Feuer, Eis und Dosenbier (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Nanooky

Party non stop

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Gestern Abend bin ich mit Freunden in „Feuer, Eis und Dosenbier“ gegangen. Bei dem Namen dachte ich erst mal, dass mich eine Teeny-Komödie erwartet mit viel Sex und Bier, na ja und so war’s dann auch.


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Gliederung:
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1.) Die Story
2.) Die Schauspieler
3.) Infos zum Film
4.) Meine Meinung

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1.) Die Story
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Nach unendlich langer Werbung erklang die Stimme „Hooolaaaadiiiihoooo“. Ah, die Vorschau auf den neuen Heidifilm? Nein, falsch gedacht, der Film fing an.
Die ersten Szenen zeigten, ganz nach Heidiart ein Mädchen und einen Jungen, die auf der Alm leben. Sie finden an einem Bach lauter Dosen und Abfälle von deutschen Touristen und denken es wäre Spielzeug. Als dann der Junge, der Türlich heißt eine ungeöffnete Dose Bier leer trinkt, fällt er um und treibt auf einem Nest den Bach entlang.

16 Jahre später...

Türlich und sein Kumpel Josch leben in einer WG. Die zwei saufen und kiffen was das Zeug hält und wie schmutzig ihre Bude aussieht könnt ihr euch denken. Die beiden sind Zivis als Rettungssanitäter und als sie durch mehre Zeitungsartikel, in denen Berichtet wird, wie chaotisch die beiden sind und bei Einsätzen eher Menschen verletzen, als zu retten, dem Chef auffallen, fliegen beide raus. Nun sollen beide zum Bund, aber sie halten das für einen schlechten Scherz. Plötzlich stehen aber zwei Soldaten vor der Tür, die die beiden zur Kaserne bringen wollen und darauf haben sie null Bock. Also flüchten sie aus dem Fenster und sind mit dem Krankenwagen auf der Flucht.

Jetzt stellt sich die Frage wohin? Kein Problem, Türlich geht zu einem Pfarrer, der ihn damals aufgenommen hat. Zuerst betet er „Da steht ein Pferd auf dem Flur, ja ja ein Pferd auf’m Flur, ja ja ein Pferd auf’m Flur...“ Eine typische Szene aus dem Film. Schließlich stimmt Türlich mit ein und beide singen das Lied. Josch weiß nicht so recht, was er davon halten soll. Dann holt der Pfarrer sein selbstgebrautes Bier, unter anderem aus alten Hostien gebraut und alle drei trinken es. Da passiert es, der Pfarrer rülpst, Türlich macht die gewisse Handbewegung und ruft „Schuuuuulz“. Flatsch, Josh bekommt eine gedonnert, weil er dies nicht gemacht hat. (was es damit auf sich hat, später mehr).
Dann gibt der Pfarrer Türlich einen Brief von Heidi, seine Freundin von früher. Ganz klar, sie werden von der Bundeswehr gesucht und hier können sie ein Versteck finden. Also auf nach Klein-Ischgl.

Der Ort liegt in Österreich und Josch denkt nur noch an das eine. Party und Weiber. Dort angekommen findet auch wirklich eine Apre-Skiparty statt. Josh bemerkt, dass die Bergwacht von allen Frauen sehr begehrt wird und will sich mit Türlich, weil sie ja auch Erfahrung als Sanitäter haben, dort anmelden.
Jedoch bemerken die zwei, dass sie nach Klein-Ischgl müssen und sich in Ischgl befinden.

Das beste, Klein-Ischgl ist ein abgelegener Ort, nein, das stimmt nicht so ganz, weil der Ort eigentlich aus nur einer Hütte besteht. Der Ort liegt Mitten im Berg und das gefällt Josch gar nicht, denn hier hat er schlechte Aussichten auf eine Party. Türlich dagegen ist hin und weg und will nur noch seine Heidi sehen.

Kurz vor der Hütte kommt der Alm-Öhi an und hält eine Schrottflinte den beiden an den Kopf. Er hasst Touristen, doch Heidi erkennt Türlich und schließlich liegen sich alle in den Armen. Beim Abendessen kommt auch noch der Peter hinzu, ein Freund von Heidi, der auch dort oben lebt und fürchterlich stottert.

Jetzt erfahren Türlich und Josch, dass der Großvater von Türlich, also der Alm-Öhi bald sterben wird und einer weiter dafür sorgen muss, dass auf den Berg keine Touristen kommen und es weiterhin hier kein Strom gibt. Türlich soll der Nachfolger werden und ist einverstanden, weil er hier mit Heidi leben kann.

Einem passt das aber ganz und gar nicht, denn der amerikanische Industriemagnat Tronald Dump, der der Leiter der Bergwacht ist und dem hier alles gehört, will den Berg kaufen, sprengen und dann dort einen Plastikberg errichten und ein Skiparadies eröffnen. Das kann er aber nur, wenn es keinen Nachfolger gibt, aber jetzt ist ja Türlich da, der das Amt des Großvaters übernehmen wird.

Da Dump weiß, dass er so den Berg nicht kaufen kann, trifft er mit Türlich und Josch eine Abmachung. Sie dürfen in die Bergwacht und verkaufen dafür den Berg, wenn der Alm-Öhi gestorben ist. Die beiden überlegen nicht lange und stimmen zu. Doch es kommt zum Streit zwischen Türlich und Josch, der etwas unglaubliches erfährt und ob sie diese Katastrophe abwenden können, erfahrt ihr nur, wenn ihr in den Film geht. ;-)


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2.) Die Schauspieler
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Axel Stein:
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Axel Stein, geboren am 28. Februar 1982. Einer der bekanntesten Schauspieler in dem Film und ein klasse Nachwuchstalent. Er spielt seine Rolle als Josch sehr gut und ist auch bekannt aus „Harte Jungs“, „Schule“ oder „Hausmeister Krause“. Genau der richtige Typ für den Film oder eher genau der richtige Film für den Typ.


Rick Kavanian:
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Rick Kavanian wurde am 26. Januar 1971 in München geboren. Für mich bisher kein unbekannter Schauspieler, weil er auch bei der „Bullyparade“ mitspielt und auch in dem Film „Der Schuh des Manitu“ mitgewirkt hat. Die Rolle als Türlich spielt er auch sehr überzeugend.


Eva Habermann:
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Eva Habermann wurde am 16. Januar 1976 in Hamburg geboren. Sie spielt die Heidi und ist auch aus „Gegen den Wind", „Küstenwache", „SK-Babies" oder „Die Wache“ bekannt.


Herbert Fux:
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Der am 25. März 1927 geborene Herbert Fux, spielt den Alm-Öhi. Der ein oder andere kennt ihn vielleicht schon aus „Der Bergdoktor", „Der Bulle von Tölz" oder „Alphateam“.


Christoph M. Ohrt:
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Christoph M. Ohrt, am 30. März 1960 in Hamburg geboren, spielt den Bösewicht, der den Berg sprengen will. Bekannt ist er aus mehrer deutschen Serien, wie „Helicops - Einsatz über Berlin“ oder den Filmen „Die Jagd auf den Plastiktütenmörder" oder „Der Mann, den sie nicht lieben durfte“


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3.) Infos zum Film
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Kinostartdatum: war am 21.02.02
Genre: Komödie FSK: 12
Laufzeit: weiß ich nicht genau, weniger als 1 ½ Stunden
Regie: Mathias Dinter

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4.) Meine Meinung
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Jetzt komm ich erst mal auf das mit dem „Schulz“ zurück. Eines Tages rülpst ein Klassenkamerad von mir und kurz darauf bekomm ich einen sanften Stoß an den Hinterkopf. Häh, was geht denn jetzt ab. Da war mir noch nichts von dem „Schulz“ bekannt. Wenn einer rülpst, hebt man die Hand an den Kopf, Zeigefinger Richtung Kopf und den kleinen Finger abgespreizt und man ruft nach „Schulz“. Die Erwachsenen werden sich jetzt fragen, was dass soll, ich versteh den tieferen Sinn eigentlich auch nicht und kann deshalb keine Antwort darauf geben. Das macht man jetzt halt so und deshalb war es uns allen klar, dass wir in den Film gehen. Auch das Axel Stein mitspielt war ein Grund, denn alle Filme die ich bisher mit ihm gesehen habe waren ganz gut.

Ich fand den Film ganz gut. War halt ein Film von der Sorte, über den eher Jugendliche lachen und sicher auch die jüngere Generation in die Kinos treibt. Ich habe jetzt schon von vielen gehört, dass sie enttäuscht gewesen wären und die bisherigen Ciao-Berichte zeigen dies auch. Ich allerdings geben dem Film ganze 5 Sterne. Man muss halt den Humor haben und drüber lachen können. Eine kleine Szene war z.B. dass Türlich und Josch den bösen Dump verfolgen und mitten im Berg ein Zug vorbeifährt. Alle müssen anhalten und Dump fährt als erstes weiter. Danach gibt es eine Zeitbegrenzung, die auf einer Tafel mit einem Countdown zusehen ist, wie bei den Skiweltcup und dann erst dürfen die anderen weiter fahren. Klingt jetzt vielleicht nicht so komisch, aber es war klasse.

Zusammengefasst kann man sagen, dass wenn einem z.B. American Pie, Schule und weitere Filme in der Art nicht gefallen, garantiert auch dieser Film nicht gefällt. Ich fand ihn sehr gut und wer mal Zeit hat, sollte doch mal hier reingehen. Aber wie gesagt, man muss den Humor haben, Ich hab ihn.


© by Nanooky, März 2002

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