apachen und sein Blutsbruder Ranger müssen vor den Schoschonen flüchten, da Abahachi den Kredit der Schoschonen nicht zurückzahlen kann und zudem verdächtigt wird den Sohn des Häuptlings umgebracht zu haben.
Eingebrockt hat ihm das Ganze der Erzgauner Santa Maria, der Abahachi eigentlich ein Stamm-Lokal verkaufen wollte.
Kurzerhand graben die Schoschonen den Klappstuhl aus (ein Kriegsbeil besitzen sie leider nicht) und verfolgen die flüchtenden Blutsbrüder. Das gibt dem Film Anlaß für eine turbulente Flucht, denn nur wenn die beiden Helden den wahren Mörder dingfest machen und einen sagenumwobenen Schatz finden, werden sie ungeschoren davonkommen.
Auf ihrer Flucht bringt Abahachi seinen schwulen Zwillingsbruder mit ins Spiel der auf der Puder rosa Ranch lebt und dort einen Schönheitssalon betreibt.
Dank oder vielleicht auch trotz Winnetouchs Hilfe, gelingt es den Helden die Teile einer Schatzkarte aufzuspüren und fast könnten sie die Teile auch zusammenlegen, doch Gauner Santa Maria ist ihnen mit seiner Bande stets dicht auf den Fersen.
Die Verballhornung macht vor dem Genre des wilden Westens nicht Halt. Mitten in der Wildnis betreibt der Grieche Dmitri seine Taverne und wird ebenso schnell ins Geschehen gezogen wie die verführerische Barsängerin Uschi.
Im Showdown wird dann eben noch Indiana Jones durch den Kakao gezogen. Mit gut plazierten Gags und überraschenden Wendungen schafft es der Film immer wieder neue Lachsalven zu provozieren.
Eine tragende Rolle ist Winnetouch. Wenn er mit seiner rosa Kutsche auftaucht ist das schon zum Schießen. Seine Warnung, Jacqueline das Pferd könne nicht so schnell laufen, weil ihr dann schlecht wird, nimmt keiner ernst. Als Jacqueline danach kotzend hinter einem Busch steht und Winnetouch tröstend auf sie einredet, sie solle nur alles raus lassen - spätestens dann bleibt kein Auge trocken.
Der Film geht dabei auch mit dem schwulen Indianer Winnetouch liebevoll und mit Respekt um. Wie er mitten im wilden Westen Zitter spielt ist saukomisch, weil er es ernst meint und immer legt Winnetouch eine Verletzbarkeit an den Tag, die ihn letzten Endes so komisch macht.
Der Film hat meine Erwartungen nicht erfüllt! Erwartet hatte ich eine langweilige deutsche Komödie (Sie wissen schon. Eine Frau zwischen zwei Männern. Zwei Männer buhlen um eine
Frau. Eine Frau leistet sich einen Mann an jedem Finger. Eine Frau hat mal hier einen Mann, mal dort einen Mann.). Gut, dass dieser Film anders ist.
Abahachi, der Häuptling der Apachen und sein Blutsbruder Ranger müssen vor den Schoschonen flüchten, da Abahachi den Kredit der Schoschonen nicht zurückzahlen kann und zudem verdächtigt wird den Sohn des Häuptlings umgebracht zu haben.
Eingebrockt hat ihm das Ganze der Erzgauner Santa Maria, der Abahachi eigentlich ein Stamm-Lokal verkaufen wollte.
Kurzerhand graben die Schoschonen den Klappstuhl aus (ein Kriegsbeil besitzen sie leider nicht) und verfolgen die flüchtenden Blutsbrüder. Das gibt dem Film Anlaß für eine turbulente Flucht, denn nur wenn die beiden Helden den wahren Mörder dingfest machen und einen sagenumwobenen Schatz finden, werden sie ungeschoren davonkommen.
Auf ihrer Flucht bringt Abahachi seinen schwulen Zwillingsbruder mit ins Spiel der auf der Puder rosa Ranch lebt und dort einen Schönheitssalon betreibt.
Dank oder vielleicht auch trotz Winnetouchs Hilfe, gelingt es den Helden die Teile einer Schatzkarte aufzuspüren und fast könnten sie die Teile auch zusammenlegen, doch Gauner Santa Maria ist ihnen mit seiner Bande stets dicht auf den Fersen.
Die Verballhornung macht vor dem Genre des wilden Westens nicht Halt. Mitten in der Wildnis betreibt der Grieche Dmitri seine Taverne und wird ebenso schnell ins Geschehen gezogen wie die verführerische Barsängerin Uschi.
Im Showdown wird dann eben noch Indiana Jones durch den Kakao gezogen. Mit gut plazierten Gags und überraschenden Wendungen schafft es der Film immer wieder neue Lachsalven zu provozieren.
Eine tragende Rolle ist Winnetouch. Wenn er mit seiner rosa Kutsche auftaucht ist das schon zum Schießen. Seine Warnung, Jacqueline das Pferd könne nicht so schnell laufen, weil ihr dann schlecht wird, nimmt keiner ernst. Als Jacqueline danach kotzend hinter einem Busch steht und Winnetouch tröstend auf sie einredet, sie solle nur alles raus lassen - spätestens dann bleibt kein Auge trocken.
Der Film geht dabei auch mit dem schwulen Indianer Winnetouch liebevoll und mit Respekt um. Wie er mitten im wilden Westen Zitter spielt ist saukomisch, weil er es ernst meint und immer legt Winnetouch eine Verletzbarkeit an den Tag, die ihn letzten Endes so komisch macht.
24 Bewertungen, 2 Kommentare
-
27.03.2005, 17:26 Uhr von feldhase
Bewertung: sehr hilfreichist es das Schwierigste überhaupt die Menschen zum Lachen zu bringen! Dein Bericht gibt das wieder, was auch ich bei diesem Film empfunden habe.
-
13.03.2005, 10:59 Uhr von Mundi
Bewertung: sehr hilfreichBesonders der bayerische Dialekt ist köstlich. lg mundi
Bewerten / Kommentar schreiben