Final Destination (DVD) Testbericht

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ab 18,44
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  niedrig
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Spannung:  spannend

Erfahrungsbericht von T_Goose

Kannst Du dem Tod entkommen?

Pro:

gute Story, Schockmomente, Schauspieler, tolle Extras

Kontra:

keins gefunden

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Community. Final Destination war ein toller Kinoerfolg und die DVD befindet sich schon seit längeren in meinem Besitz. Daher ist es heute an der Zeit, über diesen Film zu schreiben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

.:: Story ::.

Eine 40köpfige Schulklasse befindet sich kurz vor dem Abflug mit Flug 180 nach Paris, wo ihre Klassenfahrt hinführen soll. Einer der Schüler, Alex ( Devon Sawa ), hat kein gutes Gefühl. Kurz nach dem Start des Fliegers gibt es eine verheerende Explosion, bei der alle Insassen ums Leben kommen. Schweißgebadet kommt Alex wieder zu sich. Er ist noch am Leben, er hatte bloß eine schreckliche Vision. Doch als sie sich an Bord begeben, gibt es zahlreiche Parallelen zu seiner Vision. Sollte an ihr doch etwas dran sein? Alex bekommt es jedenfalls mit der Angst zu tun und schreit laut herum. Daraufhin wird er des Flugzeugs verwiesen, genau wie Carter ( Kerr Smith ) und seine Freundin Terry ( Amanda Detmer ). Außerdem noch Billy ( Sean William Scott ), Tod ( Chad Donella ), Clear ( Ali Larter ) und die Lehrerin Mrs. Lewton ( Kristin Cloke ). Sie müssen nun auf dem Flughafen für den nächsten Flug warten und machen Alex schlimme Vorwürfe. Doch dann passiert das unfassbare, und das Flugzeug explodiert tatsächlich kurz nach dem Start!

Alex hatte mit seiner Vision wohl doch recht und hat seinen Mitschülern auf diese Art und Wiese das Leben gerettet. Er wird als eine Art Hellseher gefeiert. Aber ist er das wirklich? Das FBI nimmt die Ermittlungen auf und für Agent Weine ( Daniel Roebuck ) sieht es so aus, als hätte Alex mit der ganzen Sache etwas zu tun.

Die Ermittlungen dauern an, die Ursache für die Explosion kann allerdings nicht gefunden werden. Alex’ bester Freund Tod, der den Absturz ebenfalls überlebt hat, kommt auf mysteriöse Art und Weise ums Leben. Es deutet zwar alles auf Selbstmord, aber davon ist Alex nicht überzeugt. Da steckt mehr dahinter. Als auch noch Terry ums Leben kommt, macht sich Alex große Sorgen. Gemeinsam mit Clear sucht er den Leichenbestatter Bludworth ( Tony Todd ) auf, der ihnen vom Plan des Todes erzählt. Demnach stehen alle Überlebenden des Absturzes auf dieser Liste und werden nun nach und nach vom Tod heimgesucht.

Gemeinsam mit den restlichen Überlebenden versuchen sie, dem Tod zu entkommen und so am Leben zu bleiben. Ob es ihnen gelinkt, dem Tod zu entfliehen?

.:: Meinung ::.

Final Destination ist mal wieder ein Horrorfilm, der mir richtig gut gefallen hat. Einen großen Anteil daran, hat die Story. Diese finde ich vollkommen logisch aufgebaut und obendrein auch noch recht realistisch. Man wird als Zuschauer gleich mitten ins Geschehen gebracht und hat daher keine große Zeit, sich an irgendetwas zu gewöhnen. Das zeigt, dass man sich keine Sekunde ausruhen darf und immer auf unvorhergesehene Ereignisse gefasst sein muss. Das trägt dazu bei, dass der Film äußerst spannend ist und zwar von Beginn an, bis zur letzten Minute. Ich habe mich wirklich nicht einen einzigen Moment gelangweilt, dass heißt wohl schon einiges.

Trotz des sofortigen Beginns, wird man als Zuschauer sehr gut in den Film eingeführt. Zu Beginn ist es auch gar nicht so wichtig zu wissen, wer alles mitspielt, da die meisten Personen aus den Anfangsszenen bei dem Flugzeugabsturz ums Leben kommen. Diejenigen, die ihn überleben, werden dann aber dem Zuschauer doch näher gebracht und man weiß schnell, um was für Personen es sich dabei handelt. Das gefällt mir sehr gut, da ich mich so erst einmal auf die Vision und den Absturz konzentrieren konnte und erst danach mit den Überlebenden auseinandersetzen musste.

Auch wird man im Film immer mehr an die schreckliche Vorgehensweise des Tot herangeführt. Weiß ich anfangs noch wenig bis nichts über diese Liste, so wird sie im Film doch immer ein Stückchen mehr erklärt. Ganz besonders der Leichenbestatter übernimmt hier einen großen Part der Arbeit, und klärt vieles auf.

Die „Todesszenen“ sind allesamt brutal und teilweise sehr hinterlistig aufgebaut. Man kann beobachten, wie der Tot seine Handlung ausführt. Man sieht Wasser, welches langsam über den Boden auf sein Opfer zufließt und als es sich bewegt, ändert auch das Wasser seine Richtung. Dies verdeutlicht sehr genau, dass der Tot anwesend ist und man weiß, dass jetzt gleich etwas schlimmes passieren wird. Doch manchmal, wird man mit solchen Szenen nur auf die falsche Fährte gelockt, was somit wiederum zusätzlich Spannung mit sich bringt.
Die Art und Weise wie die einzelnen Opfer dann ums Leben kommen, finde ich teilweise äußerst brutal. Es wird sehr deutlich gezeigt, wie jemand ums Leben kommt und das dem Tot jedes Mittel recht ist um das zu bekommen, was ihm gehört. Daher finde ich die Altersfreigabe von 16 Jahren vollkommen gerechtfertigt, da die Bilder nicht jedermanns Sache sind. Und für Kinder sind sie schon mal gar nichts!

Die schauspielerischen Leistungen im Film finde ich erstklassig. Auch wenn die meisten eher unbekannte Gesichter sind, so machen sie ihre Rolle doch sehr gut. Vor allen die Rolle von Alex, die von Devon Sawa gespielt wird und die der Clear ( Ali Larter ) finde ich herausragend. Sie glauben beide von Beginn an diese seltsame Liste und versuchen alles, den Plan des Todes zu verändern. Sie sind es auch, die bis zum Schluss dabei sind. Ob sie am Ende des Films überleben werden oder nicht, möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, da ich ansonsten einen großen Teil der Spannung wegnehmen würde.
Ich finde jede Rolle sehr gut gespielt und absolut glaubwürdig. Auch das hat einen großen Anteil daran, dass mir der Film so hervorragend gefallen hat.

.:: Daten zur DVD ::.

Titel : Final Destination
Land / Jahr : USA 2000
Vertrieb : Warner Bros.
Dauer : 94 Minuten
Regie : James Wong
Drehbuch : Glen Morgan, James Wong und Jeffrey Reddick
Schauspieler : Devon Sawa ( Alex ), Ali Larter ( Clear ), Kerr Smith ( Carter ), Amanda Detmer ( Terry ), Sean William Scott ( Billy ), Kristen Cloke ( Mrs. Lewton ), Daniel Roebuck ( Agent Weine ), Chad Donella ( Tod ), Tony Todd ( Bludworth )
Ton : Dolby Digital 5.1
Bild : 16:9 Widescreen
Sprachen : Deutsch und Englisch
Untertitel : Deutsch und Englisch
Internet : www.finaldestination.de

.:: Ton und Bild ::.

Die Qualität von Ton und Bild sind absolut in Ordnung. Das Bild ist vollkommen klar und wird absolut scharf wiedergegeben. Ich kann keinerlei Grieseln oder sonstige Fehler feststellen. Die Farben wirken sehr echt und in keiner Weise gekünstelt. Auch die Szenen in der Dunkelheit, und davon gibt es eine ganze Menge, sind perfekt.
Der Sound ist spitze. Er ist rauschfrei und absolut unverzerrt. Mit der spannenden Musik wird zusätzlich dazu beigetragen, dass die eine oder andere Szene deutlich schockierender wirkt.

.:: Extras ::.

Auf der DVD befinden sich zahlreiche Extras, die als perfekte Zugabe zum Film passen. Sie runden die insgesamt sehr gute Arbeit ab.

- Kinotrailer zum Film
- Deleted Scenes : Hier sind die Szenen zu sehen, die im Film nicht verwendet wurden. Selbst das Ende, wurde nochmals völlig neu gedreht, da es nicht angekommen ist. Die Szenen sind alle nicht synchronisiert und so nur in englischer Sprache zu sehen. Aber sie sind trotzdem gut.
- Testing Final Destination : Hier wird gezeigt, wie Zuschauer bei einer Probevorführung reagiert haben und was die Crew über ihr Werk denkt. Sehr interessant.
- Pam Coronado – Intuitive Investigator : Hier wird dem Zuschauer eine Frau mit parapsychologischen Fähigkeiten vorgestellt. Sie hilft Menschen in der ganzen Welt und gibt einen Überblick über ihr bisheriges Leben.
- Starinfos : Hier gibt es zu den Hauptdarstellern teils interessante Infos. Diese Zugabe sollte auf keiner DVD fehlen!
- Audiokommentar : Hier erzählen Regisseur, Produzenten und Schauspieler die unterschiedlichen Szenen
- Filmmusik : Hier hat man die Möglichkeit, sich die Filmmusik allein und ohne Störgeräusche anzuhören
- Die Todesuhr : Anhand von Multiple-Choice Fragen kann man hier herausfinden, wie lange man noch zu leben hat. Man sollte das Ergebnis allerdings nicht zu ernst nehmen ;-)
- Psychologie-Test : Hier kann man seine hellseherischen Fähigkeiten testen. Ganz nett, nur ich kann es nicht!

Ich finde die Extras allesamt gelungen und finde, dass sie zum Film einfach perfekt passen. So eine große Auswahl sollte es auf mehr DVDs geben!

.:: Fazit ::.

Final Destination ist einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Die Story ist glaubhaft und daher wirkt sie auf mich auch sehr realistisch. Auch die verschiedenen Unfälle sehen sehr echt aus und können einen schon das Blut in den Adern gefrieren lassen. So gibt es zahlreiche Schockmomente, was für einen hohen Spannungsgrad sorgt. Mit alle den tollen Extras wird die DVD bestens abgerundet.
Daher vergebe ich auch die vollen 5 Sterne und kann euch die DVD nur empfehlen. Wenn ihr auf solche Schocker steht, dann geht an Final Destination kein Weg vorbei.

Ich danke für eure Aufmerksamkeit.

Ciao T_Goose

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