Der geheime Garten (DVD) Testbericht

Eine-szene-aus-dem-film
ab 4,49
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2011

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Erfahrungsbericht von Myhnegon

Ein Film wie Magie

Pro:

der Film

Kontra:

keine Extras

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich Euch einen Film vorstellen, den mir meine beste Freundin empfohlen hat...

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Die Story
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Mary wächst in Indien auf und wird von ihren Eltern immer nur vernachlässigt, was sie hart macht, doch dann sterben ihre Eltern bei einem Erdbeben und sie kommt zusammen mit anderen Waisen nach England. Alle werden von ihren Verwandten herzlich willkommen geheißen, nur sie nicht. Stattdessen kommt viel zu spät Matlock, die Haushälterin ihres Onkels, die alles andere als freundlich zu ihr ist.

Da sie im Haus nicht rumstreunen darf, erkundet sie die Umgebung und stößt alsbald auf den Garten ihrer verstorbenen Tante, den ihr Onkel nach ihrem Tod vor zehn Jahren hat verschließen lassen, auf das ihn nie wieder jemand betrete. Mary ist jedoch so neugierig, dass sie den Schlüssel klaut und in den Garten eindringt, den sie bald mit ihrem neuen Freund Dickon wieder zum Leben erweckt.

Außerdem trifft sie bei ihren Streifzügen durch das Haus auf ihren regelrecht weggesperrten und übel kränkelnden Cousin Collin, dem sie alsbald seine Verwöhntheit austreibt und ihn mehr oder minder dazu zwingt, ein richtiges Leben zu führen. Dies geschieht sehr zum Unmut Matlocks, die der Meinung ist, dass er viel zu schwach ist und ihn gerne genauso wie seinen Vater weiterhin isoliert halten würde...

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Weitere Infos
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Der 1993 von Warner Bros. produzierte Film ist etwa 97 Minuten lang und ohne Altersbeschränkung freigegeben. Die DVD kostet bei Amazon derzeit € 24,99, während das Video dort für € 8,99 zu bekommen ist.

Mary.............Kate Maberly
Colin...........Heydon Prowse
Regie............Agnieszka Holland
Musik............Zbigniew Preisner

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Meine Meinung
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Der Garten wirkt anfänglich in seiner Ausgedörrtheit und Einsamkeit sehr trostlos und auch irgendwie unheimlich, zumal er etwas an „Das Geisterschloss“ erinnert, aber schon die Entdeckung einer vereinzelten Pflanze lässt ihn in einem völlig neuen, freundlicheren Licht erscheinen. Überhaupt bietet der Garten die einzigen Lichtblicke in einem ansonsten tristen, grauen und fast tot zu nennendem Haus, dass jeglicher Farben und fast jeder Freude entbehrt. Besonders die ausgeprägte Tierwelt hat mich begeistert.

Die kleine Mary ist hervorragend besetzt worden, denn mal sieht sie aus wie eine Puppe, mal wie eine richtige kleine Hexe und mal wie ein verängstigtes oder auch mal wie ein völlig normales Kind und all dies nimmt man ihr ohne zu Zögern ab. Überrascht hat mich dagegen der Schauspieler, der ihren zurückgezogen lebenden Onkel spielt und mir zunächst etwas deplaziert vorkam, aber im späteren Verlauf des Films doch noch irgendwie passend wirkte. Sehr gut getroffen waren dagegen auch Marys kränkelnder Cousin sowie ihr Freund Dickon, die die absoluten Gegensätze perfekt verkörpern und zusammen mit Mary ein erstaunliches Trio abgeben. Erstaunt hat mich auch die Schauspielerin in der Rolle der Matlock, da sie ja aus vielen Filmen (darunter auch aus Harry Potter als Lehrerin) bekannt ist, in denen sie immer die unterschiedlichsten Rollen spielt und das – wie hier – erstaunlicherweise jedes Mal ausgesprochen überzeugend.

Die Geschichte wird besonders dadurch interessant, dass sie in Indien beginnt und von der kleinen Mary erzählt wird, die sehr bald die völlig gegensätzliche Welt Englands kennen lernen muss. Neben der ganzen Machart des Films, was auch die hervorragende Regie und Kameraführung einschließt, ist nämlich besonders die Art seltsam, wie Mary im Hause ihres Onkels behandelt wird, wobei nur die junge Magd eine Ausnahme macht, deren freundliche Art im krassen Gegensatz zu Marys schroffer Art steht und dementsprechend erstaunlich ist. Erschreckend ist dagegen, die Art und Weise in der Collin regelrecht krank erzogen wurde, aus Angst, dass ihm etwas passieren könnte, was man wohl Ironie des Schicksals nennen kann. Bleibt mir nur noch zu sagen, dass die Synchronisation zwar nicht gerade perfekt, aber überwiegend doch annehmbar ist.

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Fazit
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Da die meisten Schauspieler wirklich überzeugen können und sowohl der Garten sowie die Freundschaft der drei Kinder fast etwas wie Magie ausstrahlt, bekommt der Film schon mal ein klares Empfehlenswert, aber da er durch seine teilweise etwas zu triste Art nicht gerade zu einem persönlichen Favoriten wird, „nur“ vier Sterne.




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-11-02 21:23:29 mit dem Titel Was man durch Freundschaft alles erreichen kann

Nachdem mir der Film, der mir von einer Freundin empfohlen wurde, so gut gefallen hat, habe ich mir nun auch die DVD zugelegt und die möchte ich Euch heute vorstellen...

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Die Story
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Mary wächst in Indien auf und wird von ihren Eltern immer nur vernachlässigt, was sie hart macht, doch dann sterben ihre Eltern bei einem Erdbeben und sie kommt zusammen mit anderen Waisen nach England. Alle werden von ihren Verwandten herzlich willkommen geheißen, nur sie nicht. Stattdessen kommt viel zu spät Matlock, die Haushälterin ihres Onkels, die alles andere als freundlich zu ihr ist.

Da sie im Haus nicht rumstreunen darf, erkundet sie die Umgebung und stößt alsbald auf den Garten ihrer verstorbenen Tante, den ihr Onkel nach ihrem Tod vor zehn Jahren hat verschließen lassen, auf das ihn nie wieder jemand betrete. Mary ist jedoch so neugierig, dass sie den Schlüssel klaut und in den Garten eindringt, den sie bald mit ihrem neuen Freund Dickon wieder zum Leben erweckt.

Außerdem trifft sie bei ihren Streifzügen durch das Haus auf ihren regelrecht weggesperrten und übel kränkelnden Cousin Collin, dem sie alsbald seine Verwöhntheit austreibt und ihn mehr oder minder dazu zwingt, ein richtiges Leben zu führen. Dies geschieht sehr zum Unmut Matlocks, die der Meinung ist, dass er viel zu schwach ist und ihn gerne genauso wie seinen Vater weiterhin isoliert halten würde...

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Die Aufmachung
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Auf der Vorderseite der überwiegend aus Pappe bestehenden Hülle ist vorne obiges Bild zu sehen, während auf der Rückseite ein paar Bilder aus dem Films sowie die wichtigsten Infos zu Film und DVD zu finden sind.

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Die DVD
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Wenn man die DVD einlegt, startet automatisch der Film. Im tonlosen Menü hat man vor einem ähnlichen Bild, wie auf der Hülle zu sehen ist, folgende Auswahlmöglichkeiten:

1) Szenenanwahl
Der Film ist insgesamt 30 Szenen unterteilt. Auf der ersten Seite dieses Menüs hat man die Wahl zwischen 5 Abschnitten, die jeweils 6 Szenen enthalten. Diese Szenen sind jeweils mit einem bewegungslosen, nummerierten Bild versehen. Außerdem kann der Abspann gesondert angewählt werden. Auch hier sind alle Seiten unvertont.

2) Sprachen
Hier kann man zwischen den Sprachen Englisch, Deutsch, Spanisch, Tschechisch und Ungarisch (Dolby Digital 2.0 / Dolby Surround) sowie zwischen den Untertiteln Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Ungarisch, Isländisch, Krotisch, Deutsch für Hörgeschädigte und Englisch für Hörgeschädigte wählen.

3) zurück zum Film (Bildformat 16:9, 1.85:1 / Geeignet für alle Bildschirmformate)

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Weitere Infos
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Der 1993 von Warner Bros. produzierte Film ist etwa 97 Minuten lang und ohne Altersbeschränkung freigegeben. Die 1999 von Warner Home Video produzierte DVD kostet bei Amazon derzeit € 19,99.

Mary…………………Kate Maberly
Colin…………………Heydon Prowse
Regie............................Agnieszka Holland
Musik...........................Zbigniew Preisner

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Meine Meinung
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Zum Film:
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Der Garten wirkt anfänglich in seiner Ausgedörrtheit und Einsamkeit sehr trostlos und auch irgendwie unheimlich, zumal er etwas an „Das Geisterschloss“ erinnert, aber schon die Entdeckung einer vereinzelten Pflanze lässt ihn in einem völlig neuen, freundlicheren Licht erscheinen. Überhaupt bietet der Garten die einzigen Lichtblicke in einem ansonsten tristen, grauen und fast tot zu nennendem Haus, dass jeglicher Farben und fast jeder Freude entbehrt. Besonders die ausgeprägte Tierwelt hat mich begeistert.

Die kleine Mary ist hervorragend besetzt worden, denn mal sieht sie aus wie eine Puppe, mal wie eine richtige kleine Hexe und mal wie ein verängstigtes oder auch mal wie ein völlig normales Kind und all dies nimmt man ihr ohne zu Zögern ab. Überrascht hat mich dagegen der Schauspieler, der ihren zurückgezogen lebenden Onkel spielt und mir zunächst etwas deplaziert vorkam, aber im späteren Verlauf des Films doch noch irgendwie passend wirkte. Sehr gut getroffen waren dagegen auch Marys kränkelnder Cousin sowie ihr Freund Dickon, die die absoluten Gegensätze perfekt verkörpern und zusammen mit Mary ein erstaunliches Trio abgeben. Erstaunt hat mich auch die Schauspielerin in der Rolle der Matlock, da sie ja aus vielen Filmen (darunter auch aus Harry Potter als Lehrerin) bekannt ist, in denen sie immer die unterschiedlichsten Rollen spielt und das – wie hier – erstaunlicherweise jedes Mal ausgesprochen überzeugend.

Die Geschichte wird besonders dadurch interessant, dass sie in Indien beginnt und von der kleinen Mary erzählt wird, die sehr bald die völlig gegensätzliche Welt Englands kennen lernen muss. Neben der ganzen Machart des Films, was auch die hervorragende Regie und Kameraführung einschließt, ist nämlich besonders die Art seltsam, wie Mary im Hause ihres Onkels behandelt wird, wobei nur die junge Magd eine Ausnahme macht, deren freundliche Art im krassen Gegensatz zu Marys schroffer Art steht und dementsprechend erstaunlich ist. Erschreckend ist dagegen, die Art und Weise in der Collin regelrecht krank erzogen wurde, aus Angst, dass ihm etwas passieren könnte, was man wohl Ironie des Schicksals nennen kann. Bleibt mir nur noch zu sagen, dass die Synchronisation zwar nicht gerade perfekt, aber überwiegend doch annehmbar ist.
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Zur DVD:
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Obwohl die Menüs sehr schlicht gehalten sind, sind sie immerhin schön anzusehen und somit nicht völlig einfallslos. Schade ist nur, dass es keinerlei Extras gibt, was aber auch daran liegen mag, dass die DVD schon etwas älter ist. Immerhin gibt es an Bild und Ton meiner Meinung nach nichts auszusetzen.

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Fazit
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Da mir der Film mit seinen überwiegend sehr überzeugenden Schauspielern, dem faszinierenden Garten, der Freundschaft des Trios und der daraus resultierenden ganz eigenen Magie trotz seiner etwas übertriebenen Trostlosigkeit sehr gut gefällt, bekommt das Produkt schon mal ein klares Empfehlenswert, aber da hier ganz klar die Extras fehlen, nur drei Sterne.

39 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hjid55

    10.03.2007, 20:35 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah