Die Monster AG (VHS) Testbericht

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ab 14,47
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Erfahrungsbericht von Perserkatze

Verschließe des Nachts die Schranktür...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser!

So ab und zu finde auch ich einmal die Zeit für einen Film, ob nun im TV, auf Video oder auch auf DVD. Erst gestern wieder überkam mich die Lust auf Entspannung mittels Film gucken und da ich unter anderem auch auf Zeichentrick und animierte Filme abfahre, musste „Die Monster AG“ herhalten. OK, da lag ich nun relaxt in meinem Bett und war voller Erwartung, obwohl ich diesen Film bereits das eine oder andere Mal gesehen hatte.

Es beginnt ganz harmlos, ein kleiner Junge liegt in seinem Bettchen und wünscht seinen Eltern noch eine gute Nacht. Doch plötzlich öffnet sich langsam die Schranktüre und ein dunkler Schatten schleicht in den Raum. Dann geht alles Schlag auf Schlag, der Junge sieht das Monster und erschrickt, jedoch nicht nur das Kind, sondern auch das schreckliche Wesen aus dem Schrank schreien erschrocken auf, es stolpert über einen Fußball, fällt mit dem Gesäß auf stachelige Figürchen und... nun geht der Vorhang hoch und man sieht das dies so etwas wie Ausbildung oder ein Test für die Schreckmonster ist. Nur diesem ist es wohl nicht so richtig gelungen, sollte ein Monster doch nicht auch erschrecken. Jetzt fragt ihr euch sicher wozu das Ganze, ich will es denjenigen gerne erzählen, die diesen Film noch nicht gesehen haben.

Es handelt sich hierbei um eine Fabrik in Monstropolis, eine Fabrik die Energie für die Stadt erzeugt. Gewonnen wird diese Energie aus Kinderschreien – deswegen müssen die Monster diese auch erschrecken. Dies mag jetzt etwas brutal klingen jedoch hat das ganze doch wohl einen Ursprung, oder wer kennt sie nicht diese Angst vor nächtlichen Besuchen aus dem Schrank – die Kinderzeit lässt grüßen.

Des Nachts wenn die Erdlinge schlafen kommt Leben nach Mostropolis dessen Fabriksarbeiter sich dann durch Türen – lt. Info über den Film sind es circa 2,5 Millionen auf dem Türen-Fließband – in die Wandschränke der Kinderzimmer begeben. Daraus betreten sie dann den Raum um die Kleinen in Angst und Schrecken zu versetzen. Die Schreie werden außerhalb der Türen in Behältern gesammelt und damit die Stadt mit Energie versorgt.

Die beiden „Hauptdarsteller“ – James P. Sullivan und Michael Glotzkovski, kurz Sully und Mike gerufen – sind Freunde und auch Partner in der Fabrik. Sully führt in der Hitliste des Erschreckens und alles läuft hervorragend. Doch eines Tages passiert es, ein kleines Mädchen spaziert seelenruhig aus einer weißen, mit Blümchen verzierten Türe. Panik geht durch Monstropolis denn angeblich sind die Menschen für Monster giftig und führen bei Berührung unweigerlich zum sofortigen Tod. Doch Sully und Mike haben die Kleine nun am Hals, entdecken auch dass diese keineswegs giftig ist und setzen alles daran sie wieder in ihre Welt zurück zu bringen, obwohl es Sully bald sehr schwer fällt sich von der Kleinen zu trennen. Riesig, blau und der Schrecken aller Kinder, so ist Sully, jedoch hat er ein weiches Herz, das er an der kleinen Buh – diesen Namen hat er ihr verpasst – verloren hat. Er weiß jedoch dass Buh wieder zurück muss und so wird mit aller Anstrengung dieses Vorhaben vollzogen.

Es wäre langweilig wenn der Film keine „Action“ aufzeigen würde und so haben die Macher von „Die Monster AG“ einige Widersacher eingebaut. Randall, ein mehrbeiniges Monster, das sich wie ein Chamäleon der Umgebung anpassen kann, ist ein raffinierter Gegenspieler, der in ein Komplott verstrickt ist, der Buh aufgrund von aufkommendem Energiemangel zum Schreihals auf ewig machen möchte. Er will verhindern, dass die Kleine wieder in ihre Welt zurück kann. So warten auf Sully und Mike sehr viel Arbeit und Stress.

Genug erzählt - den Rest bzw. die Power-Szenen solltet ihr euch selbst ansehen.

Wie schon eingangs erwähnt mag ich animierte Filme sehr gerne, meine Sammlung umfasst Ice Age, Antz, Shrek, Asterix und einiges mehr. Manche davon sind gut gelungen, manche eher weniger, aber „Die Monster AG“ schlägt sie meiner Meinung nach alle. Abgesehen von den gelungenen Grafiken lässt sich auch an der Handlung nichts aussetzen. Gut, es ist natürlich absolut unrealistisch aber brauchen wir das nicht manchmal?

Monstropolis ist eine Stadt die von Pete Docter – bereits bekannt durch Toy Story 2 – in seiner Fantasie ganz auf Monster zugeschnitten wurde. Inmitten steht die Fabrik – Die Monster AG – etwas schäbig anzusehen, jedoch voll funktionstüchtig.

Alleine das Aussehen der Gebäude lässt bereits viel Fantasie vermuten, jedoch die einzelnen Monster übertrumpfen meiner ©Perserkatze Meinung nach alles bis dahin dagewesene. Skurile Gestalten jeder erdenklichen Art – ob mit einem Auge, vielen Augen, vielen Armen etc. – tummeln sich in dieser Stadt und der Fabrik. Hier stimmt einfach alles, jeder Schatten, jeder Lichtschimmer, jede Figur und deren Bewegungen wurden zu einem computeranimierten Film erster Klasse zusammengefügt. Doch eigentlich wird erst durch die Geschichte alles zu einer perfekten Einheit. Sie hat trotz unrealistischem Drumrum Hand und Fuß, ist gespickt mit Humor, witziger Dramatik, viel Gefühl und purer „Action“. Alles in allem der perfekte Film! Vom Anfang bis hin zum Ende viel Spaß sowie Spannung aber auch ein paar Tränen der Rührung sind geflossen – nun ja ich bin ja auch eine Frau...

Die Geschichte und das skurile Aussehen von Stadt und Monstern ist im Kopf zweier Männer namens Pete Docter und John Lasseter entstanden. Sie wurde nach deren Vorgaben in den Pixat Animations Studios (Disney-Gruppe) umgesetzt. Nicht ein Pinselstrich wurde von Hand ausgeführt, sondern alles auf den Computer erzeugt. Das blau schimmernde Fell von Sully besteht zum Beispiel aus circa drei Millionen einzeln animierter Haare, was – wie auch der Rest vom Film – eine große Heruasforderung für Programmier-Profis war.

Nun kann ich euch nur noch eines sagen: Seht euch „Die Monster AG“ an, ich für meinen Teil war mehr als nur begeistert. Liebevoll gestaltete Details und Figuren machen diesen Film zum Führenden aller Animationsfilme und ich bin schlichtweg in jede „Person“ und Szene verknallt. Deshalb spreche ich auch eine 100%ige Empfehlung aus und bewerte diesen Film mit sehr gut.

Infos am Rande:

Die deutschen Stimmen sind teilweise recht bekannter Art, obwohl man mit deren Namen oftmals wenig oder gar nichts anfangen kann, fungieren sie ja leider meist nur als Verleiher. Hier aber ein paar Beispiele um euch zu zeigen, dass diese gar nicht so unbekannt sind.

Sullivan/Reinhard Brock – unter anderem bekannt als Stimme von Orson Wells und Anthony Quinn.

Glotzkovski/Ilja Richter – schon mal bei Tatort, SOKO 5113 oder in „Für alle Fälle Stefanie“ gehört.

Henry J. Waternoose (Firmenchef)/Helmut Krauss – Schauspieler und Kabarettist, verlieh seine Stimme ebenfalls schon mal in Tatort und er synchronisierte bekannte Schauspieler wie Marlon Brando, Jack Palance und John Goodman.

Nun, hier möchte ich meine Ausführung endgültig beenden, obwohl es noch viel zu berichten gäbe, aber ihr solltet euch den Film selbst ansehen und deswegen will ich nicht zu viel verraten.

Ich bedanke mich fürs Lesen und wünsche euch noch wundervolle Feiertage und guten Rutsch ins neue Jahr! Mögen die Monster euch verschonen!

Lieben Gruß, eure ©Perserkatze

Wien, am 25. Dezember 2002

73 Bewertungen, 12 Kommentare

  • Puenktchen3844

    27.01.2009, 22:51 Uhr von Puenktchen3844
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein schöner Bericht. LG

  • Jerry525

    22.01.2009, 22:40 Uhr von Jerry525
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen lieben Gruß vom JERRY

  • Baby1

    05.11.2008, 09:23 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • paula2

    12.10.2008, 14:12 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • blackangel63

    02.09.2008, 01:55 Uhr von blackangel63
    Bewertung: sehr hilfreich

    LiEbE gRuEsSe....AnJa

  • panico

    23.12.2007, 02:51 Uhr von panico
    Bewertung: sehr hilfreich

    Weihnachtliche Grüße von panico:-)

  • anonym

    09.09.2006, 11:49 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)

  • anonym

    25.07.2006, 22:59 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lieben Gruß ;-) Marianne

  • Zuckermaus29

    14.07.2006, 13:17 Uhr von Zuckermaus29
    Bewertung: sehr hilfreich

    "sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny

  • Estha

    29.06.2006, 12:09 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    ☼☼☼ ... lg susi ... ☼☼☼

  • Angelina88

    07.01.2006, 10:17 Uhr von Angelina88
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der Film ist echt süß! <br/>LG, Angelina

  • glowhand

    03.12.2005, 10:29 Uhr von glowhand
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich