Die purpurnen Flüsse (VHS) Testbericht
ab 8,95 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von Sunchild
Starker Anfang und starkes Nachlassen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In einer Sneakpreview konnte ich den französischen Kinofilm "Die purpurnen Flüsse" (Les Rivières Pourpres) von Mathieu Kassovitz sehen. Er behandelt die Geschichte von zwei Polizisten, die über verschiedene Fälle, die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun haben, auf ein unglaubliches Geheimnis stoßen.
In der kleinen Universitätsstadt Guernon in den französischen Alpen muß der erfahrene Großstadtpolizist Inspektor Pierre Niémans (gespielt von Jean Réno, aus "Der Profi") einen bizarren Mord aufklären, bei dem ein Student zu Tode gefoltert worden ist. Die Augen wurden entnommen, die Hände abgeschlagen und die Wunden ausgebrannt. Weiterhin weist der Körper Stichwunden auf. Der Tote wurde mit teilweiser Verwesung in einem Waldstück in einer Felswand hängend gefunden.
Die örtlichen Gendarme sind mit diesem Fall hoffnungslos überfordert, da sie solche brutalen Verbrechen nicht gewohnt sind und keinen Reim auf die Spuren machen können.
Inspektor Niémans hat bereits als Dozent für auszubildende Polizisten gearbeitet und hat mehr Erfahrung damit, und kommt somit in die Provinz.
Gleichzeitig untersucht der junge und aufbrausende Kommissar Max Kerkerian (Vincent Cassel) im 300 Kilometer entfernten Sarzac eine Friedhofsschändung: das Grab eines Mädchens, das vor 20 Jahren auf mysteriöse Weise bei einem Autounfall ums Leben kam, wurde gewaltsam geöffnet und mit Hakenkreuzen beschmutzt.
Zudem sind nach dem Einbruch in die örtliche Grundschule plötzlich alle Akten über genau dieses Mädchen verschwunden.
Die beiden Polizisten treffen in der kleinen abgelegenen aber autarken Enklave in den Alpen aufeinander und müssen erkennen, daß an der Universität, mit dem schönen Motto "Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper", reiche, intelligente und überdurchschnittlich sportliche junge Studenten und Studentinnen aus angesehenen Familien häufig untereinander heiraten. Damit will man eine Eliterasse züchten. Ihre Wertvorstellungen und Verhalten sind stark an ethische Auffassungen des Dritten Reiches angelehnt.
Schließlich ergeben sich aber durch den häufigen Inzest Erbkrankheiten, so daß im Krankenhaus Kinder der Landbevölkerung mit den Universitätszöglingen heimlich vertauscht wurden.
Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Der Film und die Idee an sich ist gar nicht so schlecht, aber das Ende das ich seinen Einzelheiten hier verschweige, ist ein wenig zu leicht absehbar und nicht gerade spannend. Ansonsten sind die 102 Minuten eine Investition wert, denn hier bekommt man kein amerikanisches Mainstreamkino zu sehen. Mit nicht zu hohen Ansprüchen kann man an dem Film, der ein wenig an "Das Schweigen der Lämmer" erinnert, Gefallen finden.
In der kleinen Universitätsstadt Guernon in den französischen Alpen muß der erfahrene Großstadtpolizist Inspektor Pierre Niémans (gespielt von Jean Réno, aus "Der Profi") einen bizarren Mord aufklären, bei dem ein Student zu Tode gefoltert worden ist. Die Augen wurden entnommen, die Hände abgeschlagen und die Wunden ausgebrannt. Weiterhin weist der Körper Stichwunden auf. Der Tote wurde mit teilweiser Verwesung in einem Waldstück in einer Felswand hängend gefunden.
Die örtlichen Gendarme sind mit diesem Fall hoffnungslos überfordert, da sie solche brutalen Verbrechen nicht gewohnt sind und keinen Reim auf die Spuren machen können.
Inspektor Niémans hat bereits als Dozent für auszubildende Polizisten gearbeitet und hat mehr Erfahrung damit, und kommt somit in die Provinz.
Gleichzeitig untersucht der junge und aufbrausende Kommissar Max Kerkerian (Vincent Cassel) im 300 Kilometer entfernten Sarzac eine Friedhofsschändung: das Grab eines Mädchens, das vor 20 Jahren auf mysteriöse Weise bei einem Autounfall ums Leben kam, wurde gewaltsam geöffnet und mit Hakenkreuzen beschmutzt.
Zudem sind nach dem Einbruch in die örtliche Grundschule plötzlich alle Akten über genau dieses Mädchen verschwunden.
Die beiden Polizisten treffen in der kleinen abgelegenen aber autarken Enklave in den Alpen aufeinander und müssen erkennen, daß an der Universität, mit dem schönen Motto "Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper", reiche, intelligente und überdurchschnittlich sportliche junge Studenten und Studentinnen aus angesehenen Familien häufig untereinander heiraten. Damit will man eine Eliterasse züchten. Ihre Wertvorstellungen und Verhalten sind stark an ethische Auffassungen des Dritten Reiches angelehnt.
Schließlich ergeben sich aber durch den häufigen Inzest Erbkrankheiten, so daß im Krankenhaus Kinder der Landbevölkerung mit den Universitätszöglingen heimlich vertauscht wurden.
Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Der Film und die Idee an sich ist gar nicht so schlecht, aber das Ende das ich seinen Einzelheiten hier verschweige, ist ein wenig zu leicht absehbar und nicht gerade spannend. Ansonsten sind die 102 Minuten eine Investition wert, denn hier bekommt man kein amerikanisches Mainstreamkino zu sehen. Mit nicht zu hohen Ansprüchen kann man an dem Film, der ein wenig an "Das Schweigen der Lämmer" erinnert, Gefallen finden.
8 Bewertungen, 2 Kommentare
-
19.03.2002, 14:48 Uhr von DaBrooklyn
Bewertung: sehr hilfreichHab den Film im Kino verpasst, aber es wird Zeit...
-
19.03.2002, 14:32 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichden muss ich mir mal noch ausleihen. gruß vom alias
Bewerten / Kommentar schreiben