Erfahrungsbericht von DieEine
Schau schau, Schoschonen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn man wie ich immer und überall mitreden will, kommt man auch einfach nicht drumherum sich den erfolgreichsten deutschen Film anzuschauen.
Letztes Wochenende war es soweit: meine Schwester hat sich bei ihrem Arbeitgeber die DVD von "Der Schuh des Mannitu" ausgeliehen und sich auf einen Abend voller Lacher mit mir gefreut.
Die Story:
********
Abahachi, Häuptling der Apachen, ist eines Tages der Meinung, daß sein Stamm über ein Stammlokal verfügen sollte. Von dem gerissenen Geschäftsmann Santa Maria erwirbt er in der Einöde eben dieses Lokal. Wie das so ist, ist so ein Lokal nicht ganz billig und Abahachi muß bei den Schoschonen einen Kredit aufnehmen. Bei der Geldübergabe wird Abahachi und seinem Blutsbruder Ranger klar, daß sie übers Ohr gehauen wurden. Das Stammlokal erweist sich schlichtweg als Bruchbude, der schoschonische Geldbote, der gleichzeitig Sohn des Schoschonen Häuptling ist, wird von Santa Maria, der mit dem Geld stiften geht erschossen und Abahachi und Ranger werden von eben diesem bei den Schoschonen als Mörder betitelt. Kurz vor ihrer Hinrichtung können Abahachi und Ranger fliehen und retten sich vorerst zu Abahachis Zwillingsbruder Winnetouch auf die "Puder Rosa Ranch". Abahachi erinnert sich an den Schatz, den ihm sein Großvater in Form einer Schatzkarte vermacht hat. Diese Karte ist aber in vier Teie geteilt wurden, die Abahachi an seine damaligen Freunde verteilt hat.
Nun gilt es diese Freunde ausfindig zu machen, den Schatz des Manitu zu finden und den wahren Mörder des Häuptlingssohns dingfest zu machen...
Die Hauptdarsteller:
****************
Michael "Bully" Herbig spielt hier eine Doppelrolle. Abahachi und Winnetouch die Zwillingsbrüder, die verschiedener nicht sein können, werden von ihm sehr genial verkörpert. Abahachi, der Häuptling mit dem bayrischen Akzent, der ungewollt in die verschrobensten Situationen gerät und Winnetouch, der homosexuelle Zwillingsbruder, liegen seinem komischen Talent wirklich gut!
Christian Tramitz spielt Abahachis Blutsbruder. Ranger hat ebenfalls einen bayrischen Akzent und ist nur durch Zufall zu Abahachis Blutsbruder geworden, aber mittlerweile in diese Rolle reingewachsen. Stets nörgelnd, aber immer harter Kerl geblieben schlägt er sich an der Seite des Apahachen-Anführers durchs Leben.
Sky du Mont spielt den Besten Bösewicht, den man sich vorstellen kann. Smart und gerissen, aber immer eine Spur dümmer als die Gejagten führt er seine Männer auf der Suche nach dem Schuh des Manitu.
Rick Kavanianist verköpert den Dimitri, den griechischen Freund der Zwillinge, der sich nichts sehnlicher wünscht als ein Indianer zu sein. Er begleitet Abahachi auf all seinen Wegen und erweist sich dabei als treuer Freund. Rick Kavanianist gibt Dimitri einen leicht naiven Touch, aber wirkt keinesfalls vertrottelt sondern einfach nur unbeholfen.
Marie Bäumer nimmt man die Rolle der unschuldigen Tänzerin Uschi sofort ab. Sie spielt die Rolle zwar nicht als Dummchen sondern wirkt schon emenzipiert, kommt aber nicht als Poweremanze sondern als starke, aber auch schwache Frau rüber.
Jacqueline ist das schönste kotzende Pferd, das man je gesehen hat.
Länge und Freigabe:
****************
Jeder, der mindestens 12 Jahre alt ist, kann sich 82 Minuten an diesem Film erfreuen.
Meine Meinung:
*************
Ich hab mich zwar gut amüsiert bei dem Film, aber sooo toll fand ich ihn nicht. Irgendwann verflachen die Witze der bayrisch sprechenden Indianer und des schwulen Zwillingsbruders. Im ersten Moment ist das zwar ganz lustig, aber irgendwann hat man sich eben dran gewöhnt. Was mir bei dem Film wohl sehr gut gefallen hat, waren die sehr authentischen Kulissen und die Tatsache, daß die bösen Gegenspieler wohl vertrottelt, aber nicht albern doof dargestellt wurden. Ebenfalls lustig sind die satirisch betrachteten Gewohnheiten der Indianer. Die Schoschonen verfügen zum Beispiel nicht über ein Kriegbeil und graben deshalb den Klappstuhl aus.
Der Film wirkt auch in seiner ganzen Länge immer wieder überraschend, ständig passiert etwas, mit dem man nicht gerechnet hat. Man hat sich zwar an die Sprache der beiden Protagonisten schnell gewöhnt, aber Spitzfindigkeiten, über die man wirklich schmunzeln kann, gibt es in diesem Film sehr viele.
Was mir aber auch nicht so gefallen hat, war der Einbau von Karl May als betrunkenen Bargast, der noch nie Erfolg mit seinen Büchern hatte und plötzlich auf die Idee kommt über Indianer zu schreiben. Das scheint aber Geschmackssache zu sein, denn es gibt Leute, die haben dabei sehr gelacht.
Zur DVD kann ich leider nicht viel sagen, weil mir das alles viel zu technisch ist, aber die Zusatzfeatures auf eine extra CD zu packen finde ich sehr benutzerfreundlich. Diese DVD enthält noch nicht verwendete Szenen, ein Making of (sehr interessant), Interviews, Trailer, TV-Spots, Fernsehauftritte der Schauspieler, Biographien und vieles mehr. Dem eigentlichen Film wurde hier noch die Krone aufgesetzt und die 25,56 Euro für die DVD sind wirklich gerechtfertigt.
Letztes Wochenende war es soweit: meine Schwester hat sich bei ihrem Arbeitgeber die DVD von "Der Schuh des Mannitu" ausgeliehen und sich auf einen Abend voller Lacher mit mir gefreut.
Die Story:
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Abahachi, Häuptling der Apachen, ist eines Tages der Meinung, daß sein Stamm über ein Stammlokal verfügen sollte. Von dem gerissenen Geschäftsmann Santa Maria erwirbt er in der Einöde eben dieses Lokal. Wie das so ist, ist so ein Lokal nicht ganz billig und Abahachi muß bei den Schoschonen einen Kredit aufnehmen. Bei der Geldübergabe wird Abahachi und seinem Blutsbruder Ranger klar, daß sie übers Ohr gehauen wurden. Das Stammlokal erweist sich schlichtweg als Bruchbude, der schoschonische Geldbote, der gleichzeitig Sohn des Schoschonen Häuptling ist, wird von Santa Maria, der mit dem Geld stiften geht erschossen und Abahachi und Ranger werden von eben diesem bei den Schoschonen als Mörder betitelt. Kurz vor ihrer Hinrichtung können Abahachi und Ranger fliehen und retten sich vorerst zu Abahachis Zwillingsbruder Winnetouch auf die "Puder Rosa Ranch". Abahachi erinnert sich an den Schatz, den ihm sein Großvater in Form einer Schatzkarte vermacht hat. Diese Karte ist aber in vier Teie geteilt wurden, die Abahachi an seine damaligen Freunde verteilt hat.
Nun gilt es diese Freunde ausfindig zu machen, den Schatz des Manitu zu finden und den wahren Mörder des Häuptlingssohns dingfest zu machen...
Die Hauptdarsteller:
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Michael "Bully" Herbig spielt hier eine Doppelrolle. Abahachi und Winnetouch die Zwillingsbrüder, die verschiedener nicht sein können, werden von ihm sehr genial verkörpert. Abahachi, der Häuptling mit dem bayrischen Akzent, der ungewollt in die verschrobensten Situationen gerät und Winnetouch, der homosexuelle Zwillingsbruder, liegen seinem komischen Talent wirklich gut!
Christian Tramitz spielt Abahachis Blutsbruder. Ranger hat ebenfalls einen bayrischen Akzent und ist nur durch Zufall zu Abahachis Blutsbruder geworden, aber mittlerweile in diese Rolle reingewachsen. Stets nörgelnd, aber immer harter Kerl geblieben schlägt er sich an der Seite des Apahachen-Anführers durchs Leben.
Sky du Mont spielt den Besten Bösewicht, den man sich vorstellen kann. Smart und gerissen, aber immer eine Spur dümmer als die Gejagten führt er seine Männer auf der Suche nach dem Schuh des Manitu.
Rick Kavanianist verköpert den Dimitri, den griechischen Freund der Zwillinge, der sich nichts sehnlicher wünscht als ein Indianer zu sein. Er begleitet Abahachi auf all seinen Wegen und erweist sich dabei als treuer Freund. Rick Kavanianist gibt Dimitri einen leicht naiven Touch, aber wirkt keinesfalls vertrottelt sondern einfach nur unbeholfen.
Marie Bäumer nimmt man die Rolle der unschuldigen Tänzerin Uschi sofort ab. Sie spielt die Rolle zwar nicht als Dummchen sondern wirkt schon emenzipiert, kommt aber nicht als Poweremanze sondern als starke, aber auch schwache Frau rüber.
Jacqueline ist das schönste kotzende Pferd, das man je gesehen hat.
Länge und Freigabe:
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Jeder, der mindestens 12 Jahre alt ist, kann sich 82 Minuten an diesem Film erfreuen.
Meine Meinung:
*************
Ich hab mich zwar gut amüsiert bei dem Film, aber sooo toll fand ich ihn nicht. Irgendwann verflachen die Witze der bayrisch sprechenden Indianer und des schwulen Zwillingsbruders. Im ersten Moment ist das zwar ganz lustig, aber irgendwann hat man sich eben dran gewöhnt. Was mir bei dem Film wohl sehr gut gefallen hat, waren die sehr authentischen Kulissen und die Tatsache, daß die bösen Gegenspieler wohl vertrottelt, aber nicht albern doof dargestellt wurden. Ebenfalls lustig sind die satirisch betrachteten Gewohnheiten der Indianer. Die Schoschonen verfügen zum Beispiel nicht über ein Kriegbeil und graben deshalb den Klappstuhl aus.
Der Film wirkt auch in seiner ganzen Länge immer wieder überraschend, ständig passiert etwas, mit dem man nicht gerechnet hat. Man hat sich zwar an die Sprache der beiden Protagonisten schnell gewöhnt, aber Spitzfindigkeiten, über die man wirklich schmunzeln kann, gibt es in diesem Film sehr viele.
Was mir aber auch nicht so gefallen hat, war der Einbau von Karl May als betrunkenen Bargast, der noch nie Erfolg mit seinen Büchern hatte und plötzlich auf die Idee kommt über Indianer zu schreiben. Das scheint aber Geschmackssache zu sein, denn es gibt Leute, die haben dabei sehr gelacht.
Zur DVD kann ich leider nicht viel sagen, weil mir das alles viel zu technisch ist, aber die Zusatzfeatures auf eine extra CD zu packen finde ich sehr benutzerfreundlich. Diese DVD enthält noch nicht verwendete Szenen, ein Making of (sehr interessant), Interviews, Trailer, TV-Spots, Fernsehauftritte der Schauspieler, Biographien und vieles mehr. Dem eigentlichen Film wurde hier noch die Krone aufgesetzt und die 25,56 Euro für die DVD sind wirklich gerechtfertigt.
35 Bewertungen, 3 Kommentare
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23.07.2003, 10:11 Uhr von thaicattery
Bewertung: sehr hilfreichtochter war 3 oder 4 mal im kino
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12.02.2002, 11:31 Uhr von zettikonfetti
Bewertung: sehr hilfreichTja, ein guter Bericht, der sowohl eine Menge Infos als auch viel eigene Meinung wiederspiegelt. der zettikonfetti
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11.02.2002, 21:49 Uhr von saubazi
Bewertung: sehr hilfreichHi ich wünsch dir einen guten Neustart bei Yopi, da wir ja nun wieder arme Members sind, bleibt uns nichts anderes übrig, als mit neuem Ehrgeiz zu starten, und dein Bericht verheisst ja schon gutes, ciao und ich hoffe man liest sich bald, greez s
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