Der schmale Grat (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von filmorama.de

Klasse Synthese zwischen Krieg und Natur

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Story:
1942...
Aus der Sicht der US-Schützenkompanie "C-for-Charly", die widerstandslos auf der von Japanern besetzten Südsee-Insel Guadalcanal landet, wird die Geschichte einer unbegreiflich grausamen Kriegshölle erzählt.
Bald schon bekommen die Männer zu spüren, dass das Leben des Einzelnen wertlos ist und nur der Sieg zählt. Blutige Gefechte und gefährliche Partrouillen durch den unwegsamen Regenwald fordern gnadenlos ihre Opfer. Und doch will der skrupellose Colonel Tall (Nick Nolte) einen Berghang erstürmen, der von den Japanern stark verteidigt wird.

Schnell erkennen die amerikanischen Soldaten die Aussichtslosigkeit dieser Mission...

Kritik:
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Der Untertitel des Films "Jeder kämpft seine eigene Schlacht" hätte nicht besser gewählt werden können. In einer grausamen, aber jedoch auch wunderschönen Umwelt verzichtet Regisseur Terrence Malick ("Badlands") auf ein nie enden wollendes Action-Feuerwerk. Seine Intention war es, den Kontrast zwischen der grausamsten Kriegshölle und der wunderschönen Natur zu machen, begleitet von poetischen Off-Tones und ein Weltstar-Aufgebot, dass in der Geschichte des Films Seinesgleichen sucht.
Was dann aber leider Malick`s "Pech" war, ist, dass der Film fast zeitgleich mit Steven Spielberg`s "Der Soldat James Ryan" in den Kinos lief, und er es somit sehr schwer hatte, den Vergleich zu gewinnen. Außerdem wurde er bei der Oscar-Verleihung von 1999, wie ich finde, sehr schwer übergangen. Nominiert für 7 Oscars und u. a. in den Königs-Kategorien "Bester Film", "Beste Regie" und "Beste Kamera", bekam er keinen einzigen.

Ebenfalls beeindruckt hat mich das riesige Arsenal an Top-Schauspielern. Mit bekannten Namen wie Sean Penn, Ben Chaplin, Jim Caviezel, John Cusack und Woody Harrelson kann sich dieses bildgewaltige Kriegs-Epos einen weiteren Pluspunkt ergattern. Peinlich fand ich allerdings die "Mini-Auftritte" von George Clooney und John Travolta, die Beide insgesamt 4 Sätze sprechen, aber deren Namen in der Vorschau als erstes genannt wurden.

Fazit:
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Terrence Malick erschuf eine mitreißende und bildgewaltige Synthese von Natur und Krieg, deren Bilder nicht nur schocken sondern auch faszinieren sollen.
Außerdem braucht der Film keine wirklichen Helden. Dieser Film ist einer der wenigen, der die Japaner und Amerikaner gleichstellt. Jeder Soldat kämpft, untermalt von der oscarnominierten Musik vom deutschen Ausnahme-Komponist Hans Zimmer, seine eigene Schlacht. Jeder Soldat will nur eines ... überleben. Und doch zeigt der Film auch, dass es auch noch diejenigen gibt, die nur eines wollen: Den Feind bis auf den letzten Mann zu Grunde richten.

Filmdaten:
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USA 1998
Regie: Terrence Malick
Darsteller: Sean Penn, Ben Chaplin, Adrien Brody, George Clooney, Jim Caviezel, John Cusack, Woody Harrelson, Nick Nolte, Elias Koteas und John C. Reilly
Original-Titel: "TheThin red line"
Laufzeit: 170 mitreißende Minuten

7 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Chris_ONeal

    16.04.2002, 23:44 Uhr von Chris_ONeal
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht der da von dir fabriziert wurde, schau mal bei mir vorbei...MFG Chris...