Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse (VHS) Testbericht

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ab 18,15
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Erfahrungsbericht von dreamweb

Spannung pur - aber nichts für schwache Nerven

Pro:

sehr spannend, interessantes Thema, gut durchdacht

Kontra:

teilweise grausame Szenen

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich mal wieder eine neue DVD vorstellen, die es erst seit kurzem in den Videotheken gibt und die in dieser Version erst ab dem 18. Okober im Handel aus Kauf-DVD erhältlich ist. Es handelt sich um die DVD \"Die Purpurnen Flüsse II - Die Engel der Apokalypse, ein Film auf den ich schon länger gewartet habe. Hier eine kurze Beschreibung des Inhalts und natürlich meine Meinung zu Film und zur DVD.


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VORWORT
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Die Purpurnen Flüsse II kann man sich ohne Probleme ansehen, auch wenn man die Purpurnen Flüsse (Teil 1) nicht gesehen hat. Es gibt zwar einige Bezüge auf den Teil 1, aber diese sind nicht gravierend und gehen auch nicht auf Details ein. Hauptsächlich sollte man diesen Part als Teil 2 ansehen, da es sich um dieselbe Hauptperson, den Pariser Kommissar Niemans (gespielt von Jean Reno) handelt.


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FILM-INHALT
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In einem französischen Monthanisten-Kloster in der Nähe der Deutsch/Französischen Grenze kommen ein paar neue Mönche an. Einer der jungen Mönche hält sich nicht an die Vergabe der Räume im Kloster sondern sucht sich gerade das Zimmer mit der Nummer 13 aus. Er wird von einem Pater gewarnt, möchte aber dieses Zimmer behalten, weil er nicht abergläubisch ist. Der Pater läuft zu dem leitenden Pater des Klosters aber da ist es schon zu spät. Der junge Mönch hat sich gerade in seinem Zimmer an einer Mauer \"Chistus am Kreuz angenagelt. Und als die beiden erbosten Pater das Zimmer 13 betreten, geschieht das Unglaubliche. Jesus am Kreuz beginnt zu bluten. Er blutet, als wenn man einen Mensch gerade frisch verletzt hätte. Das Blut rinnt nur so von seinem Kopf und von den Armen. Der junge Mönch bekommt einen Schock und am nächsten Morgen steht Kommissar Niemans vor den Toren des Klosters.

Die Brüder sind sehr zurückhaltend und nicht begeistert, dass die Polizei das Kloster besucht, um dort zu ermitteln. Mittels modernster Technologie stellen Kommissar Niemans und sein Team sehr schnell fest, dass sich hinter der Stelle mit dem Jesus-Kreuz eine Leiche befindet. Und dieser Mensch wurde lebendig dort eingemauert. Im Kloster weiß man nur, dass hier in der letzten Woche neu gemauert wurde. Eine kleine Firma aus der Gegend hat die Arbeiten vorgenommen, Unerlagen über die Arbeiten wurden im Kloster nicht aufbewahrt. Zudem wird auch kein Bruder vermißt. Mittels eines DNS-Tests der Blutprobe, die aus der eingemauerten Leiche entommen wurde, bekommt Kommissar schnell die Identität des Toten heraus.

Direkt nach diesem Geschehen erlebt man mit, wie ein Zöllner an einem französischen Flughafen auf abartigste Weise von einem als Mönch gekleideten Mann umgebracht wird. Aber noch bringt niemand diesen Mord mit dem Mord an dem Mann im Koster in Zusammenhang.

Während Kommissar Niemans sich um den Fall des lebendig einmauerten Mannes kümmert, fordert er sich Sicherheitshalber einen Spezialisten für religiöse Fragen an, denn alles scheint auf einen Zusammenhang mit dem Kloster selbst hinzuweisen.

Gleichzeitig wird auch der junge Capitain Reda, ein ehemaliger Schüler Niemanns, mit in die Angelegenheit hinein gezogen. Denn ihm und seinen Kollegen fällt plötzlich ein verwirrter Mann aufs Auto, der rein äußerlich und von der Kleidung her Jesus-Christus gleicht. Der Mann ist verwirrt und verletzt und stammelt unverständliche Dinge. Trotz seiner Verletzung ist er nur auf eines aus, die nächste Kirche zu erreichen. Der Jusus gleichende Mann ist stark verletzt, allerdings nicht durch eine Schußverletzung. Captain Reda bringt ihn in ein Krankenhaus und versucht die Identität des Mannes herauszubekommen, was ihm aber trotz der Fingerabdrücke nicht gelingt. \"Jesus\" so wie der Verletzte genannt wird, ist erst einen Tag im Krankenhaus, als ein als Mönch gekleideter Mann versucht, ihn endgültig zu töten. Das misslingt ihm nur durch Capitain Redas schnelles und effektives Einschreiten. Obwohl Capitain Reda ein Mann in Top-Form und äußerst sportlich ist, gelingt es ihm nicht, den \"Mönch\" zu erwischen. Er kann ihn zwar kurz stellen und schießt sogar auf ihn. Aber als ob es sich um einen Übermenschen handelt, reagiert der \"Mönch\" gar nicht auf den Schuß und rettet sich durch eine wahnwitzige Aktion. Die körperlichen Leistungen, die er dabei zeigt, sind nicht normal für einen Menschen.

Kommissar Niemans recherchiert derweil im Umkreis des Toten. Er bekommt heraus, dass dieser extrem christlich eingestellt war und sich verändert hatte, nach dem er einem bestimmten Mann begegnet ist. Und dieser Mann heißt Jesus.

Über Jesus kommen dann beide Fälle auch zusammen, denn der verwirrte und verletzte Mann, der Christus so ähnlich sieht, ist der Jesus, den auch der lebendig eingemauerte Mann gekannt hatte. Alles wirkt mysteriös aber sowohl Kommissar Niemans als auch Capitain Reda gehen von keinen mystischen sondern realistischen Geschehnissen aus. Auch Jesus Ehefreu wird schnell gefunden. Über sie bekommt Kommissar Niemans heraus, dass es sich bei Jesus und dem Toten um nur zwei Angehörige einer christlichen Gruppe (Sekte?) handelt, die sich selbst für Christus und seine Apostel hielten und sich auch so verhielten. Sie hatten vor andere Christen zu schützen. Vor Jahren kaufte die Gruppe das alte Kloster. Aber vor kurzem kam der alte Besitzer und kaufte das Kloster zurück. Die Gruppe besteht aus Jesus und 12 anderen Personen (den 12 Aposteln). Anhand eines Fotos bekommt Kommissar Niemans auch das sehr schnell heraus.

Mit Hilfe der jungen Religionswissenschaftlerin erfahren Capitain Reda und Kommissar Niemans, dass sich die Gruppe tatsächlich für Jesus Christus und seine Apostel hielt. Jeder der Männer hat auch den Namen, den einer der Apostel trug. Nach einem weiteren abartigen Doppelmord bekommen die drei noch etwas mysteriöseres heraus. Denn die getöteten hießen nichtn nur wie die Apostel, sondern jeder dieser Männer hatte auch einen Beruf, wie die damaligen Apostel, bevor sie Jesus Christus gefolgt sind. Mit Hilfe dieser Tatsache versuchen sie herauszufinden, wer die noch lebenden Männer der Gruppe sind. Zudem scheint alles auf eine Entdeckung im Kloster zusammen zu hängen, das ist eine Information, die sie durch den schwer verletzten Jesus erfahren.

Eine spannende Jagd auf die ominösen Täter, die Rettung der übrigen Männer um Jesus und um das düstere Geheimnis beginnt für das Dreier-Team Kommissar Niemans, Capitain Reda und der jungen Religionswissenschaftlerin. Schnell wird klar, dass es sich um eine Gruppe handelt, die alles mystisch wirken lässt und nur in Erscheinung der \"Engel der Akolypse\" auftreten. Denn so identifiziert Capitain Reda den Mönch anhand einer biblischen Abbildung....


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REGIE UND SCHAUSPIELER
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1. REGIE

Mathieu Kassovitz
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Filme: Hass, Assassins, Die Purpurnen Flüsse u.a.


2. SCHAUSPIELER

Jean Reno
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Filme: Die Besucher, Blutrausch, French Kiss, Leon der Profi, Die Purpurnen Flüsse, Im Rausch der Tiefe, Nikita u.v.m.

Benoît Magimel
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Filme: Die Blume des Bösen, Diebe der Nacht, Ende der Geduld, Die Klavierspielerin u.v.m.

Camille Natta
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Filme: Die Purpurnen Flüsse 2

Christopher Lee
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Filme: Agent wider Willen, Dracula (diverse), Brennender Tod, Death Train, Drei Musketiere u.v.m.


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MEINUNG ZUM FILM
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Die purpurnen Flüsse II ist ein durchgängig sehr spannender Film, der sowohl durch seine gute Atmosphäre, als auch einige gute Actionszenen und subtile Effekte besticht. In vielen Szenen des Filmes ist man sich selbst als realistisch denkender Zuschauer nicht so sicher, ob es sich bei den Mördern nicht doch um mythologische Persönlichkeiten - die Engel der Apokalypse - handelt. Aber dennoch weist alles darauf hin, dass man nur mit äußerst effektvollen Mitteln versucht, hier Ängste der noch Lebenen zu schüren.

Gut gemacht ist hier die düstere Atmosphäre des Filmes. Zum einen kommt dieses durch dieses alte Kloster aber auch durch das Tunnelsystem der Maginot-Linie. Bei dieser handelt es sich um eine alte Festungsanlage, die die Franzosen in den 30er Jahren im Kampf gegen die Deutschen gebaut haben. Diese Anlage hat natürlich heute ihre Bedeutung verloren, aber im Film spielt sie dennoch eine große Rolle. Mich fasziniert hier besonders, wie düster und eng diese Anlage wirkt.

Die purpurnen Flüsse ist wie ein gutes Puzzle-Spiel, und so geht es hier auch um Recherche. Immer mehr finden die zwei Ermittler und ihre religiöse Fachkraft heraus, was das Geheimnis etwas enträtselt. Aber bis zum Schluss bleibt hier die Spannung erhalten. Aber nicht nur durch filmisch gestaltete Atmosphäre und düstere Musik wird der Film zu einem \"Schaudererlebnis\". Denn einige Schockelemente wie beispielsweise ausgerissene Augen oder ein abgerissene Fingerstücke sind auch hier vorhanden. Und das waren schon Momente, in denen meine Mutter auf den Aus-Knopf drücken würde. Insgesamt sind diese generell schrecklichen Szenen aber nicht so horromäßig betont, wie in anderen Filmen des modernen Thriller-Genres. Seit Schweigen der Lämmer bin ich zudem schon einiges gewohnt. Dennoch finde ich persönlich solche Szenen immer noch schlimm und zum Erschrecken/Schaudern.

Die Betonung liegt hier aber mehr auf den ominösen \"Mönchen\" oder \"Engeln der Apocalypse\", die den ermittelnden Polizisten hier das Leben äußerst schwer machen. So scheinen sie Kommissar Niemans und seinem Team immer einen Schritt voraus zu sein, was die Überlebens-Chancen der \"Jesus-Sekte\" nicht gerade erhöht. Man bekommt hier einige ziemlich krasse Tötungen von Menschen zu sehen und ist dann doch wieder fasziniert darüber, wie jemand körperlich so vorgehen kann, wie es diese \"Mönche\" hier machen. Da gibt es Sprünge über Garagen und wahnwitzige Jagden durch geschlossene Fenster, bei denen natürlich das Glas nur so splittert. Wieder und wieder wird man unbehaglich darauf aufmerksam gemacht, wie \"unmenschlich\" überlegen diese Mönche doch agieren.

Geprägt wird der Film Die Purpurnen Flüsse II durch seine äußerst gelungene Kombination von scheinbaren Unmöglichkeiten, von teilweise abartigen Morden oder Menschenrest-Fragmenten und von der gesamten filmischen Gestaltung. Ich habe lange nicht mehr einen Film gesehen, bei dem ich so auf das Wetter oder Wolkenformationen gachtet habe wie in diesem Film. Und daran liegt nichts langweiliges. Denn auf subtile Art wird man in bestimmten Momenten auch durch die Musik auf diese Himmelsformationen aufmerksam gemacht. So als ob \"Das Böse\" gerade dann erscheint, wenn sich der Himmel gerade verdunkelt. Auch bestimmte Traurigkeit wird noch erhöht, wenn es hier nur so schüttet (extrem stark regnet).

Während des Filmes wird aber auch schnell klar, dass mehr dahinter steckt, als die \"echten Engel der Apokalypse\" denn auch technische Möglichkeiten werden hier gegen die Ermittler genutzt. Erschütternd fand ich persönlich die Sitiuationen, in denen die \"Apostel Jesus\" scheinbar schon gerettet werden konnten, aber dann doch wieder diese scheinbar übermächtigen \"Mönche\" siegten.

Faszinierend aber auch ein wenig traurig fand ich persönlich mal wieder den negativen Beigeschmack der \"Bösen Deutschen\". Ich kann hier aber nicht näher darauf eingehen, da ich nichts Wesentliches vom Film verraten möchte. Und hier sehe ich auch etwas, das mich an Teil I erinnert hatte. Denn auch hier waren die Deutschen mit ihrer Idee des perfektionierten Menschen diejenigen, die sozusagen der Grund für die Geschehnisse in Purpurnen Flüsse Teil I waren.

Überzeugt hat mich Die purpurnen Flüsse II wegen der Spannung, die die gesamte Zeit beibehalten wird. Dieses wird hier äußerst gut durch die Musik aber auch die interessant gemachte Kameraführung (natürlich neben den Schreck-Aspekten) herbei geführt. Selbst beim Zweiten oder Dritten Ansehen des Filmes bibbert man förmlich noch mit, wenn es um die Jagd der braungekleideten Mönche auf die \"Apostel\" geht.

Insgesamt finde ich die Idee dieses Filmes sehr gut. Auch die Mischung paßt hier. Und was gibt es doch mysteriöseres, als beispielsweise diese Vorstellung hier im Film. Mönche, die normalerweise immer gute gläubige Menschen ohne Gewaltgedanken sind, die ich mit gut und sanf verbinde. Genau solch gekleidete Mönchen erweisen sich hier als äußerst abartig tötende Menschen, die ohne Gnade töten und dabei noch übermenschlich wirken. Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen.

Faszinierend an sich ist auch die Idee, diese alten stillgelegten technischen Gebäude hier mit zu nutzen. Insgesamt wird viel mit unseren Vorstellungen und gewohnten Bildern gearbeitet, die hier aber dann unheimlich wirken. Sehr gut und optimal finde ich an Die purpurnen Flüsse II, dass es sich um einen gut durchdachten und meiner Ansicht auch anspruchsvollen Film handelt, bei dem es sich lohnt, mit zu denken. Und auch wenn einiges im Verlauf des Filmes unlogisch erscheint, so hat man hier doch den realistischen Aspekt nicht außen vor gelassen, das bemerkt man spätestens zu Ende des Filmes.

Die Effekte, die hier gezeigt werden, sind hervorragend gemacht. Dabei spielt keine Rolle, ob es nun Kleinigkeiten wie sich ein seltsam zuziehender Himmel ist, oder ob es sich um Explosionen bzw. leuchtende Feuersalven handelt.

Die purpurnen Flüsse II - Die Engel der Apokalypse hat mir persönlich noch besser gefallen als der Teil I. Die Spannung ist manchmal schon unerträglich und dennoch nicht plump auf zu viele Horror-Szenen ausgerichtet. Konzentrieren musss man sich auf diesen Film aber immer, denn sonst fehlen wichtige \"Puzzleteilchen\". Emfehlen kann ich den Film allerdings nur Menschen, die auch \"Das Schweigen der Lämmer\" oder ähnliche Filme bis zum Ende ansehen konnten und auch danach keine Alpträume bekamen. Ansonsten ist die Gefahr groß, hier auch auf bestimmte Szenen ähnlich zu reagieren.


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MEINUNG ZU DEN SCHAUSPIELERN
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Man hat für \"Die purpurnen Flüsse II\" nicht nur einige renomierte Schauspieler mit hereingenommen, nein hier wirken sie auch in den Rollen, die sie verkörpern.

Jean Reno verköprert mal wieder optimal den abgebrühten Polizisten, der nur an natürliche Hintergründe glaubt und alles so lange prüft, bis er auch den wahren Grund für ein unnatürliches Geschehen findet. Er ist wohl der ruhigste und routinierteste im Film. Da passen Schauspieler und Rolle sehr gut zusammen, denn Jean Reno ist zumindestens mir sehr bekannt für harte Cops oder auch Killer, die meistens auch in sehr kritischen Situationen ihre Ruhe bewahren.

Camille Natta war mir hingegen unbekannt. Zumindestens ist mir der Schauspieler vorher nicht aufgefallen. Ein wenig erinnert er mich an den Helden von Matrix. Der junge Mann paßt hervorragend zu dem draufgängerischen Polizisten, der sehr viele Wagnisse eingeht. Gut finde ich auch die Wandlung im Film, denn gerade zu Anfang des Filmes war er mir in Hinsicht unüberlegten Einzelaktionen etwas zu extrem.

Camille Natta, die die Religionswissenschaftlerin Marie spielt, hat eine etwas untergeordnete Rolle. Dennoch hat mir auch gefallen, wie sie ihre Rolle gespielt hat. Hier kam es mehr auf Kleinigkeiten an, wie beispielsweise jemand reagiert, der eine bestimmte (schlimme) Nachricht zu hören bekommt. Auch das ist gutes Schauspielen, wenn man in solchen Situationen agiert und echt wirkt. In den Actionszenen sieht man aher die beiden Polizisten, was meiner Ansicht nach auch realistisch ist.

Die beste Nebenrolle verkörpert aber der bekannte Schauspieler Christopher Lee. Mir wurde beim Sehen bewußt, wie lange ich diesen professionellen Darsteller nicht mehr gesesehen habe. Er verkörpert außerst gelungen den geheimnisvollen und möchtigen deutschen Heinrich von Garten, der plötzlich das Sagen über das französische Kloster hat. Es ist ein Mensch, der Autorität und Macht verströmt und das macht sich auch bei dieser Persönlichkeit, die er hier spielt, äußerst positiv bemerkbar.


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MEINUNG ZUR DVD
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1. Allgemein

Etwas erstaunt war ich hier nach dem Einlegen der DVD \"Die Purpurnen Flüsse II\"; denn der Film startet nicht mit dem Hauptmenü sondern mit Trailern. Dsa bin ich eher von Kinder-DVDs - insbesondere Walt Disney gewohnt. Aber man weiß sich ja zu helfen und so genügt ein Druck auf die Taste Hauptmenü und schon komme ich ins Hauptmenü. Ich habe nichts gegen Trailer, aber wenn ich einen Film sehen möchte, dann bitte auch zuerst den gewünschten Film und später die Trailer.

Das Hauptmenü kann sich aber blicken lassen und vermittelt schon das geheimnisvolle, das einen im Film erwarte. Auf blutroten Hintergrund sieht man ein schwarzes Kreuz, das von lodernden Flammen umgeben ist. Im Hintergrund der roten Färbung sind sich bewegende Augen und Fingerabdrücke erkennbar. Alles wirkt hier geheimnisvoll, mythisch und auch gefährlich. Das wird auch durch die spannend-düstere Musik verstärkt. Auf alle Fälle ein sehr gut gemachtes animiertes Menü.

Die Auswahlpunkte sind in weißer Schrift gehalten und daher hier auf dem roten Hintergrund sehr gut sichtbar. Da sie in relativ großer Schrift gehalten sind, kann man sie auch einfach anwählen.

Menüpunkte:
- Filmstart
- Kapitelauswahl
- Einstellungen
- Making Of... Von Engeln und Flüssen
- Trailershow

Ansehen kann man sich die Purpurnen Flüsse im amorphen 16:9 Bildformat, hier gibt es auch nichts auszuwählen. Wählen kann man allerdings zwischen den Sprachen Deutsch Dolby Digital 5.1 und Französische Dolby Digital 5.1. Untertitel sind auch möglich, wenn es auch nicht gerade eine große Auswahl ist. So kann ich hier zwischen Deutsch für Hörgeschädigte und Französisch sowie natürlich \"aus\" wählen.

2. Bild und Ton

Hinsichtlich Bild- und Tonqualität wurde die DVD Die Purpurnen Flüsse II äußerst gelungen realisiert. Man hört vom Anfang bis zum Ende permanent die Töne aller Lautsprecher, somit ist das Dolby Digital Signal hier hervorragend. Durch die gute Tonqualität bzw. den Surround-Effekt wirkt der Film noch gefährlicher, da dieses Mitten-Drin Gefühl immer vorhanden ist.

Auch die Bildqualität mit dem amorphen Breitbildformat gefällt mir sehr gut. Selbst in den vielen dunklen Stellen des Filmes (und die gibt es hier sehr viele) erkennt man doch alles sehr gut. Das Bild ist klar und ohne Störungen. Die Farben sind kontrastreich und wirken realistisch.


3. Extras

Zumindestens auf der Leih-DVD gibt es zwei Extras.

I. Making Of... Von Engeln und Flüssen
***
Das Making Of hat mir hier sehr gut gefallen. Es bietet viele Informationen zum Film und sowohl Aussagen der Schauspieler als auch des Regisseurs. Sehr gut finde ich, dass man erklärt bekommt, warum eine bestimmte Szene gerade so gemacht wurde oder warum sich der Regisseur gerade für diese Schauspieler entschieden hat. Ich habe hier auf die Uhr geschaut. Das gesamte Making Of läuft gut 25 Minuten.


II. Trailershow
***
Hier bekommt man sehr viele Trailer zu sehen. Auf wunsch kann man sie sich alle in einem abspielen lassen oder sich einzelne auswählen:
- Die Purpurnen Flüsse I
- Basic
- Der Einsatz
- The Gathering
- Open Range - Weites Land
- Out Of Time - Sein Gegner ist die Zeit
- SPUN
- Tattoo
- The Transporter
- Godsend

Einige der Trailer habe ich mir angesehen, bei anderen wußte ich vorher schon, dass es nicht mein Genre ist. Auf alle Fälle gibt es eine große Auswahl von Filmen, die man sich hier ansehen kann.

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Es gibt zwar somit nicht viele Extras auf der DVD. Allerdings hat mir dieses Making Of sehr gut gefallen und ist mir lieber, als mehrere Extras, die dann wesentlich uninteressanter sind. Schön wäre es gewesen, auf einige der Effekte noch näher einzugehen.


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DATEN
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Titel: Die Purpurnen Flüsse II - Die Engel der Apokalypse
Laufzeit: 101:30 min.
Regie: Mathieu Kassovitz
Musik: Colin Towns
Studio: Universum Film

Darsteller:
Jean Reno
Benoît Magimel
Camille Natta
Christopher Lee

DVD-Typ: DVD-9
Fernsehnorm: PAL
Bildformat: 2,35:1 (anamorph)

Audiokanäle
1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Französisch, Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch

DVD Erscheinungstermin: 18. Oktober 2004
Produktion: 2004
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

DVD Features:
Making Of ... Von Engeln und Flüssen (ca. 25 Min.)

Preis laut Amazon: 14,99 Euro


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FAZIT
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Die Purpurnen Flüsse II - Die Engel der Apocalypse ist ein sehr düsterer aber durchgängig spannender Thriller, der einige Schock-Elemente aufweist, aber mir dennoch wegen der intelligenten Machart gefiel. Für Menschen mit schwachen Nerven ist er allerdings nicht empfehlenswert.


Liebe Grüße - Miara

27 Bewertungen, 1 Kommentar

  • rengert

    02.10.2004, 10:41 Uhr von rengert
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bin damals nicht ins KIno gegangen, weil ich vom ersten Teil enttäuscht war, welcher die Buchvorlage nicht gut umgesetzt hatte. Trotzdem werde ich mir den Teil doch anschaun, kann ja nicht umsonst die Topbewertung bekommen haben. Gruß Thomas