Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse (VHS) Testbericht

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ab 18,15
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Erfahrungsbericht von jollymare

Blutiger, mystischer Film zum Nachdenken

Pro:

Spannend, Mal was Anderes

Kontra:

Keine wirkliche herrausforderung für Jean Reno

Empfehlung:

Ja

Die Purpurnen Flüsse 2

Die Engel der Apokalypse
Originaltitel: Les Riviéres Pourpres 2 - Les anges de l\'apocalypse
Genre: Thriller
FSK: ab 16 Jahre
100 min
Darsteller: Jean Reno (Kommissar Niemans)
Benoît Magimel (Assistent Reda)
Camille Natta (Forscherin Marie)
Christopher Lee (Heimmerich vom Garten)
Augustin Legrand (\"Jesus\"-Erscheinung)
Regie: Olivier Dahan
(Drehbuch: Luc Besson)

Zum Inhalt:

Kommissar Niemans wird zu einem Kloster geschickt. Dort hat ein Mönch in seiner neuen Zelle beim einschlagen eines Nagels einen Blutstrom aus der Wand erzeugt. Bei der Überprüfung allerdings stellt sich dieses Wunder eher als grausames Verbrechen heraus. In der Mauer ist eine Leiche eingemauert.
Zur gleichen Zeit verursacht sein Assistent Reda einen Autounfall und traut seinen Augen kaum als er die weiß gekleidete Gestalt mit einer Schusswunde als „Jesus“ erkennt. Im Krankenhaus erfolgt ein weiterer Anschlag auf das Leben des Unfallopfers. Der Täter, anscheinend ein Mönch kann allerdings entfliehen.
Die beiden Polizisten gehen den Indizien nach und kommen den Geheimnis des vermeintlichen Jesus auf die Spur. Er hat Jünger um sich geschart, wie einst Jesus. Es kommt zu verschiedenen Morden bei denen die Opfer je nach ihrem Beruf auf eine grausame Art sterben. Alle folgenden Morde laufen nach einem bestimmten Schema ab und der Ausgangspunkt scheint die Apokalypse zu sein.
Als Preis für die Ermordung aller Jünger inklusive Jesus winkt ein Buch . Jeder der es liest soll Gott sehen.
Erst die Theologieforscherin Marie kann Licht in die Vorkommnisse bringen und Niemans und Reda auf die richtige Spur......

Mehr will ich hier nicht verraten....selber schauen.

Zur Umsetzung:

Es kommt zu guten Dialogen, auch die Action kommt nicht zu kurz. Eine der großen Minuspunkte die ich zu vergeben habe sind die doch sehr brutalen und oft für meinen Geschmack zu hart ausgefallenen Mordszenen. Gut kommt das Böse hier herüber. Mystisch und Geheimnisvoll ist die Geschichte aufgebaut. Leider ist der Bösewicht wie immer ein Nazi, hier also Christopher Lee als Heimmerich vom Garten. Das ist zu leicht zu fassen als aufmerksamer Zuschauer. Trotzdem bleibt der Spannungsbogen über die Länge des Films fast vollständig erhalten.
Jean Reno und Benoît Magimel ergänzen sich wunderbar. Leider lässt die Rolle des Kommissar Niemans keinen großen Spielraum für das schauspielerische Können eines Jean Reno.

Meine Fazit:

Ich zähle mich nun mal mehr zu den „Leseratten“ als zu den „Couchpotatoes“. Daher war ich vom ersten Teil der Buchverfilmung von Jean-Christophe Grangé wirklich überrascht. Ich hatte nun auch kein Wunder erwartet beim zweiten Teil. Aber siehe da, er lässt nach meiner Einschätzung nicht viel nach, gegenüber dem ersten Kinoerfolg. Wirklich eine Überraschung.
Ich kenne nun die Kinofassung und ende August soll die Video/DVD Ausgabe erscheinen ich bin schon gespannt und werde mir den Film vermutlich nochmals hohlen und die Heimkinowirkung testen.
Im Großen und ganzen ist er Sehenswert.

10 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Zigarrenlukas10

    19.08.2004, 15:44 Uhr von Zigarrenlukas10
    Bewertung: sehr hilfreich

    der film war toll. mfg