Die Monster AG (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von P.Nibel
Fürchte Dich nicht...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
und komm mit in eine andere Welt! Willst auch Du der gnadenlosen Prüderie-Gesellschaft entfliehen? So nimm all Deine Kräfte zusammen, erwirb käuflich eine Kino-Eintrittskarte für \"Monster AG\" und schon bald erreichst Du das Ziel: Gags und Action pur, Kurzweil on the Rocks.
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Kannst Du Dich noch entsinnen, als Du klein warst? Abends, wenn es dunkel war? Du allein im Bett? Um Dich herum die Finsternis des Kinderzimmers? Schnell wurde Dir klar, dass Du von bösen Gestalten und ekligen Monstern umgeben warst. Hier ein Schatten. Dort ein leuchtendes Augenpaar in der Dunkelheit. Und immer näher kam die monstermäßige Bedrohung. Du konntest es fühlen. Nun konntest Du nur noch schreien.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Es soll nicht selten vorkommen, dass Erwachsene in der Dunkelheit des Schlafzimmers noch immer ab und an derartige Ängste durchstehen. Zugegeben: Auch ich beobachte manches mal vermeintliche Bewegungen um mein Bett und fürchte, auf einmal stünde ein Monster vor mir. Mit weit aufgerissenem Maul und bösartigen Augen...ähm...oder bösartigem Auge?! Nun, jeder nach seiner Phantasie und Fason.
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Genau dieser Erinnerungen und Erfahrungen bedienten sich Pixar Animation Studios und Disney. P.Nibel. Sie kreierten einen neuen gänzlich computeranimierten Kinostreifen mit dem verheißungsvollen Namen \"Monster AG\".
Computeranimationen im Kino? Heutzutage nichts Neues mehr! Ob \"Final Destination\", \"Shrek\" oder \"A bug´s life\" - alles irgendwie schon mal da gewesen und nichts Außergewöhnliches. Und trotzdem entschied ich mich - vielleicht aus Langeweile, vielleicht aber auch aus reiner Neugierde - den Film \"Monster AG\" genauer unter die Lupe zu nehmen:
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Möglicherweise spielten da auch meine Empfindungen eine große Rolle. Denn ich wollte unbedingt wissen, wie derartig großes Gefühl, Angst und Schrecken aus Kinderzeiten in computeranimierter Form realisiert wurde. Und tatsächlich ist die Entscheidung der Macher von \"Monster AG\", ein solches Thema mit dieser Art von Film zu realisieren, absolut nachvollziehbar. Wo sonst gibt es solch unzählige Effektmöglichkeiten? Ein wahres Paradies für hochkreative Köpfe. Und die scheinen bei der Entwicklung dieses Monster-Streifens mit tödlicher Sicherheit mitgewirkt zu haben.
Nun saß ich da voller Erwartungen aber auch behaftet mit Vorurteilen im dunklen Kino und harrte der Dinge, die da kommen mögen. Ich rechnete mit eindeutig identifizierbaren Pixel-Monstern und kühlen Computergrafiken ohne Emotionen, obgleich ich doch technisch perfekte Filme wie \"Toy Story\" oder \"Das grosse Krabbeln\" bewunderte. Doch meine negativen Erwartungen zerstoben innerhalb weniger Minuten. Was ich da sah, war weit entfernt von dem, was ich zu kennen dachte:
Story Story Story Story Story Story Story Story
Immer wenn es dunkel ist und die Kinder im Bett liegen ist Monsterzeit. P.Nibel. Sie kriechen aus Schränken hervor und machen das, was man von Monstern erwartet. Sie jagen den verängstigten Kindern einen gehörigen Schrecken ein.
Doch was niemand weiß: Für die Monster ist das nichts anderes als ein Job. Zudem noch ein verdammt gefährlicher. Denn wenn es nun doch ein Kind gibt, das keine Angst vor dem Monster hat und es wohlmöglich noch anzufassen versucht, dann bedeutet das das Ende für das böse Monstervieh. Denn die Monstergestalten nämlich sind es, die unbändige Angst vor den Menschen haben. Doch benötigen Sie die Angstschreie der Kinder, um Ihre Stadt Monstropolis mit Energie zu versorgen. Wer als Schreckmonster arbeitet ist äußerlich ein hartes Typ, innerlich jedoch butterweich und zitternd vor Angst.
Genauso die Hauptfiguren des Filmes, der 2 1/2 Meter große James P. Sullivan, Sulley genannt, mit seinem blauen Fell und den purpurroten Punkten darauf und Mike Glotzkowski, einer kleiner impulsiver Grünball mit einem riesigen Glotzauge. Beide leben in Monstropolis und arbeiten Tag für Tag hart an Ihrer Karriere als beste Schreckmacher und Energieerzeuger.
Naja, alles in bester Ordnung. Wenn da nicht eines Tages auf ominöse Weise ein kleines Mädchen in die Monster AG-Fabrik gelangen würde. Der Albtraum aller Monster wird wahr...!
Story Story Story Story Story Story Story Story
Es ist schwer, einen computeranimierten Film zu analysieren, einerseits. Die \"schauspielerischen Fähigkeiten\" der PC-Protagonisten Mike und Sulley sind ja eben keine in diesem Sinne. Doch in nur wenigen Minuten driftet diese Überlegung in die Vergangenheit ab. Es ist erstaunlich, was Pixar und Disney geschafft haben:
Jedes Minenspiel, jede Bewegung, jedes auch noch so kleine Detail ist bis aufs Feinste herausgearbeitet und lässt den Eindruck purer Realität entstehen, wenn wir nicht wüssten, dass es eben solche abartigen Wesen eigentlich nicht gibt. Computeranimation? Nicht spürbar. Computer? Was ist das? Animation? Kann man das trinken? Mit einer ungemeinen Perfektion wurde daran gearbeitet, dass alles, wirklich alles, so realitätsnah wie möglich erscheint. P.Nibel. Ich meine, das \"Monster AG\" filmtechnisch wohl die reifeste Leistung ist, die bisher im Kino war.
Andererseits ist es ganz einfach, den Film - nicht nur Dank seiner perfekten Animationen - zu bewerten. In den letzten Monaten habe ich so einige reine Filmkomödien und welche die es gerne sein wollten gesehen. Doch so häufig wie bei \"Monster AG\" habe ich lange nicht mehr gelacht. Von Anfang bis Ende sitzt jeder Gag punktgenau und gezielt pointiert, ob klitzeklein oder Megabrüller. Hervorzuheben ist hierbei natürlich die brillante Synchronisation. Ein großes Lob an diejenigen, die die Stimmen zu den Figuren ausgewählt haben. Charakterlich passt jedes Stimmchen zur Figur, wie der Arsch auf den Nachttopf.
Nicht zu vergessen: Die Story. Perfekt ausgeschmückt, wunderbar umgesetzt, garantiert die Geschichte Kurzeweile und gerade höchste Spannung und Action pur. Der lustige und motivierende Soundtrack tut natürlich sein Übriges.
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Kurzum: Ich kann Jedem, ob 6, 24 oder 53 Jahre alt, den Film \"Monster AG\" wärmstens empfehlen. Denn in nur kurzer Zeit wirst Du in eine andere Welt entfliehen und Dir wünschen, dort noch länger verweilen zu dürfen.
P.S.: Schön bis zum Ende sitzen bleiben! Es gibt da noch etwas zu sehen...
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Kannst Du Dich noch entsinnen, als Du klein warst? Abends, wenn es dunkel war? Du allein im Bett? Um Dich herum die Finsternis des Kinderzimmers? Schnell wurde Dir klar, dass Du von bösen Gestalten und ekligen Monstern umgeben warst. Hier ein Schatten. Dort ein leuchtendes Augenpaar in der Dunkelheit. Und immer näher kam die monstermäßige Bedrohung. Du konntest es fühlen. Nun konntest Du nur noch schreien.
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Es soll nicht selten vorkommen, dass Erwachsene in der Dunkelheit des Schlafzimmers noch immer ab und an derartige Ängste durchstehen. Zugegeben: Auch ich beobachte manches mal vermeintliche Bewegungen um mein Bett und fürchte, auf einmal stünde ein Monster vor mir. Mit weit aufgerissenem Maul und bösartigen Augen...ähm...oder bösartigem Auge?! Nun, jeder nach seiner Phantasie und Fason.
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Genau dieser Erinnerungen und Erfahrungen bedienten sich Pixar Animation Studios und Disney. P.Nibel. Sie kreierten einen neuen gänzlich computeranimierten Kinostreifen mit dem verheißungsvollen Namen \"Monster AG\".
Computeranimationen im Kino? Heutzutage nichts Neues mehr! Ob \"Final Destination\", \"Shrek\" oder \"A bug´s life\" - alles irgendwie schon mal da gewesen und nichts Außergewöhnliches. Und trotzdem entschied ich mich - vielleicht aus Langeweile, vielleicht aber auch aus reiner Neugierde - den Film \"Monster AG\" genauer unter die Lupe zu nehmen:
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Möglicherweise spielten da auch meine Empfindungen eine große Rolle. Denn ich wollte unbedingt wissen, wie derartig großes Gefühl, Angst und Schrecken aus Kinderzeiten in computeranimierter Form realisiert wurde. Und tatsächlich ist die Entscheidung der Macher von \"Monster AG\", ein solches Thema mit dieser Art von Film zu realisieren, absolut nachvollziehbar. Wo sonst gibt es solch unzählige Effektmöglichkeiten? Ein wahres Paradies für hochkreative Köpfe. Und die scheinen bei der Entwicklung dieses Monster-Streifens mit tödlicher Sicherheit mitgewirkt zu haben.
Nun saß ich da voller Erwartungen aber auch behaftet mit Vorurteilen im dunklen Kino und harrte der Dinge, die da kommen mögen. Ich rechnete mit eindeutig identifizierbaren Pixel-Monstern und kühlen Computergrafiken ohne Emotionen, obgleich ich doch technisch perfekte Filme wie \"Toy Story\" oder \"Das grosse Krabbeln\" bewunderte. Doch meine negativen Erwartungen zerstoben innerhalb weniger Minuten. Was ich da sah, war weit entfernt von dem, was ich zu kennen dachte:
Story Story Story Story Story Story Story Story
Immer wenn es dunkel ist und die Kinder im Bett liegen ist Monsterzeit. P.Nibel. Sie kriechen aus Schränken hervor und machen das, was man von Monstern erwartet. Sie jagen den verängstigten Kindern einen gehörigen Schrecken ein.
Doch was niemand weiß: Für die Monster ist das nichts anderes als ein Job. Zudem noch ein verdammt gefährlicher. Denn wenn es nun doch ein Kind gibt, das keine Angst vor dem Monster hat und es wohlmöglich noch anzufassen versucht, dann bedeutet das das Ende für das böse Monstervieh. Denn die Monstergestalten nämlich sind es, die unbändige Angst vor den Menschen haben. Doch benötigen Sie die Angstschreie der Kinder, um Ihre Stadt Monstropolis mit Energie zu versorgen. Wer als Schreckmonster arbeitet ist äußerlich ein hartes Typ, innerlich jedoch butterweich und zitternd vor Angst.
Genauso die Hauptfiguren des Filmes, der 2 1/2 Meter große James P. Sullivan, Sulley genannt, mit seinem blauen Fell und den purpurroten Punkten darauf und Mike Glotzkowski, einer kleiner impulsiver Grünball mit einem riesigen Glotzauge. Beide leben in Monstropolis und arbeiten Tag für Tag hart an Ihrer Karriere als beste Schreckmacher und Energieerzeuger.
Naja, alles in bester Ordnung. Wenn da nicht eines Tages auf ominöse Weise ein kleines Mädchen in die Monster AG-Fabrik gelangen würde. Der Albtraum aller Monster wird wahr...!
Story Story Story Story Story Story Story Story
Es ist schwer, einen computeranimierten Film zu analysieren, einerseits. Die \"schauspielerischen Fähigkeiten\" der PC-Protagonisten Mike und Sulley sind ja eben keine in diesem Sinne. Doch in nur wenigen Minuten driftet diese Überlegung in die Vergangenheit ab. Es ist erstaunlich, was Pixar und Disney geschafft haben:
Jedes Minenspiel, jede Bewegung, jedes auch noch so kleine Detail ist bis aufs Feinste herausgearbeitet und lässt den Eindruck purer Realität entstehen, wenn wir nicht wüssten, dass es eben solche abartigen Wesen eigentlich nicht gibt. Computeranimation? Nicht spürbar. Computer? Was ist das? Animation? Kann man das trinken? Mit einer ungemeinen Perfektion wurde daran gearbeitet, dass alles, wirklich alles, so realitätsnah wie möglich erscheint. P.Nibel. Ich meine, das \"Monster AG\" filmtechnisch wohl die reifeste Leistung ist, die bisher im Kino war.
Andererseits ist es ganz einfach, den Film - nicht nur Dank seiner perfekten Animationen - zu bewerten. In den letzten Monaten habe ich so einige reine Filmkomödien und welche die es gerne sein wollten gesehen. Doch so häufig wie bei \"Monster AG\" habe ich lange nicht mehr gelacht. Von Anfang bis Ende sitzt jeder Gag punktgenau und gezielt pointiert, ob klitzeklein oder Megabrüller. Hervorzuheben ist hierbei natürlich die brillante Synchronisation. Ein großes Lob an diejenigen, die die Stimmen zu den Figuren ausgewählt haben. Charakterlich passt jedes Stimmchen zur Figur, wie der Arsch auf den Nachttopf.
Nicht zu vergessen: Die Story. Perfekt ausgeschmückt, wunderbar umgesetzt, garantiert die Geschichte Kurzeweile und gerade höchste Spannung und Action pur. Der lustige und motivierende Soundtrack tut natürlich sein Übriges.
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Kurzum: Ich kann Jedem, ob 6, 24 oder 53 Jahre alt, den Film \"Monster AG\" wärmstens empfehlen. Denn in nur kurzer Zeit wirst Du in eine andere Welt entfliehen und Dir wünschen, dort noch länger verweilen zu dürfen.
P.S.: Schön bis zum Ende sitzen bleiben! Es gibt da noch etwas zu sehen...
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