Erfahrungsbericht von sidor
Etwas anders betrachtet
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Dieser Film macht es seinem Publikum nicht leicht.
Er setzt, zum Beispiel, voraus, dass man es ganz toll lustig finden kann, wenn zwei Westernhelden, die aussehen wie Winnetou und Old Shatterhand, durch die Prärie reiten und dabei derbstes Bayerisch reden. Das muss man wirklich ganz toll lustig finden können, denn es ist der wichtigste Gag des Werks.
"Der Schuh des Manitu" entzieht sich den üblichen Kino-Kriterien. Es handelt sich weniger um einen Film als um einen ausgewalzten TV-Sketch: Ein Karl-May-Western im Zerrspiegel des deutschen Trash-Humors.
Ober-Trasher ist Michael "Bully" Herbig, im erlernten Beruf Herr über die TV-"Bullyparade", und hier Autor, Regisseur, Produzent plus Darsteller in Personalunion.
Wer Bully kennt, weiß, was ihn erwartet: Kleine Scherze, die jedem Laienkabarett zur Ehre gereichen würden. Dazu Klamauk und Kalauer, die so blöd und verstaubt sind, dass das schon wieder eine eigene Qualität bedeutet.
Positiv anrechnen darf man dem Germano-Western, dass er gewisse Grenzen wahrt: Er greift nicht so tief unter die Gürtellinie wie kotzbrockige Lustspiele à la "Ballermann 6". Negativ: Die Karl-May-Parodie parodiert die Karl-May-Langeweile maßstabgetreu mit. Zwischendurch ist die Angelegenheit furchtbar fad.
Er setzt, zum Beispiel, voraus, dass man es ganz toll lustig finden kann, wenn zwei Westernhelden, die aussehen wie Winnetou und Old Shatterhand, durch die Prärie reiten und dabei derbstes Bayerisch reden. Das muss man wirklich ganz toll lustig finden können, denn es ist der wichtigste Gag des Werks.
"Der Schuh des Manitu" entzieht sich den üblichen Kino-Kriterien. Es handelt sich weniger um einen Film als um einen ausgewalzten TV-Sketch: Ein Karl-May-Western im Zerrspiegel des deutschen Trash-Humors.
Ober-Trasher ist Michael "Bully" Herbig, im erlernten Beruf Herr über die TV-"Bullyparade", und hier Autor, Regisseur, Produzent plus Darsteller in Personalunion.
Wer Bully kennt, weiß, was ihn erwartet: Kleine Scherze, die jedem Laienkabarett zur Ehre gereichen würden. Dazu Klamauk und Kalauer, die so blöd und verstaubt sind, dass das schon wieder eine eigene Qualität bedeutet.
Positiv anrechnen darf man dem Germano-Western, dass er gewisse Grenzen wahrt: Er greift nicht so tief unter die Gürtellinie wie kotzbrockige Lustspiele à la "Ballermann 6". Negativ: Die Karl-May-Parodie parodiert die Karl-May-Langeweile maßstabgetreu mit. Zwischendurch ist die Angelegenheit furchtbar fad.
15 Bewertungen, 1 Kommentar
-
01.04.2003, 23:05 Uhr von Lachesis
Bewertung: weniger hilfreichIch kapier hier die sehr guten Wertungen nicht. Der Beitrag enthält nichts dazu worum es in dem Film eigentlich geht.
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