Die purpurnen Flüsse (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Miststueck666
Die Story ist ein bißchen weit hergeholt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Auch ich habe endlich "Die purpurnen Flüsse" gesehen. Eigentlich wollte ich keinen Bericht über diesen Film schreiben, da ich nicht so angetan von dem Film war. Aber egal, ich hab es mir anders überlegt, los geht’s.
Ausgedacht und realisiert haben den Film
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Jean-Christophe Grangè ist für die Romanvorlage und das Drehbuch verantwortlich.
Regie führte Mathieu Kassovitz und Produzent war Alan Goldman. Die Kamera wurde von Thierry Arbogast geschwenkt und die Musik steuerte Bruno Coulais bei.
Die Story
~~~~~~~
Polizeiinspektor Pierre Níemans und Kommissar Max Kerkerian werden am gleichen Tag, 300 Kilometer voneinander entfernt, mit zwei außergewöhnlichen Fällen betraut.
Níemans soll in Guernon, einer Universitätsstadt in den Alpen, einen grausamen Mord aufklären. Die örtliche Polizei ist mit der Aufklärung des Falles überfordert, da das Opfer grausam verstümmelt und misshandelt wurde.
Kerkerian ist zur gleichen Zeit in Sarzac damit beschäftigt eine Grabschändung aufzuklären.
Es ist das Grab eines kleinen Mädchens, dass vor ein paar Jahren unter mysteriösen von einem Laster überfahren wurde. Seltsam ist, das auch in der örtlichen Schule eingebrochen wurde und die Akten über das Mädchen gestohlen wurden.
Níemans stößt derweil auf weitere Leichen (mit Hilfe der jungen Gletscherforscherin Fanny Ferreira) und nach einiger Zeit führen die beiden Fälle der ungleichen Polizisten zu einem Verdächtigen, dort treffen beide auch aufeinander.
Natürliche entwickelt sich eine Rivalität zwischen ihnen, als junger aufbrausender Kommissar und erfahrener, angesehner, routinierter Inspektor aufeinandertreffen.
Aber sie raufen sich so gut es geht zusammen und kommen der Lösung der Morde und dem Rätsel um "Die purpurnen Flüsse" auf die Spur.
Darsteller
~~~~~~~
Einer der bekanntesten und besten französischen Schauspieler ist Jean Reno, der Inspektor Níemans verkörpert. Er dürfte den meisten seit "Leon, der Profi" bekannt sein.
Max Kerkerian wird von Vincent Cassel gespielt, der schon in Mathieu Kassovitz’s Regiedebüt "Hass" brillierte.
Die Italienerin Nadia Fares, die jetzt in Frankreich lebt verkörpert Fanny Ferreira, eine der späteren Schlüsselfiguren des Films.
Meine Meinung
~~~~~~~~~~~~
Wieder mal ein Film der Marke: Man nehme einen anerkannten Schauspieler (Reno), eine schöne, undurchschaubare Frau (Ferreira), ein Konzept das hinlänglich bekannt ist ("Sieben"), machen alles ein wenig eckeliger als die Vorlage und dann wird’s schon klappen.
Oder wie ist es sonst zu erklären, dass das Gespann Reno/Vassel stark dem in "Sieben" vorgemachten Freeman/Pitt ähnelt? Aber noch mehr, Nadia Fares erinnert mich von ihrer Art sehr stark an die junge Studentin Kate aus "Denn zum küssen sind sie da", ebenfalls ein Film aus dieser Sparte
Aber vielleicht ist das ja alles blooooooßer Zufall.
Eine Szene fand ich extrem unglaubwürdig: Níemans löst ein Rätsel und sucht eine Leiche in den Alpen, ohne Vorkurse und Schulungen seilt er sich mal eben mit Fanny in eine Gletscherspalte ab, achso ja, kann ich auch, ja.
Der Film beginnt gleich appetitlich; in Nahaufnahme wird uns ein halbverwester, zusammengekrümmter, misshandelter Körper, aus dem Maden kriechen ca. 2 Minuten dargeboten (möchte jemand meine Chips?). Auch die Photos, auf dem das überfahrene Mädchen (oder der Rest davon) zu sehen, lässt mehr erkennen als erahnen.
Der Film ist nichts für Leute mit empfindlichem Magen, da alles relativ real wirkt.
Die Story ist eigentlich voraussehbar, nimmt dann allerdings eine Wendung ins Lächerliche und Unglaubwürdige. Man weiß wer der Mörder ist – er/sie ist es auch, nur die Gründe und der Hintergrund scheinen zu weit hergeholt und nicht nachvollziehbar. Was genau möchte ich hier nicht beschreiben, um ein wenig die Spannung zu halten.
Die Schauspieler haben mich allerdings überzeugt. Sie wirkten professionell und mit ihrer Rolle irgendwie unterfordert. Besonders gut hat mir die Rivalität zwischen dem Rebell Kerkerian und dem ruhigen Níemans gefallen.
Fazit
~~~~~
Ein Film, den man wirklich nicht unbedingt gesehen haben muss. Ohne Nennenswerte Höhepunkte wird ein bekanntes Konzept herungtergeleiert und um das Konzept etwas aufzufrischen wurde eine Haarsträubende Geschichte mit unsinnigem Mordmotiv dazu erfunden.
Wer Langeweile hat und auf Filme wie "Sieben" steht wird sich bestimmt auch für diesen Film begeistern. Ich konnte es nicht.
Viel Spaß beim anschauen. Misty
Ausgedacht und realisiert haben den Film
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Jean-Christophe Grangè ist für die Romanvorlage und das Drehbuch verantwortlich.
Regie führte Mathieu Kassovitz und Produzent war Alan Goldman. Die Kamera wurde von Thierry Arbogast geschwenkt und die Musik steuerte Bruno Coulais bei.
Die Story
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Polizeiinspektor Pierre Níemans und Kommissar Max Kerkerian werden am gleichen Tag, 300 Kilometer voneinander entfernt, mit zwei außergewöhnlichen Fällen betraut.
Níemans soll in Guernon, einer Universitätsstadt in den Alpen, einen grausamen Mord aufklären. Die örtliche Polizei ist mit der Aufklärung des Falles überfordert, da das Opfer grausam verstümmelt und misshandelt wurde.
Kerkerian ist zur gleichen Zeit in Sarzac damit beschäftigt eine Grabschändung aufzuklären.
Es ist das Grab eines kleinen Mädchens, dass vor ein paar Jahren unter mysteriösen von einem Laster überfahren wurde. Seltsam ist, das auch in der örtlichen Schule eingebrochen wurde und die Akten über das Mädchen gestohlen wurden.
Níemans stößt derweil auf weitere Leichen (mit Hilfe der jungen Gletscherforscherin Fanny Ferreira) und nach einiger Zeit führen die beiden Fälle der ungleichen Polizisten zu einem Verdächtigen, dort treffen beide auch aufeinander.
Natürliche entwickelt sich eine Rivalität zwischen ihnen, als junger aufbrausender Kommissar und erfahrener, angesehner, routinierter Inspektor aufeinandertreffen.
Aber sie raufen sich so gut es geht zusammen und kommen der Lösung der Morde und dem Rätsel um "Die purpurnen Flüsse" auf die Spur.
Darsteller
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Einer der bekanntesten und besten französischen Schauspieler ist Jean Reno, der Inspektor Níemans verkörpert. Er dürfte den meisten seit "Leon, der Profi" bekannt sein.
Max Kerkerian wird von Vincent Cassel gespielt, der schon in Mathieu Kassovitz’s Regiedebüt "Hass" brillierte.
Die Italienerin Nadia Fares, die jetzt in Frankreich lebt verkörpert Fanny Ferreira, eine der späteren Schlüsselfiguren des Films.
Meine Meinung
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Wieder mal ein Film der Marke: Man nehme einen anerkannten Schauspieler (Reno), eine schöne, undurchschaubare Frau (Ferreira), ein Konzept das hinlänglich bekannt ist ("Sieben"), machen alles ein wenig eckeliger als die Vorlage und dann wird’s schon klappen.
Oder wie ist es sonst zu erklären, dass das Gespann Reno/Vassel stark dem in "Sieben" vorgemachten Freeman/Pitt ähnelt? Aber noch mehr, Nadia Fares erinnert mich von ihrer Art sehr stark an die junge Studentin Kate aus "Denn zum küssen sind sie da", ebenfalls ein Film aus dieser Sparte
Aber vielleicht ist das ja alles blooooooßer Zufall.
Eine Szene fand ich extrem unglaubwürdig: Níemans löst ein Rätsel und sucht eine Leiche in den Alpen, ohne Vorkurse und Schulungen seilt er sich mal eben mit Fanny in eine Gletscherspalte ab, achso ja, kann ich auch, ja.
Der Film beginnt gleich appetitlich; in Nahaufnahme wird uns ein halbverwester, zusammengekrümmter, misshandelter Körper, aus dem Maden kriechen ca. 2 Minuten dargeboten (möchte jemand meine Chips?). Auch die Photos, auf dem das überfahrene Mädchen (oder der Rest davon) zu sehen, lässt mehr erkennen als erahnen.
Der Film ist nichts für Leute mit empfindlichem Magen, da alles relativ real wirkt.
Die Story ist eigentlich voraussehbar, nimmt dann allerdings eine Wendung ins Lächerliche und Unglaubwürdige. Man weiß wer der Mörder ist – er/sie ist es auch, nur die Gründe und der Hintergrund scheinen zu weit hergeholt und nicht nachvollziehbar. Was genau möchte ich hier nicht beschreiben, um ein wenig die Spannung zu halten.
Die Schauspieler haben mich allerdings überzeugt. Sie wirkten professionell und mit ihrer Rolle irgendwie unterfordert. Besonders gut hat mir die Rivalität zwischen dem Rebell Kerkerian und dem ruhigen Níemans gefallen.
Fazit
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Ein Film, den man wirklich nicht unbedingt gesehen haben muss. Ohne Nennenswerte Höhepunkte wird ein bekanntes Konzept herungtergeleiert und um das Konzept etwas aufzufrischen wurde eine Haarsträubende Geschichte mit unsinnigem Mordmotiv dazu erfunden.
Wer Langeweile hat und auf Filme wie "Sieben" steht wird sich bestimmt auch für diesen Film begeistern. Ich konnte es nicht.
Viel Spaß beim anschauen. Misty
24 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.02.2002, 17:30 Uhr von master-of-disaster
Bewertung: sehr hilfreichdein bericht is klasse ,mir hat der film schon gefallen
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