Ein Königreich für ein Lama (VHS) Testbericht

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ab 7,14
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Erfahrungsbericht von letsthommes

Disneymeisterwerk zum Schlapplachen!!!!

Pro:

sehr lustig; gute Dialoge; lustige Szenen; gute Sprecher; viel Humor;

Kontra:

zu kurz;

Empfehlung:

Ja

Alle die schon lange nicht mehr gelacht haben sollten sich den neusten Disneyfilm ein Königreich für ein Lama ansehen. Der hochnäsige und arrogante Inkakönig Kusco wird vor seinem 18. Geburtstag von seiner Beraterin Isma in ein Lama verwandelt und versucht mit Hilfe des Bauern Pacha seine menschliche Gestalt wiederzuerlangen.

Zur Story:
Ganz zu Anfang des Film sieht man den bereits in ein Lama verwandelten Kusco im Regen rumhocken. Er erzählt in einer langen Rückblende welche die Hälfte des Films ausmacht, wie es dazu kam, dass er ein Lama ist.

Alles beginnt ein paar Tage vor seinem 18. Geburtstag. Kusco beginnt den Tag mit seinem Groove, die Art sein Leben zu führen, und wird von einem armen alten Mann gestört. Der fliegt sogleich aus dem Palast. Isma, seine Beraterin quält gerade mal wieder die Bittsteller und wird mitsamt ihrem unterbelichteten Diener Kronk von Kusco gefeuert. Der empfängt sogleich den Bauern Pacha, dessen Haus er für sein neues Schwimmbad, Kuscotopia, welches an seinem Geburtstag eröffnet wird, abreißen will. Der Bauer zieht traurig von dannen.

Isma denkt inzwischen wütend darüber nach, wie sie Kusco töten kann. Kronk und sie fahren mit einer abenteuerlichen Achterbahn in ihr Labor und mixen einen Trank, welches sie am selben Abend dem König ins Getränk schütten. Statt zu sterben mutiert er zum Lama, da Kronk die Tränke vertauscht hat. Kronk schafft ihn aus der Stadt wobei das Lama auf dem Karren Pachas landet. Der fährt mit diesem nach Hause und muss feststellen, dass er den König in Lamaform vor sich hat. Als dieser dies bemerkt zieht er trotz Warnungen Pachas vor den Gefahren durch den Dschungel, um Isma zu bitten ihn zurückzuverwandeln.

Nachdem er ein kleines Eichhörnchen geärgert hat, weckt dieses auf ulkige Weise sämtliche Panther im Umkreis auf und Kusco muss flüchten. Er wird in letzter Sekunde von Pacha gerettet, welcher sich und Kusco mit seiner Liane an einem Baumstamm festwickelt, welcher kurz darauf in die Tiefe stürzt. Nachdem sie einen Wasserfall hinuntergefallen sind und ans Ufer geschwommen sind legen sich beide nach einem Streit über den Verbleib von Pachas Haus, nach der Zurückverwandlung Kuscos schlafen. Am nächsten Morgen ziehen sie los in Richtung Kuscos Palast.

Isma hat inzwischen erfahren das Kusco och lebt und sucht im ganzen nicht grade großen Königreich nach ihm.

Als sie über die letzte Hängebrücke gehen, bricht diese durch und sie können sich nur durch Teamwork nach oben arbeiten, landen aber auf der Seite, von wo sie kamen. Dann ziehen sie durch den Dschungel und machen in einem Restaurant halt, in welchem sich direkt am Nachbartisch auch Isma und Kronk niedergelassen haben. Nach einer urkomischen Szene flieht Pacha mit Kusco, welcher sich aber entscheidet Isma nachzugehen, um sich zurückverwandeln zu lassen. Als er aber erfährt, dass sie ihn umbringen will, haut er ab, findet Pacha nicht mehr und wir landen an der Stelle, wo der Film begann. Kusco sitzt im Regen.

Am nächsten Tag zieht er los, trifft auf eine Herde Lamas und auf Pacha, mit welchem er in dessen Dorf zurückkehrt. Dort finden sie Isma und Kronk bei Pachas Familie, welche auf einer abenteuerlichen Reise durch den Dschungel waren. Nachdem die beiden abgelenkt sind hauen die beiden ab und das Eichhörnchen, welches einst Kusco ärgerte verrät dem doch nicht so dummen Kronk, wo sich Kusco und Pacha befinden. Nach einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd quer durchs Land treffen sich die vier in Ismas Labor, welche nicht genau weis, wie sie dorthin kam. Sie hat das Rückverwandlungsmittel. Nachdem der fast gutmütige und entschlossene, ob er Pacha und Kusco helfen soll Kronk ausgeschaltet ist ruft Isma die Wachen, welche durch ein paar der Zaubertränke in alle möglichen Tiere verwandelt werden. Nach einer wilden Verfolgungsjagd während der Kusco nicht den richtigen Zaubertrank bekommt finden sich Isma, Pacha und Kusco an der äußeren Steilwand des Tempels wieder. Dort verwandelt sich Isma durch ein Missgeschick mit den Tränken in eine Katze, wird von Kronk ausgeschaltet und Kusco wird wieder zum jetzt gutmütigen Menschen.

Während dem Happy End, vergnügen alle im Kuscotopia, welches ich jetzt an anderer Stelle befindet und Kronk bildet junge Kinder und die Katze Isma zu Pfadfindern aus.

HAPPY END

Eigene Meinung:
Dieser Film gehört mit zu den witzigsten, die Disney je produziert hat. Ständig gibt es witzige Dialoge, Einschnitte im Film mit Kommentaren Kuscos als Lama oder nicht und ganz besonders gut gemacht finde ich die Szenen in welchen die Kinder Pachas auftreten. Die versuchen immer einander zu übertrumpfen und wollen immer Recht haben. Tipo der Sohn lässt sich alle 5 Minuten von der Mutter messen und Chaca, die Tochter muss es ihm gleichtun, obwohl sie das als Blödsinn bezeichnet. Die Szene, in welcher sich Isma und Kronk in Pachas Haus befinden und Kronk mit den Kinder Seil springt ist urkomisch.

Auch Kronks Gespräche mit Eichhörnchen sind phänomenal. Die Achterbahnfahrt zu Ismas Labor ist ebenfalls total komisch und irgendwie unrealistisch. Besonders am Anfang, weis der Zuschauer nicht was gerade Sache ist, bis das Bild zum normalen Kusco schwenkt und er seinen total übertriebenen und kitschigen Groove mit Sänger aus der Torte beginnt. Das Lied ist ebenso egoistisch wie sein Sänger, Kusco.

Den ganzen Film über geschehen gut vorhersehbare und sehr unrealistische oder zumindest zufällige Dinge. Besonders die Szene im Restaurant im Dschungel in welcher Isma und Kusco ständig hintereinander durch die Drehtür zur Küche laufen und ständig die Bestellung ändern. Kurz darauf lesen beide Zeitung, sitzen sich gegenüber und der eine hält immer dann die Zeitung hoch wenn der andere sie unten hat.

Eine ganz besondere Figur ist Kronk. Als er sich entscheiden muss ob er nun Kusco einen Wasserfall runterfallen lässt oder nicht erscheinen ein Engel und eine Teufel, so wie man es von Cartoons gewöhnt ist. Die streiten sich immer miteinander und der etwas unterbelichtete Kronk kann sich nie selbst entscheiden. Außerdem ist er äußerst stolz auf seine Kochkünste welche Isma nicht ausstehen kann.

Alles in allem gibt es im Film kaum Leerlauf ständig passiert lustiges, welches einen bis zur nächsten Panne am Lachen hält. Ebenso ist der Film auch eine Art Belehrung. Der vorher hochnäsige wird nach Erfahrung der eigenen Armut und Grausamkeit zum volkliebenden und freundlichen König.

Länge: 75 Minuten

Regie:
Mark Dindal

Sprecher:
Kusco (auch als Lama): Michael Herbig („Bully“)
Pacha: Rainhard Brock
Isma: Elke Sommer
Kronk: Tommy Amper
Chicha: Mariette Maede
Chacha: Marie-Therese von Buttlar
Tipo: Tim Schwarzmaier

Fazit:
Humorvoll und mit vielen kitschigen Situationen wird die Story des Bösen Königs, der sich als armes Lama zum Guten kehrt in bester Disneytradition präsentiert. Ein Film für die ganze Familie.

LETSTHOMMES

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