Die Kammer (DVD) Testbericht

D
Die-kammer-dvd-thriller
ab 7,79
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 03/2007

5 Sterne
(1)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Magickatrin

Gene Hackman als Altersfra...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

---------------------------------------------------
Filmstory:
---------------------------------------------------

Sam Cayhall (Gene Hackman) ist ein zum Tode verurteilter Rassist, voller Hass auf Juden und Schwarze, sitzt er in der Todeszelle und wartet auf seine Hinrichtung.

Dann taucht eines Tages sein Enkel Adam (Chris O`Donnell) , bei ihm in der Todeszelle auf . Adam ist Anwalt und erklärt seinem Großvater, den er zuvor noch nie gesehen hat, dass er ihn vor der Vollstreckung des Todesurteils bewahren will. Allerdings will der Großvater die Hilfe gar nicht.

Doch das interessiert den eifrigen Junganwalt nicht im Geringsten. Adam beginnt verstaubte Akten zu wälzen, von denen er sich irgendwo ein juristisches Schlupfloch erhofft. Hierbei kommen auch tragische Geschehnisse aus der Familiengeschichte ans Tageslicht. Doch die Uhr tickt, lautlos, aber unaufhaltsam im Hintergrund gegen Adam...


-----------------------------------------------
Meine Meinung:
-----------------------------------------------

Teilweise ist der Film etwas unverständlich. So wurde mir nie klar woher Adams Eifer rührt, seinen Großvater, der ein echter „Kotzbrocken“ ist, auch Adam gegenüber, nun plötzlich vor der Todesstrafe zu retten. Schließlich hatte er ihn nie zuvor gesehen.

Gut gefallen hat mir bei diesem Film das das Ende nicht unbedingt vorauszusehen war, der Schluss ist zwar nicht wirklich überraschend, jedoch hätte ich ein anderes Ende erwartet.

Beschreiben und Einordnen würde ich den Film als Todeszellen – Drama, vergleichbar mit „Dead Man Walking“ ( Sean Penn spielte hier den Todeskandidaten ), versehen mit den üblichen Zutaten aller bisher erschienen Grishham Vorlagen. Allerdings fehlt in „Die Kammer „ die Spannung, vielleicht auch ein Grund, weshalb der Film damals an den USA Kinokassen foppte.

Ich halte den Film dennoch für sehenswert, nicht zuletzt wegen der großartigen Starbesetzung. In einer Nebenrolle ist im übrigen auch Faye Dunaway zu sehen, als Tochter von Gene Hackman. Wie Gene Hackman als Altersfrack hergerichtet wurde ist schon sensationell, wenn man ihn aus anderen Filmen kennt. Die Maskenbildner machten es möglich möchte man da nur sagen.

Auf jeden Fall hat der Film ein ernstes Anliegen.


-------------------------------------------------------------
Hier noch einige Daten zum Film:
-------------------------------------------------------------

Er entstand 1996 in den USA und ist die vierte Verfilmung eines Grishham Romans. In Deutschland lief er 1997 in den Kinos.

Die Filmlänge beträgt ca. 110 Minuten.

Regisseur war James Foley.

Darsteller: Gene Hackman, Chris O`Donnell, Faye Dunaway. Lela Pochon, Rober Prowsky


------------------------------------------------------
Mein abschließendes Fazit:
------------------------------------------------------

Auch wenn der Film nicht unbedingt der große Knaller ist, so ist er dennoch für alle ein Filmtip, die anspruchsvolle Filme mögen. Und Rassismus ist ja stets ein aktuelles Thema wie ich finde.

17 Bewertungen