Die nackte Kanone (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Donline

schweizer Armeeschuhe und Ganzkörperkondome ;o)

Pro:

Ablachen bis der Arzt kommt, Non-Sense at it best ;o)

Kontra:

tja...äh...hm...puh...mir fällt nichts gravierendes ein.

Empfehlung:

Ja

Es gibt Filme, die man einfach nicht vergisst und die immer zu den Top-Favoriten gehören werden, wenn man ein Genre rauspickt. In der Kategorie Non-Sense Filme ist da ganz oben mit Sicherheit dieser Streifen vom Trio Abraham-Zucker-Abraham die Ihn 1988 ins Kino brachten. Ich weiß nicht, ob es jemanden gibt der Lt. Frank Drebin nicht kennt, aber tun wir einfach mal, als ob es so wäre...

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Die Story (kurz)
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Lt. Frank Drebin ist von der Stadt Los Angeles beauftragt worden die Königin von England bei Ihrem Besuch zu schützen. Leider ist Nordberg, einer seiner besten Kollegen, bei einem Undercovereinsatz schwer verletzt worden und kann ihm nicht zur Seite stehen. Drebin kämpft für die Gerechtigkeit und kümmert sich außer um die Beschützung der Queen, nebenbei noch um die Aufklärung wer Nordberg das angetan hat. In beiden Fällen prallt er immer wieder mit dem Großindustriellen Vincent Ludwig zusammen, der zufälliger Weise auch für die Ausrichtung eines Festbanketts für Queen Elizabeth II zuständig ist. Bei einem Meeting mit Ludwig, lernt er durch dessen Hilfe, die Sekretärin Jane Spencer kennen. Sie soll Drebin in Schach halten, damit er Ludwig nicht ins Handwerk fuschen kann.
Bei dem Festbankett läuft es nicht so gut für Frank, sodass er suspendiert wird. Aber so ein kleiner Zwischenfall bringt doch Lt. Drebin nicht aus dem Konzept. Er recherchiert auf eigene Faust weiter...

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Das klingt aber nicht nach einer Komödie
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Nein eigentlich klingt das nach einem Krimi und das wäre er auch, wenn da nicht dieser Lt. Frank Drebin von der speziellen Spezialeinheit der Spezialpolizei wäre. Er stiftet in wenigen Minuten ein Feuerwerk an Chaos und das aus den belanglosesten Situationen.
Nebenbei macht er eine Reihe damaliger Staatsbösewichter wie Idi Amin, Khomeini und Ghadafi „die Hölle heiß“.

Die Figur Drebins hätte nicht besser als von Leslie Nielsen übernommen werden können. Ein bis in die 80er Jahre B-Movie Darsteller, der in vielen Westernproduktionen und richtigen Krimis, wie z.B. Columbo mitgewirkt hat und dort vor allem die Bösen mimen musste, kommt hier endlich in das Element, dass er wesentlich besser ausfüllen kann. Drebin ist charmant und im nächsten Moment wieder ein unsensibeler Klotz, wenn es z.B. darum geht Nordbergs Frau zu beruhigen. Meistens macht er alles Falsch, aber irgendwie biegt er es dann, mehr unabsichtlich, doch wieder gerade.

Von einer großen schauspielerischen Leistung kann man bei den einzelnen Darstellern nicht sprechen. Oskars, haben sie damit auf jeden Fall nicht verdient. Priscilla Presley, spielt die Sekretärin Ludwigs überzeugend und naiv. Allein der Stunt mit der Treppe ist Sehenswert. Ricardo Montalban’s Rolle als fieser Ludwig ist für ihn keine Herausforderung. Er war schon immer auf den Bösewicht festgeschrieben. Anders George Kennedy der Franks Partner Captain Ed Hocken spielt und in vielen Aktionfilmen, vor allem in der Airport Reihe, große Rollen spielte. Auch in Ihm steckt mehr Potential zum Komödianten als man vermutet hätte. Der Ex- Footballer O.J. Simpson, mimt Nordberg. Allerdings hätte diese Rolle auch von jedem andern mittelmäßigen Schauspieler übernommen werden können.

Neben den vielen Slapstickeinlagen, z.B. das Attentat auf Nordberg, sprüht der Film vor Wortwitz flachster Art. Sätze wie“ Seine Chancen stehen fifty, fifty. Es können aber auch nur 50% sein...“ sind an der Tagesordnung. Im Grunde sind alle Dinge vorhersehbar. Überraschend ist allerdings wie Frank die Dinge trotz des Chaos, dass er immer wieder anrichtet, wieder in den Griff bringt oder besser wie der Zufall ihm zur Seite steht. Das ein solcher Film natürlich nicht ohne Sex auskommt versteht sich von selbst. Hier wird er aber nicht so subtil gebracht, wie in anderen Produktionen sondern...ach das seht Ihr euch besser selbst an dann versteht Ihr auch die Überschrift. Vorsicht, manche Gags sind ziemlich Makaber, nicht jeder kann darüber lachen. Vor allem zu Anfang gibt es eine Szene, die in Anbetracht des 11. September, von dem die Macher ja nichts wissen konnten, überhaupt nicht mehr komisch wirkt. Aber im großen und ganzen ist er einfach nur zum Schießen.


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Fazit
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Der ganze Film ist ein wirres Gebilde aus Slapstick, Wortwitz und manch sinnlosen Kommentar, aber gerade das macht ihn so liebenswert. Als Non-Sense Film bestens geeignet mal wieder abzuschalten und einfach abzulachen. Mehr Unsinn bietet eigentlich nur „Kentucky Fried Movie“, „Top Secret“ oder „Ey Mann, wo ist mein Auto?“ Aber die sind ohne Leslie Nielsen und das ist ein Fehler...


© Donline 24.08.2003 für Yopi
© Donline 10.08.2003 für Ciao


P.S.: Zuletzt gesehn am 03.08.2003 im Freilichtkino bei einem Kumpel der seinen Viedeo-Beamer im Garten platziert hat und das ganze auf eine etwa 3 * 2 Meter große Leinwand projizierte. Einfach nur geil ;o)

P.P.S.: Dieser Beitrag konnte erst nach meinem Produktvorschlag hier auf YOPI erscheinen.

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