Die Prophezeiung (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von dreamweb
Spannend-mystischer Film um den Kampf zwischen Gut und Böse
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
INHALT
MaggieO\'Connor ist Krankenschwester und ein sehr logisch und nicht an überirdische Dinge glaubender Mensch. Sie lebt in New York. Mitte der 90er Jahre erscheint dort zum ersten Mal seit 2000 Jahren der Weihnachtsstern am Himmel. Der Stern, der die drei heiligen Könige einst zum neugeborenen Jesuskind führte. Das alles interessiert Maggie nicht, sie hält es für religiösen Humbug. Aber dann läßt ihre drogenabhängige Schwester ihr kleines Mädchen bei Maggie zurück mit den Worten, es sei total seltsam und merkwürdig.
Maggie steht plötzlich vor dem Problem, sich um ein kleines Mädchen zu kümmern, denn ihre Schwester ist verschwunden. Jahrelang ist sie Mutterersatz und Cody, so heißt das Mädchen, verhält sich tatsächlich merkwürdig, sehr in sich gekehrt und fast authistisch. Von Anfang hat Maggie große Arztrechnungen, da sie dem Mädchen helfen will. Doch die Auffälligkeiten scheinen ganz anderer Art zu sein. Denn eines Tages zeigt Maggie, dass sie zwar anders, aber keineswegs krank ist. Denn sie schafft es, einen gerade ums Leben gekommenen Vogel wieder lebendig zu machen.
Und plötzlich taucht auch die Schwester wieder auf, in Begleitung ihres Ehemannes Eric Stark, eines ominösen Sektenführers. Und beide wollen nur eines, die kleine Cody. Da Maggie sich weigert, sie so ohne weiteres herauszugeben, entführen sie kurzerhand das Mädchen.
Erst jetzt erfährt Maggie, dass Starc auch unter Verdacht steht, grausame Kindesentführungen und Tötungen durchgeführt zu haben. Bloß konnte ihm bis heute nichts bewiesen werden. Starc leitet eine Sekte, die nicht an Gott sondern an Satan glaubt. Und er sucht ein Kind mit besonderen Fähigkeiten, das sich von allen anderen unterscheidet und am Tag geboren wurde, an dem der Weihnachtsstern erschien. Und dieser Tag ist nicht nur der Geburtstag von vielen entführten und nie wieder aufgetauchten Kindern, sondern auch der Geburtstag der kleinen Cody.
Obwohl ihr die Polizei nicht richtig glaubt und die Sache bagatellisiert, da immerhin die leibliche Mutter ihr Kind entführte, gibt es einen einzigen Beamten, der Maggie hilft. Und Maggie braucht auch Hilfe, denn sie legt sich mit einem der mächtigsten und gefährlichsten Männer an, der nur ein Ziel hat. Ein Kind des Guten (Gottes) auf seine Seite zu ziehen und zu etwas Bösem zu machen. Und wenn das nicht klappt, dann hat die kleine Cody keine Überlebenschancen. Ein sehr ungleicher Kampf um Cody beginnt.
ALLGEMEIN
Ich war äußerst positiv überrascht. Ein sehr spannender Msstery-Thriller, der durch seine Rasantheit und gleichzeitig auch durch seinen Anspruch überzeugt. Wer Filme wie Exorzist oder The Sixt Sense mag, dem wird dieser Film auch sehr gut gefallen. Es geht hier um den altbekannten Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und dem Satan. Das Thema liegt vielleicht nicht Jedermann, daher weise ich auch darauf hin. Aber der Film ist sehr gut gemacht, sehr mystisch und spannend zugleich. Gut und Böse kommen hier leider sehr deutlich schon von Anfang an heraus. Dieser Film ist auch einer der typisch amerikanischen Filmen, in denen die Guten eben auch vertrauenswürdig erscheinen und gut aussehen, während man den Bösen das auch förmlich direkt anmerkt.
SCHAUSPIELER
Ich habe Kim Basinger bisher selten in einer so engagierten und couragierten Frauenrolle gesehen. Gleichzeitig zeigt sie hier aber auch ihr Können in allen Szenen mit dem Mädchen, in denen ich ihr auch die liebende Tante geglaubt habe. Insgesamt spielt sie die Rolle, die hier einiges an Können erfordert, sehr gut.
Aber auch die kleine erst sieben Jahre alte Holliston Coleman überzeugt in der Rolle der Cody. Ich wundere mich immer wieder, wie gut manche Kinder ihre Rollen spielen und eine Fast-Heilige zu spielen, ist bestimmt nicht einfach. Man erlebt hier den Glauben an Gott des Mädchens mit aber auch, wie sie reagiert, als Stark sie im Auftrag des Teufels in Versuchung bringen will.
Generell halte ich die Schauspielerei in diesem Film für sehr gelungen, wenn auch leider eben direkt erkennbar ist, wer hier Gut und wer hier Böse ist.
SONSTIGES
Freunde von guten Action-Szenen werden diesen Film mögen, denn Action und gute Effekte gibt es genug. Dabei wurde hier das meiste noch so dargestellt, dass es doch irgendwie mysteriös bzw. nicht immer logisch erkennbar ist. Beispielsweise wurden hier sehr interessante dämonenartige und engelartige Wesen kreiert, die dann mitten durch die Stadt oder Gebäude fliegen und nicht für Jedermann sichtbar sind. Auch die musikalische Untermalung ist sehr passend, so dass der Film hierdurch noch mehr gewinnt.
DATEN
Titel Deutschland: Die Prophezeiung
Titel USA: Bless The Child
Genre: Fantasy-Thriller
Farbe, USA, 2000
Laufzeit: 103 Minuten
Kinoverleih D: Advanced Film
FSK: Freigebeben ab 16 Jahre
Darsteller:
Kim Basinger (Maggie O\'Connor)
Jimmy Smits (John Travis)
Holliston Coleman (Cody)
Rufus Sewell (Eric Stark)
Angela Bettis (Jenna)
Christina Ricci (Cheri)
Michael Gaston (Bugatti)
Lumi Cavazos (Sister Rosa)
Dimitri Arliss (Dahnya)
Eugene Lipinski (Stuart)
Anne Betancourt (Maria)
Ian Holm (Reverend Grissom)
Helen Stenborg (Sistar Joseph)
Regie: Chuck Russell
Produzent: Stratton Leopold für Icon Productions
Drehbuch: Tom Rickman, Clifford Green, Ellen Green
FAZIT
Ein sehr guter und religiöser Mystery-Thriller, der aus einer gelungenen Mischung von Action und Spannung mit etwas Anspruch besteeht. Ein Film, den man sich durchaus mehrmals ansehen kann, wenn man das Genre und das sehr okkulte Thema mag.
Liebe Grüße - Miara
MaggieO\'Connor ist Krankenschwester und ein sehr logisch und nicht an überirdische Dinge glaubender Mensch. Sie lebt in New York. Mitte der 90er Jahre erscheint dort zum ersten Mal seit 2000 Jahren der Weihnachtsstern am Himmel. Der Stern, der die drei heiligen Könige einst zum neugeborenen Jesuskind führte. Das alles interessiert Maggie nicht, sie hält es für religiösen Humbug. Aber dann läßt ihre drogenabhängige Schwester ihr kleines Mädchen bei Maggie zurück mit den Worten, es sei total seltsam und merkwürdig.
Maggie steht plötzlich vor dem Problem, sich um ein kleines Mädchen zu kümmern, denn ihre Schwester ist verschwunden. Jahrelang ist sie Mutterersatz und Cody, so heißt das Mädchen, verhält sich tatsächlich merkwürdig, sehr in sich gekehrt und fast authistisch. Von Anfang hat Maggie große Arztrechnungen, da sie dem Mädchen helfen will. Doch die Auffälligkeiten scheinen ganz anderer Art zu sein. Denn eines Tages zeigt Maggie, dass sie zwar anders, aber keineswegs krank ist. Denn sie schafft es, einen gerade ums Leben gekommenen Vogel wieder lebendig zu machen.
Und plötzlich taucht auch die Schwester wieder auf, in Begleitung ihres Ehemannes Eric Stark, eines ominösen Sektenführers. Und beide wollen nur eines, die kleine Cody. Da Maggie sich weigert, sie so ohne weiteres herauszugeben, entführen sie kurzerhand das Mädchen.
Erst jetzt erfährt Maggie, dass Starc auch unter Verdacht steht, grausame Kindesentführungen und Tötungen durchgeführt zu haben. Bloß konnte ihm bis heute nichts bewiesen werden. Starc leitet eine Sekte, die nicht an Gott sondern an Satan glaubt. Und er sucht ein Kind mit besonderen Fähigkeiten, das sich von allen anderen unterscheidet und am Tag geboren wurde, an dem der Weihnachtsstern erschien. Und dieser Tag ist nicht nur der Geburtstag von vielen entführten und nie wieder aufgetauchten Kindern, sondern auch der Geburtstag der kleinen Cody.
Obwohl ihr die Polizei nicht richtig glaubt und die Sache bagatellisiert, da immerhin die leibliche Mutter ihr Kind entführte, gibt es einen einzigen Beamten, der Maggie hilft. Und Maggie braucht auch Hilfe, denn sie legt sich mit einem der mächtigsten und gefährlichsten Männer an, der nur ein Ziel hat. Ein Kind des Guten (Gottes) auf seine Seite zu ziehen und zu etwas Bösem zu machen. Und wenn das nicht klappt, dann hat die kleine Cody keine Überlebenschancen. Ein sehr ungleicher Kampf um Cody beginnt.
ALLGEMEIN
Ich war äußerst positiv überrascht. Ein sehr spannender Msstery-Thriller, der durch seine Rasantheit und gleichzeitig auch durch seinen Anspruch überzeugt. Wer Filme wie Exorzist oder The Sixt Sense mag, dem wird dieser Film auch sehr gut gefallen. Es geht hier um den altbekannten Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und dem Satan. Das Thema liegt vielleicht nicht Jedermann, daher weise ich auch darauf hin. Aber der Film ist sehr gut gemacht, sehr mystisch und spannend zugleich. Gut und Böse kommen hier leider sehr deutlich schon von Anfang an heraus. Dieser Film ist auch einer der typisch amerikanischen Filmen, in denen die Guten eben auch vertrauenswürdig erscheinen und gut aussehen, während man den Bösen das auch förmlich direkt anmerkt.
SCHAUSPIELER
Ich habe Kim Basinger bisher selten in einer so engagierten und couragierten Frauenrolle gesehen. Gleichzeitig zeigt sie hier aber auch ihr Können in allen Szenen mit dem Mädchen, in denen ich ihr auch die liebende Tante geglaubt habe. Insgesamt spielt sie die Rolle, die hier einiges an Können erfordert, sehr gut.
Aber auch die kleine erst sieben Jahre alte Holliston Coleman überzeugt in der Rolle der Cody. Ich wundere mich immer wieder, wie gut manche Kinder ihre Rollen spielen und eine Fast-Heilige zu spielen, ist bestimmt nicht einfach. Man erlebt hier den Glauben an Gott des Mädchens mit aber auch, wie sie reagiert, als Stark sie im Auftrag des Teufels in Versuchung bringen will.
Generell halte ich die Schauspielerei in diesem Film für sehr gelungen, wenn auch leider eben direkt erkennbar ist, wer hier Gut und wer hier Böse ist.
SONSTIGES
Freunde von guten Action-Szenen werden diesen Film mögen, denn Action und gute Effekte gibt es genug. Dabei wurde hier das meiste noch so dargestellt, dass es doch irgendwie mysteriös bzw. nicht immer logisch erkennbar ist. Beispielsweise wurden hier sehr interessante dämonenartige und engelartige Wesen kreiert, die dann mitten durch die Stadt oder Gebäude fliegen und nicht für Jedermann sichtbar sind. Auch die musikalische Untermalung ist sehr passend, so dass der Film hierdurch noch mehr gewinnt.
DATEN
Titel Deutschland: Die Prophezeiung
Titel USA: Bless The Child
Genre: Fantasy-Thriller
Farbe, USA, 2000
Laufzeit: 103 Minuten
Kinoverleih D: Advanced Film
FSK: Freigebeben ab 16 Jahre
Darsteller:
Kim Basinger (Maggie O\'Connor)
Jimmy Smits (John Travis)
Holliston Coleman (Cody)
Rufus Sewell (Eric Stark)
Angela Bettis (Jenna)
Christina Ricci (Cheri)
Michael Gaston (Bugatti)
Lumi Cavazos (Sister Rosa)
Dimitri Arliss (Dahnya)
Eugene Lipinski (Stuart)
Anne Betancourt (Maria)
Ian Holm (Reverend Grissom)
Helen Stenborg (Sistar Joseph)
Regie: Chuck Russell
Produzent: Stratton Leopold für Icon Productions
Drehbuch: Tom Rickman, Clifford Green, Ellen Green
FAZIT
Ein sehr guter und religiöser Mystery-Thriller, der aus einer gelungenen Mischung von Action und Spannung mit etwas Anspruch besteeht. Ein Film, den man sich durchaus mehrmals ansehen kann, wenn man das Genre und das sehr okkulte Thema mag.
Liebe Grüße - Miara
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