Erfahrungsbericht von MacKecks
"Der Schuh des Manitu" - "Ein Apache in der Patsche"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zuerst einmal:
Mit seiner Westernparodie "Der Schuh des Manitu" gelang dem TV-Blödler Michael Herbig der bisher erfolgreichste Start eines deutschen Films.
"Ein Apache in der Patsche" ist so ein anspruchsvolles Wortspiel auf typischer "Manitu"-Ebene. Und wenn der Stamm der Schoschonen ("Schau, schau, die Schoschonen") feststellt, dass das vergrabene und nun dringend benötigte Kriegsbeil leider ein Billigprodukt war und man damals, als die letzte Fehde beigelegt wurde, stattdessen einen alten Klappstuhl eingekuhlt hat, steigen zur Illustration prompt viele Rauchwölkchen auf, die am blitzeblauen Filmhimmel ein entsprechendes Sitzmöbel formen. Diesen Humor muss man mögen.
-------------------------------------------------------
Die Story:
Erzählt wird die Geschichte des Indianerhäuptlings Abahachi (Michael Herbig) und seines weißhäutigen Kumpels Ranger (Christian Tramitz). Die beiden wollen eine Art Vereinslokal für Rothäute in der Prärie aufmachen. Der schleimige Bösewicht Santa Maria (Sky Dumont) dreht ihnen eine baufällige Ruine an, die mit einem Kredit der Schoschonen bezahlt werden soll.
Doch als Falscher Hase, der Sohn des Häuptlings Listiger Lurch, den beiden Neugastronomen das Gold überbringt, wird er von Santa Marias Bande hinterrücks erschossen. Die Bösewichte schieben den Mord Abahachi und Ranger in die Mokassins, und die haben nun die Schoschonen an der Hacke.
Rettung soll die Hebung eines geheimnisvollen Schatzes bringen, zu dem eine verstümmelte Karte führt. Doch drei Kartenteile fehlen. Das erste hütet Winnetouch, Abahachis warmer Zwillingsbruder (Michael Herbig selbst schwuchtelt diesen Part zum Wattebäuschchenerweichen auf die Leinwand). Der empfindsame Indianer, der besser Winnetunt getauft worden wäre, betreibt auf seiner Puder-Rosa-Ranch einen kombinierten Beauty- und Getränke-Salon. Der eine Bruder brummt "Hugh", der andere kreischt "Huch".
Doch auch für Winnetouch kommt einmal der Moment der Wahrheit, wo er von Gurkenmaske und Nagelfeile lassen und Abahachi retten muss. Und hüftkreisend tänzelt er seinem Bruder zur Hilfe. Ein weiteres Teilstück der Karte befindet sich als Tattoo auf dem Rücken der Barfrau Uschi (Marie Bäumer), und bis alle Teile beieinander sind, ist die Story schon so arg strapaziert wie die Gags, für die sie den Vorwand liefert.
Am Ende von "Der Schuh des Manitu" gewinnt denn auch nur eines: das Gute. Der Schatz wird gehoben, das Schoschonen-Volk besänftigt, und Santa Maria versinkt glucksend im Schlamm.
-------------------------------------------------------
Und Michael Herbig, den sie "Bully" nennen, weil er als Zwölfjähriger ein T-Shirt trug mit der Aufschrift "Die Bullen kommen" - vom damaligen FC-Bayern-Sponsor Magirus-Deutz -, freut sich, dass es ihm in "aller kindlichen Naivität" gelungen ist, den "Nerv der Zeit zu treffen".
-------------------------------------------------------
Dieser Film könnte euch gefallen, wenn euch "Erkan und Stefan" und die "Werner-Filme" gefallen haben.
-------------------------------------------------------
Einige Daten:
Komödie, BRD, 2001: 87 Min.
Besetzung: Michael Herbig, Christian Tramitz, Marie Bäumer, Sky Dumont, Hilmi Sözer, Rick Kavanian, Tim Wilde
Regisseur: Michael "Bully" Herbig
Ich fand den Film zum totlachen und hab ihn inzwischen schon über 5mal gesehen!
Inzwischen gibt es den Film ja auch auf Video:unbedingt kaufen!!!!
© MacKecks
Mit seiner Westernparodie "Der Schuh des Manitu" gelang dem TV-Blödler Michael Herbig der bisher erfolgreichste Start eines deutschen Films.
"Ein Apache in der Patsche" ist so ein anspruchsvolles Wortspiel auf typischer "Manitu"-Ebene. Und wenn der Stamm der Schoschonen ("Schau, schau, die Schoschonen") feststellt, dass das vergrabene und nun dringend benötigte Kriegsbeil leider ein Billigprodukt war und man damals, als die letzte Fehde beigelegt wurde, stattdessen einen alten Klappstuhl eingekuhlt hat, steigen zur Illustration prompt viele Rauchwölkchen auf, die am blitzeblauen Filmhimmel ein entsprechendes Sitzmöbel formen. Diesen Humor muss man mögen.
-------------------------------------------------------
Die Story:
Erzählt wird die Geschichte des Indianerhäuptlings Abahachi (Michael Herbig) und seines weißhäutigen Kumpels Ranger (Christian Tramitz). Die beiden wollen eine Art Vereinslokal für Rothäute in der Prärie aufmachen. Der schleimige Bösewicht Santa Maria (Sky Dumont) dreht ihnen eine baufällige Ruine an, die mit einem Kredit der Schoschonen bezahlt werden soll.
Doch als Falscher Hase, der Sohn des Häuptlings Listiger Lurch, den beiden Neugastronomen das Gold überbringt, wird er von Santa Marias Bande hinterrücks erschossen. Die Bösewichte schieben den Mord Abahachi und Ranger in die Mokassins, und die haben nun die Schoschonen an der Hacke.
Rettung soll die Hebung eines geheimnisvollen Schatzes bringen, zu dem eine verstümmelte Karte führt. Doch drei Kartenteile fehlen. Das erste hütet Winnetouch, Abahachis warmer Zwillingsbruder (Michael Herbig selbst schwuchtelt diesen Part zum Wattebäuschchenerweichen auf die Leinwand). Der empfindsame Indianer, der besser Winnetunt getauft worden wäre, betreibt auf seiner Puder-Rosa-Ranch einen kombinierten Beauty- und Getränke-Salon. Der eine Bruder brummt "Hugh", der andere kreischt "Huch".
Doch auch für Winnetouch kommt einmal der Moment der Wahrheit, wo er von Gurkenmaske und Nagelfeile lassen und Abahachi retten muss. Und hüftkreisend tänzelt er seinem Bruder zur Hilfe. Ein weiteres Teilstück der Karte befindet sich als Tattoo auf dem Rücken der Barfrau Uschi (Marie Bäumer), und bis alle Teile beieinander sind, ist die Story schon so arg strapaziert wie die Gags, für die sie den Vorwand liefert.
Am Ende von "Der Schuh des Manitu" gewinnt denn auch nur eines: das Gute. Der Schatz wird gehoben, das Schoschonen-Volk besänftigt, und Santa Maria versinkt glucksend im Schlamm.
-------------------------------------------------------
Und Michael Herbig, den sie "Bully" nennen, weil er als Zwölfjähriger ein T-Shirt trug mit der Aufschrift "Die Bullen kommen" - vom damaligen FC-Bayern-Sponsor Magirus-Deutz -, freut sich, dass es ihm in "aller kindlichen Naivität" gelungen ist, den "Nerv der Zeit zu treffen".
-------------------------------------------------------
Dieser Film könnte euch gefallen, wenn euch "Erkan und Stefan" und die "Werner-Filme" gefallen haben.
-------------------------------------------------------
Einige Daten:
Komödie, BRD, 2001: 87 Min.
Besetzung: Michael Herbig, Christian Tramitz, Marie Bäumer, Sky Dumont, Hilmi Sözer, Rick Kavanian, Tim Wilde
Regisseur: Michael "Bully" Herbig
Ich fand den Film zum totlachen und hab ihn inzwischen schon über 5mal gesehen!
Inzwischen gibt es den Film ja auch auf Video:unbedingt kaufen!!!!
© MacKecks
Bewerten / Kommentar schreiben