Die purpurnen Flüsse (VHS) Testbericht

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ab 8,95
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Erfahrungsbericht von Susi17

Alpenalptraum!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

*** Zur Handlung ***

Nahe einer Eliteuniversität in den französischen Alpen, entdeckt eine Bergsteigerin eine gefesselte und verstümmelte Leiche. Der Tote wurde bevor er verstarb schrecklich gefoltert . Inspektor Pierre Niémans ( Jean Reno ), soll in dem Fall ermitteln . Der Tote führ ihn zur Elite-Universität Guernon in der er als Bibliothekar tätig war. Kurze Zeit später wird ein zweiter Toter gefunden der in ähnlicher Weise getötet wurde und der ebenfalls Mitarbeiter der Universität war. Gleichzeitig ermittelt der Polizeibeamte Max Kerkérian (Vincent Cassel) wegen einer Grabschändung. Seine Ermittlungen führen ihn ebenfalls nach Gurenon wo er dann auf Inspektor Niémans trifft. Sie machen sich jetzt nun gemeinsam daran den Fall zu lösen. Der Film nimmt ein unerwartetes Ende auf das ich aber hier verständlicherweise nicht eingehen möchte.

*** Buch & Regie ***

Regie führte Mathieu Kassovitz nach der Buchvorlage des Bestsellers \"Die purpurnen
Flüsse\" von Jean-Christophe Grangé. Kassovitz zeigt die ruhige, raue Landschaft in den französischen Alpen in wunderschönen Bildern im Gegensatz zu den Bizarren Morden. Gekonnt führt er die beiden Handlungsstränge und damit auch die beiden Hauptdarsteller zusammen. Nur der Schluss des Films ist im Gegensatz zur restlichen Handlung etwas undurchsichtig und meiner Meinung nach etwas zu kurz gekommen.

*** Die Schauspieler ***

Über Jean Reno der den Inspektor Pierre Niémans darstellt, muss man eigentlich nicht viel sagen. Er spielt seine Rolle authentisch und schon alleine seine Mimik ist fabelhaft. Er ist den meisten sicherlich aus den Filmen \"Im Rausch der Tiefe\" und \"Leon\" bekannt der den endgültigen Durchbruch für ihn bedeutete.
Vincent Cassel, der im Gegensatz zu Jean Reno den \"harten Bullen\" spielt, zeigt sich in seiner Rolle ebenfalls von seiner besten Seite.

*** Resümee ***

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Von nichts so ganz ernstzunehmenden Prügelszenen, die an Kampfspiele von Spielkonsolen erinnert und auch mit entsprechenden Geräuschen und Musik hinterlegt sind, über Verfolgungsjagden bis zu kleinen witzigen Einlagen ist in dem Film alles enthalten um einem ein 90 Minuten unterhaltsames Kinovergnügen zu bescheren. Aber hauptsächlich lebt der Film durch seine hervorragender Schauspieler und den Spannungsbogen der bis zum etwas undurchsichtigen Ende gehalten wird. Die etwas \"blutrünstigeren\" Szenen halten sich in Grenzen und werden zum Teil nur angedeutet. Alles in allem ein Film den ich jederzeit Krimifans empfehlen kann.


Alles Liebe
Susi

18 Bewertungen