Erfahrungsbericht von sam0815
Fünf Mann sind ein gefundenes Fressen...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Fünf Mann sind ein gefundenes Fressen, ein Mann ist Munitionsverschwendung...
So beginnt ein Film, der sich mit Landung alliierter Truppen 1944 in der Normandie beschäftigt.
Cpt. Miller, gespielt von Tom Hanks, hat die Aufgabe die Landung vorzubereiten und gerät schonungslos in das Grauen, das zerfetzte Körper und jede Menge Blut zu bieten haben.
Die ersten 20 Minuten sind fast ohne grossen zeitlichen Schnitt in Szene gesetzt worden, was dem Film ein weiteres Stück Realität verleiht.
Als der Strand eingenommen worden ist, sieht man in einigen Gesichtern die Hoffnung das es vorbei ist, aber dies sollte aber nur das Vorspiel zu einer Mission sein, die acht Männer zu bewältigen haben.
Sie sollen Private James Ryan suchen, der seine drei Brüder auf dem Schlachtfeld verloren hat und nun nach Hause darf.
Die erste Frage die sich alle stellen ist, wie soll man einen einzelnen Soldaten in diesem gottverdammten Krieg finden? Diese Aufgabe scheint unlösbar und die Soldaten fangen an, an ihren Befehlen zu zweifeln.
Warum ist es ein einzelner Mann wert gerettet zu werden, wenn acht Männer ihr Leben lassen müssen?
Cpt. Miller beantwortet diese Frage mit dem Satz : „Es ist Krieg und wir als Soldaten haben darin unsere Pflicht zu erfüllen...“
Spielberg hat mit diesem Film ein Werk geschaffen, das nach meiner Auffassung alle Grenzen des Genres sprengt.
Gleich in den ersten Minuten zeigt er Gnadenlos und ohne Pathos wie Menschen nicht sterben, sondern verheizt werden.
Kein heldenhaftes Sterben, sondern Umkommen in etwas sinnlosem, ja zynischen Desaster.
Die Bilder, die Kameraführung und Schnitte sind einmalig, manchmal schnell und direkt und dann wieder beruhigend, so geht es im ganzen Film hin und her.
Neben Tom Hanks spielen an seiner Seite Edward Burns, Tom Sizemore und Matt Damon
in den Hauptrollen.
Alle werden mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten dargestellt.
Sgt. Holman (Tom Sizemore) wie er sich ein Stück Sand mitnimmt oder Corp. Apom (Edward Burns) der erst zum Schluss erkennt wie wichtig ein aufrechter Mensch ist.
Brilliant wie Tom Hanks seine Rolle, wie auch schon in „The Green Mile“ mit Leben und Gefühl ausfüllt.
Kein Soldat ohne Gnade, sondern ein Mensch auch den Feind zu schonen weis und dadurch Güte und Nachsicht zeigt, aber niemals an seiner Aufgabe zweifelt.
Mir ging der Film mehr als unter die Haut und ich war schockiert über die Bilder von zerrissenen und erschossenen Menschen, muss aber feststellen so ist Krieg.
Gruss
Sam
So beginnt ein Film, der sich mit Landung alliierter Truppen 1944 in der Normandie beschäftigt.
Cpt. Miller, gespielt von Tom Hanks, hat die Aufgabe die Landung vorzubereiten und gerät schonungslos in das Grauen, das zerfetzte Körper und jede Menge Blut zu bieten haben.
Die ersten 20 Minuten sind fast ohne grossen zeitlichen Schnitt in Szene gesetzt worden, was dem Film ein weiteres Stück Realität verleiht.
Als der Strand eingenommen worden ist, sieht man in einigen Gesichtern die Hoffnung das es vorbei ist, aber dies sollte aber nur das Vorspiel zu einer Mission sein, die acht Männer zu bewältigen haben.
Sie sollen Private James Ryan suchen, der seine drei Brüder auf dem Schlachtfeld verloren hat und nun nach Hause darf.
Die erste Frage die sich alle stellen ist, wie soll man einen einzelnen Soldaten in diesem gottverdammten Krieg finden? Diese Aufgabe scheint unlösbar und die Soldaten fangen an, an ihren Befehlen zu zweifeln.
Warum ist es ein einzelner Mann wert gerettet zu werden, wenn acht Männer ihr Leben lassen müssen?
Cpt. Miller beantwortet diese Frage mit dem Satz : „Es ist Krieg und wir als Soldaten haben darin unsere Pflicht zu erfüllen...“
Spielberg hat mit diesem Film ein Werk geschaffen, das nach meiner Auffassung alle Grenzen des Genres sprengt.
Gleich in den ersten Minuten zeigt er Gnadenlos und ohne Pathos wie Menschen nicht sterben, sondern verheizt werden.
Kein heldenhaftes Sterben, sondern Umkommen in etwas sinnlosem, ja zynischen Desaster.
Die Bilder, die Kameraführung und Schnitte sind einmalig, manchmal schnell und direkt und dann wieder beruhigend, so geht es im ganzen Film hin und her.
Neben Tom Hanks spielen an seiner Seite Edward Burns, Tom Sizemore und Matt Damon
in den Hauptrollen.
Alle werden mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten dargestellt.
Sgt. Holman (Tom Sizemore) wie er sich ein Stück Sand mitnimmt oder Corp. Apom (Edward Burns) der erst zum Schluss erkennt wie wichtig ein aufrechter Mensch ist.
Brilliant wie Tom Hanks seine Rolle, wie auch schon in „The Green Mile“ mit Leben und Gefühl ausfüllt.
Kein Soldat ohne Gnade, sondern ein Mensch auch den Feind zu schonen weis und dadurch Güte und Nachsicht zeigt, aber niemals an seiner Aufgabe zweifelt.
Mir ging der Film mehr als unter die Haut und ich war schockiert über die Bilder von zerrissenen und erschossenen Menschen, muss aber feststellen so ist Krieg.
Gruss
Sam
11 Bewertungen, 3 Kommentare
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31.05.2002, 14:54 Uhr von the_stranger
Bewertung: sehr hilfreichsuper Film
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31.05.2002, 12:00 Uhr von blauersafir
Bewertung: sehr hilfreichhab ihn noch nie gesehen...gruss blauersafir
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30.05.2002, 11:34 Uhr von soulfly1972
Bewertung: sehr hilfreichCooler Film
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