Die Monster AG (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Josef_D
Monster zum Knuddeln
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Auch ich mußte, als ich den Film unlängst sah, an meine Kindheit denken. Wie oft konnte ich des Nachts nicht einschlafen aus Angst irgendwelche Monster, vornehmlich die, die ich vorher im Fernsehen gesehen hatte, weil ich wieder mal nicht auf meine Eltern gehört hatte, würden in mein Schlafzimmer kommen und mich zu Tode erschrecken.
Genau das passiert in diesem Film, der unter der Oberhand der Disney Studios entstand. Gemacht wurde der Film von den Pixar Animation Studios, das sind die mit der quicklebendigen Schreibtischlampe, der ein oder andere von Euch wird wissen was ich meine.
Die Monster kommen des Nachts durch die Türen zu irgendwelchen Kleiderschränken. Sie erschrecken die Kids auf unserer Seite der Welt und sammeln die Energie ihrer Schreie um daraus Strom für ihre Monsterseite der Welt zu machen.
\"We scare cause we care\" ist denn auch das Motto der Monster Incorporated, kurz Monster Inc. Die Monster Inc. kümmert sich um die \"Stromerzeugung\" im ganz großen Stil. Eine gewaltige Halle mit Türen in unsere Welt, Türen durch die die Monster ihre nächtlichen Besuche bei den Kids machen, ist ein bedeutsamer Schauplatz der Geschichte. Alles ist bestens durchorganisiert. Es gibt sogar eine CDA, Children Defence Agancy, die Kinder und alles was mit ihnen zu tun hat, bekämpft. Denn das Schlimmste was den Monster in ihrer Welt passieren kann, ist daß ein Kind in ihre Welt eindringt.
Alles geht ruhig seine Wege. Neue Monster werden ausgebildet, eine mühsame Angelegenheit wie zu sehen ist. Und nach mehr als 40 Tagen unfallfreiem Arbeiten, passiert ein Mißgeschick. Ein Monster kehrt mit einem Socken auf dem Rücken haftend zurück. Die CDA greift ein, der Socken wird vernichtet das Monster dekontaminiert und bis auf die Haut geschoren.
Aber es kommt noch schlimmer. Ein kleines Mädchen dringt in die Welt der Monster ein und stellt so ziemlich alles auf den Kopf, was man sich vorstellen kann.
Die Helden des Films heißen James Sullivan, sein bester Freund, ein einäugiges Monster heißt Glotzkovsky, dann ist da noch Randall der Böse des Film und natürlich nicht zu vergessen \"Boo\", das kleine Mädel.
Alle Figuren des Film sind liebevoll, mit sehr vielen Details animiert. Sullivan, íst ein blau-lila Monster mit sehr vielen Haaren und jedes einzelne davon bewegt sich. Glotzkovsky dagegen ist eher als kahl zu bezeichnet, seine Details liegen mehr im Bereich seiner Mimik, er hat wirklich ein beeindruckend großes Auge. Randall ist so eine Art Schnecke ohne Haus. Er ist der Fiesling des Films, kann sich unsichtbar machen und macht Sullivan und Glotzkovsky das Leben schwer. Und auch \"Boo\", das kleine Mädchen lebt durch ihre Augen und durch ihre Mimik. Irgendwann im Laufe des Filmes vergißt man, daß es sich nur um animierte Figuren handeln.
Die Macher des Films verarbeiten sehr viel Klichees in ihrem Film. Gut und Böse, Feindschaft und Freundschaft, alles kommt vor und ist kindgerecht aufgearbeitet und präsentiert.
Aber auch für uns Erwachsenen finden sich hin und wieder ein paar Leckerbissen. So ist zum Beispiel der Name der Kneipe in der die Monster nach Feierabend wahrhaft monsterhafte Speisen zu sich nehmen Harryhausen\'s, eine Hommage an Ray Harryhausen, der durch Filme wie Jason und die Argonauten oder Kampf der Titanen gerade im Bereich der animierten Figuren Pionierarbeit geleistet hat.
Alles in allem ist der Film sehenswert. Die Zielgruppe sind Kinder, ganz klar. Jedoch sind viele Dinge für Kinder nicht zu verstehen.Meine Empfehlung lautet deshalb, daß Kinder nicht alleine in diesen Steifen gehen sollen, sondern von einem Erwachsenen begleitet werden. Der kann dann vielleicht bei einem Eis die Fragen der Kinder zum Film veantworten.
Viel Spaß im Kino wünscht
Josef_D
(c) 06.07.2002
Genau das passiert in diesem Film, der unter der Oberhand der Disney Studios entstand. Gemacht wurde der Film von den Pixar Animation Studios, das sind die mit der quicklebendigen Schreibtischlampe, der ein oder andere von Euch wird wissen was ich meine.
Die Monster kommen des Nachts durch die Türen zu irgendwelchen Kleiderschränken. Sie erschrecken die Kids auf unserer Seite der Welt und sammeln die Energie ihrer Schreie um daraus Strom für ihre Monsterseite der Welt zu machen.
\"We scare cause we care\" ist denn auch das Motto der Monster Incorporated, kurz Monster Inc. Die Monster Inc. kümmert sich um die \"Stromerzeugung\" im ganz großen Stil. Eine gewaltige Halle mit Türen in unsere Welt, Türen durch die die Monster ihre nächtlichen Besuche bei den Kids machen, ist ein bedeutsamer Schauplatz der Geschichte. Alles ist bestens durchorganisiert. Es gibt sogar eine CDA, Children Defence Agancy, die Kinder und alles was mit ihnen zu tun hat, bekämpft. Denn das Schlimmste was den Monster in ihrer Welt passieren kann, ist daß ein Kind in ihre Welt eindringt.
Alles geht ruhig seine Wege. Neue Monster werden ausgebildet, eine mühsame Angelegenheit wie zu sehen ist. Und nach mehr als 40 Tagen unfallfreiem Arbeiten, passiert ein Mißgeschick. Ein Monster kehrt mit einem Socken auf dem Rücken haftend zurück. Die CDA greift ein, der Socken wird vernichtet das Monster dekontaminiert und bis auf die Haut geschoren.
Aber es kommt noch schlimmer. Ein kleines Mädchen dringt in die Welt der Monster ein und stellt so ziemlich alles auf den Kopf, was man sich vorstellen kann.
Die Helden des Films heißen James Sullivan, sein bester Freund, ein einäugiges Monster heißt Glotzkovsky, dann ist da noch Randall der Böse des Film und natürlich nicht zu vergessen \"Boo\", das kleine Mädel.
Alle Figuren des Film sind liebevoll, mit sehr vielen Details animiert. Sullivan, íst ein blau-lila Monster mit sehr vielen Haaren und jedes einzelne davon bewegt sich. Glotzkovsky dagegen ist eher als kahl zu bezeichnet, seine Details liegen mehr im Bereich seiner Mimik, er hat wirklich ein beeindruckend großes Auge. Randall ist so eine Art Schnecke ohne Haus. Er ist der Fiesling des Films, kann sich unsichtbar machen und macht Sullivan und Glotzkovsky das Leben schwer. Und auch \"Boo\", das kleine Mädchen lebt durch ihre Augen und durch ihre Mimik. Irgendwann im Laufe des Filmes vergißt man, daß es sich nur um animierte Figuren handeln.
Die Macher des Films verarbeiten sehr viel Klichees in ihrem Film. Gut und Böse, Feindschaft und Freundschaft, alles kommt vor und ist kindgerecht aufgearbeitet und präsentiert.
Aber auch für uns Erwachsenen finden sich hin und wieder ein paar Leckerbissen. So ist zum Beispiel der Name der Kneipe in der die Monster nach Feierabend wahrhaft monsterhafte Speisen zu sich nehmen Harryhausen\'s, eine Hommage an Ray Harryhausen, der durch Filme wie Jason und die Argonauten oder Kampf der Titanen gerade im Bereich der animierten Figuren Pionierarbeit geleistet hat.
Alles in allem ist der Film sehenswert. Die Zielgruppe sind Kinder, ganz klar. Jedoch sind viele Dinge für Kinder nicht zu verstehen.Meine Empfehlung lautet deshalb, daß Kinder nicht alleine in diesen Steifen gehen sollen, sondern von einem Erwachsenen begleitet werden. Der kann dann vielleicht bei einem Eis die Fragen der Kinder zum Film veantworten.
Viel Spaß im Kino wünscht
Josef_D
(c) 06.07.2002
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