Desperados: Wanted Dead Or Alive (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Lionheart
Ist Desperados zum verzweifeln?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Da ist es also endlich, das lange sehr gehypte Produkt der deutschen! Entwickler Spellbound, welches von Infogrames vertrieben wird.
Desperados ist ein in Echtzeit ablaufendes Strategiespiel das sehr an Commandos erinnert, aber dieses nicht einfach nur kopiert. Das Spiel ist im Wilden Westen angesidelt und man spielt eine Gruppe von Kopfgeldjägern.
Grafisch wird das ganze in altbekannter isometrischer Ansicht rübergebracht(also aus der Vogelperspektive).
Das Ganze sieht schick aus, ist wunderschön gezeichnet und braucht keine 3D-Karte.Die Auflösungen gehen hier von 640x480, über 800x600, bis zu 1024x768. Die hohe Auflösung ist aber nur auf großen Monitoren zu empfehlen.
Die Levels sind alle wirklich liebevoll designed, sehr gut gezeichnet und bieten auch Höhenlevel etc. an. Das Ganze Leveldesign ist wirklich gelungen. Die Zwischensequenzen sind ebenfalls klasse gemacht und lohnen sich anzusehen.
Soundmäßig bekommt man auch stimmungsvolle Musik und feine Samples geboten. Die Sprecher sind ebenfalls sehr gut. Cooper ähnelt nicht nur vom Portrait her Bruce Willis, sondern hat auch dessen Stimme. Da kommt doch echtes Feeling auf :-)
Interessant am Missionsdesign ist der Zusammenhang in der Story. So werden alle Charaktere in der Story wirklich integriert. Coopers Tutorial ist die gleichzeitig auch die erste Mission. Man lernt also die Fähigkeiten der Charaktere wirklich im Spiel kennen, nicht in drögen Tutorials. Alle Charaktere werden ebenso vorgestellt, wobei man diese immer erst aus heiklen Situationen retten muss. Sehr gut gemacht, da so der Spielfluss erhalten bleibt, die Charaktere und ihre Fähigkeiten aber dennoch in kleinen „Übungsmissionen“ vorgestellt werden.
Negativ anzusehen ist aber die enorme Anzahl Gegner. Oft fragt man sich, ob diese Gegnerflut nicht ein wenig davon ablenken soll, dass Spellbound evtl. kein Trick einfiel das Design anderweitig zu erschweren :-) An vielen Stellen kommt man aber durch häufiges abspeichern und neues knobeln gut durch. Es gibt aber auch Stellen im Spiel, wo man wirklich nur fragen kann "Jungs, habt ihr euer eigenes Spiel mal gespielt?". Sanchez niederzuschlagen ist so ein Fall, wo man es mit dem sekundengenauen Timing übertrieben hat. Das dann Justamente auch noch neue Horden Banditen anrücken und man einfach keine Zeit hat, erst einmal zu verschnaufen, ist etwas übertrieben für meinen Geschmack. Hier kommt leider dann Geballer vor Hirnschmalz, sehr schade . . .
Jede Figur,von denen man im Verlauf des Spiels bis zu 6 spielen kann, hat ihre Spezialfähigkeiten, deren geschickte Kombination der Schlüssel zum Erfolg ist.
Desperados lebt vom Hirnschmalz, der Kombination der Charaktere und dem guten Timing. Hau druff bringt hier (meistens) absolut nichts! Die Kombination macht es dann aber meistens doch. So gibt es viele Stellen, wo ein wenig Hirnschmalz dann doch hilft. Man lockt z.B. den Gegner (es gibt 25 verschiedene Gegnerarten im Spiel)z.B. mittels Coopers Uhr, Kates Reizen, oder einfach mit Krach an und wirft das Messer, betäubt ihn mit den Gasphiolen des Docs, oder lässt Sams Schlange in Aktion treten. So hab ich an einer Stelle im Spiel 12 Gegner mit einer Kombination aus Uhr, Vogelscheuche, Kates Karten und der Schlange ausgeschaltet. In einer Komplettlösung wurde hier stupides geballer als einzige Methode genannt. Man sieht aber, dass es oft doch anders geht. So ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass man nicht gehört wird. Interessant hierbei: in Nachtmissionen reagieren die Gegner weitaus sensibler auf Geräusche, dafür sind die Sichtkegel natürlich um einiges reduziert.
Apropos Sichtkegel: halten sie sich aus diesen heraus! Sie können an der Farbe schon sehen, ob sie entdeckt worden sind. Es ist wie bei einer Ampel. Grün heißt freie Fahrt. Gelb man ist gewarnt, hat etwas mitbekommen. Rot ist Alarm, nun wird es heikel!
Der Sichtbereich ist ebenfalls farblich codiert. So bedeutet das dunklere Grün, dass man hier gerade eben noch rein geraten kann. Je heller das Grün, umso höher die Chance, dass man gesehen wird.
Die Steuerung ist wirklich erstklassig gelungen, mittels Quickaktion kann man quasi vorprogrammieren was getan werden soll. Eine nette Idee. Quicksave ist selbstverständlich und wird sicher häufig genutzt werden…
Wer mehr über das Spiel wissen möchte, oder das Demo herunterladen möchte, dem sei diese URL empfohlen
http://www.desperados-game.com/
Das Spiel stellt relativ wenige Anforderungen an die Hardware.
Minimalanforderungen laut Hersteller:
Pentium II 233 MHz MMX
Windows 95, 98, Me oder 2000
64 MB RAM
600 MB freier Festplattenspeicher
4x CD-ROM-Laufwerk
Direct X 7.1 (Direct X 8 ist mit dabei)
4MB-Grafikkarte (keine 3D-Karte nötig)
Direct X kompatible Maus, Tastatur und Soundkarte
Meine Erfahrung:
besser ab Pentium II 450,128MB RAM,20xCD-ROM.
Probleme macht aber ab und an der seltsame Kopierschutz in Geräten mit DVD-Rom, oder mit einem Brenner. Auf meinem Hauptrechner behauptet das Spiel oft hartnäckig, man habe die Original-CD nicht ins Laufwerk eingelegt. Wenn man aber stur immer wieder startet, beginnt es dann doch zu laufen.
Auf einem Rechner mit einem einzigen Cd-Rom geht es dann wieder problemlos. Für dieses Problem soll es aber bald einen Patch geben.
Fazit: für fortgeschrittene Strategen ein absolutes Muss. Alle anderen sollten zumindest die Demo ansehen. Neulingen könnte das Spiel allerdings ein wenig zu schwer geraten sein.
© Lionheart 2001 „Besser Fool on the Hill, als King of the Koppel“
Desperados ist ein in Echtzeit ablaufendes Strategiespiel das sehr an Commandos erinnert, aber dieses nicht einfach nur kopiert. Das Spiel ist im Wilden Westen angesidelt und man spielt eine Gruppe von Kopfgeldjägern.
Grafisch wird das ganze in altbekannter isometrischer Ansicht rübergebracht(also aus der Vogelperspektive).
Das Ganze sieht schick aus, ist wunderschön gezeichnet und braucht keine 3D-Karte.Die Auflösungen gehen hier von 640x480, über 800x600, bis zu 1024x768. Die hohe Auflösung ist aber nur auf großen Monitoren zu empfehlen.
Die Levels sind alle wirklich liebevoll designed, sehr gut gezeichnet und bieten auch Höhenlevel etc. an. Das Ganze Leveldesign ist wirklich gelungen. Die Zwischensequenzen sind ebenfalls klasse gemacht und lohnen sich anzusehen.
Soundmäßig bekommt man auch stimmungsvolle Musik und feine Samples geboten. Die Sprecher sind ebenfalls sehr gut. Cooper ähnelt nicht nur vom Portrait her Bruce Willis, sondern hat auch dessen Stimme. Da kommt doch echtes Feeling auf :-)
Interessant am Missionsdesign ist der Zusammenhang in der Story. So werden alle Charaktere in der Story wirklich integriert. Coopers Tutorial ist die gleichzeitig auch die erste Mission. Man lernt also die Fähigkeiten der Charaktere wirklich im Spiel kennen, nicht in drögen Tutorials. Alle Charaktere werden ebenso vorgestellt, wobei man diese immer erst aus heiklen Situationen retten muss. Sehr gut gemacht, da so der Spielfluss erhalten bleibt, die Charaktere und ihre Fähigkeiten aber dennoch in kleinen „Übungsmissionen“ vorgestellt werden.
Negativ anzusehen ist aber die enorme Anzahl Gegner. Oft fragt man sich, ob diese Gegnerflut nicht ein wenig davon ablenken soll, dass Spellbound evtl. kein Trick einfiel das Design anderweitig zu erschweren :-) An vielen Stellen kommt man aber durch häufiges abspeichern und neues knobeln gut durch. Es gibt aber auch Stellen im Spiel, wo man wirklich nur fragen kann "Jungs, habt ihr euer eigenes Spiel mal gespielt?". Sanchez niederzuschlagen ist so ein Fall, wo man es mit dem sekundengenauen Timing übertrieben hat. Das dann Justamente auch noch neue Horden Banditen anrücken und man einfach keine Zeit hat, erst einmal zu verschnaufen, ist etwas übertrieben für meinen Geschmack. Hier kommt leider dann Geballer vor Hirnschmalz, sehr schade . . .
Jede Figur,von denen man im Verlauf des Spiels bis zu 6 spielen kann, hat ihre Spezialfähigkeiten, deren geschickte Kombination der Schlüssel zum Erfolg ist.
Desperados lebt vom Hirnschmalz, der Kombination der Charaktere und dem guten Timing. Hau druff bringt hier (meistens) absolut nichts! Die Kombination macht es dann aber meistens doch. So gibt es viele Stellen, wo ein wenig Hirnschmalz dann doch hilft. Man lockt z.B. den Gegner (es gibt 25 verschiedene Gegnerarten im Spiel)z.B. mittels Coopers Uhr, Kates Reizen, oder einfach mit Krach an und wirft das Messer, betäubt ihn mit den Gasphiolen des Docs, oder lässt Sams Schlange in Aktion treten. So hab ich an einer Stelle im Spiel 12 Gegner mit einer Kombination aus Uhr, Vogelscheuche, Kates Karten und der Schlange ausgeschaltet. In einer Komplettlösung wurde hier stupides geballer als einzige Methode genannt. Man sieht aber, dass es oft doch anders geht. So ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass man nicht gehört wird. Interessant hierbei: in Nachtmissionen reagieren die Gegner weitaus sensibler auf Geräusche, dafür sind die Sichtkegel natürlich um einiges reduziert.
Apropos Sichtkegel: halten sie sich aus diesen heraus! Sie können an der Farbe schon sehen, ob sie entdeckt worden sind. Es ist wie bei einer Ampel. Grün heißt freie Fahrt. Gelb man ist gewarnt, hat etwas mitbekommen. Rot ist Alarm, nun wird es heikel!
Der Sichtbereich ist ebenfalls farblich codiert. So bedeutet das dunklere Grün, dass man hier gerade eben noch rein geraten kann. Je heller das Grün, umso höher die Chance, dass man gesehen wird.
Die Steuerung ist wirklich erstklassig gelungen, mittels Quickaktion kann man quasi vorprogrammieren was getan werden soll. Eine nette Idee. Quicksave ist selbstverständlich und wird sicher häufig genutzt werden…
Wer mehr über das Spiel wissen möchte, oder das Demo herunterladen möchte, dem sei diese URL empfohlen
http://www.desperados-game.com/
Das Spiel stellt relativ wenige Anforderungen an die Hardware.
Minimalanforderungen laut Hersteller:
Pentium II 233 MHz MMX
Windows 95, 98, Me oder 2000
64 MB RAM
600 MB freier Festplattenspeicher
4x CD-ROM-Laufwerk
Direct X 7.1 (Direct X 8 ist mit dabei)
4MB-Grafikkarte (keine 3D-Karte nötig)
Direct X kompatible Maus, Tastatur und Soundkarte
Meine Erfahrung:
besser ab Pentium II 450,128MB RAM,20xCD-ROM.
Probleme macht aber ab und an der seltsame Kopierschutz in Geräten mit DVD-Rom, oder mit einem Brenner. Auf meinem Hauptrechner behauptet das Spiel oft hartnäckig, man habe die Original-CD nicht ins Laufwerk eingelegt. Wenn man aber stur immer wieder startet, beginnt es dann doch zu laufen.
Auf einem Rechner mit einem einzigen Cd-Rom geht es dann wieder problemlos. Für dieses Problem soll es aber bald einen Patch geben.
Fazit: für fortgeschrittene Strategen ein absolutes Muss. Alle anderen sollten zumindest die Demo ansehen. Neulingen könnte das Spiel allerdings ein wenig zu schwer geraten sein.
© Lionheart 2001 „Besser Fool on the Hill, als King of the Koppel“
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