Die Brücken am Fluss (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2010
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Erfahrungsbericht von SpaceCow
Vom Rauhbein zum Romantiker: Clint Eastwood drehte eine zauberhafte Liebesgeschichte
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Er hat amerikanische Filmgeschichte geschrieben, vor und hinter der Kamera. Bereits mit seiner ersten Hauptrolle in Sergio Leones \"Für eine Handvoll Dollar\" (1964) begründete Clint Eastwood sein Image, das ihn Jahrzehnte begleiten sollte: als lakonischer Revolverheld, der einsam ist und nie daneben schießt. 1971 schuf dann Don Siegel einen Leinwandcharakter, der ganz auf Clints Coolness zugeschnitten war. \"Dirty Harry\" war männlich, verzog keine Miene und traf immer noch mit jedem Schuß.
Es sollte 20 Jahre und viele unvergeßliche Filme dauern, bis der \"tough guy\" es wagte, an der eigenen Ikone zu kratzen. Im jugendwahnsinnigen Hollywood stellte sich Eastwood gegen den Trend der Zeit. In seinem Meisterwerk \"Erbarmungslos\" (er führte auch Regie) war der Schauspieler so steif, daß er kaum mehr auf seinen Zossen kam: Schwächen können männlich sein. Doch erst in \"Brücken am Fluss\" bricht das ehemalige Rauhbein endgültig mit seinem Image:
der Macho wird sogar romantisch.
Auf seiner Fotoreportage in Iowa verfährt sich der 48jährige Robert Kincaid (Clint Eastwood) und landet auf der Farm von Francesca (Meryl Streep). Sie begleitet ihn in seinem Pick-up-Truck, um ihm den Weg zur Roseman-Bridge zu zeigen, die er für\'s National Geographie Magazin ablichten soll. Ein Blick, ein Lachen, eine Zigarette, die beiden mögen sich.
Francescas Mann ist mit den Kindern für vier Tage nach Illinois gefahren, so daß sie den Fremden zum Abendessen einlädt. Es ist bald mehr als Sympathie zwischen ihnen, es ist Seelenverwandtschaft.
Leidenschaftlich verlieben sie sich ineinander - und haben nicht viel Zeit. Denn Francesca ist entschlossen, ihre Familie nicht im Stich zu lassen.
\"Ich wollte mich auf das Erzählen einer Geschichte konzentrieren\", betont Regisseur Clint Eastwood. Er verzichtet auf Specialeffects, benötigt keine rasanten Schnitte. So ist ihm ein wohltuend altmodischer Film g elungen, der sich Zeit läßt, seine zarte Story zu entwickeln. Das sonnenflirrende Iowa, die 60er-Jahre-Farmhaus-Küche. Die kleinen Gesten, die zum großen Knistern führen. Meryl Streep, die sich eine Haarsträhne aus der Stirn streicht, verlegen lacht und nie weiblicher war. Ein reifes Liebespaar, das weiß, daß ihm etwas Einmaliges zugestoßen ist: die hundertprozentige Gewißheit, füreinander bestimmt zu sein. Und das ganz ohne Kitsch.
Es sollte 20 Jahre und viele unvergeßliche Filme dauern, bis der \"tough guy\" es wagte, an der eigenen Ikone zu kratzen. Im jugendwahnsinnigen Hollywood stellte sich Eastwood gegen den Trend der Zeit. In seinem Meisterwerk \"Erbarmungslos\" (er führte auch Regie) war der Schauspieler so steif, daß er kaum mehr auf seinen Zossen kam: Schwächen können männlich sein. Doch erst in \"Brücken am Fluss\" bricht das ehemalige Rauhbein endgültig mit seinem Image:
der Macho wird sogar romantisch.
Auf seiner Fotoreportage in Iowa verfährt sich der 48jährige Robert Kincaid (Clint Eastwood) und landet auf der Farm von Francesca (Meryl Streep). Sie begleitet ihn in seinem Pick-up-Truck, um ihm den Weg zur Roseman-Bridge zu zeigen, die er für\'s National Geographie Magazin ablichten soll. Ein Blick, ein Lachen, eine Zigarette, die beiden mögen sich.
Francescas Mann ist mit den Kindern für vier Tage nach Illinois gefahren, so daß sie den Fremden zum Abendessen einlädt. Es ist bald mehr als Sympathie zwischen ihnen, es ist Seelenverwandtschaft.
Leidenschaftlich verlieben sie sich ineinander - und haben nicht viel Zeit. Denn Francesca ist entschlossen, ihre Familie nicht im Stich zu lassen.
\"Ich wollte mich auf das Erzählen einer Geschichte konzentrieren\", betont Regisseur Clint Eastwood. Er verzichtet auf Specialeffects, benötigt keine rasanten Schnitte. So ist ihm ein wohltuend altmodischer Film g elungen, der sich Zeit läßt, seine zarte Story zu entwickeln. Das sonnenflirrende Iowa, die 60er-Jahre-Farmhaus-Küche. Die kleinen Gesten, die zum großen Knistern führen. Meryl Streep, die sich eine Haarsträhne aus der Stirn streicht, verlegen lacht und nie weiblicher war. Ein reifes Liebespaar, das weiß, daß ihm etwas Einmaliges zugestoßen ist: die hundertprozentige Gewißheit, füreinander bestimmt zu sein. Und das ganz ohne Kitsch.
27 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.03.2007, 18:25 Uhr von barbu
Bewertung: sehr hilfreichprimchen! weiter so....und schönen sonnigen tag!
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