Desperados: Wanted Dead Or Alive (PC Strategiespiel) Testbericht
ab 6,48 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von e.macholdt
rauchende Colts
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort:
Vor nicht mal 200 Jahren waren sie gesetzlose Rächer, Räuber und Ritter des Wilden Westens, heute erinnert nur noch ein überteuertes Bier und ein kultig-guter Film von Robert Rodriguez an sie: Desperados. Das gleichnamige Spiel, welches übrigens eine deutsche Entwicklung ist, hält die Fahne der Geächteten ebenfalls hoch und bringt die rauen Sitten, Flüche und Gebräuche der damaligen Zeit wieder näher. Man kann das gesamte Spiel eigentlich in einem Satz umschreiben: „Desperados“ ist „Commandos“ (dt. Version) im Wilden Westen.
Inhalt:
Genau wie in Pyros taktischen Scharmützel übernimmst du die Kontrolle über bis zu 6 Charaktere, die du über eine riesengroße Karte scheuchst. Jede Karte stellt einen der insgesamt 25 Level dar. Die Missionsziele reichen von anfänglichen Befreien diverser Kameraden über simplen Einbruch bis hin zu zerstörerischen Maßnahmen. Im Endeffekt muss auf jeder Karte möglichst jeder Gegner unschädlich gemacht werden. Wem dies gelingt, ohne dass die Helden gefangen oder getötet werden, der hat gewonnen. Um die computergesteuerten Revolverhelden auszuschalten, gibt es schön viele Möglichkeiten.
Dein Hauptcharakter John Cooper ist der Mittelpunkt des Spiels. Er haut Gegner um, trägt sie weg und ganz wichtig geht lautlos mit dem Messer um. Die 5 weiteren Mitstreiter haben ebenfalls ganz besondere Fähigkeiten. So ist der Doc z.B. für seine Begabung als Scharfschütze und die auf Anhieb Ohnmacht erzeugende Gasmischung bekannt. Sprengstoffmeister Sam hingegen wird gefragt, wenn es um Dynamit geht. Nebenbei ist er der Einzige, der betäubte Gegner fesseln kann. Die süße Kate lockt die nichtsahnenden Verteidiger mit Spielkarten oder weiblichen Reizen in die Falle, die Chinesin Mia wirft Blendgranaten oder betäubt mit dem Blasrohr. Und der kräftige Ex-Gauner Sanchez kann schwere Gegenstände verschieben oder mit Hut und Tequila die immer versoffenen Gegner ablenken. Nur die richtige Kombination dieser Fähigkeiten bringt dich ans Ziel: Die Neutralisierung des geheimnisvollen Gangsters El Diablo. Der Weg bis zum Mensch gewordenen Teufel ist steinig und führt dich durch den gesamten mittleren Westen Amerikas. Die Missionen finden tagsüber wie auch Nachts statt. Im Dunklen wirst du zwar schlechter entdeckt, dafür sperren die Wachen ihre Lauscher auf.
Eine zentrale Rolle spielen, wie schon in „Commandos – Hinter feindlichen Linien“, die Sichtbereiche der Gegner. Diese grünen Kegel lassen sich auf Knopfdruck einblenden und verändern ihre Farbe, wenn der Gegner etwas entdeckt, oder dich als Feind identifiziert. Dann ist ein Schlagabtausch unumgänglich, wobei auf Schüsse möglichst verzichtet wird. Knallt es doch einmal, schreckt der Lärm wahre Gegnermassen hoch.
Grafik:
Das Spiel ist in optischer Hinsicht sehr ansprechend und detailreich gestaltet.
Schwierigkeitsgrad:
Ziemlich schwer, da man einige Passagen des Spieles mehrmals wiederholen muss, um sie zu schaffen.
Dauerspaß:
Da „Desperados“ mit einem motivierendem und begeisterndem Spielprinzip versehen wurde, kommt kaum Langeweile auf.
Systemanforderungen:
Minimal: Pentium 233, 64 MB RAM, WIN 95, 420 MB HD
Empfohlen: Pentium II, 128 MB RAM, WIN 98, 500 MB HD
Fazit:
Mit „Desperados“ ist trotz der Ähnlichkeit mit „Commandos“ ein recht ordentliches Spiel entstanden, das aber noch mehr Innovation hätte bringen müssen.
Vor nicht mal 200 Jahren waren sie gesetzlose Rächer, Räuber und Ritter des Wilden Westens, heute erinnert nur noch ein überteuertes Bier und ein kultig-guter Film von Robert Rodriguez an sie: Desperados. Das gleichnamige Spiel, welches übrigens eine deutsche Entwicklung ist, hält die Fahne der Geächteten ebenfalls hoch und bringt die rauen Sitten, Flüche und Gebräuche der damaligen Zeit wieder näher. Man kann das gesamte Spiel eigentlich in einem Satz umschreiben: „Desperados“ ist „Commandos“ (dt. Version) im Wilden Westen.
Inhalt:
Genau wie in Pyros taktischen Scharmützel übernimmst du die Kontrolle über bis zu 6 Charaktere, die du über eine riesengroße Karte scheuchst. Jede Karte stellt einen der insgesamt 25 Level dar. Die Missionsziele reichen von anfänglichen Befreien diverser Kameraden über simplen Einbruch bis hin zu zerstörerischen Maßnahmen. Im Endeffekt muss auf jeder Karte möglichst jeder Gegner unschädlich gemacht werden. Wem dies gelingt, ohne dass die Helden gefangen oder getötet werden, der hat gewonnen. Um die computergesteuerten Revolverhelden auszuschalten, gibt es schön viele Möglichkeiten.
Dein Hauptcharakter John Cooper ist der Mittelpunkt des Spiels. Er haut Gegner um, trägt sie weg und ganz wichtig geht lautlos mit dem Messer um. Die 5 weiteren Mitstreiter haben ebenfalls ganz besondere Fähigkeiten. So ist der Doc z.B. für seine Begabung als Scharfschütze und die auf Anhieb Ohnmacht erzeugende Gasmischung bekannt. Sprengstoffmeister Sam hingegen wird gefragt, wenn es um Dynamit geht. Nebenbei ist er der Einzige, der betäubte Gegner fesseln kann. Die süße Kate lockt die nichtsahnenden Verteidiger mit Spielkarten oder weiblichen Reizen in die Falle, die Chinesin Mia wirft Blendgranaten oder betäubt mit dem Blasrohr. Und der kräftige Ex-Gauner Sanchez kann schwere Gegenstände verschieben oder mit Hut und Tequila die immer versoffenen Gegner ablenken. Nur die richtige Kombination dieser Fähigkeiten bringt dich ans Ziel: Die Neutralisierung des geheimnisvollen Gangsters El Diablo. Der Weg bis zum Mensch gewordenen Teufel ist steinig und führt dich durch den gesamten mittleren Westen Amerikas. Die Missionen finden tagsüber wie auch Nachts statt. Im Dunklen wirst du zwar schlechter entdeckt, dafür sperren die Wachen ihre Lauscher auf.
Eine zentrale Rolle spielen, wie schon in „Commandos – Hinter feindlichen Linien“, die Sichtbereiche der Gegner. Diese grünen Kegel lassen sich auf Knopfdruck einblenden und verändern ihre Farbe, wenn der Gegner etwas entdeckt, oder dich als Feind identifiziert. Dann ist ein Schlagabtausch unumgänglich, wobei auf Schüsse möglichst verzichtet wird. Knallt es doch einmal, schreckt der Lärm wahre Gegnermassen hoch.
Grafik:
Das Spiel ist in optischer Hinsicht sehr ansprechend und detailreich gestaltet.
Schwierigkeitsgrad:
Ziemlich schwer, da man einige Passagen des Spieles mehrmals wiederholen muss, um sie zu schaffen.
Dauerspaß:
Da „Desperados“ mit einem motivierendem und begeisterndem Spielprinzip versehen wurde, kommt kaum Langeweile auf.
Systemanforderungen:
Minimal: Pentium 233, 64 MB RAM, WIN 95, 420 MB HD
Empfohlen: Pentium II, 128 MB RAM, WIN 98, 500 MB HD
Fazit:
Mit „Desperados“ ist trotz der Ähnlichkeit mit „Commandos“ ein recht ordentliches Spiel entstanden, das aber noch mehr Innovation hätte bringen müssen.
Bewerten / Kommentar schreiben