Der kleine Eisbär (DVD) Testbericht

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ab 2,18
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von bigmanu

Unwiderstehlich auch für Mama und Papa :o)

Pro:

einfach schön, entspannend, beruhigend, schön gezeichnet

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Seit einiger Zeit schon sind meine Kinder richtige Fans von Lars dem kleinen Eisbären. Angefangen hat es mit den Folgen in der Sendung mit der Maus. Dann bekam mein Sohn das Video mit den 26 Folgen zu Weihnachten geschenkt, was sich schnell zu einer der Lieblingskassetten entwickelt hat. Es folgten Bilderbücher und Fensterbilder (von Mama Manu selbst gefertigt *ggg*) in den Kinderzimmern. Sogar meine 2jährige Tochter kannte Lars schon und auch alle seine Freunde.


Auf dem Video das wir uns oft angesehen haben, war auch eine Vorschau für den Kinofilm vom kleinen Eisbären. Deshalb waren die beiden natürlich neugierig geworden und mein Sohn wünschte sich diesen Film zum Geburtstag. Da er aber so viele Wünsche hatte, beschlossen wir, den Film unserer Tochter zu schenken. So hatten ja auch beide etwas davon. Und da die DVD bei Weltbild mit 15,80 Euro recht günstig war, bestellte ich sie dort auch.


Am Geburtstag meiner Tochter ging der Film dann etwas unter. Neben dem Baby Born Staubsauger und einer Kinderküche konnte er erst einmal nicht bestehen. Aber ein paar Tage danach, hatten wir dann Zeit, uns zusammen diesen Film in aller Ruhe anzusehen. Und er war auch wirklich wunderschön. So schön, das ich euch davon hier einmal erzählen möchte.


Der Film beginnt mit einer Jagdszene, 4 Eisbären versuchen ein paar Robben zu überraschen. Doch sie werden unterbrochen, weil einer von Ihnen, Mika, Vater geworden ist. Sein kleiner Sohn Lars, versteht es schon von Geburt an, Unruhe zu stiften. Lars wächst heran, behütet von seinen Eltern. Seine Spielgefährten sind das Eisbärmädchen Greta, der Schneehase Lena und die kleine Schneegans Pieps.

Doch eines Tages lernt Lars die kleine Robbe Robbie kennen, und die beiden befreunden sich. Doch dies ist verboten, da Eisbären und Robben natürliche Freunde sind. Aber Robbie und Lars halten sich nicht daran, Robbie rettet Lars sogar das Leben, als dieser in ein Wasserloch fällt und doch noch nicht schwimmen kann. Als die beiden den großen Eisbären die Jagd auf die Robben verderben, werden diese sauer und verlangen das sofortige Ende der Freundschaft.

Doch Lars hat eine Idee. Während einer Versammlung, die vom weisen Walross Sopho (gesprochen von Wolfgang Völz) geleitet wird, schlägt er vor, das die Robben für die Eisbären Fische fangen, und diese dafür die Robben in Ruhe lassen. So wird es dann auch beschlossen. Während dieser Szene taucht auch der lustige Pinguin Caruso auf (gesprochen von Dirk Bach) Diesem lustigen Gesellen gelingt es sogar, die ewig schwermütigen Lemminge aufzumuntern.

Plötzlich sieht es tatsächlich so aus, als könnten Eisbären und Robben Freunde sein. Lars hat zusätzlich noch einige Abenteuer zu erleben. So treibt er mit einer Eisscholle ab und landet im sonnigen Süden. Dort lernt er das Flusspferd Hippo kennen und den Wal Orca, der ihn wieder zurück zu seinen Eltern und seinen Freunden bringt.

Die Spannung des Filmes erreicht ihren Höhepunkt, als ein geheimnisvolles Geister U-Boot alle Fische wegfängt. Plötzlich ist die Freundschaft der Eisbären und Robben wieder gefährdet, weil es keine Fische mehr zum fangen gibt. Lars wagt sich sogar in die Menschensiedlung um zu sehen, ob es dort noch Fische gibt. Dort lernt er dann auch das Eskimomädchen Manili kennen. Wird es Lars gelingen, zusammen mit seinen Freunden das Geisterschiff zu bekämpfen und die Freundschaft zwischen Eisbären und Robben zu retten? Wer es wissen will, der sollte sich diesen Film unbedingt ansehen.


Meiner Kinder sind total begeistert von diesem Film, auch wenn meine Tochter noch nicht so viel Ausdauer besitzt, ihn bis zum Ende anzusehen. Hier wird wirklich alles geboten was einen guten Film ausmacht. Er bietet Spannung, Humor, Tragik die auch schon mal zu Tränen rührt, Freundschaft, viel Unvorhergesehenes, Dramatik und wunderschöne kräftige farbige Bilder. Nicht zu vergessen die wirklich sehr schöne Musik. Der Titelsong wird übrigens von den No Angels gesungen.


Und einige der Figuren werden von bekannten deutschen Schauspielern gesprochen. Anke Engelke spricht die Mutter von Lars, Ingolf Lück den Eisbärenvater Mika. Hans Werner Olm ist der Boss der schwermütigen Lemminge. Die drei brummigen Eisbären werden von Mike Krüger, Bernd Stelter und Jochen Busse gesprochen. Weitere Sprechrollen haben Jeanett Biedermann und Vanessa Petruo von den No Angels.


Die Bilder in diesem Film sind wirklich wunderschön. Die Charaktere sind genau so dargestellt, wie in den bekannten Büchern von Hans de Beer. Dieser hat übrigens dem Filmteam beratend zur Seite gestanden. Man kann nur staunen, wie schön hier der Nordpol und auch die Tropen dargestellt wurden. Mein Sohn und auch mein Mann und ich waren begeistert.


Besonders erwähnen möchte ich auf jeden Fall noch die gute Ausstattung der DVD. Es gibt hier interaktive Menüs und eine Szenenauswahl. Lars selber führt durch das DVD Menü und erklärt den Inhalt. Man kann hier alles über die 13 Hauptfiguren des Filmes erfahren und es gibt 9 Kurzfilme über die Sprachaufnahmen. Auch 2 Kinotrailer sind vorhanden. Interessant fand ich die Erklärungen wie dieser Film entstanden ist und wie Lars das laufen lernten. Meinem Sohn haben vor allem die folgenden Funktionen gefallen. In „Sing mit Lars“ gibt es 2 Musikvideos. Außerdem kann man seine eigene Eusbär-Musik machen. Dann gibt unter der Rubrik „Spiel mit Lars“ ein Puzzle, Ratekarten und das Spiel „Lemminge fangen. Das konnte mein 4jähriger Sohn schon gut selber am PC spielen. Als weitere Specials bietet die DVD für den PC das Spiel „Schneeball werfen“ und 3 Poster zum Ausdrucken. Das ist meiner Meinung nach eine sehr reichhaltige Ausstattung.


Der Film selber hat eine Spieldauer von ca. 74 Minuten, nicht zu lang für Kinder. Die Aufmerksamkeit bleibt konstant gefesselt. Als Sprachen stehen Deutsch und die Schweizer Mundart zur Verfügung. Wir haben uns den Spaß gemacht und uns den Film teilweise auch in Schweizer Mundart angesehen. Es war wirklich unheimlich witzig, und wir haben sogar das meiste davon verstanden *ggg*. Auch deutsche Untertitel sind vorhanden. Der Film ist freigegeben ohne Altersbeschränkung. Als Ton bietet diese DVD Dolby Digital und sie hat den Ländercode 2.


Besonders erwähnen möchte ich auch noch die Internetweite unter der Adresse www.DerKleineEisbaer.de. Diese haben wir uns jetzt schon mehrmals angesehen und sehr viel Spaß damit gehabt. Mein Sohn und ich haben an alle unsere Bekannten eCards mit Bildern von Lars verschickt, und sie sind sehr gut angekommen :o)))


Mein Fazit:
Diese DVD hat einen Ehrenplatz in unserem Regal bekommen und ist im Moment der Lieblingsfilm meiner Kinder. Sie rangiert sogar noch vor Bob dem Baumeister, und das will schon was heißen. Ich kann sie nur jedem weiterempfehlen, es ist ein wunderschöner Film, der auch die ganze Familie begeistert. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet und die Musik passt hervorragend dazu. Leider kann ich nur 5 Sterne vergeben, am liebsten würde ich noch einen Extrastern vergeben. Einfach mal kaufen, es lohnt sich wirklich.


Gruss von Eurer BigManu


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-24 12:36:12 mit dem Titel Liebling meiner Kinder- der kleine Eisbär:o)

Seit dem wir vor einiger Zeit den kleinen Eisbären zum ersten mal in „Der Sendung mit der Maus“ gesehen haben, ist er der Lieblingsheld meiner Kinder. Leider liefen die Folgen nicht lange im Fernsehen, und so war ich froh, als ich eine Videokassette und sogar eine DVD mit Folgen dieses liebenswerten Helden gefunden hatte. Das war vor gut 1 Jahr, und ich wünschte mir für meine Kinder diesen Film zu Weihnachten. Und weil irgendjemand mal wieder nicht zuhören konnte, bekamen sie sowohl die DVD als auch die Videokassette geschenkt :o)))


Die Videokassette ist mittlerweile schon recht ausgenudelt, aber mit der DVD kann das zum Glück ja nicht passieren. So können wir zur Not davon auch immer eine „Sicherungskopie“ ziehen, damit die Kinder den Film auch in ihrem Spielzimmer sehen können. Wer einen DVD Spieler besitzt, dem würde ich auf jeden Fall zum Kauf der DVD raten. Ich finde man merkt den Unterschied in Bild- und Tonqualität doch. Natürlich ist die DVD teurer, ich habe sie bei amazon.de für knapp 25,00 Euro gesehen.


Die DVD hat meiner Meinung nach ein schön gemachtes Menü. Man hat hier einmal die Auswahl zwischen dem Trailer zum Kinofilm vom 4.Oktober 2001 und einer Episodenwahl. Die Sprachenauswahl finde ich persönlich etwas merkwürdig. Man hat hier die Wahl zwischen, Deutsch, Niederländisch, Französisch und der Schweizer Mundart. Die Schweizer Mundart hört sich echt ulkig an, und mein Sohn kann sich dabei immer kugeln vor Lachen. Er kann ja den Text auswendig, und wundert sich dann, was gesprochen wird. Komischerweise gibt es keine englische Version, was mich etwas wunderte. Die deutsche Version ist übrigens in Dolby Digital zu hören, der Rest nur in Mono.

Die DVD läuft 133 Minuten. Freigegeben ist sie ohne Altersbegrenzung, was auch völlig in Ordnung ist. Meine Tochter hat diese DVD schon gesehen, da war sie noch nicht 2 Jahre alt, und sie war schon damals fasziniert von den Geschichten um Lars den kleinen Eisbären. Regie führt hier Theo Kerp, die Musik ist von Manfred Schoof.


Vielleicht kennt der eine oder andere von Euch den kleinen Eisbären aus den Geschichten in der Sendung mit der Maus. Die Vorlage für diese Geschichten lieferten die Kinderbücher von Hand de Beer. Die Geschichten sind sehr schön gezeichnet, auf den ersten Blick eher grob. Betrachtet man sich die Bilder allerdings aus der Nähe, erkennt man viele Details, die man beim ersten Hinsehen übersehen hat. Die Figuren sind alle liebenswert, niedlich und meist friedlich. Deshalb sind sie auch für kleine Kinder bestens geeignet.


Die DVD „Der kleine Eisbär“ bietet nun 26 Folgen, die schon in der Sendung mit der Maus gelaufen sind. Jede der 26 Geschichten ist nur 5 bis 6 Minuten lang, was für Kinder genau die richtige Länge ist. Die Hauptfigur ist Lars der kleine Eisbär, der mit seinen Freunden Lena Schneehase, Brauni Braunbär und Pips der kleinen Schneegans viel Spaß in seiner Heimat am Nordpol hat. Er spielt mit ihnen, streitet auch mal, tollt herum, erlebt Abenteuer und hat viel Spaß. Er findet jede Menge neuer Freunde, wie zum Beispiel den Kater Nemo, oder einen kleinen Schlittenhund. Jede Geschichte verfügt über eine kleine Moral, und das Hauptthema ist meist immer die Freundschaft, und wie wichtig es ist Freunde zu haben.


Die einzelnen Folgen tragen die Titel:
1. Die Eisscholle,
2. Der Schneesturm,
3. Das Ei,
4. Die Polarstation,
5. Das Netz,
6. Die Falle,
7. Der Auftrag,
8. Der Tierfänger,
9. Die Eishöhle,
10. Das Labyrinth,
11. Der Wetterballon,
12. Das Boot,
13. Das Fass,
14. Das Buch,
15. Die Wabe,
16. Die Blume,
17. Der Teddy,
18. Weißbär,
19. Das Konzert,
20. Der Wettkampf,
21. Das Lagerfeuer,
22. Die Polarnacht,
23. Die Streiche,
24. Bauchschmerzen,
25. Liebesgeschichte
26. Der Schlittenhund.

Unser gefallen alle dieser 26 Geschichten, eigentlich gibt es da keine richtige Lieblingsgeschichten. Besonders liebenswert finde ich persönlich die 25. Geschichte, „Liebesgeschichte“. Hier lernt der kleine Lars ein Eisbärmädchen kennen, und verliebt sich das erste mal. Die beiden küssen sich sogar, was mein Sohn recht lustig findet. Aber er ist selber ein kleiner Küsser, und beglückt damit auch seine Freundin im Kindergarten. Anhand der Geschichte können die kleinen Zuschauer sehen, das es Spaß macht zu küssen.

Das auch Eltern nicht perfekt sind, das können die Kinder in den Gesichten „der Auftrag“ und „Das Fass“ sehen. Einmal werden die Eltern von Lars hier krank, und er muss sich auf den Weg zum Wald machen, um heilenden Honig vom Braunbären zu holen. Nebenbei findet er hier seinen Freund Brauni Braunbär. Und in „Das Fass“ bewahrt er seine Familie vor dem Hunger, als er ein Fass mit Fisch findet und zu seinem Papa bringt. So lernen die Kinder gleich, das auch Eltern einmal Hilfe benötigen und nicht perfekt sind.

In den meisten Geschichten geht es um die Freundschaft zwischen Lars, Lena, Pips und Brauni. Sie streiten sich auch einmal, vertragen sich aber immer wieder. Auch der Kontakt mit Menschen wird beschrieben, wobei diese es leider nicht gut mit den Tieren meinen weil sie versuchen diese zu fangen. Aber zusammen bestehen die Freunde jedes Abenteuer, was den Kindern beibringt, zusammen sind wir stark. Wie schön der Zusammenhalt unter Freunden ist zeigt auch die Geschichte „Das Konzert“. Hier wollen Lena und Pips Lars nicht mitspielen lassen. Dieser geht in seine Höhle und macht Musik auf Eiszapfen. Und weil das so schön ist, kommen auch Lena und Pips, und plötzlich machen sie alle zusammen Musik, und ach der Rest der Tiere am Nordpol schließt sich an. Das Lied, das hier gesungen wird, gehört zu den liebsten meiner Kinder, und wir können es alle auswendig singen :o)


Die Geschichten um Lars den kleinen Eisbären sind wirklich sehr lustig und liebenswert, aber auch sehr lehrreich. Alle Verhaltensweisen können auch auf Menschen übertragen werden, und die Kinder lernen hier viel über soziales Verhalten. Außerdem haben diese Geschichten eindeutig eine beruhigende Wirkung auf meine Kinder. Kommen wir von einem Kindergeburtstag oder Familienfest oder sind die Kinder am Abend einfach zu aufgekratzt und müssen noch abschalten, das dürfen sie oft noch zwei drei Folgen dieser DVD sehen. Das beruhigt sie, und wir können in Ruhe mit dem Abendritual (ausziehen, Zähne putzen usw.) beginnen.


Mein Fazit:
Ich kann die DVD „Der kleine Eisbär“ nur allen Eltern an Herz legen, sie ist wirklich wunderschön. Aus unserem Bekanntenkreis hat sie fast jeder, der Kinder im Alter von 1 bis 8 Jahren hat, und sie kommt bei allen gut an. Sie bietet Unterhaltung und die Kinder lernen auch etwas dabei. Ich vergebe deshalb auch alle fünf Sterne und empfehle sie uneingeschränkt weiter. Auch zum Verschenken ist sie gut geeignet, und Ostern ist ja auch nicht mehr fern :o)


Gruss von Eurer BigManu


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-02 22:51:03 mit dem Titel Kater, Tiger und der Eisbär :o)

Schon seid dem sie den kleinen Eisbären zum ersten mal in der Sendung mit der Maus gesehen haben, sind meine beiden Kinder Eisbär Fans. Wir haben alle Filme auf Video oder DVD, und die Kinder sehen sich diese sehr gerne an. Auch ich habe keine Bedenken ihnen diese Filme zu zeigen, weil sie absolut gewaltfrei sind und meist noch über eine Moral verfügen.


Gestern Abend waren meine beiden mal wieder so aufgedreht, dann stelle ich ihnen gerne einen Film vom kleinen Eisbären an. Der Lieblingsfilm der Beiden ist im Moment „Der kleine Eisbär – Neue Abenteuer, neue Freunde“. Diesen haben wir als DVD geschenkt bekommen, der Kaufpreis liegt so bei 25,00 Euro. Ich selber hätte für die Kinder wahrscheinlich nur die Videokassette gekauft, aber die DVD ist natürlich schöner, weil auch ein paar Extras drauf sind.

Diese neue DVD ist in drei verschiedene Geschichten aufgeteilt, wobei eine Geschichte ca. 25 Minuten lang ist. Teilweise kannten wir die Geschichten schon aus den Büchern die wir vom kleinen Eisbären haben, aber so als Film sind sie natürlich noch etwas ausführlicher erzählt als in unseren Bilderbüchern.

In der ersten Geschichte wird Lars in einem Fischernetz gefangen und geht mit dem Fischkutter auf die Reise. An Bord begegnet er dem Schiffskater Nemo (wird gesprochen von dem Sänger Oli P.) der ihn tröstet und ihm sagt, wo es hingeht. In der Hafenstadt angekommen, lernt Lars die Freunde von Nemo kennen, allesamt gestandene Straßenkater, mit rauer Schale und weichem Kern. Auch einem Hund begegnet Lars, der natürlich gegen die Katengang nicht ankommt. Als auch noch Robby, Lars kleiner Robbenfreund auftaucht, der auf der Suche nach Lars ist, wird es ein wenig spannend, aber natürlich geht alles gut aus für Lars und seine Freunde. In dieser Geschichte gibt es ein sehr schönes Lied über Freundschaft, das vor allem meinem Sohn sehr gut gefallen hat. Meine Tochter war total begeistert von den Katern :o)

In der nächsten Geschichte lernt Lars dann den kleinen Tiger Theo kennen. Teilweise kennen meine Kinder diese Geschichte schon, da wir ein Bilderbuch mit der ersten Begegnung von Lars und Theo besitzen. Der kleine Tiger Theo weiß nicht mehr, wie er zurück nach Hause in seinen Tigerwald kommt. Doch mit Hilfe von Lars, dem Kamel Kasim, einer Eule und noch anderen Tieren, finden sie den Weg zum Zuhause von Theo. Und als der Tigervater Lars wieder nach Hause bringt, da werden der Papa von Lars und der Tigervater sogar noch gute Freunde, genau wie Theo und Lars.

In der dritten Geschichte geht es um die bunte Insel, von der Lars immer wieder erzählt. Dort hatte er das Nilpferd Hippo kennen gelernt. Doch Lars Vater Mika glaubt seinem Sohn die Geschichten von der bunten Insel nicht, und das macht Lars sehr traurig. Als sich dann ein bunter Schmetterling an den Nordpool verirrt, überredet er Mika mit ihm die bunte Insel zu suchen. Während sich Lars Freunde um den Schmetterling kümmern, stechen Lars und sein Vater auf einem Eisberg in See um die Insel zu suchen. Und tatsächlich finden sie die bunte Insel auch, und Mika muss zugeben, das Lars recht hatte. Hier begegnen sie auch Hippo dem Nilpferd, das ganz traurig ist, weil sein See ausgetrocknet ist. Doch Lars hat die Lösung. Alle packen mit an und schleppen den Eisberg, auf dem Lars und sein Papa hergekommen sind an Land. Der schmilzt natürlich, und im See ist wieder frisches Wasser. Vom Wal Orka werden die beiden dann wieder nach Hause gebracht, und dieser nimmt dann auch den Schmetterling mit, der sich immer noch am Nordpol aufhält.


Alle drei Geschichten sind wundeschön gezeichnet, es macht wirklich sehr viel Spaß, sich den Film anzusehen. Die Geschichten sind absolut gewaltfrei, und die Kinder lernen hier viel über Freundschaft, und das selbst die unterschiedlichsten Tiere miteinander klar kommen können. Das kann man dann auch gut auf den Menschen übertragen. Alles wirkt völlig natürlich und kann auch schon von den Kleinen gut verstanden werden. Meine 3jährige Tochter sieht diesen Film genau so gerne wie unser 5jähriger Sohn. Toll finde ich an diesem Film auch, das man die drei Geschichten einzeln sehen kann, so das man nicht immer den ganzen Film sehen muss. Die Länge der einzelnen Geschichten ist ideal, um am Abend eine davon anzusehen.


Die DVD hat eine Laufzeit von 77 Minuten und ist ohne Beschränkung des Alters freigegeben. Regie führt hier Thilo Graf Rothkirch. An Sprachauswahl hat man hier nur die deutsche Sprache und das in Dolby Digital 5.1.


Die Extras aus der DVD sind meiner Meinung nach ausreichend, da sie ja vor allem für Kinder gedacht sind. Es gibt hier einmal die Kapitel und Szenenanwahl. Dann werden die neuen Freunde von Lars vorgestellt. Es gibt sehr interessant Hintergrundinfos und Interviews mit den Sprechern, z. B. Oli P und den Machern der Films. Man kann sehen wie die Figuren zum Leben erwachen und wie die Geräuschemacher aus den verschiedensten Sachen Geräusche erzeugen. Dann gibt es noch zwei Musikvideos, einmal den „Nemo-Song“, der meinem Sohn so gut gefällt, und dann das Lied „Bist Du bereit mit zu träumen“ das mir besonders gut gefällt. Auch ein PC/DVD-Spiel ist vorhanden. Man kann hier selber auf die Reise in den Tigerwald gehen, was meinem Sohn sehr viel Spaß macht. Außerdem kann man sich drei Miniposter und einen Aufkleber ausdrucken lassen und es gibt noch ein paar Weblinks. Für eine DVD für Kinder sind diese Extras meiner Meinung nach recht beachtlich.


Ich muss sagen, bei uns läuft diese DVD recht oft, genau so wie auch die anderen Eisbären Filme. Doch diese gefällt mir besonders gut, da die Geschichte hier in drei Folgen aufgeteilt wurde. Meine Kinder lieben den kleinen Eisbären, und meine Tochter hat sogar eine Eisbären Bettwäsche, die ich immer wieder aufziehen muss. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet, bunt aber trotzdem angenehm. Alles wirkt lebhaft und trotzdem entspannend, und das nicht nur auf die Kinder. Und auch die Lieder gefallen und allen sehr gut. Man kann sich die Texte gut merken, meine Kinder singen jedes Mal mit, und das fast fehlerfrei.


Mein Fazit:
Der kleine Eisbär ist einfach toll, und ich kann diese DVD nur zu hundert Prozent an alle großen und kleinen Eisbären Fans weiterempfehlen. Absolut gewaltfrei und beruhigend, da kann man die Kinder ohne Gewissensbisse vor den Fernseher setzten. Deshalb von mir auch alle fünf Sterne und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung.


Gruss von Eurer BigManu

24 Bewertungen, 1 Kommentar

  • liiiiindaaaaa

    24.03.2006, 19:29 Uhr von liiiiindaaaaa
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich. über gegenbewertungen würde ich mich freuen.