Der Soldat James Ryan (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von gga71

Die Brutalität des Krieges

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

So nun ist es wieder so weit und ich schreibe hier für euch einen Bericht.

1. Vorgeschichte
2. Der Tag der Invasion (Hefteintrag aus meinem Geschichtsheft)
3. Inhalt des Filmes
4. Regie/Hauptdarsteller/Stab
5. Fakts zum Film
6. Die Oscars
7. Meine Meinung/Fazit

1. Vorgeschichte

Und ständig lief die Vorschau für den Film im Fernsehen. Fast in jeder Zeitung/Fernsehsendung wurde über diesen Film berichtet. Meine Vorfreude stieg und stieg.

Doch dann als der Film in den Kinos lief, hiess es plötzlich von der Seite meiner Eltern, dass ich noch zu jung sei (das stimmte auch denn der Film lief ab 14 und ich war 12). Das hilf alles betteln nichts. So musste ich mich halt damit abfinden, dass mein gesamtes Umfeld vor meinen Augen darüber redete, wie gut der Film sei.

Ich hörte sogar davon, dass amerikanische Veteranen mit einem verweinten Gesicht aus dem Kino kamen. Einer soll sogar gesagt haben, dass der Krieg wirklich genau so war.

Was sollte ich den tun? Warten bis der Film im Fernseh kommt wollte ich nun wirklich nicht!
Den aus Erfahrung wusste ich, dass dies rund 3Jahre gehen würde und in dieser Zeit hätte ich wahrscheinlich schon so viel über den Inhalt des Filmes gehört, dass ich ihn mir gar nicht mehr hätte anschauen müssen.

Doch da gab es doch noch etwas mit Namen Video. So kam es dann, dass auf meinem Wunschzettel für Weihnachten 1999 plötzlich zwei Videos waren. Nämlich „American Pie“ und „Saving Private Ryan“.

So zählte ich dann die Tage bis Weihnachten und wartete auf das Fest und die Geschenke. Und dann war er da. Der 24. Dezember und unter dem Baum, auf meinem Geschenkesstapel, lagen tatsächlich zwei Geschenke, die genau die Form eines Videos hatten.

So riss ich das Papier weg und tatsächlich hatten ich beide Videos erhalten. Aber da ja Weihnachten waren, durfte ich mir Saving Private Ryan noch nicht anschauen. So setzten sich ich und mein Bruder um 22.30Uhr vor den Fernseher und schauten uns American Pie an. (Aber das ist eine Geschichte für sich).

Erst einige Tage später war es dann so weit. Meine Mutter, die solche Filme nicht anschauen kann, war aus dem Haus und ich und mein Vater schauten uns gemeinsam den Film an.

2.Die Invasion in Frankreich

Im Juni 1944 wagten die Alliierten die direkte Landung an der französischen Atlantikküste, obwohl diese von Deutschen stark befestigt worden war. Für das Gelingen der Operation „Overlod“ waren vor allem die geschickten Täuschungsmanöver, die Überlegenheit in der Luft und die deutschen Meteorologen verantwortlich: Diese hatten im Gegensatz zu den britischen Amtskollegen, für den 6. Juni 1944 keine Wetterbesserung angesagt (über dem Atlantik wütete gerade ein starker Sturm, der eine Landung unmöglich machte). Aus diesem Grund zog Hitler einen Teil seiner Befehlshaber zum Zwecke einer Übung ins Landesinnere zurück.

Beim Angriff selber, wurden 3'500'000 Soldaten und 20'000'000 Tonnen Waffen. Munition, Verpflegung und Kriegsgeräte von einer der mächtigsten Flotten, die sich jemals zusammengetan hatte, über den Atlantik transportiert.

Nach anfänglich grossen Verlusten gelang es den alliierten Verbänden, sich langsam am Strand festzukrallen und sich ins Landesinnere vorzuschieben. Vor allem durch den riesigen Nachteil im Luftraum, wurde die Lage in der Normandie für die Deutschen immer kritischer; die Übermacht der Alliierten wurde schliesslich so gross, dass diese am 25. August in Paris einziehen konnten. Bis im Herbst wurde der grösste Teil Frankreichs befreit.

Damit war das deutsche Reich von Osten, Westen und Süden her eingekreist. Obwohl die Endgültige Niederlage nur noch eine Frage der Zeit war, dachten die Deutschen nicht ans Aufgeben. Teils erkannten sie, dass sie persönlich nach Kriegsschluss nichts Gutes zu erwarten hätten, teils hofften sie auf ein Wunder und teils fanden sie, dass Deutsche Reich habe sich als unterlegen erwiesen und damit seinen endgültigen Untergang verdient.


3. Der Inhalt

Eine US-Flagge weht im Wind. Mit langsamen Schritten läuft ein alter Mann über den Weg, hinter ihm folgt seine Familie. Langsam biegt er vom Weg ab und erreicht über eine Grasfläche die Grabstätte der gefallenen Soldaten. 100'000 von Gräbern reihen sich hier und doch weis der alte Mann genau wo er hin will. Dann bleibt er plötzlich stehen und kniet nieder (vor wesen Grab er hier kniet erfährt man erst am Schluss des Filmes). Tränen laufen ihm über Gesicht; die Vergangenheit holt ihn wieder ein.

Normandie 6.Juni 1944 Sektor Grün Omaha Beach:
Schnell nähern sich die Landungsboote der Küste. Die Insassen erbrechen noch ein letztes Mal bevor sich die Klappe des Schiffes öffnet und die ersten mit einer Kugel im Kopf zu Boden sinken. Einige ertrinken an der Last ihrer Kleider/Rucksäcke.

Nach einem unglaublichen Abschlachten erreichen die ersten Männer eine kleine Sanddüne hinter der sie fürs erste Schutz finden. Die Waffen werden gesammelt und mit der Hilfe von Scharfschützen und Sprengrohren kämpfen sich die Soldaten immer weiter.
Unter den zahlreichen Gefallenen befindet sich auch S. Ryan.

Am Tag nach der Invasion werden die Briefe an die Verwandten der Opfer geschrieben. Eine Sekretärin findet unter den Briefen drei, die an die selbe Adresse gehen. Dieser Fall löst auch im Büro des Generalstabschefs der US- Army Generals George Marshall heftige Diskussionen aus. Bekannst ist, dass ein 4. Sohn der Familie eine Nacht vor der Invasion mit dem 101. abgesprungen ist. Auf Grund von Absetzungsfehlern kann der Soldat (wenn er noch lebt) in der ganzen Normandie bis weit hinter die Front abgetrieben sein.

Soll erhält Captain John Miller den Auftrag mit weiteren 7 Männern die Front zu durchbrechen und Private Ryan da raus zu holen. Die Männer sind am Anfang noch recht abgeneigt gegen diese Mission doch schon bald merken sie, dass ihre Mission ein Mann ist.....

4. Regie/Hauptdarsteller/Stab

Regie: Stephen Spielberg

Hauptdarsteller:
Tom Hanks Captain John Miller
Tom Sizemore Sergeant Horvath
Edward Burns Private Reiben
Barry Pepper Private Jackson
Adam Goldberg Private Mellish
Vin Diesel Private Caparzo
Giovanni Ribisi Medic Wade
Jeremy Davies Corporal Upham
Matt Damon Private James Ryan
Ted Danson Captain Hamill

Stab:
Produzenten: Steven Spielberg, Ian Bryce, Mark Gordon, Gary Levinsohn
Drehbuch: Robert Rodat
Buch zum Film: Roman Der Soldat James Ryan von Max Allan Collins
Musik: John Williams
Kamera: Janusz Kaminski
Spezialeffekte: Neil Corbould
Ausstattung: Tom Sanders
Schnitt: Michael Kahn
Kostüme: Joanna Johnston
Ton: Gary Rydstrom, Gary Summers, Andy Nelson, Ronald Judkins
Toneffektschnitt: Gary Rydstrom, Richard Hymns

5. Fakts zum Film:

Englischer Titel: Saving Private Ryan
Deutscher Titel: Der Soldat James Ryan
Genre: Kriegsfilm
Spielzeit: ca. 169min.
Drehorte: England/Frankreich/Irland
Kinostart USA: 24.7.1998
Kinostart Deutschland: 8.10.1998
Deutsche Fernsehpremiere: 15.9.2001 (Pro7)

6. Die Oscars
Steven Spielberg (Regie)
Janusz Kaminski (Kamera)
Michael Kahn (Schnitt)
Gary Rydstrom, Richard Hymns (Toneffektschnitt)
Gary Rydstrom, Gary Summers, Andy Nelson, Ronald Judkins (Ton)

Der Film war noch für weitere 6 Oscars nominiert.

7. Meine Meinung/ Fazit:

Ein Meisterwerk von Stephen Spielberg!!! Mit diesem Film hat Spielberg mal wieder bewiesen, wer wohl der beste Regiesseur auf der Welt ist. Er hat diesen Film mit einer solchen liebe zum Detail aufgebaut. Nehmen wir z.B. den Anfang, die Schlacht in der Normandie. Kameras welche zum Teil unter Wasser Film, Kameras welche aus den Bunkern filmen oder Kameras welche aus der Sicht eines Soldaten filmen. Dies bringt die Schlacht wirklich sehr realistisch rüber. Der Zuschauer macht hier Erfahrung mit der unterbitterlichen Sprache des Krieges.
Sowohl und den Haupt-wie auch in den Nebenrollen glänzen vervorragende Schauspieler.
Im Film merkt man doch sehr gut, dass die Schauspieler vor dem Film in einem US-Army Lager auf die Dreharbeiten vorbereitet wurden. Als ich mir den Film angeschaut habe, habe ich mir die Frage gestellt, ob der Film in der Normandie gedreht wurde oder nicht. Im Internet habe ich dann aber die Antwort darauf gefunden. Die Invasion wurde in Irland gedreht da die Normandie mit Hotels verbaut ist.

Ich finde, dass sich jeder diesen Film mal anschauen sollte. Durch ich habe ich so richtig gelernt, wie hart der Krieg ist.

Danke fürs lesen.

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Kranich

    25.03.2006, 02:49 Uhr von Kranich
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh - *lg und danke für gute rückbewertungen* :-))