Erfahrungsbericht von Gering
Schmal ist der Grat in der Tat
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Film von Terrence Malick hat scheinbar für Furore gesorgt: 7 Oscarnominierungen, 1 Goldener Bär, sieh an. Und die Liste der Hollywood Stars der ersten und zweiten Riege ist länger als bei anderen Produktionen:
John Travolta, Sean Penn, George Clooney, Woody Harrelson, Nick Nolte, John Cusack, Ben Chaplin, Jim Caviezel, Adrien Brody, John C. Reilly und Elias Koteas. Woooow.
Das dieser Film aber keinen Oscar bekommen hat, auch das hat seine – guten Gründe.
__________
INHALT
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1942, Guadalcanal, die blutigste Phase des Krieges gegen die Japaner. Die C-FOR-CHARLY Kompanie wird auf Guadalcanal abgesetzt und soll einen japanischen Flughafen erobern, damit die USA eigene Bomber stationieren kann. Zunächst scheint sich der Feind zurückgezogen zu haben, Feindberührungen gibt es nicht.
Erst an einer Hügelkette kommt es zum Show – Down, die Japaner leisten erbitterten Widerstand, das große Sterben der Gis beginnt. Angetrieben von Nick Nolte alias Colonel Tall müssen die Männer in das massive Feuer der Japaner stürmen – und stehen kurz vor dem Untergang.
Nur dem Einsatz einiger weniger Freiwilliger ist es zu verdanken, dass die Höhe und der schmale Grat genommen werden können….
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MEINUNG
__________
Foltert mich, mehr ist aber über den Inhalt des Filmes nun wirklich nicht zu schreiben. Gedacht als Antikriegsfilm lebt das Werk von Malick mehr von Bildimpressionen und Kamerafahrten sowie der Schnitttechnik. Inhaltlich ist der Film recht karg.
Malick versucht die Schrecken des Krieges auf die Leinwand zu bannen, er will, so das Cover der VHS Kassette, der Schmalen Grat zwischen Patriotismus und Kriegswahnsinn darstellen.
Um das zu erreichen, hätte er einige gute Beispiele vorab sich ansehen sollen. Sicher ist: Ein absolutes Staraufgebot kann einen inhaltlosen Film nicht retten. Konfuse Kameraführung und Schnitttechnik, deplaziert wirkende Hollywoodgrößen, denen man anmerkt, dass sie sich irgendwie nicht wohl in ihrer Rolle fühlen, Depri – Stimmen aus dem Off, die eine philosophische Betrachtung des Krieges wie ehedem Marc Aurel brutal herbeiführen wollen.
Das gesamte Szenario des Films wirkt auf mich wenig überzeugend. Das beginnt bei John Travolta in seiner schlecht sitzenden Uniform, der steif wie eine Galionsfigur seine Szenen spielt, ein Nick Nolte, von dem vor allem seine laute Stimme, aber nicht sein Schauspieltalent eingefordert wird, ein Sean Penn, der deutlich macht, dass solche Rollen bei Weitem sein mimisches und gestisches Können überfordert, denn nur cool sein reicht nicht.
Ein John Cusack, der eine kleine Stippvisite im Film macht und das relativ lustlos und so grottenschlecht, dass man sich fragt, ob Geld alles auf der Welt ist.
Oft hat man den Eindruck, dass die Hollywoodstars, die oft nur in wenigen Szenen auftreten, mal eben zwischen zwei Terminen ein wenig Geld abstauben wollen – so sieht es aus! Denn überzeugen kann in diesem Film niemand. Und da kann man den Regisseur feiern wie man will, es wäre seine Aufgabe gewesen, alles in einem Guss abzudrehen.
Das ich mit meiner Meinung ein wenig anders liege, als der Großteil der Bewertungen, ist mir schon klar. Dennoch habe ich von diesem Film deutlich mehr erwartet.
So ist der „Schmale Grat“ mal wieder einer der vielen Antikriegsfilme, der das selbst gesteckte Ziel, den Schrecken des Krieges, verliert. Diesmal allerdings auf eine ärgerliche Art und Weise bei der man sich fragen muss, welche Nuss überhaupt OSCAR – Nominierungen aussprechen darf.
Die Produzenten?
Für mich neben Vanilla Sky der schlechteste Kinofilm der letzten drei Jahre, den ich mir angesehen habe.
Michael
John Travolta, Sean Penn, George Clooney, Woody Harrelson, Nick Nolte, John Cusack, Ben Chaplin, Jim Caviezel, Adrien Brody, John C. Reilly und Elias Koteas. Woooow.
Das dieser Film aber keinen Oscar bekommen hat, auch das hat seine – guten Gründe.
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INHALT
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1942, Guadalcanal, die blutigste Phase des Krieges gegen die Japaner. Die C-FOR-CHARLY Kompanie wird auf Guadalcanal abgesetzt und soll einen japanischen Flughafen erobern, damit die USA eigene Bomber stationieren kann. Zunächst scheint sich der Feind zurückgezogen zu haben, Feindberührungen gibt es nicht.
Erst an einer Hügelkette kommt es zum Show – Down, die Japaner leisten erbitterten Widerstand, das große Sterben der Gis beginnt. Angetrieben von Nick Nolte alias Colonel Tall müssen die Männer in das massive Feuer der Japaner stürmen – und stehen kurz vor dem Untergang.
Nur dem Einsatz einiger weniger Freiwilliger ist es zu verdanken, dass die Höhe und der schmale Grat genommen werden können….
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MEINUNG
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Foltert mich, mehr ist aber über den Inhalt des Filmes nun wirklich nicht zu schreiben. Gedacht als Antikriegsfilm lebt das Werk von Malick mehr von Bildimpressionen und Kamerafahrten sowie der Schnitttechnik. Inhaltlich ist der Film recht karg.
Malick versucht die Schrecken des Krieges auf die Leinwand zu bannen, er will, so das Cover der VHS Kassette, der Schmalen Grat zwischen Patriotismus und Kriegswahnsinn darstellen.
Um das zu erreichen, hätte er einige gute Beispiele vorab sich ansehen sollen. Sicher ist: Ein absolutes Staraufgebot kann einen inhaltlosen Film nicht retten. Konfuse Kameraführung und Schnitttechnik, deplaziert wirkende Hollywoodgrößen, denen man anmerkt, dass sie sich irgendwie nicht wohl in ihrer Rolle fühlen, Depri – Stimmen aus dem Off, die eine philosophische Betrachtung des Krieges wie ehedem Marc Aurel brutal herbeiführen wollen.
Das gesamte Szenario des Films wirkt auf mich wenig überzeugend. Das beginnt bei John Travolta in seiner schlecht sitzenden Uniform, der steif wie eine Galionsfigur seine Szenen spielt, ein Nick Nolte, von dem vor allem seine laute Stimme, aber nicht sein Schauspieltalent eingefordert wird, ein Sean Penn, der deutlich macht, dass solche Rollen bei Weitem sein mimisches und gestisches Können überfordert, denn nur cool sein reicht nicht.
Ein John Cusack, der eine kleine Stippvisite im Film macht und das relativ lustlos und so grottenschlecht, dass man sich fragt, ob Geld alles auf der Welt ist.
Oft hat man den Eindruck, dass die Hollywoodstars, die oft nur in wenigen Szenen auftreten, mal eben zwischen zwei Terminen ein wenig Geld abstauben wollen – so sieht es aus! Denn überzeugen kann in diesem Film niemand. Und da kann man den Regisseur feiern wie man will, es wäre seine Aufgabe gewesen, alles in einem Guss abzudrehen.
Das ich mit meiner Meinung ein wenig anders liege, als der Großteil der Bewertungen, ist mir schon klar. Dennoch habe ich von diesem Film deutlich mehr erwartet.
So ist der „Schmale Grat“ mal wieder einer der vielen Antikriegsfilme, der das selbst gesteckte Ziel, den Schrecken des Krieges, verliert. Diesmal allerdings auf eine ärgerliche Art und Weise bei der man sich fragen muss, welche Nuss überhaupt OSCAR – Nominierungen aussprechen darf.
Die Produzenten?
Für mich neben Vanilla Sky der schlechteste Kinofilm der letzten drei Jahre, den ich mir angesehen habe.
Michael
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