Die purpurnen Flüsse (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von myra-belle
Alles so bedeutungsschwanger
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein kleines Bergdorf namens Guernon, eingebettet in großartiger Berglandschaft. Da wird ein Student der hiesigen Elite-Uni grausam verstümmelt aufgefunden. Ohne Hände und mit Regenwasser gefüllte Augen, nachdem die Augäpfel entfernt worden sind. Der Zuschauer indess kann die Qualen des armen Mannes nur erahnen, denn gezeigt wird so gut wie nichts. Es wird nur wörtlich darauf hingewiesen.
Der Fall schreit nach dem berühmten Pierre Niemans (Jean Reno), der sich als Profiler (Keine Ahnung, welchen Begriff die Franzosen dafür verwenden, die sind ja so anti-englisch.) einen Namen gemacht hat, aber menschlich gesehen nicht gerade als gesellschaftsfähig zu bezeichnen ist. So versucht er seine Ermittlungen der eigenen Art auf eigene Faust durchzuziehen.
In einer Kleinstadt 200 km weiter wird der strafversetzte Max Kerkerian (Vincent Cassel) wegen 2 Fällen aufgescheucht. Normalerweise schiebt er eine ruhige Kugel und zieht sich auch schon mal einen Joint rein.
Zuerst kümmert er sich um eine Grabschändung eines kleinen Mädchens namens Judith, das vor 20 Jahren bei einem tragischen Unfall von einem Lkw regelrecht zermalmt wurde.
Bei dem 2. Fall handelt es sich um den Einbruch ins Schularchiv, wobei auf den 1. Blick nichts entwendet wurde. Aus einer Eingebung heraus fragt Kerkerian nach den Unterlagen des kleinen Mädchens und es stellt sich heraus, dass genau diese entfernt worden sind. Die Spuren führen nach Gueron.
Dort spitzt sich die Lage zu, als ein weiterer vielversprechender Student in die Embryonalstellung gefesselt aufgefunden wird. Seine Augen wurden durch Glasaugen ersetzt. Dieser Mann war der Verdächtige von Kerkerian, sodass dieser nun ebenfalls dort auftaucht und mit Niemans eine Art widerstrebende Partnerschaft eingeht.
Niemans sucht erneut den Augenarzt auf, der sich mit Augenerkrankungen rumschlägt, die entstanden worden sind oder zu Tage treten, weil die hiesige Uni-Bevölkerung immer wieder untereinander heiratet, um unter sich zu bleiben. Nach dem Motto \"Wissen ist Macht\" soll es sozusagen in der Familie bleiben.
Da auch der Augenarzt liquidiert wurde, liegt der Verdacht nahe, dass Niemans nicht zu unrecht den Rektor der Uni aufgescheucht hat, indem er immer wieder durch die Räume wandert.
Es wurde mir so in der Hälfte des Filmes klar, wer der Mörder ist. Der Zuschauer wird meiner Meinung nach direkt zu dieser Erkenntnis hin geführt, wobei am Ende doch noch einige Überraschungen auf uns warten.
KRITIK
Ich empfand es als aufdringlich und oft auch etwas unpassend, mit lauter Geräuschuntermalung darauf hinzuweisen, dass gerade etwas Entscheidendes gesagt wird oder passiert. Ich möchte lieber selber dahinter kommen, ob die Episode nun wichtig ist oder nicht.
Im krassen Gegensatz dazu steht die Darstellung der Morde. Mehr als ein paar blutige Kratzer bekommen wir nicht zu sehen. Der blutige Leichnam des Augenarztes hängt meter weit weg an der Wand, Einzelheiten sind nicht auszumachen. Wahrscheinlich kann nur so erklärt werden, dass der Film um 20.15 Uhr ausgestrahlt wurde.
Schauspielerisch habe ich nichts zu meckern.
Der französische Humor fand ich stellenweise etwas platt, aber ganz ok.
Abschließend würde ich sagen, der Film taugt nicht zum Immer-wieder-Gucken, da der Ausgang schon bald programmiert wird und die Geschichte nun nicht oberhammermäßig spektakulär ist.
Der Fall schreit nach dem berühmten Pierre Niemans (Jean Reno), der sich als Profiler (Keine Ahnung, welchen Begriff die Franzosen dafür verwenden, die sind ja so anti-englisch.) einen Namen gemacht hat, aber menschlich gesehen nicht gerade als gesellschaftsfähig zu bezeichnen ist. So versucht er seine Ermittlungen der eigenen Art auf eigene Faust durchzuziehen.
In einer Kleinstadt 200 km weiter wird der strafversetzte Max Kerkerian (Vincent Cassel) wegen 2 Fällen aufgescheucht. Normalerweise schiebt er eine ruhige Kugel und zieht sich auch schon mal einen Joint rein.
Zuerst kümmert er sich um eine Grabschändung eines kleinen Mädchens namens Judith, das vor 20 Jahren bei einem tragischen Unfall von einem Lkw regelrecht zermalmt wurde.
Bei dem 2. Fall handelt es sich um den Einbruch ins Schularchiv, wobei auf den 1. Blick nichts entwendet wurde. Aus einer Eingebung heraus fragt Kerkerian nach den Unterlagen des kleinen Mädchens und es stellt sich heraus, dass genau diese entfernt worden sind. Die Spuren führen nach Gueron.
Dort spitzt sich die Lage zu, als ein weiterer vielversprechender Student in die Embryonalstellung gefesselt aufgefunden wird. Seine Augen wurden durch Glasaugen ersetzt. Dieser Mann war der Verdächtige von Kerkerian, sodass dieser nun ebenfalls dort auftaucht und mit Niemans eine Art widerstrebende Partnerschaft eingeht.
Niemans sucht erneut den Augenarzt auf, der sich mit Augenerkrankungen rumschlägt, die entstanden worden sind oder zu Tage treten, weil die hiesige Uni-Bevölkerung immer wieder untereinander heiratet, um unter sich zu bleiben. Nach dem Motto \"Wissen ist Macht\" soll es sozusagen in der Familie bleiben.
Da auch der Augenarzt liquidiert wurde, liegt der Verdacht nahe, dass Niemans nicht zu unrecht den Rektor der Uni aufgescheucht hat, indem er immer wieder durch die Räume wandert.
Es wurde mir so in der Hälfte des Filmes klar, wer der Mörder ist. Der Zuschauer wird meiner Meinung nach direkt zu dieser Erkenntnis hin geführt, wobei am Ende doch noch einige Überraschungen auf uns warten.
KRITIK
Ich empfand es als aufdringlich und oft auch etwas unpassend, mit lauter Geräuschuntermalung darauf hinzuweisen, dass gerade etwas Entscheidendes gesagt wird oder passiert. Ich möchte lieber selber dahinter kommen, ob die Episode nun wichtig ist oder nicht.
Im krassen Gegensatz dazu steht die Darstellung der Morde. Mehr als ein paar blutige Kratzer bekommen wir nicht zu sehen. Der blutige Leichnam des Augenarztes hängt meter weit weg an der Wand, Einzelheiten sind nicht auszumachen. Wahrscheinlich kann nur so erklärt werden, dass der Film um 20.15 Uhr ausgestrahlt wurde.
Schauspielerisch habe ich nichts zu meckern.
Der französische Humor fand ich stellenweise etwas platt, aber ganz ok.
Abschließend würde ich sagen, der Film taugt nicht zum Immer-wieder-Gucken, da der Ausgang schon bald programmiert wird und die Geschichte nun nicht oberhammermäßig spektakulär ist.
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