Erfahrungsbericht von gerkzeit
Schoener Ulkfilm
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Handlung
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In den Film geht es um die beiden Blutsbrüder Apahachi, Häuptling der Apachen, und Ranger, der dem edlen Häuptling einst an einem unbeschrankten Bahnübergang das Leben gerettet hat. Bei einer Schießerei wird „falscher Hase“, der Sohn von Schoschonenhäuptling „listiger Lurch“, von Verbrechern erschossen. Die beiden Blutsbrüder, die in dem Streit verwickelt waren, überbrachten den Toten seinen Vater. Sie ritten in das friedliche Indianerdorf und ernteten sogleich den Haß der Bewohner, als diese den Leichnam erkannten. Sie wurden gefangen genommen und an den Marderpfahl gebunden. In dieser misslichen Lage versuchte Apahatchi das Mißverständnis aufzuklären.
Im Immobilienteil einer Westernzeitung hat Apahatchi gelesen, das der Businessman Santa Maria einen Saloon yu verkaufen hat. Apatchi wollte für sein Dorf ein neues Stammlokal und hatte sich zum Kauf jenes Lokals Gold von den Schoschonen geliehen. „Falscher Hase“ war Überbringer des Beutel Goldes. Gleich bei der Taufe der neuen Immobilie kracht diese bei einem Korkenknaller zusammen. Es kommt zu jenem Streit bei dem „falscher Hase“ getötet wird. Der Geschäftsmann entpuppt sich als der Boss einer gefährlichen Bande und macht sich mit samt den Gold aus dem Staub.
Im Laufe seiner Erzählung erscheint dann plötzlich Santa Maria, und es stellte sich heraus, daß er ein guter Bekannter von „listiger Lurch“ war, der wohl auch auf seine zwielichtigen Geschäfte hereinfiel. Im Angesicht des Todes kam Apahatschi plötzlich die rettende Idee. Er hatte eine Schatzkarte die er unter 4 Personen aufteilte. Der Grieche Dimitri, die Sängerin Uschi sein Bruder Winnetouch und natürlich seine eigene Wenigkeit waren Träger des wertvollen Geheimnisses. Santa Maria belauscht ein Gespräch der beiden Gefangenen über den Schatz und befreit die beiden unbemerkt. Eine lustige Jagd nach dem Schatz beginnt.
Der Mord an „richtigen Hasen“
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Eine Schlüsselszene des Films ist die Tötung eines weißen Hasen. Bei der Flucht von Apahatchi und Ranger fällt ein Marderpfahl um und tötet den Hasen von Schoschonenhäuptling „listiger Lurch“. Dies sieht er als Anlass das Kriegsbeil auszugraben.
Lustig emfand ich die Ankündigung des Feldzuges. Ensetzt über den Tod des Hasen verkündete der Häuptling „Jetzt hat er auch noch richtigen Hasen getötet“ und vermittelte so den Eindruck als hätte ihn dieser Tod mehr getroffen als der des eigenen Sohnes. Der Hasentod hat ihn jedenfalls dazu veralaßt das Kriegsbeil auszugraben.
Von Klappstühlen und Minipferden
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Bei der Verkündung der Kriegsbeilausgrabung wurde dem Häuptling erklärt, daß jenes nur ein Billigteil im Sonderangebot war und schon vor Jahren kaputt gegangen ist. Aber kurzer Hand wußte man eine Alternative. Statt des Kriegsbeils grub man einen Klappstuhl aus. Das einzige Pferd das den Schoschonen übriggeblieben ist, ging beim Waschen ein und verblieb nur noch ein winziges Minipferdchen. Also für Kriegszwecke ungeeignet.
Das Dorf
*******
Irgendwie erinnerte mich das Dorf an eine Art Familie Feuerstein im wilden Westen. Ganz nach Indianersitte gebaut verfügte das Indianerdorf über sämtliche Annehmlichkeiten der heutigen Welt. Ob es nun die Gehhilfe aus Holz für die alte Indianerin war, oder, die Rollen mit der das Häuptlingszelt neu gestrichen wurde, von blitzenden Sheriff für Schnellreiter bis zum Rauchzeichen gebenden Telefon war alles vorhanden.
Winnetouch
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Die Ponte Rosa von Bonanza wurde im Film ganz einfach zur Puder Rosa und gehörte den schwulen Zwillingsbruder von Apahatchi. Gespielt von Bully in einer Doppelrolle brachte er auf wunderbare Weise glaubhaft und gekonnt die Transvestie des Indianers rüber. Meine Güte ob man wirklich so gut spielen kann.
Die Achterbahn
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Als besonders lustig empfand ich die Szene mit der „Achterbahn“. Auf der Flucht geraden die Freunde an eine alte Lore einer verlassenen Goldmine. Rasant geht die Fahrt bergauf und bergab ganz nach Manier von Indianerjones. Bully alias Winnetouch kommt nicht mehr rechtzeitig in die alte Lore und wird bei voller Fahrt hinter ihr hergezogen. Die Fahrt wird so schnell, daß es Winnetouch nur so durch die Lüfte wirbelt. Der Fahrtwind zieht ihm die Hosen runter, was zur Folge hat das sein bestes Stück über die Schienenschwellen gezogen wird, aber anstatt eines schmerzverzerrten Gesichtes, erkennt man das Gesicht eines Menschen, der offensichtlich Gefallen an der ‚misslichen‘ Lage findet.
Die Schauspieler
**************
Der eindeutige Sieger in der Darstellung der Charaktere ist Bully alias Michael Herbig. Als Regisseur, Buchschreiber und Hauptdarsteller beweißt er ungeahnte Talente. Ist er mir in seinen Fernsehshows auch noch so unsympathisch, im Schuh des Manitous beweißt er Talent.
Christian Tramitz als sein Partner und Blutsbruder Ranger erscheint neben Bully so farblos, so daß ich ihn kaum in meinen Bericht erwähnt habe.
Tänzerisches Talent und somit auch ungewohnte Bilder, hatte uns Sky Dumont geliefert, der eigentlich mehr als der ernste Typ aus anderen Filmen bekannt ist.
Dimitri, alias Rick Kavanian beweißt komödiantisches Talent und hätte auch sehr gut in die Klamotten der 50iger Jahre gepasst.
Die Musik
********
Die Musik ist eindeutig den Filmen von Winnetou und Co nachempfunden und vermittelt auf klangvolle Art und Weise den Hauch eines großen Monumentalfilmes. Dreht den Ton doch mal ab und ihr werdet den Unterschied merken.
Fazit
****
Ein wunderschöner, für deutsche Verhältnisse aufwendiger Film, mit sehr lustigen Phasen, die allerdings manchmal an die Grenzen des guten Geschmacks stoßen. Empfehlenswert für die jüngere Generation bis 25.
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In den Film geht es um die beiden Blutsbrüder Apahachi, Häuptling der Apachen, und Ranger, der dem edlen Häuptling einst an einem unbeschrankten Bahnübergang das Leben gerettet hat. Bei einer Schießerei wird „falscher Hase“, der Sohn von Schoschonenhäuptling „listiger Lurch“, von Verbrechern erschossen. Die beiden Blutsbrüder, die in dem Streit verwickelt waren, überbrachten den Toten seinen Vater. Sie ritten in das friedliche Indianerdorf und ernteten sogleich den Haß der Bewohner, als diese den Leichnam erkannten. Sie wurden gefangen genommen und an den Marderpfahl gebunden. In dieser misslichen Lage versuchte Apahatchi das Mißverständnis aufzuklären.
Im Immobilienteil einer Westernzeitung hat Apahatchi gelesen, das der Businessman Santa Maria einen Saloon yu verkaufen hat. Apatchi wollte für sein Dorf ein neues Stammlokal und hatte sich zum Kauf jenes Lokals Gold von den Schoschonen geliehen. „Falscher Hase“ war Überbringer des Beutel Goldes. Gleich bei der Taufe der neuen Immobilie kracht diese bei einem Korkenknaller zusammen. Es kommt zu jenem Streit bei dem „falscher Hase“ getötet wird. Der Geschäftsmann entpuppt sich als der Boss einer gefährlichen Bande und macht sich mit samt den Gold aus dem Staub.
Im Laufe seiner Erzählung erscheint dann plötzlich Santa Maria, und es stellte sich heraus, daß er ein guter Bekannter von „listiger Lurch“ war, der wohl auch auf seine zwielichtigen Geschäfte hereinfiel. Im Angesicht des Todes kam Apahatschi plötzlich die rettende Idee. Er hatte eine Schatzkarte die er unter 4 Personen aufteilte. Der Grieche Dimitri, die Sängerin Uschi sein Bruder Winnetouch und natürlich seine eigene Wenigkeit waren Träger des wertvollen Geheimnisses. Santa Maria belauscht ein Gespräch der beiden Gefangenen über den Schatz und befreit die beiden unbemerkt. Eine lustige Jagd nach dem Schatz beginnt.
Der Mord an „richtigen Hasen“
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Eine Schlüsselszene des Films ist die Tötung eines weißen Hasen. Bei der Flucht von Apahatchi und Ranger fällt ein Marderpfahl um und tötet den Hasen von Schoschonenhäuptling „listiger Lurch“. Dies sieht er als Anlass das Kriegsbeil auszugraben.
Lustig emfand ich die Ankündigung des Feldzuges. Ensetzt über den Tod des Hasen verkündete der Häuptling „Jetzt hat er auch noch richtigen Hasen getötet“ und vermittelte so den Eindruck als hätte ihn dieser Tod mehr getroffen als der des eigenen Sohnes. Der Hasentod hat ihn jedenfalls dazu veralaßt das Kriegsbeil auszugraben.
Von Klappstühlen und Minipferden
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Bei der Verkündung der Kriegsbeilausgrabung wurde dem Häuptling erklärt, daß jenes nur ein Billigteil im Sonderangebot war und schon vor Jahren kaputt gegangen ist. Aber kurzer Hand wußte man eine Alternative. Statt des Kriegsbeils grub man einen Klappstuhl aus. Das einzige Pferd das den Schoschonen übriggeblieben ist, ging beim Waschen ein und verblieb nur noch ein winziges Minipferdchen. Also für Kriegszwecke ungeeignet.
Das Dorf
*******
Irgendwie erinnerte mich das Dorf an eine Art Familie Feuerstein im wilden Westen. Ganz nach Indianersitte gebaut verfügte das Indianerdorf über sämtliche Annehmlichkeiten der heutigen Welt. Ob es nun die Gehhilfe aus Holz für die alte Indianerin war, oder, die Rollen mit der das Häuptlingszelt neu gestrichen wurde, von blitzenden Sheriff für Schnellreiter bis zum Rauchzeichen gebenden Telefon war alles vorhanden.
Winnetouch
*************
Die Ponte Rosa von Bonanza wurde im Film ganz einfach zur Puder Rosa und gehörte den schwulen Zwillingsbruder von Apahatchi. Gespielt von Bully in einer Doppelrolle brachte er auf wunderbare Weise glaubhaft und gekonnt die Transvestie des Indianers rüber. Meine Güte ob man wirklich so gut spielen kann.
Die Achterbahn
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Als besonders lustig empfand ich die Szene mit der „Achterbahn“. Auf der Flucht geraden die Freunde an eine alte Lore einer verlassenen Goldmine. Rasant geht die Fahrt bergauf und bergab ganz nach Manier von Indianerjones. Bully alias Winnetouch kommt nicht mehr rechtzeitig in die alte Lore und wird bei voller Fahrt hinter ihr hergezogen. Die Fahrt wird so schnell, daß es Winnetouch nur so durch die Lüfte wirbelt. Der Fahrtwind zieht ihm die Hosen runter, was zur Folge hat das sein bestes Stück über die Schienenschwellen gezogen wird, aber anstatt eines schmerzverzerrten Gesichtes, erkennt man das Gesicht eines Menschen, der offensichtlich Gefallen an der ‚misslichen‘ Lage findet.
Die Schauspieler
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Der eindeutige Sieger in der Darstellung der Charaktere ist Bully alias Michael Herbig. Als Regisseur, Buchschreiber und Hauptdarsteller beweißt er ungeahnte Talente. Ist er mir in seinen Fernsehshows auch noch so unsympathisch, im Schuh des Manitous beweißt er Talent.
Christian Tramitz als sein Partner und Blutsbruder Ranger erscheint neben Bully so farblos, so daß ich ihn kaum in meinen Bericht erwähnt habe.
Tänzerisches Talent und somit auch ungewohnte Bilder, hatte uns Sky Dumont geliefert, der eigentlich mehr als der ernste Typ aus anderen Filmen bekannt ist.
Dimitri, alias Rick Kavanian beweißt komödiantisches Talent und hätte auch sehr gut in die Klamotten der 50iger Jahre gepasst.
Die Musik
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Die Musik ist eindeutig den Filmen von Winnetou und Co nachempfunden und vermittelt auf klangvolle Art und Weise den Hauch eines großen Monumentalfilmes. Dreht den Ton doch mal ab und ihr werdet den Unterschied merken.
Fazit
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Ein wunderschöner, für deutsche Verhältnisse aufwendiger Film, mit sehr lustigen Phasen, die allerdings manchmal an die Grenzen des guten Geschmacks stoßen. Empfehlenswert für die jüngere Generation bis 25.
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