Der letzte Mohikaner (1992) (DVD) Testbericht
D




ab 13,34 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
Erfahrungsbericht von dreamweb
Die etwas andere Lederstrumpf-Verfilmung
Pro:
mal eine andere Version, wirkt sehr realistisch, spannend mit Love-Story
Kontra:
Der weiße Indianer wird zu sehr in den Vordergrund gehoben, sehr hart und grausam
Empfehlung:
Ja
Der letzte Mohikaner nach der Romanvorlage von James Finimore Cooper (Lederstrumpf) wurde schon sehr viel verfilmt. Aber keine der Verfilmungen weicht so viel vom Original ab, wie dieser Film von Michael Mann aus dem Jahr 1992.
INHALT
1752 - die Engländer und die Franzosen führen einen erbitterten Kampf um die Vorherschaft in Amerika. Und alle die dort leben, werden mit einbezogen.
Hawkeye ist ein Weißer, der bei den Indianern auf indianische Weise lebt. Er wurde vor langer Zeit von Chingachgook, dem letzten Mohikaner adoptiert. Als die englische Armee die weißen Siedler in dem Gebiet rekrutiert, wird auch er betroffen, aber er weigert sich mit einigen Siedlern zusammen, in den Krieg zu ziehen und die Frauen und Kinder alleine zurück zu lassen. Denn sowohl Engländer als auch die Franzosen haben indianische Verbündete, die teilweise skrupellos auch Frauen und Kinder töten.
Mittels einer falschen Nachricht gelangen auch die zwei hübschen Töchter des Anführers der Engländer in das momentane Krisengebiet. Als sie von Huronen überfallen werden, können sie nur durch Hawkeye und seine indianischen Freunde überleben. Bis auf einen Soldaten kommen dabei alle ums Leben.
Die schöne Cora (eine der Töchter des hohen Offiziers) und der weiße Indianer Hawkeye verlieben sich während ihres Beisammenseins ineinander. Und Cora lernt so auch die Sicht der Siedler und Indianer auf diesen verheerenden Krieg und auf ihr England kennen. Nachdem die Flucht bis zum Fort des Vaters gelungen ist, stellt sich allerdings heraus, dass alle in einer gigantischen Falle stecken. Und während die Siedler merken, dass die Engländer sie belügen und ihre Familie keineswegs in Sicherheit stecken, zieht sich das Netz der feindlichen Franzosen ihrer verbündeten Huronen immer mehr zu.
Mehr möchte ich hier nicht schreiben, denn der Zuschauer soll sich den Film ja ansehen und nicht komplett von mir erzählt bekommen.
MEINUNG
Beim allerersten Ansehen des Filmes war ich enttäuscht. Denn wenn man die Originalromanvorlage mag und kennt, dann ist man hier auch enttäuscht, so sehr weicht hier der Film vom Altbekannten ab. Jetzt allerdings bin ich doch anderer Meinung. Denn der Film ist zwar anders, aber trotzdem sehr gut gemacht und wirkt auch sehr realistisch. Vielleicht sogar realistischer als das Original. Denn die Indianer werden hier nicht verherrlicht oder verteufelt. Der Zuschauer sieht eine Welt, in der die Grausamkeit und Überlegenheit der Weißen sich auch verherrend auf die Welt und Lebensweise der Indianer auswirkt.
Besonders abweichend ist hier der Hauptdarsteller Hawkeye, der ja der Adoptivsohn des Mohikaners Chingachgook ist. Der andere Sohn existiert aber hier auch und wie im Original verstirbt er auch hier, so dass Chingachgook der letzte Mohikaner bleibt. Denn der Weiße, egal wie indianerhaft er lebt, kann ja kaum als Mohikaner betrachtet werden.
Realistisch und sehr grausam wird hier das Verhalten der Indianer im Kriegsfall gezeigt. Und auch wenn sich so mancher Zuschauer hier gedanklich gegen die Indianer richtet, so sehr sollte man sich bewußt bleiben und bekommt es auch im Film gezeigt, dass die wirklichen \"schlechten\" Menschen, die andere zugrunderichten, doch die Weißen sind, hier sogar eher die Engländer als die Franzosen.
Den Film sollte man sich sehr genau ansehen und auch darauf achten, warum der grausame Hurone überhaupt so wurde. Spätestens dann kommt doch ein gewisses Verständnis für seine Reaktion und seinen Hass auf die Engländer. Denn wer wollte sich nicht rächen, wenn sein ganzes Leben durch ein bestimmtes Volk zerstört würde.
Der Zuschauer bekommt hier auch sehr schön die Sicht der Siedler mit, die sich mehr und mehr von ihrem Heimland England distanzieren. Und die lieber in der gefährlichen Wildnis leben, als sich Vorschriften machen zu lassen, die oft auch ungerecht und grausam sind.
Die Liebesbeziehung zwischen Hawkeye und der Engländerin Cora ist auch durch die Gegensätzlichkeit sehr interessant. Man stelle sich einfach eine Dame, die ja oft gar nicht selbst über sich entscheiden durfte, in einem wilden Land vor, in dem ganz andere Sitten herrschen.
Im großen und ganzen geht es hier auch um die Liebe der Beiden. Genauer gesagt, um den Kampf von Hawkeye gegen diverse Widersacher dabei, seien es die englischen Offiziere oder die Huronen, die einfach die Kinder ihres Feindes töten möchten.
DATEN
Titel: Der letzte Mohikaner
Regie: Michael Mann
Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis, Madleine Stowe
Originaltitel: The Last Of The Mohicans
Laufzeit: ca. 108 Minuten
Jahr: 1992
Altersfreigabe: ab 16 Jahre
FAZIT
Der letzte Mohikaner ist ein sehr grausamer Film um den Kampf der Engländer und der Franzosen um die Vorherrschaft in Amerikaner. Der Film weicht extrem von der Originalvorlage Lederstrumpf ab und zeigt meiner Ansicht die damalige Zeit und die Menschen viel Realistischer - und somit auch sehr grausam. Trotzdem sehr empfehlenswert.
INHALT
1752 - die Engländer und die Franzosen führen einen erbitterten Kampf um die Vorherschaft in Amerika. Und alle die dort leben, werden mit einbezogen.
Hawkeye ist ein Weißer, der bei den Indianern auf indianische Weise lebt. Er wurde vor langer Zeit von Chingachgook, dem letzten Mohikaner adoptiert. Als die englische Armee die weißen Siedler in dem Gebiet rekrutiert, wird auch er betroffen, aber er weigert sich mit einigen Siedlern zusammen, in den Krieg zu ziehen und die Frauen und Kinder alleine zurück zu lassen. Denn sowohl Engländer als auch die Franzosen haben indianische Verbündete, die teilweise skrupellos auch Frauen und Kinder töten.
Mittels einer falschen Nachricht gelangen auch die zwei hübschen Töchter des Anführers der Engländer in das momentane Krisengebiet. Als sie von Huronen überfallen werden, können sie nur durch Hawkeye und seine indianischen Freunde überleben. Bis auf einen Soldaten kommen dabei alle ums Leben.
Die schöne Cora (eine der Töchter des hohen Offiziers) und der weiße Indianer Hawkeye verlieben sich während ihres Beisammenseins ineinander. Und Cora lernt so auch die Sicht der Siedler und Indianer auf diesen verheerenden Krieg und auf ihr England kennen. Nachdem die Flucht bis zum Fort des Vaters gelungen ist, stellt sich allerdings heraus, dass alle in einer gigantischen Falle stecken. Und während die Siedler merken, dass die Engländer sie belügen und ihre Familie keineswegs in Sicherheit stecken, zieht sich das Netz der feindlichen Franzosen ihrer verbündeten Huronen immer mehr zu.
Mehr möchte ich hier nicht schreiben, denn der Zuschauer soll sich den Film ja ansehen und nicht komplett von mir erzählt bekommen.
MEINUNG
Beim allerersten Ansehen des Filmes war ich enttäuscht. Denn wenn man die Originalromanvorlage mag und kennt, dann ist man hier auch enttäuscht, so sehr weicht hier der Film vom Altbekannten ab. Jetzt allerdings bin ich doch anderer Meinung. Denn der Film ist zwar anders, aber trotzdem sehr gut gemacht und wirkt auch sehr realistisch. Vielleicht sogar realistischer als das Original. Denn die Indianer werden hier nicht verherrlicht oder verteufelt. Der Zuschauer sieht eine Welt, in der die Grausamkeit und Überlegenheit der Weißen sich auch verherrend auf die Welt und Lebensweise der Indianer auswirkt.
Besonders abweichend ist hier der Hauptdarsteller Hawkeye, der ja der Adoptivsohn des Mohikaners Chingachgook ist. Der andere Sohn existiert aber hier auch und wie im Original verstirbt er auch hier, so dass Chingachgook der letzte Mohikaner bleibt. Denn der Weiße, egal wie indianerhaft er lebt, kann ja kaum als Mohikaner betrachtet werden.
Realistisch und sehr grausam wird hier das Verhalten der Indianer im Kriegsfall gezeigt. Und auch wenn sich so mancher Zuschauer hier gedanklich gegen die Indianer richtet, so sehr sollte man sich bewußt bleiben und bekommt es auch im Film gezeigt, dass die wirklichen \"schlechten\" Menschen, die andere zugrunderichten, doch die Weißen sind, hier sogar eher die Engländer als die Franzosen.
Den Film sollte man sich sehr genau ansehen und auch darauf achten, warum der grausame Hurone überhaupt so wurde. Spätestens dann kommt doch ein gewisses Verständnis für seine Reaktion und seinen Hass auf die Engländer. Denn wer wollte sich nicht rächen, wenn sein ganzes Leben durch ein bestimmtes Volk zerstört würde.
Der Zuschauer bekommt hier auch sehr schön die Sicht der Siedler mit, die sich mehr und mehr von ihrem Heimland England distanzieren. Und die lieber in der gefährlichen Wildnis leben, als sich Vorschriften machen zu lassen, die oft auch ungerecht und grausam sind.
Die Liebesbeziehung zwischen Hawkeye und der Engländerin Cora ist auch durch die Gegensätzlichkeit sehr interessant. Man stelle sich einfach eine Dame, die ja oft gar nicht selbst über sich entscheiden durfte, in einem wilden Land vor, in dem ganz andere Sitten herrschen.
Im großen und ganzen geht es hier auch um die Liebe der Beiden. Genauer gesagt, um den Kampf von Hawkeye gegen diverse Widersacher dabei, seien es die englischen Offiziere oder die Huronen, die einfach die Kinder ihres Feindes töten möchten.
DATEN
Titel: Der letzte Mohikaner
Regie: Michael Mann
Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis, Madleine Stowe
Originaltitel: The Last Of The Mohicans
Laufzeit: ca. 108 Minuten
Jahr: 1992
Altersfreigabe: ab 16 Jahre
FAZIT
Der letzte Mohikaner ist ein sehr grausamer Film um den Kampf der Engländer und der Franzosen um die Vorherrschaft in Amerikaner. Der Film weicht extrem von der Originalvorlage Lederstrumpf ab und zeigt meiner Ansicht die damalige Zeit und die Menschen viel Realistischer - und somit auch sehr grausam. Trotzdem sehr empfehlenswert.
32 Bewertungen, 1 Kommentar
-
22.11.2007, 19:12 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichklasse Bericht
Bewerten / Kommentar schreiben