Der kleine Eisbär (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von Claudi/Moers
Der kleine Eisbär - Der Film
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vielen ist der kleine Eisbär bekannt , als ein richtiger Lesespaß für groß und klein. Und auch die Sendung mit der Maus machte den knubbeligen Eisbären bekannt.
Im letzten Herbst lief auch der Film in den Kinos. Nach ein paar Wochen Abstand möchte ich nun ein paar Kommentare zu dem Film geben.
Die Bücher sind mir bestens bekannt und ich habe sie sehr lieb gewonnen. Nun also der Film. Wie immer kann man nie wissen, ob die eigenen Vorstellungen aus Büchern auch relativ gut in einem Film wiedergegeben werden. Nun handelt es sich beim kleinen Eisbären ja um Bilderbücher, doch auch hier gibt es große Unterschiede zu einem Film. Wie bewegen sich die Figuren, wie sieht ihre Mimik aus?
Also ging ich schon mit ein paar Vorurteilen in diesen Film. Wahrscheinlich brauchte ich deswegen auch ein bisschen Abstand bis ich mir ein klares Bild vom Film machen konnte.
Spitze Eisberge ragen aus der bläulichen Eiswüste, kalte Gemütlichkeit unter Null Grad.
Hier lebt Lars, der kleine Eisbär, bestens bekannt aus Hans de Beers Bilderbüchern. Er ist neugierig und bringt sich in manch knifflige Lage.
So auch in seinem ersten Filmabenteuer!
Lars, der kleine Eisbär schnappt nach einer Robbe, die sich übermütig und direkt vor ihm in einem Eisloch tummelt. Doch plötzlich landet er selber im Wasser und droht zu ertrinken. Der kleine Robbejung rettet ihn und Lars freundet sich mit Robby an.
Durch einen cleveren Einfall rettet Lars seinen neuen Freund vor den anderen Eisbären, die die Robben eher zum Fressen gern haben:
Von nun an werden die Eisbären Nalle, Kalle und Palle auf Fisch umgestellt, die die Robben für sie fangen.
Das geht auch gut, bis ein unheimlicher schwarzer Mund, ein riesiges Fischfangschiff sein Unwesen treibt. Auf einmal sind alle Bewohner des Nordpols bedroht! Vor allem die Robben wieder von den Eisbären.
Wie kann Lars es schaffen das Schiff zu besiegen? Wie kann er alle retten?
Seine Odyssee führt ihn von der verschneiten Welt am Nordpol bis in die Südsee.
Auch die anderen Buchabenteuer werden im Film berücksichtigt. Das erste ist in voller Länge im Film zu sehen. Lars schwimmt auf einer schmelzenden Eisscholle und wird von einem Nilpferd gerettet.
Die leicht Ökobotschaft wurde gut verpackt und dürfte einem Kind nicht störend auffallen. Toleranz zwischen dem Mensch und den Tieren auf dieser Welt ist halt wichtig, aber auch der Teamgeist und der Zusammenhalt wurden in dem Film eingebaut.
Mit knappen 80 Minuten ist der Film nicht allzu lang, was den Kindern auch ganz recht ist. Für mich hätte er ruhig noch länger sein können, doch ein paar Minuten machen schließlich direkt ein paar tausend Bilder aus (Insgesamt haben 300 Zeichner und Techniker fast zwei Jahre lang gearbeitet.).
Der Zeichentrickfilm wurde aufwendig produziert (ca. 10 Millionen €) und ist ein absoluter Familienfilm geworden.
Die Geschichte ist spannend erzählt, die Figuren liebevoll dem Original nachempfunden und fantasievoll animiert.
Viel hat der Film natürlich auch den Sprechern zu verdanken, die den teilweise komischen und kauzigen Figuren ihre Stimme leihen.
Viele sind Stars der Comedyszene: Anke Engelke und Ingolf Lück als Mutter und Vater Eisbär. Wolfgang Völz als Walross und Dirk Bach als umgesiedelter Pinguin. Harry Rowohlt als dickhäutiges Nilpferd. Und „No Angels“-Sängerin Vanessa spricht ein kleines Eskimo-Mädchen und kehrt so zu ihrem alten Job zurück.
Doch auch der Sprecher des kleinen Eisbären, Mijail Verona, kommt zwischen diesen großen Namen nicht zu kurz und kann seinen Teil zum Film beitragen.
Ausserdem mit dabei: Jeannette Biedermann, Jochen Busse, Mike Krüger.
Ein kleines Highlight ist auch der Titelsong den die No Angels beigesteuert haben („There must be an Angel“).
Ich muss sagen das mein kleiner Eisbär (eigentlich ja von Hans de Beer) sich bestens als Filmstar eignet. Ich musste allerdings erst noch einmal die Bücher lesen um mir darüber bewusst zu werden.
Einen Nachteil hatte der Film allerdings auch bei mir: Meine eigenen Vorstellungen zu den einzelnen Figuren haben sich mit den Stimmen und Bewegungen des Films vermischt. Da beides aber gut im Film verarbeitet wurde und die Stimmen auch wirklich gut passen, ist die vielleicht doch kein Nachteil, sondern eine Erweiterung meiner Phantasie.
Auch das Taschenbuch zum Film habe ich mir mittlerweile zugelegt:
Hans de Beer Kleiner Eisbär, wohin fährst du?
Erschienen im dtv und erhältlich für 6,50 €
Claudi/Moers
P.S.:
Auch ein neues Abenteuer ist als Buch erhältlich:
Kleiner Eisbär, hilf mir fliegen, in dem ein Papageientaucher Lars um Hilfe bittet.
Diese Bücher sind im Nord-Süd-Verlag erschienen.
Im letzten Herbst lief auch der Film in den Kinos. Nach ein paar Wochen Abstand möchte ich nun ein paar Kommentare zu dem Film geben.
Die Bücher sind mir bestens bekannt und ich habe sie sehr lieb gewonnen. Nun also der Film. Wie immer kann man nie wissen, ob die eigenen Vorstellungen aus Büchern auch relativ gut in einem Film wiedergegeben werden. Nun handelt es sich beim kleinen Eisbären ja um Bilderbücher, doch auch hier gibt es große Unterschiede zu einem Film. Wie bewegen sich die Figuren, wie sieht ihre Mimik aus?
Also ging ich schon mit ein paar Vorurteilen in diesen Film. Wahrscheinlich brauchte ich deswegen auch ein bisschen Abstand bis ich mir ein klares Bild vom Film machen konnte.
Spitze Eisberge ragen aus der bläulichen Eiswüste, kalte Gemütlichkeit unter Null Grad.
Hier lebt Lars, der kleine Eisbär, bestens bekannt aus Hans de Beers Bilderbüchern. Er ist neugierig und bringt sich in manch knifflige Lage.
So auch in seinem ersten Filmabenteuer!
Lars, der kleine Eisbär schnappt nach einer Robbe, die sich übermütig und direkt vor ihm in einem Eisloch tummelt. Doch plötzlich landet er selber im Wasser und droht zu ertrinken. Der kleine Robbejung rettet ihn und Lars freundet sich mit Robby an.
Durch einen cleveren Einfall rettet Lars seinen neuen Freund vor den anderen Eisbären, die die Robben eher zum Fressen gern haben:
Von nun an werden die Eisbären Nalle, Kalle und Palle auf Fisch umgestellt, die die Robben für sie fangen.
Das geht auch gut, bis ein unheimlicher schwarzer Mund, ein riesiges Fischfangschiff sein Unwesen treibt. Auf einmal sind alle Bewohner des Nordpols bedroht! Vor allem die Robben wieder von den Eisbären.
Wie kann Lars es schaffen das Schiff zu besiegen? Wie kann er alle retten?
Seine Odyssee führt ihn von der verschneiten Welt am Nordpol bis in die Südsee.
Auch die anderen Buchabenteuer werden im Film berücksichtigt. Das erste ist in voller Länge im Film zu sehen. Lars schwimmt auf einer schmelzenden Eisscholle und wird von einem Nilpferd gerettet.
Die leicht Ökobotschaft wurde gut verpackt und dürfte einem Kind nicht störend auffallen. Toleranz zwischen dem Mensch und den Tieren auf dieser Welt ist halt wichtig, aber auch der Teamgeist und der Zusammenhalt wurden in dem Film eingebaut.
Mit knappen 80 Minuten ist der Film nicht allzu lang, was den Kindern auch ganz recht ist. Für mich hätte er ruhig noch länger sein können, doch ein paar Minuten machen schließlich direkt ein paar tausend Bilder aus (Insgesamt haben 300 Zeichner und Techniker fast zwei Jahre lang gearbeitet.).
Der Zeichentrickfilm wurde aufwendig produziert (ca. 10 Millionen €) und ist ein absoluter Familienfilm geworden.
Die Geschichte ist spannend erzählt, die Figuren liebevoll dem Original nachempfunden und fantasievoll animiert.
Viel hat der Film natürlich auch den Sprechern zu verdanken, die den teilweise komischen und kauzigen Figuren ihre Stimme leihen.
Viele sind Stars der Comedyszene: Anke Engelke und Ingolf Lück als Mutter und Vater Eisbär. Wolfgang Völz als Walross und Dirk Bach als umgesiedelter Pinguin. Harry Rowohlt als dickhäutiges Nilpferd. Und „No Angels“-Sängerin Vanessa spricht ein kleines Eskimo-Mädchen und kehrt so zu ihrem alten Job zurück.
Doch auch der Sprecher des kleinen Eisbären, Mijail Verona, kommt zwischen diesen großen Namen nicht zu kurz und kann seinen Teil zum Film beitragen.
Ausserdem mit dabei: Jeannette Biedermann, Jochen Busse, Mike Krüger.
Ein kleines Highlight ist auch der Titelsong den die No Angels beigesteuert haben („There must be an Angel“).
Ich muss sagen das mein kleiner Eisbär (eigentlich ja von Hans de Beer) sich bestens als Filmstar eignet. Ich musste allerdings erst noch einmal die Bücher lesen um mir darüber bewusst zu werden.
Einen Nachteil hatte der Film allerdings auch bei mir: Meine eigenen Vorstellungen zu den einzelnen Figuren haben sich mit den Stimmen und Bewegungen des Films vermischt. Da beides aber gut im Film verarbeitet wurde und die Stimmen auch wirklich gut passen, ist die vielleicht doch kein Nachteil, sondern eine Erweiterung meiner Phantasie.
Auch das Taschenbuch zum Film habe ich mir mittlerweile zugelegt:
Hans de Beer Kleiner Eisbär, wohin fährst du?
Erschienen im dtv und erhältlich für 6,50 €
Claudi/Moers
P.S.:
Auch ein neues Abenteuer ist als Buch erhältlich:
Kleiner Eisbär, hilf mir fliegen, in dem ein Papageientaucher Lars um Hilfe bittet.
Diese Bücher sind im Nord-Süd-Verlag erschienen.
21 Bewertungen, 2 Kommentare
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28.10.2007, 18:33 Uhr von Puenktchen3844
Bewertung: sehr hilfreichDas ist unser Knut. LG
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24.03.2006, 19:31 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich. über gegenbewertungen würde ich mich freuen.
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