Dich kriegen wir auch noch! (DVD) Testbericht

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ab 16,26
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Erfahrungsbericht von LilithIbi

Sex ist böse? Naja.... Sex macht böse? Also bitte!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Zu den Filmen, die so oder so ähnlich alle Nase lang immer mal wieder im TV auftauchen gehört zweifelsohne das kürzlich gezeigte "Dich kriegen wir auch noch!", der vor allem durch die überaus niedliche Katie Holmes und den, meist in leicht trotteligen Rollen überzeugenden William Sadler besticht.


//DIE STORY//

hingegen ist ein wenig abgedroschen und erinnert zudem nicht allzu wenig an Schocker wie "Faculty", kombiniert mit den immer wieder neu aufgelegten "Hilfe, ich gehöre nicht zu der Elite der Highschool" -Filmen.

Die Story hier beginnt wie so oft mit dem Umzug einer kleinen nett wirkenden Familie, die wie ebenfalls allzu oft aus Vater, Mutter, Sohn Steve (James Mars-Den) und Tochter Lindsay (Katharine Isabelle) besteht. Hier dreht es sich zur Abwechslung aber mal nicht um die Tochter, die unbedingt Cheerleader werden will, sondern um den Sohn, der von Anfang an fasziniert von dem - wie sollte es auch anders sein - Footballteam ist; die scheinbar nicht nur das Sagen an der Highschool, sondern auch den größten Schlag bei Frauen haben.

Auch die Eltern Steves sind begeistert von der Gegend Cradle Bay; zumal es hier recht idyllisch zugeht. Doch wenn es noch harmonischer zugeht wie es selbst bei "Unser kleinen Farm" der Fall sein konnte, dann stimmt da doch was nicht... denkt Steve; und siehe da, er hat natürlich recht.
Dennoch erscheinen ihm die Ausführungen seines neuen bekannten Gavin (Nick Stahl) ein wenig zu übertrieben, vor allem, als dieser in regelrechte Panik verfällt als er erfährt, dass die Elternversammlung beschlossen hat, ihn in das Footballteam zu integrieren.

Am nächsten Tag hingegen ist von Gavins Angst keine Spur mehr zu erkennen ~ er hat sich um 360Grad gedreht; und trottet wie programmiert geschniegelt und gespornt seinen "neuen friedlich-angepassten Freunden" hinterher.


//MEINE MEINUNG//

Ein neuer Schüler, eine herrschende Clique, die "wo geh ich hin" Frage des Neuen, eine handvoll liebenswürdig-durchgeknallte Außenseiter (die mich doch sehr an "meinen" Nigel aus "Crossing Jordan" erinnerten), ein vermeintlich zurückgebliebener Hausmeister (William Sadler), der mehr weiß, als die anderen wissen, dass er es weiß... als dies ist nicht wirklich neu.

Ein wenig neu hingegen ist die gewählte Variante, dass es sich hier weder um eine Invasion der Außerirdischen noch um menschliche Klone handelt. Vielmehr wird hier mittels eines "vorbeugenden Eingriffs" im Gehirn der Schüler rumgepuhlt, was allerdings eine frappierende Nebenwirkung aufweist: jedes Mal, wenn ein so "umprogrammierter" Schüler sexuell erregt wird, überschwemmt ihn eine Schwelle der Gewalt; so dass mitunter schon mal der ein oder andere Einwohner des lieblichen Dörfchens Hops geht. Was allerdings nicht sonderlich schlimm zu sein scheint ~ denn die netten Dorfpolizisten sind in die Handhabung involviert; und scheinbar fragt auch keiner der Eltern je nach, wie ihre Kindern nun überhaupt gestorben sind.

Absolut voraussehbar natürlich auch der Umstand, dass Steve der nächste auf der Liste der "Auserwählten" ist; was der Titel des Filmes ja nun auch verrät. Ferner ist einem schon beim ersten Auftauchen des Hausmeisters klar, dass dieser eine besondere Rolle spielen wird ~ und es ist meiner Meinung nach auch ein wenig unlogisch, dass dieser "verschont" wird; eben weil ihm in dortiger "operativ" geschaffenen Welt ein entsprechendes "Update" doch gegönnt sein dürfte.
Was mich dann wirklich ärgerte, war die recht "alberne" Lösung, wie man gegen den "Elitetrupp" antreten konnte ~ zumal die Wirkung auf den ersten noch ein wenig anders war wie später auf die gesammelte Truppe. Ferner taucht auch hier dieser Bud Spencer - Film typische Usus auf, der da in etwa lauten müsste: "wir tauchen zwar alle zusammen auf um dich zu unterwerfen, aber warten dann schön in einer Reihe ab, bis du den ersten und den nächsten und den nächsten und den nächsten...von uns besiegt hast".

~ An und für sich ist die Story selbst nicht schlecht; auch wenn man nicht weiß, ob man über dieses "Sex ist und macht böse" lachen oder weinen soll.
Die Dramatik, die irgendwo in den Gründen für das Ganze steckt, kommt nicht wirklich herüber und wirkt ebenfalls wieder recht albern; eben weil man es meiner Meinung nach auch übertreiben kann. Der "Besuch" der Psychiatrie grenzt an einem Ausflug in den Keller von "Haunted Hill"; hier gibt es keine "normal verrückten", sondern lediglich total weggetretene vermeintlich gefährliche Patienten, die kreischend und tobend auf sich aufmerksam machen ~ allesamt, außer natürlich die Tochter des Direktors, die uns was von hüpfenden springenden Elfen erzählt.

Mit diesem Event hat der Regisseur David Nutter nicht nur einen regelrechten Käse verfilmt, sondern obendrauf noch das bestehende Gerücht verstärkt, dass alle, die mal in einer Psychiatrie waren oder sind, nie wieder auf die Menschheit losgelassen werden sollten.


//ERGO//

Nuja, wie soll ich es sagen... als der Film im TV lief hab ich ihn mir tapfer bis zum Ende angeguckt. Ich hab mich noch nicht mal dazu verleitet gesehen, ihn zwischendurch abzuschalten, eben weil ich doch wissen wollte, wie der Film endet. Das Ende selbst ist es dann auch, was "Dich kriegen wir auch noch" wieder ein wenig "aus der Scheiße rausholt"; nicht zu kitschig, kein richtiges Happy End... ja, sowas muss auch mal sein ~ vor allem bei solchen Filmen.

Die Schauspieler waren mir übrigens allesamt - außer Katie Holmes und William Sadler, der auch beispielsweise bei "Die Verurteilten" oder damals bei "Bill und Teds verrückte Reise durch die Zeit" grandios spielte - gänzlich unbekannt. Zwar meinte ich zwischendurch, den ein oder anderen mal irgendwo gesehen zu haben, aber das soll bei mir nichtmal unbedingt was heißen.
Natürlich geht es darum auch nicht; insgesamt kann ich auch nicht sagen, dass irgendjemand herausragend schlecht gespielt hätte ~ aber eben auch nicht herausragend gut.

So schlecht, wie "Dich kriegen wir auch noch" dank mir hier herüberkommt ist er eigentlich auch nicht ~ wenn er mal im TV läuft, kann man ihn sich gut und gerne angucken, sollte aber keinen besonderen Brüller erwarten. Zweifelsohne gehört dieser Film zu der Sparte, die ich mir einmal und nie wieder angucke; selbst dann nicht, wenn ich die Zeit bis zu irgendeinem anderen Vorhaben überbrücken will.

Letztendlich bleibt mir hier nur zu sagen: unter Durchschnitt.

14 Bewertungen, 6 Kommentare

  • Zzaldo

    10.07.2006, 23:01 Uhr von Zzaldo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da hast du mal wieder einen sehr informativen und interessanten Bericht geschrieben. Daher ein klares sh von mir für dich. Was anderes wäre echt nicht angebracht. LG Stephan

  • morla

    09.07.2006, 21:43 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • BlueDione

    09.07.2006, 17:15 Uhr von BlueDione
    Bewertung: sehr hilfreich

    super Bericht

  • anonym

    09.07.2006, 16:58 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ***SH und LG***

  • Geimel

    09.07.2006, 16:53 Uhr von Geimel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bericht lässt sich schön lesen, sh

  • SuicideToday

    09.07.2006, 16:44 Uhr von SuicideToday
    Bewertung: sehr hilfreich

    ~*~sehr hilfreich~*~man liest sich~*~