Erfahrungsbericht von krassdaniel
Der Schuhe des Manitu – Eine Hommage an Karl May und Winnetou
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Schuhe des Manitu – Eine Hommage an Karl May und Winnetou
Der Wilde Westen – geprägt durch das Klischee von sich bekämpfenden Indianer-Stämmen und weißen Siedlern – sorgte für viele Bücher und Filme. Nicht zuletzt durch die Bücher von Karl May, der zwar nie in Amerika war, und durch Pierre Brice als Winnetou wurde der Wilde Westen den Deutschen ausgelegt. Doch nun wird dieser Wilde Westen von einer ganz anderen Seite aus betrachtet: als Komödien-Kracher von und mit Michael Bully Herbig.
Zum Vorfeld: In der Bullyparade (Montags um 21.45 Uhr) wurde des Öfteren der Westen-Klassiker Winnetou parodiert, mit großem Erfolg.
Auf der Homepage (http://www.der-schuh-des-manitu.de) konnte man sich schon relativ früh über den Film informieren. Die Seite ist gut gestaltet (in Flash), bietet sehr viele Information und jede Menge witziger Sachen.
Der Film wurde von Bully und seiner Firma HerbX produziert. Er hat das Drehbuch geschrieben, die Regie geführt und die Doppelrolle Abahachi/Winnetouch gespielt. Der Film befindet sich im Verleih der Constatin Film AG. Wochenlang an der Spitze der Kinocharts wurde Der Schuh des Manitu zu einer der besten Produktion aus Deutschland!
Die Besetzung:
Abahachi + Winnetouch : Michael Bully Herbig
Ranger : Christian Tramitz
Dimitri : Rick Kavanian
Uschi : Marie Bäumer
Santa Maria : Sky Dumont
In weiteren Rollen: Hilmi Sôzer, Irshad Panjatan und viele andere
Zur Handlung:
Der Apachen-Häuptling Abahachi und sein Blutsbruder Ranger wollen von dem Böswewicht Santa Maria ein Lokal erwerben, das sie als Stammlokal nutzen wollen. Deshalb nimmt Abahachi bei dem Schoschonen-Häupling Listiger Lurch einen Kredit in Form eines Beutels Gold auf. Der Sohn des Häuplings, Falscher Hase, begleitet sie zu Santa Maria. Doch als sie das Gold übergeben wollen, stüzrt das Lokal ein und Flascher Hase versucht, mit dem Gold zu entkommen, wird aber von Santa Maria erschossen, der das Gold stiehlt.
Nun müssen Abahachi und Ranger dem Häuptling der Schoschonen die traurige Mitteilung machen, das sein Sohn tot ist. Dierser pocht auch noch darauf, das sie das Gold zurückzahlen müssen – obwohl sie Santa Maria beschuldigen. Dieser allerdings ist auf der Seite der Schoschonen und Abahachi und Ranger werden zum Tode verurteilt. Doch sie können entkommen und wollen einen sagenhaften Schatz finden, um ihre Schulden begleichen zu können, allerdings werden sie dadurch von den Schoschonen und von Santa Maria gejagt, der auch hinter dem Schatz her ist.
Abahachi hatte eine Karte in 4 Teile geteilt, wobei er selbst noch einen Teil besaß. Diese Karte führte zum Schatz. Die anderen 3 Teile hatte er Freunden gegeben, die sie nun aufsuchen mussten. Den 2. Teil der Schatzkarte besitzt der homosexuelle Zwillingsbruder von Abahachi, Winnetouch. Er wohnt auf der Pudarosa-Ranch und leitet dort eine Beautyfarm. Er hilft ihnen und übergibt ihnen seinen Teil der Karte. Nun trennen Ranger und Abahachi sich, um die fehlenden Teile zu besorgen. Ranger reitet zu Uschi, die als Tänzerin + Sängerin in einem Saloon arbeitet. Ranger verliebt sich sofort in sie, will aber erst den unangenehmen Teil mit der Karte zu ende bringen. Sie gehen in eine Scheune, wo sie über die Karte und die Pläne zum weiteren vorgehen reden, doch Santa Maria ist auch in der Scheune und nimmt beide als Geiseln. Derweil ist Abahachi bei seinem Freund Dimitri, einem Griechen, der eine Kneipe in Mexiko besitzt und sofort bereit ist zu helfen. Die Beiden suchen die Pudarosa-Ranch auf, wo Winnetouch sich als Abahachi ausgegeben hat, um Santa Maria abzulenken. Schließlich befinden sich dort auch Ranger und Uschi, die von Santa Marias Männern dorthin gebracht wurden und auch Abahachi. Doch Dimitri kann alle retten, als die Rnach angezündet wird. So machen sie sich auf den Weg, den Schatz zu finden.... Wenn ihr den Schluss wissen wollt müsst ihr euch den Film schon anschauen, was K E I N Fehler sein kann, auch für Leute die die Bullyparade nicht kennen ist dieser Film ein wahrhafter Hochgenuss.
Meine Bewertung:
Dieser Film ist ein Muss!! Einer der TOP-Filme der deutschen Filmindustrie. Die Besetzung ist mit den Stars der Bullyparade hervorragend besetzt und Sky Dumont ist ein Volltreffer als Bösewicht. Er bringt diese Rolle verdammt gut rüber. Der Film ist immer passend mit Musik unterlegt, ob mit hartem Rock beim Auftreten von Sky Dumont, mit weniger heterosexueller Musik und Tönen bei Winnetouch und mit „klassischer“ Westernmusik.
Die Dialoge sind so geschrieben, als ob alles spontan erfolgen würde und enthalten viele Blödeleien, Kalauer und bayrischen Dialekt. Der Film wurde in Spanien gedreht und die natürliche Kulisse ist nicht nur bei diesem Film von Vorteil gewesen. Im Film wird massenhaft auf Themen angespielt, die aus einer weitaus späteren Zeit kommen: Ob nun Pierre Brice auf einem Foto als Großvater von Winnetouch und Abahachi, oder der betrunkene Karl May in Dimitris Kneipe. Die Dialoge sind äußerst lustig, Running-Gags gehören genauso dazu wie gut geplante Pointen. Der Film ist durchaus realitätsnah, da nicht viel unwahrscheinliches passiert. Oft werden auch eigentlich offensichtliche Tatsachen parodiert, z.B. Das Echo in einer Höhle, was durchaus denkbar wäre, sind 2 alte Indianer, die alle Rufe wiederholen.
Den Film über kam man eigentlich nicht aus dem Lachen heraus und es gab keine langweiligen Passagen, man freute sich immer schon auf die nächsten Witze. Der Schuh des Manitu ist ein Film, den ich als genial einstufen würde, weil er jeden zum lachen bringt. In der Vorstellung, die ich besucht habe, lachten sowohl alte Leute als auch kleinere Kinder.
Meinerseits möchte ich noch sagen, das ich mich sehr auf den Film gefreut habe, da ich auch Fan der Bullyparade bin. Allerdings ist der Film erst 1 Woche später in den Kinos meiner Nähe angelaufen und ich konnte erst am Dienstag Abend den Film sehen.
Die 12 DM eintritt, die ich bezahlt habe, waren eine Spitzen-Investition in eine super-Komödie.
dboy
krassdaniel
Der Wilde Westen – geprägt durch das Klischee von sich bekämpfenden Indianer-Stämmen und weißen Siedlern – sorgte für viele Bücher und Filme. Nicht zuletzt durch die Bücher von Karl May, der zwar nie in Amerika war, und durch Pierre Brice als Winnetou wurde der Wilde Westen den Deutschen ausgelegt. Doch nun wird dieser Wilde Westen von einer ganz anderen Seite aus betrachtet: als Komödien-Kracher von und mit Michael Bully Herbig.
Zum Vorfeld: In der Bullyparade (Montags um 21.45 Uhr) wurde des Öfteren der Westen-Klassiker Winnetou parodiert, mit großem Erfolg.
Auf der Homepage (http://www.der-schuh-des-manitu.de) konnte man sich schon relativ früh über den Film informieren. Die Seite ist gut gestaltet (in Flash), bietet sehr viele Information und jede Menge witziger Sachen.
Der Film wurde von Bully und seiner Firma HerbX produziert. Er hat das Drehbuch geschrieben, die Regie geführt und die Doppelrolle Abahachi/Winnetouch gespielt. Der Film befindet sich im Verleih der Constatin Film AG. Wochenlang an der Spitze der Kinocharts wurde Der Schuh des Manitu zu einer der besten Produktion aus Deutschland!
Die Besetzung:
Abahachi + Winnetouch : Michael Bully Herbig
Ranger : Christian Tramitz
Dimitri : Rick Kavanian
Uschi : Marie Bäumer
Santa Maria : Sky Dumont
In weiteren Rollen: Hilmi Sôzer, Irshad Panjatan und viele andere
Zur Handlung:
Der Apachen-Häuptling Abahachi und sein Blutsbruder Ranger wollen von dem Böswewicht Santa Maria ein Lokal erwerben, das sie als Stammlokal nutzen wollen. Deshalb nimmt Abahachi bei dem Schoschonen-Häupling Listiger Lurch einen Kredit in Form eines Beutels Gold auf. Der Sohn des Häuplings, Falscher Hase, begleitet sie zu Santa Maria. Doch als sie das Gold übergeben wollen, stüzrt das Lokal ein und Flascher Hase versucht, mit dem Gold zu entkommen, wird aber von Santa Maria erschossen, der das Gold stiehlt.
Nun müssen Abahachi und Ranger dem Häuptling der Schoschonen die traurige Mitteilung machen, das sein Sohn tot ist. Dierser pocht auch noch darauf, das sie das Gold zurückzahlen müssen – obwohl sie Santa Maria beschuldigen. Dieser allerdings ist auf der Seite der Schoschonen und Abahachi und Ranger werden zum Tode verurteilt. Doch sie können entkommen und wollen einen sagenhaften Schatz finden, um ihre Schulden begleichen zu können, allerdings werden sie dadurch von den Schoschonen und von Santa Maria gejagt, der auch hinter dem Schatz her ist.
Abahachi hatte eine Karte in 4 Teile geteilt, wobei er selbst noch einen Teil besaß. Diese Karte führte zum Schatz. Die anderen 3 Teile hatte er Freunden gegeben, die sie nun aufsuchen mussten. Den 2. Teil der Schatzkarte besitzt der homosexuelle Zwillingsbruder von Abahachi, Winnetouch. Er wohnt auf der Pudarosa-Ranch und leitet dort eine Beautyfarm. Er hilft ihnen und übergibt ihnen seinen Teil der Karte. Nun trennen Ranger und Abahachi sich, um die fehlenden Teile zu besorgen. Ranger reitet zu Uschi, die als Tänzerin + Sängerin in einem Saloon arbeitet. Ranger verliebt sich sofort in sie, will aber erst den unangenehmen Teil mit der Karte zu ende bringen. Sie gehen in eine Scheune, wo sie über die Karte und die Pläne zum weiteren vorgehen reden, doch Santa Maria ist auch in der Scheune und nimmt beide als Geiseln. Derweil ist Abahachi bei seinem Freund Dimitri, einem Griechen, der eine Kneipe in Mexiko besitzt und sofort bereit ist zu helfen. Die Beiden suchen die Pudarosa-Ranch auf, wo Winnetouch sich als Abahachi ausgegeben hat, um Santa Maria abzulenken. Schließlich befinden sich dort auch Ranger und Uschi, die von Santa Marias Männern dorthin gebracht wurden und auch Abahachi. Doch Dimitri kann alle retten, als die Rnach angezündet wird. So machen sie sich auf den Weg, den Schatz zu finden.... Wenn ihr den Schluss wissen wollt müsst ihr euch den Film schon anschauen, was K E I N Fehler sein kann, auch für Leute die die Bullyparade nicht kennen ist dieser Film ein wahrhafter Hochgenuss.
Meine Bewertung:
Dieser Film ist ein Muss!! Einer der TOP-Filme der deutschen Filmindustrie. Die Besetzung ist mit den Stars der Bullyparade hervorragend besetzt und Sky Dumont ist ein Volltreffer als Bösewicht. Er bringt diese Rolle verdammt gut rüber. Der Film ist immer passend mit Musik unterlegt, ob mit hartem Rock beim Auftreten von Sky Dumont, mit weniger heterosexueller Musik und Tönen bei Winnetouch und mit „klassischer“ Westernmusik.
Die Dialoge sind so geschrieben, als ob alles spontan erfolgen würde und enthalten viele Blödeleien, Kalauer und bayrischen Dialekt. Der Film wurde in Spanien gedreht und die natürliche Kulisse ist nicht nur bei diesem Film von Vorteil gewesen. Im Film wird massenhaft auf Themen angespielt, die aus einer weitaus späteren Zeit kommen: Ob nun Pierre Brice auf einem Foto als Großvater von Winnetouch und Abahachi, oder der betrunkene Karl May in Dimitris Kneipe. Die Dialoge sind äußerst lustig, Running-Gags gehören genauso dazu wie gut geplante Pointen. Der Film ist durchaus realitätsnah, da nicht viel unwahrscheinliches passiert. Oft werden auch eigentlich offensichtliche Tatsachen parodiert, z.B. Das Echo in einer Höhle, was durchaus denkbar wäre, sind 2 alte Indianer, die alle Rufe wiederholen.
Den Film über kam man eigentlich nicht aus dem Lachen heraus und es gab keine langweiligen Passagen, man freute sich immer schon auf die nächsten Witze. Der Schuh des Manitu ist ein Film, den ich als genial einstufen würde, weil er jeden zum lachen bringt. In der Vorstellung, die ich besucht habe, lachten sowohl alte Leute als auch kleinere Kinder.
Meinerseits möchte ich noch sagen, das ich mich sehr auf den Film gefreut habe, da ich auch Fan der Bullyparade bin. Allerdings ist der Film erst 1 Woche später in den Kinos meiner Nähe angelaufen und ich konnte erst am Dienstag Abend den Film sehen.
Die 12 DM eintritt, die ich bezahlt habe, waren eine Spitzen-Investition in eine super-Komödie.
dboy
krassdaniel
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