Der letzte Mohikaner (1992) (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
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Erfahrungsbericht von catmother
Ein Klassiker als Actionspektakel
Pro:
dramatisch, spannend, Zivilisationskritik, Musik, tolle Darsteller
Kontra:
stimmt nicht ganz mit der Romanvorlage überein, recht grausam
Empfehlung:
Ja
Der erste Bericht des neuen Jahres soll mal wieder ein Filmtip sein für den heutigen Fernsehabend. Es gibt Abenteuer, Liebe, Drama und Helden - alles in einem Film. Um 22.15 Uhr auf dem ZDF.
Abenteuerromane über den Wilden Westen und Indianer habe ich als Kind und Jugendliche regelrecht verschlungen - die ziemlich unbarmherzigen Romane der Lederstrumpf-Reihe von James Fenimore Cooper, aber natürlich auch die etwas verklärteren Romane von Karl May.
Und so interessieren mich natürlich auch die verschiedenen Verfilmungen dieser Bücher, die ja schon seit Jahren die Regisseure und Filmemacher beschäftigen. Diese letzte Umsetzung des Stoffs mußte ich mir dann logischerweise auch ansehen, als sie das erste Mal ausgestrahlt wurde - und tu es immer wieder. So auch sicher heute abend.
** Die Geschichte **
Wir schreiben das Jahr 1757: Auf dem nordamerikanischen Kontinent führen England und Frankreich seit fünf Jahren einen erbitterten Krieg um die Kolonialisierung des Landes. Davon werden auch die indianischen Ureinwohner betroffen, zum Teil direkt im Krieg als Soldaten oder als Scouts für die beiden Armeen. Nun werden auch noch die Farmer des Landes als Milizen verpflichtet und müssen ihre Familien im Stich lassen. Das kostet einige von ihnen das Leben, da die Franzosen und deren indianische Verbündete unerbittlich übers Land ziehen.
Aus.Albany bricht eine Gruppe Engländer auf. Der junge Offizier Duncan Heyward (Steven Waddington) soll die beiden Töchter des Generals Colonel Munroe zu ihrem Vater ins englische Fort Henry bringen. Für die couragierte und aufgeschlossene Cora (Madeline Stowe) und ihre Schwester Alice (Jodhi May) beginnt eine beschwerliche und gefahrvolle Reise durch Wälder, die sich auf Indianerland befinden. Deshalb ist ein indianischer Führer bei ihnen. Der Mohawk Magua (Wes Studi) hat jedoch seine eigenen Pläne. Der erhofft sich vom Kampf gegen die Engländer viele Skalps und will vor allem Munroe und dessen Kinder tot sehen. Denn der war am Tod seiner Kinder und seines Dorfes schuld.
Kurz nach ihrer Abreise werden sie von Huronen überfallen, alle Männer niedergemetzelt. Im richtigen Moment kommen drei Scouts hinzu und retten Heyward und die beiden Frauen vor der Flinte des Mohawk. Der kann entfliehen und Nathaniel Hawkeye (Falkenauge), der Mohikaner Chingachgook (Russell Means) und sein Sohn Uncas (Eric Schweig) erklären sich bereit, die Gruppe nach Fort Henry zu begleiten.
Doch dort ist die Hölle los - die Franzosen belagern das Fort mit Übermacht. Der Kurier, der diese Meldung überbringen sollte, ist tot. Eine Rettung wäre General Web, er nur 12 Meilen entfernt ist. Die Siedler, die hier als Milizen verpflichtet sind, wollen das Fort verlassen, doch General Munroe lehnt das ab, da auch Heyward zu den Geschehnissen im Grenzland lügt. Der Grund übrigens, warum Cora seinen Antrag nun endgültig ablehnt. Sie hat sich in Falkenauge verliebt, der gehenkt werden soll, weil er den Siedlern zur Flucht verhalf.
Da General Web nicht zu Hilfe eilen kann, kapituliert Munroe vor den Franzosen, um ein unnötiges Blutvergießen zu verhindern. Doch Maguas Haß ist immer noch nicht gestillt.
** Darsteller **
Daniel Day-Lewis (Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Zeit der Unschuld) stammt aus einer Künstlerfamilie mit Filmtradition und stand schon als 15jähriger vor der Kamera. Mit Stephen Frears „Mein wunderbarer Waschsalon“ hat er 1985 dann seinen Durchbruch, erntet für seine Rolle des behinderten Christy Brown in Jim Sheridans "Mein linker Fuß" (1989) einen Oscar und für seine Rolle in „Im Namen des Vaters“ eine Oscar-Nominierung.
Zuletzt war er zu sehen in „Gangs of New York“, wofür er 2003 mit dem British Academy Film Award als bester Schauspieler ausgezeichnet und wieder einmal für den Oscar nominiert wurde.
Madleine Stowe (Gefährliche Affäre, Wehrlos – die Tochter des Generals) wurde kam erst spät zum Film. Nach ihrem Studium zu (Film und Journalismus) spielte sie zunächst nur in Fernsehproduktionen und auf der Bühne und gab 1987 ihr Filmdebüt in John Badhams „Die Nacht hat viele Augen“. Ganz bekannt ist wohl ihre Rolle als Wissenschaftlerin in „Twelve Monkeys“ und als beherzte Hure in „Bad Girls“.
Wes Studi (Heat, Octalus) ist neben Graham Greene und Russel Means einer von Hollywoods Vorzeigeindianern. Der Cherokee wurde nach seiner ersten größeren Rolle als rachsüchtiger Magua 1993 mit der Hauptrolle in „Geronimo“ besetzt. Er spielt aber auch nicht-indianische Rollen.
Sonst sind noch zu sehen: Steven Waddington (Edward II., Carrington, The Hole), in einer winzigen Nebenrolle Pete Postlethwaite (Brassed off, Im Namen des Vaters), Jodhi May (Dunkle Tage in Petersburg, Sister my sister) und der echte Lakota-Sioux Russell Means, ein Mitglied des American Indian Movement.
** Filmkritik **
Wenn ich richtig recherchiert habe, dann ist "Der letzte Mohikaner" der zweite Teil der berühmten Lederstrumpf-Reihe von James Fenimore Cooper. Und er ist auch der Teil, der am meisten verfilmt wurde.
Leider kann ich mich nicht mehr an den Roman erinnern, denn seit meiner Kindheit sind schon einige Jahre ins Land gegangen und der Inhalt ist mir einfach nicht mehr geläufig. Deshalb ist es mir auch nicht möglich, beide Inhalte zu vergleichen und ich werde mich auf die Eindrücke im Film konzentrieren.
Was mir gut gefallen hat.
Der Realismus. Von den Winnetou-Filmen und auch anderen Verfilmungen kennen wir meist nur die Schwarz-Weiß-Version, nämlich die Geschichte vom bösen Weißen Mann und dem edlen Indianer. Michael Mann zeigt nicht nur den Beginn der Vernichtung der nordamerikanischen Ureinwohner durch einen Eroberungskrieg fremder Herrscher. Er macht auch deutlich, daß sich die Zerstörung genauso im Inneren breit gemacht hat. Hier kämpfen nämlich nicht nur Engländer gegen Franzosen, sondern in deren Schlepptau auch die Indianervölker gegeneinander. Sicher, das haben sie auch schon vor der Invasion der Europäer getan, aber da ging es meiste um das Überleben der Frauen und Kinder und um die Verteidigung der Vorräte. Jetzt vertreibt man ein anderes Volk von seinem Land und verkauft das für Whisky und billige Perlen an den Feind. So haben wir Europäer die Moral einer Nation umgekrempelt und bei weitem keine Zivilisation in diesen Kontinent gebracht.
Die Inszenierung. Hier gibt es für jeden Geschmack was. Da haben wir Schlachtengetümmel, Helden, edle Indianer, fiese Indianer, gute und böse Weiße, Liebe und Tod, Tragik und Heroismus.
Dabei hat die Geschichte Dramatik und Spannung von Anfang bis Ende. Es gibt kaum eine Minute, in der man mal abschalten kann, denn dann könnte man, zumindest, wenn man an den Hintergründen auch interessiert ist, durchaus was verpassen, was für das Verständnis der Handlung relevant sein könnte.
Zu dem guten Gesamteindruck trägt aber nicht nur die dichter Atmosphäre, die gute Mischung aus Spannung, Liebesgeschichte und Drama bei, sondern auch die phantastische Musik, die mir jedesmal Schauer über den Rücken jagt.
Den Song „I will find you" am Ende stammt übrigens von Enya.
Die Darsteller. Ich weiß nicht, ob es andere Darsteller genauso gut gemacht hätten, aber man hat natürlich immer das Gefühl, die Schauspieler wären genau passend für diese Rollen. Gut ist natürlich, daß immerhin zwei namhafte Schauspieler mitwirken, die selbst indianische Wurzeln haben. Das macht es doch etwas authentischer. Selbst Daniel Day Lewis wirkt mit seinem hageren Gesicht und der Hakennase wie ein Indianer.
Was mir nicht gefiel.
Die sichtbare Grausamkeit. Nun ja, das ist kein wirkliches Kontra, da genau dieses Merkmal auch die Realität des Films ausmacht und absolut wichtig ist. Aber hart ist es schon, das Abschlachten mit ansehen zu müssen. Wer also sensibel ist, der sollte ein Kissen bereit halten
Jetzt habe ich gerade gelesen, dass es einige Patzer im Film gab – ein Taucher war angeblich unter dem Wasserfall zu sehen, Telefonmasten und dass die zahlreichen Felsen nur bemalte Leinwand waren. Wie gut, dass ich ihn mir aufgenommen habe, so kann ich mir das noch mal ansehen. Es ist mir, muß ich gestehen, nicht aufgefallen und ich hab sonst ein Auge für Regiefehler.
** Meine Meinung **
Das ist einer der wenigen Filme, die ich mir immer wieder ansehen kann. Er überzeugt nicht nur durch eine großartige Darstellerriege, sondern auch durch eine spannende und dramatische Inszenierung sowie eine mitreißende Mischung aus Geschichte, Liebesdrama und Abenteuer.
Absolut zu empfehlen.
** Daten **
USA 1992
Genre: Abenteuer
Originaltitel: The last of the Mohicans
Drehbuch: Michael Mann, Christopher Crowe
Produzent: Michael Mann, Hunt Lowry
Kamera: Dante Spinotti
Musik: Trevor Jones, Randy Edelman
FSK 12
** Die DVD **
Bildformat(e) 16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat(e) Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Spanisch
DVD-Ausstattung:
Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
Isolierter Score
Abenteuerromane über den Wilden Westen und Indianer habe ich als Kind und Jugendliche regelrecht verschlungen - die ziemlich unbarmherzigen Romane der Lederstrumpf-Reihe von James Fenimore Cooper, aber natürlich auch die etwas verklärteren Romane von Karl May.
Und so interessieren mich natürlich auch die verschiedenen Verfilmungen dieser Bücher, die ja schon seit Jahren die Regisseure und Filmemacher beschäftigen. Diese letzte Umsetzung des Stoffs mußte ich mir dann logischerweise auch ansehen, als sie das erste Mal ausgestrahlt wurde - und tu es immer wieder. So auch sicher heute abend.
** Die Geschichte **
Wir schreiben das Jahr 1757: Auf dem nordamerikanischen Kontinent führen England und Frankreich seit fünf Jahren einen erbitterten Krieg um die Kolonialisierung des Landes. Davon werden auch die indianischen Ureinwohner betroffen, zum Teil direkt im Krieg als Soldaten oder als Scouts für die beiden Armeen. Nun werden auch noch die Farmer des Landes als Milizen verpflichtet und müssen ihre Familien im Stich lassen. Das kostet einige von ihnen das Leben, da die Franzosen und deren indianische Verbündete unerbittlich übers Land ziehen.
Aus.Albany bricht eine Gruppe Engländer auf. Der junge Offizier Duncan Heyward (Steven Waddington) soll die beiden Töchter des Generals Colonel Munroe zu ihrem Vater ins englische Fort Henry bringen. Für die couragierte und aufgeschlossene Cora (Madeline Stowe) und ihre Schwester Alice (Jodhi May) beginnt eine beschwerliche und gefahrvolle Reise durch Wälder, die sich auf Indianerland befinden. Deshalb ist ein indianischer Führer bei ihnen. Der Mohawk Magua (Wes Studi) hat jedoch seine eigenen Pläne. Der erhofft sich vom Kampf gegen die Engländer viele Skalps und will vor allem Munroe und dessen Kinder tot sehen. Denn der war am Tod seiner Kinder und seines Dorfes schuld.
Kurz nach ihrer Abreise werden sie von Huronen überfallen, alle Männer niedergemetzelt. Im richtigen Moment kommen drei Scouts hinzu und retten Heyward und die beiden Frauen vor der Flinte des Mohawk. Der kann entfliehen und Nathaniel Hawkeye (Falkenauge), der Mohikaner Chingachgook (Russell Means) und sein Sohn Uncas (Eric Schweig) erklären sich bereit, die Gruppe nach Fort Henry zu begleiten.
Doch dort ist die Hölle los - die Franzosen belagern das Fort mit Übermacht. Der Kurier, der diese Meldung überbringen sollte, ist tot. Eine Rettung wäre General Web, er nur 12 Meilen entfernt ist. Die Siedler, die hier als Milizen verpflichtet sind, wollen das Fort verlassen, doch General Munroe lehnt das ab, da auch Heyward zu den Geschehnissen im Grenzland lügt. Der Grund übrigens, warum Cora seinen Antrag nun endgültig ablehnt. Sie hat sich in Falkenauge verliebt, der gehenkt werden soll, weil er den Siedlern zur Flucht verhalf.
Da General Web nicht zu Hilfe eilen kann, kapituliert Munroe vor den Franzosen, um ein unnötiges Blutvergießen zu verhindern. Doch Maguas Haß ist immer noch nicht gestillt.
** Darsteller **
Daniel Day-Lewis (Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Zeit der Unschuld) stammt aus einer Künstlerfamilie mit Filmtradition und stand schon als 15jähriger vor der Kamera. Mit Stephen Frears „Mein wunderbarer Waschsalon“ hat er 1985 dann seinen Durchbruch, erntet für seine Rolle des behinderten Christy Brown in Jim Sheridans "Mein linker Fuß" (1989) einen Oscar und für seine Rolle in „Im Namen des Vaters“ eine Oscar-Nominierung.
Zuletzt war er zu sehen in „Gangs of New York“, wofür er 2003 mit dem British Academy Film Award als bester Schauspieler ausgezeichnet und wieder einmal für den Oscar nominiert wurde.
Madleine Stowe (Gefährliche Affäre, Wehrlos – die Tochter des Generals) wurde kam erst spät zum Film. Nach ihrem Studium zu (Film und Journalismus) spielte sie zunächst nur in Fernsehproduktionen und auf der Bühne und gab 1987 ihr Filmdebüt in John Badhams „Die Nacht hat viele Augen“. Ganz bekannt ist wohl ihre Rolle als Wissenschaftlerin in „Twelve Monkeys“ und als beherzte Hure in „Bad Girls“.
Wes Studi (Heat, Octalus) ist neben Graham Greene und Russel Means einer von Hollywoods Vorzeigeindianern. Der Cherokee wurde nach seiner ersten größeren Rolle als rachsüchtiger Magua 1993 mit der Hauptrolle in „Geronimo“ besetzt. Er spielt aber auch nicht-indianische Rollen.
Sonst sind noch zu sehen: Steven Waddington (Edward II., Carrington, The Hole), in einer winzigen Nebenrolle Pete Postlethwaite (Brassed off, Im Namen des Vaters), Jodhi May (Dunkle Tage in Petersburg, Sister my sister) und der echte Lakota-Sioux Russell Means, ein Mitglied des American Indian Movement.
** Filmkritik **
Wenn ich richtig recherchiert habe, dann ist "Der letzte Mohikaner" der zweite Teil der berühmten Lederstrumpf-Reihe von James Fenimore Cooper. Und er ist auch der Teil, der am meisten verfilmt wurde.
Leider kann ich mich nicht mehr an den Roman erinnern, denn seit meiner Kindheit sind schon einige Jahre ins Land gegangen und der Inhalt ist mir einfach nicht mehr geläufig. Deshalb ist es mir auch nicht möglich, beide Inhalte zu vergleichen und ich werde mich auf die Eindrücke im Film konzentrieren.
Was mir gut gefallen hat.
Der Realismus. Von den Winnetou-Filmen und auch anderen Verfilmungen kennen wir meist nur die Schwarz-Weiß-Version, nämlich die Geschichte vom bösen Weißen Mann und dem edlen Indianer. Michael Mann zeigt nicht nur den Beginn der Vernichtung der nordamerikanischen Ureinwohner durch einen Eroberungskrieg fremder Herrscher. Er macht auch deutlich, daß sich die Zerstörung genauso im Inneren breit gemacht hat. Hier kämpfen nämlich nicht nur Engländer gegen Franzosen, sondern in deren Schlepptau auch die Indianervölker gegeneinander. Sicher, das haben sie auch schon vor der Invasion der Europäer getan, aber da ging es meiste um das Überleben der Frauen und Kinder und um die Verteidigung der Vorräte. Jetzt vertreibt man ein anderes Volk von seinem Land und verkauft das für Whisky und billige Perlen an den Feind. So haben wir Europäer die Moral einer Nation umgekrempelt und bei weitem keine Zivilisation in diesen Kontinent gebracht.
Die Inszenierung. Hier gibt es für jeden Geschmack was. Da haben wir Schlachtengetümmel, Helden, edle Indianer, fiese Indianer, gute und böse Weiße, Liebe und Tod, Tragik und Heroismus.
Dabei hat die Geschichte Dramatik und Spannung von Anfang bis Ende. Es gibt kaum eine Minute, in der man mal abschalten kann, denn dann könnte man, zumindest, wenn man an den Hintergründen auch interessiert ist, durchaus was verpassen, was für das Verständnis der Handlung relevant sein könnte.
Zu dem guten Gesamteindruck trägt aber nicht nur die dichter Atmosphäre, die gute Mischung aus Spannung, Liebesgeschichte und Drama bei, sondern auch die phantastische Musik, die mir jedesmal Schauer über den Rücken jagt.
Den Song „I will find you" am Ende stammt übrigens von Enya.
Die Darsteller. Ich weiß nicht, ob es andere Darsteller genauso gut gemacht hätten, aber man hat natürlich immer das Gefühl, die Schauspieler wären genau passend für diese Rollen. Gut ist natürlich, daß immerhin zwei namhafte Schauspieler mitwirken, die selbst indianische Wurzeln haben. Das macht es doch etwas authentischer. Selbst Daniel Day Lewis wirkt mit seinem hageren Gesicht und der Hakennase wie ein Indianer.
Was mir nicht gefiel.
Die sichtbare Grausamkeit. Nun ja, das ist kein wirkliches Kontra, da genau dieses Merkmal auch die Realität des Films ausmacht und absolut wichtig ist. Aber hart ist es schon, das Abschlachten mit ansehen zu müssen. Wer also sensibel ist, der sollte ein Kissen bereit halten
Jetzt habe ich gerade gelesen, dass es einige Patzer im Film gab – ein Taucher war angeblich unter dem Wasserfall zu sehen, Telefonmasten und dass die zahlreichen Felsen nur bemalte Leinwand waren. Wie gut, dass ich ihn mir aufgenommen habe, so kann ich mir das noch mal ansehen. Es ist mir, muß ich gestehen, nicht aufgefallen und ich hab sonst ein Auge für Regiefehler.
** Meine Meinung **
Das ist einer der wenigen Filme, die ich mir immer wieder ansehen kann. Er überzeugt nicht nur durch eine großartige Darstellerriege, sondern auch durch eine spannende und dramatische Inszenierung sowie eine mitreißende Mischung aus Geschichte, Liebesdrama und Abenteuer.
Absolut zu empfehlen.
** Daten **
USA 1992
Genre: Abenteuer
Originaltitel: The last of the Mohicans
Drehbuch: Michael Mann, Christopher Crowe
Produzent: Michael Mann, Hunt Lowry
Kamera: Dante Spinotti
Musik: Trevor Jones, Randy Edelman
FSK 12
** Die DVD **
Bildformat(e) 16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat(e) Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Spanisch
DVD-Ausstattung:
Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes DVD-Menü
Isolierter Score
18 Bewertungen, 5 Kommentare
-
22.11.2007, 19:12 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichklasse Bericht
-
03.01.2006, 14:59 Uhr von chapikra
Bewertung: sehr hilfreichWar jetzt erst im TV =) Sandra
-
03.01.2006, 12:04 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich***SH und LG***
-
02.01.2006, 14:58 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht, aber der film lieber och nöh
-
02.01.2006, 12:04 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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