Dolores (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Gesi42

Gute Verfilmung nach Stephen King

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

\"Dolores\" ist die gelungene Neuverfilmung eines Romans von Stephen King. Genauso wie bei \"Misery\" steht auch hier Kathy Bates in eine der Hauptrollen und hier spielt sie auch wieder eine sehr ausdrucksvolle Frau, die es nicht leicht im Leben hatte.


Der Film
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Die Verfilmung hält sich im Grossen und Ganzen an die Geschichte des Buches. Die junge Selena Claiborne wollte schon früh nichts mehr mit ihrer Mutter zu tun haben, aber eines Tages wird sie per Fax darüber informiert, dass ihre Mutter des Mordes angeklagt wird. Sofort reist sie zu ihrer Mutter, um sie zu helfen, aber sie muss sich dabei auch eingestehen, dass ihre Mutter sich kaum geändert hat und es kommt recht schnell zum ersten Krach. Dabei werden aber auch alte Erinnerungen wieder wach, denn sie wird mehrfach an die Kindheit zurückerinnert, die für sie teilweise die Hölle war und wo ihr Vater eines Tages starb. Damals wurde nie richtig bewiesen, ob es ein Unfall oder ein Mord war.
Die Mutter Dolores Claiborne pflegte schon seit vielen Jahren die Millionärin Vera Donavan. Anfangs war sie nur Haushälterin, aber es entwickelte sich über Jahre hinweg eine Freundschaft zwischen den ungleichen Frauen. Die Millionärin stürzte eines Tages aber von der Treppe und der Briefträger ertappte Dolores gerade dabei, wie sie die Millionärin erschlagen wollte. Dazu kam es allerdings nicht mehr, denn Vera starb eines natürlichen Todes. Trotzdem wird aber Dolores des versuchten Mordes angeklagt, aber die Wahrheit kam nicht so deutlich ans Licht.
Erst später stellt sich heraus, dass Dolores die Alleinerbin eines Millionenvermögens ist und somit hätte sie sogar ein Motiv.
In Rückblenden wird aber auch an die Vergangenheit erinnert und der Zuschauer erkennt, welch furchtbares Leben Dolores mit ihrem Mann führte. Der Höhepunkt war schliesslich, als Dolores von ihrem Mann immer wieder brutal geschlagen wird und er sich fast nur noch besäuft. Dolores plant ihren Mann zu töten, aber sie schafft es sehr gut, den Mord als Unfall zu tarnen, als ihr Mann sie verfolgt und in einen tiefen Brunnen fällt.
Dolores musste aber auch eingestehen, dass ihr Mann ihre Tochter auch sexuell belästigt hatte und so ist ihre Wut auch verständlich. Nur die Tochter Selena wollte es nie einsehen, denn sie hatte Angst vor ihrem Vater.
Es kommt schliesslich zum Gespräch mit dem Richter und Dolores will schon freiwillig ins Gefängnis gehen. Aber ihre Tochter kommt gerade noch rechtzeitig, um als Anwaltz ihrer Mutter aufzutreten, denn darauf wollte ihre Mutter verzichten. Wird die Tochter es schaffen, dass ihre Mutter freigesprochen wird. Die Indizien sprechen jedenfalls deutlich gegen ihre Mutter.



Die Schauspieler
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In der Hauptrolle der Dolores ist wieder einmal Kathy Bates zu sehen, die ich bereits gerne als \"Misery\" gesehen hatte. Sie spielt die Rolle der Mutter wirklich hervorragend und auch die Maskenbildner haben hier ein Lob verdient, denne einerseits sieht man sie als alternde Mutter und andererseits als umsorgende Mutter vor 30 Jahren. Durch die Rückblenden sieht man eigentlich zwei Kathy Bates: Einmal als 25jährige und einmal als 55jährige.
Bemerkenswert ist übrigens auch Jennifer Jason Leigh, die die Rolle der Selena spielte.


Meine Meinung
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\"Dolores\" gehört meiner Meinung nach deutlich zu den besseren Stephen-King-Verfilmungen. Die Spannung baut sich immer weiter auf und der Zuschauer weiß am Ende nicht, wie der Film wo ausgehen mag. Die Geheimnisse des Todes der Millionärin wird erst am Ende des Films richtig aufgeklärt und ich war ziemlich überrascht, welche Wendungen der Film noch gemacht hat.
Alles in allem war der Film wirklcih sehr interessant und alein wegen Kathy Bates würde ich mir den Film bestimmt noch einmal ansehen. Da ich das Buch noch nicht kannte, war für mich das Filmende auch recht spannend und ich spreche eine deutliche Empfehlung für diesen Film aus.

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