Die Monster AG (VHS) Testbericht

Die-monster-ag-vhs-trickfilm
ab 14,47
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

5 Sterne
(50)
4 Sterne
(3)
3 Sterne
(3)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(1)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von dalia

Welcome to Monstropolis

Pro:

witzig, süsse Viecher, phantasievoll, kindlicher Disneystil

Kontra:

man muss den kindlichen Disneystil lieben

Empfehlung:

Ja

Monstropolis ist die Heimat unwiderstehlich„furchterregender“ Wesen, die hinter den Wandschränken der Menschenwelt leben und nachts Kinder zum Rumkreischen animieren. Na ja eigentlich tun das nicht wirklich alle Bewohner – denn um „Erschrecker“ zu sein bedarf es mehr als nur „gruselig“ auszusehen und bei jedem Schritt umwerfend cool zu wirken. „Erschrecker“ ist ein angesehener Beruf in Monstropolis, aber auch ein sehr gefährlicher, denn schon als Babymonster lernt man dort, dass Kinder und jeder noch so winzige Gegenstand aus der menschlichen Welt giftig ist, somit der „Erschrecker“Job lebensgefährlich . Dennoch muss er gemacht werden, denn Kinderschreie sind die Energie von der ganzen Monsterwelt, statt „Strom“ fließen „Schreie“ durch die Kabel der Monstropolis-Häuser.

Einer dieser „Energiesammler“ ist James P.Sullivan, genant Sulley, ein blaues Plüschmonster mit Hörnern. Er hält zusammen mit seinem Partner Mike Glotzkowski (grüne Kugel mit einem Auge ) den Rekord im Kinderschrei-sammeln. Sulley ist der Star der Monster AG und der Liebling von Henry J.Waternoose ( dicke Krabbe mit 5 Augen und Anzug ), dem ehrwürdigen Boss der Firma.

Der Platz des Top- Erschreckers wird ihm jedoch von Randall (chamäleonartiges Vieh) nicht gegönnt. Um seine Schrei- Billianz aufzubessern und Sulley damit von der Spitze zu stubsen, gelangt durch seine Schuld ein kleines Mädchen nach Monstropolis. Durch einen Zufall haben jedoch Sulley und Mike die kleine „Buhh“ ( so nennt Sulley das kleine Ding ) am Hals. Nun wollen sie das süße Mädel natürlich schnellstmöglich wieder zurück in ihre Welt bringen, stellen dabei fest dass die Kleine gar nicht giftig ist und gewinnen sie lieb. Bei Ihre konfusen Versuche Buhh nach Hause zu befördern, bemerken die beiden Freunde dass eine große Verschwörung in der Monster AG vor sich geht ...

Die Animationsstudios Pixar haben schon mit „Toy Story“ und „Das große Krabbeln“ bewiesen dass der gemeine Zuschauer einfach einen Mix aus Humor und Emotionen brauch um auch „bloß“ animierten Schauspielern sein Herz zu schenken.
Daher glaube ich wird auch Monster AG den gleichen grenzenlosen und vor allem generationsübergreifenden Erfolg haben wie alle Produktion zuvor. Schon allein die kleine Lampe „Luxor“ ist herzallerliebst – dieses Wesen ist eine verspielte Schreibtischlampe die in dem Logo von Pixar das „i“ darstellt und 1986 als erste Animation der Studios für den Oskar nominiert wurde.
Auch vor dem eigentlich Hauptfilm bekommt man eine kleine Kurzgeschichte der Animationsstudios mit dem Namen “Vogelschreck“ präsentiert. Nur um die kleinen Vögel auf der Stromleitung sitzen zu sehen hätte ich den Eintritt gerne bezahlt ;-)

Besonders gut hat mir auch der Abspann gefallen, indem zum Beispiel auch Szenen gezeigt werden, die während der Dreharbeiten „schiefgegangen“ sind. Wie schon bei „Das große Krabbeln“ werden die animierten Monster als echte Darsteller präsentiert, die sich versprechen und stolpern können ;-)

Die Idee die hinter „Monster AG“ steht, ist voller Phantasie, aber was anderes erwartet man von Disney natürlich auch nicht.
Der ganze Film ist durchweg am Computer entstanden selbst jedes Haar von Sulley wurde liebevoll an den Körper gepappt, um seine Natürlichkeit nicht zu verlieren. Und dass ist den Animateuren auch wirklich gelungen, alle action-geladenen Szenen, jeder Windzug wird in der Animation berücksichtigt und lässt den Zuschauer vergessen dass es sich „nur“ um Animationen handelt.
Dennoch verliert „Monster AG“ nicht den wohlbekannten Disneycharme, die Kombination aus
atemberaubenden Animationen, niedlichen kindgerechten Figuren, temporeichen Dialogen und einer wundervollen Story die das ganze einrahmt, ist so wie man es von Disney und Pixar gewöhnt ist.

Schade dass ich nicht die Originalversion gesehen habe, denn wie die Stimmen von John Goodman und Billy Crystal Sulley und Mike zum Leben erwecken, hätte ich gerne miterlebt. Aber auch die deutschen Stimmen ( Reinhard Bock und Ilja Richter ) verhelfen den Figuren ihr gruselig-komisches Wesen voll zu entfalten.

Wie man vielleicht bemerkt bin ich vollkommen begeistert von dem Film, er ist mit Sicherheit nicht nur für Kinder geeignet und sprüht nur so vor witzigen Dialogen und Situationen. Man sollte sich aber darüber bewusst sein, dass dieser Film trotzdem vorrangig für kleine Menschen-Wesen ab 6 Jahren gemacht wurde und einem dies während des Films mit Sicherheit bewusster wird als bei „Shrek“.

Dennoch ist die Geschichte originell und überraschend , wird spannend erzählt und nicht nur Sulley und Mike sind in der „Monster AG“ echte Charaktertypen. Auf ihrem Weg begegnen sie zum Beispiel auch dem Yeti – die Minuten in denen dieses flauschige Monster auf der Kinoleinwand erschien, haben mich so zum Lachen gebracht wie es mir selten in einem Film passiert.
Ich will jetzt so ein Ding für zu Hause und jeder der den Film schon gesehen hat wird mich auch verstehen, alle anderen sollten es nachholen und genauso amüsiert aus dem Kino hüpfen wie ich ;-)

28 Bewertungen, 1 Kommentar

  • LiFo

    21.03.2009, 12:38 Uhr von LiFo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich. Liebe Grüße, Lifo