Findet Nemo (DVD) Testbericht

Findet-nemo-dvd-trickfilm
ab 3,55
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Erfahrungsbericht von mima007

Chico? Elmo? Pesto? Nein, Nemo!!!

Pro:

spannend, humorvoll, sehr kurzweilig, toller DTS-Sound, gutes Bild, passende Musik, umfangreiches Bonusmaterial, gute Synchronisation, viele Easter Eggs

Kontra:

mehrere ungeklärte Brüche in der Handlung (vgl. Deleted Scenes)

Empfehlung:

Ja

Im neuen Animationsabenteuer aus dem Hause Disney / Pixar ist der Schauplatz der unendliche und gefährliche Ozean, und die Handlung spielt sich zwischen dem heimeligen Riff und der Stadt Sydney ab. Papa Marlin sucht seinen entführten Sohn Nemo und erlebt dabei die seltsamsten Abenteuer. Noch seltsamer ist aber, wie kurz das Gedächtnis mancher Fische sein kann...

Filminfos
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O-Titel: Finding Nemo (USA 2003); DVD: 1.4.04
FSK: ohne Alterseinschränkung
Länge: ca. 96 Min.
Regisseur: Andrew Stanton, Lee Unkrich
Musik: Thomas Newman
Sprecher: Christian Tramitz, Anke Engelke, Dominic Redl, Erkan & Stefan u.a.

Handlung
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Die beiden Clownfische Marlin und Cora haben sich in ihrem Riff wohnlich eingerichtet. In einer Höhlung liegen hunderte ihrer Eier. Die Welt ist in Ordnung. Da geschieht das Unfassbare: Ein Barrakuda schnappt sich Cora und merkwürdigerweise verschwindet auch alle Eier - bis auf eines: Cora wollte es Nemo nennen.

Es ist Nemos erster Schultag. Während sich der Kleine freut, ist Marlin verständlicherweise äußerst Nemo, denn er will sein einziges Kind nicht verlieren. (Warum er keine andere Partnerin gesucht hat, wird nicht geklärt.) Als Frischling übertreibt es Nemo gleich ein wenig in der ersten Schulstunde mit Herr Rochen. Statt brav am Abgrund zu warten und dessen goldenen Worten zu lauschen, schwimmt er aus Trotz vor Marlins Ermahnungen hinaus ins offene Wasser. Er hat an der Oberfläche etwas Faszinierendes gesehen: ein Boot. Als der zugehörige Taucher erscheint und Nemo in seinem Netz mitnimmt, ist für Marlin die Katastrophe perfekt.

Auf der Suche nach seinem entführten Sohn durchforscht Marlin unbekannte Gewässer. Dort stößt er als erstes auf Dorie, eine blaue Doktorfischdame, die ein Problem mit ihrem Kurzzeitgedächtnis hat: Es ist einfach zu kurz. Sie kann sich weder Namen noch Gesichter merken und ist darob relativ unglücklich - und einsam obendrein. Daher schließt sie sich gerne Marlin an, obwohl der Gute schon nach kurzer Zeit schwer genervt ist. \"Wie heißt dein Sohn: Chico? Elmo? Pesto?\" \"Nein! Nemo!!!\"

Zusammen stoßen sie auf die Taucherbrille, die Nemos Entführer entfallen ist. Dorie kann sogar Namen und Adresse lesen, die darauf stehen: Lebt Nemo jetzt in Sydney?! Viel Zeit zum Rätseln bleibt nicht, denn ein Tiefseeanglerfisch und drei schizophrene Haie - \"Fische sind kein Futter, Fische sind Freunde\", skandieren sie - erweisen sich als lebensbedrohlich...

Unterdessen hat Nemos Entführer seinen Fang in das Aquarium entlassen, das er in seiner Zahnarztpraxis stehen hat. Nemos neue Gefängniskumpels heißen ihn willkommen und geben ihm einen reizenden neuen Namen: \"Haihappen\". Als wäre das nicht vielversprechend genug, bleiben nur noch wenige Tage, bis der Schrecken des Aquariums zu Besuch kommen wird: Darla. Allerdings ist Darla kein Fisch, sondern ein ungezogenes Mädchen, das sich ein \"Fischi\" zum Geburtstag gewünscht hat. Als Darla auftaucht, erklingen Hitchcocks kreischen Geigen aus der Mordszene in \"Psycho\"! Das sagt schon alles.

Entsprechend groß wird die Panik, die sich aller im Aquarium bemächtigt. Wenigstens der Kleinste unter ihnen soll überleben: Nemo. Und der leicht psychopathisch angehauchte Sichelfisch Kahn - ganz in Schwarz, Weiß und Gelb - hat auch schon einen genialen Plan, wie Nemo durch den Toilettenabfluss entkommen könnte (denn alle Abflüsse münden ins Meer, so die Meinung Kahns). Allerdings könnte der geniale Plan auch Klein-Nemo Kopf und Kragen kosten...

Mein Eindruck: der Film
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\"Ice Age\", der Megaerfolg der 20th Century Fox, hat es vorgemacht: Lass die Helden die Kleinen wieder nach Hause bringen, und die Zuschauermassen werden strömen. Denn alle wollen sehen, wie die Welt wieder in Ordnung gebracht wird. Was sich allerdings ändert, sind die Helden, die dafür notig sind. Die Gefahren, die sie zu bestehen haben, ändern sich nicht so sehr: Es besteht immer die Möglichkeit, gefressen zu werden. Damit die Geschichte weitergehen kann, sind diese Gefahren mit knapper und knappster Not zu umschiffen.

Doch die Welt ändert sich, und Freund und Feind sind nicht mehr so ohne weiteres zu unterscheiden. Das fängt schon damit an, dass der Anglerfisch seine Opfer mit einem hübschen Licht anlockt. Weiter geht es mit den perversen Haien auf dem Psychotrip, die nun einen auf vegetarisch machen: \"Fische sind kein Futter, Fische sind Freunde\", skandieren sie. Bis der größte unter ihnen, der den filmhistorischen Namen Bruce trägt (aus \"Der weiße Hai\"), einen Rückfall erleidet und sich über die vermeintlich leichte Beute hermacht. In einer Szene der Verfolgungsjagd schlüpft er sogar in die Rolle von Jack aus Stanley Kubricks Schocker \"Shining\": \"Hier ist Bruciiiiie!\" Da helfen auch seine beiden Kumpels, hervorragend gesprochen von Erkan & Stefan, nicht mehr. Im Original haben sie einen australischen Akzent, der wohl komisch klingen soll.

Am Ende kommen die drei Haie auf ihrem eigenen Spielfeld um. Wie in einer entfallenen Szene zu sehen, spielen sie mit den Seeminen, die das gesunkene U-Boot wie finstere Luftballons umschweben, zu gerne Fußball. Verhängnisvoll erweist sich diese Umgebugn spätestens dann, als sich aus dem U-Boot ein Torpedo löst und die ganze Spielwiese zum Teufel geht - eine Allegorie des Krieges? Wer mit Minen spielt, kommt darin um.

Ganz anders drauf sind die Seeschildkröten. In bestem kalifornischen Hippe-Geist sind sie die Surfer, die die Gelegenheiten, die ihnen die Welt bietet, wahrnehmen, um ihren Spaß am Dasein zu haben. Sie surfen in Scharen den OAS, den Ostaustralischen Strom, wobei sie ihren Kleinen genügend Auslauf lassen, dass diese ihre Fähigkeiten erproben können. \"Hey, dude, das ist cool!\" Daran sollte sich der überängsliche Marlin mal ein Vorbild nehmen. Finde ich super, dass die Synchronisation ausnahmsweise mal nicht das anbiedernde deutsche Wort \"Kumpel\" gewählt, sondern es beim lässigen \"Dude\" belassen hat. \"Sweep, man.\"

Als nächstes erhalten Dorie und Marlin Gelegenheit, Pinocchio zu spielen: Sie werden vom Wal verschluckt. Hier erweist sich, was für eine zweischneidige Sache Sprache sein kann. Sie hat mit ihrem Walisch-Gesang das vermeintliche Ungeheuer erst angelockt. Angst und bange wird\'s den beiden, bis Dorie endlich auch erkennt, was umgekehrt der Wal ihnen mitteilen will: nämlich, wie sie sich retten können. Es dauert eine Weile, bis auch Marlin dem Wesen, das ihn mit Fressen bedroht, vertraut - und loslässt.

Unterdessen muss Klein-Nemo seine eigenen Erfahrungen mit zwielichtigen Gestalten machen. Die wichtigste davon ist Kahn. Der Sichelfisch mit den Zebrastreifen hat nämlich zwei Gesichter. Ein schwarzer Streifen scheint ein Lächeln anzudeuten, doch ein gelber Farbfleck darüber sieht aus wie ein zweiter Mund, und der zeigt einen ganz anderen Ausdruck. Dass Kahns Flossen zerfetzt sind und seine Haut Risse aufweist, sieht auch nicht gerade Vertrauen erweckend aus. Er hat schon versucht, aus dem Gefängnis auszubrechen. Möglicherweise ist seitdem ein Sparren locker.

Der geniale Plan, den er Nemo und den Freunden vorschlägt, klingt zwar kühn, hat aber mehrere Haken, wie sich zeigt. Dazu gehört zum Beispiel das Überqueren einer vielbefahrenen Straße vor dem Haus, wenn die Fische in kleine Plastiktüten eingepackt sind. In einer entfallenen Szene schaffen sie es wieder Erwarten sogar, alle Hindernisse zu überwinden, aber wie geht\'s dann weiter? Wie kommen sie aus der Tüte wieder raus? Ein anderer Plan besteht darin, das eigene Domizil durch Sabotage des Filters so verdrecken zu lassen, dass der Besitzer die Fische zeitweilig herausnehmen muss und sie dann eine winzige Fluchtchance haben. Klingt nach einer guten Methode, Selbstmord zu begehen? Ist es auch.

Dass auch Kinder grausame Monster sein können, stellt die kleine Darla anschaulich unter Beweis. Dass sie zu \"Psycho\"-Klängen auftritt, habe ich bereits erwähnt. Dass ihr Erscheinen Chaos und Panik auslöst, dürfte klar sein. Zum Glück ist Darla nicht die hellste, wenn es um die Kontrolle ihrer Umwelt geht. Sie ist ein dämlicher kleiner Tyrann, wie man ihn schon aus \"Toy Story 2\" kennt.

[SPOILER]

In der Sequenz, in der Nemo von Pelikan Niels gerettet wird, kommt dann so richtiges \"Top-Gun\"-Feeling auf. Dass Pelikane wie Fliegerasse im Film \"Pearl Harbor\" auch SENKRECHT fliegen, ist neu. Darauf sind auch die Möwen nicht vorbereitet, die sich in einer weiteren Hitchcock-Reminiszenz zuvor um ihre Opfer versammelt hatten: genau wie die Krähen in \"Die Vögel\". Dass die Möwen immer \"Meins?!\" fragen, erinnert schwer an die aktuelle Ebay-Werbung: \"Drei, zwei, eins - meins!\" Das monomanische Spatzenhirn der Möwen kommt denn auch nicht mit der Flugakrobatik des Pelikans zurecht - und mit den Karatekünsten der Krabben erst recht nicht. [SPOLIER Ende]

Alle diese Filmverweise folgen dem Rezept, mit dem \"Shrek\" nicht nur die Kleinen erreichte, sondern auch ältere Herrschaften - etwa ab 12 Jahren - erreichte. Die Filmkenner und Spielefreaks erkennen einige Anspielungen wieder und haben ihren Spaß an der Selbstbestätigung und der Berücksichtigung ihrer Vorlieben. Doch wo in \"Ice Age\" eine überragende Nebenfigur, nämlich Scrat, das Säbelzahneichhörnchen, die Zuschauer begeisterte, fehlt in \"Nemo\" eine solche Figur. Ein bisschen schade ist das schon, aber angesichts der Fülle weiterer Charaktere - hey, dude! - durchaus zu verschmerzen.

Die DVD
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Technische Infos

Bildformate: 1:1,78 (16:9)
Tonformate: THX-zertifiziert; Deutsch in DD 5.1 und DTS, Englisch in DD 5.1
Sprachen: D, GB
Untertitel: D, GB, Frz., Ital., Span., Türkisch

**Extras beider Discs:

- Einführung der beiden Regisseure auf jeder Disc

- Abenteuer im Korallenriff: Doku (7 Min.) von Jean-Michel Cousteau, der ständig von Dorie und den Clownsfischen so geärgert und gestört wird, dass er schließlich in den Streik tritt.

- Kurzfilm \"Knick Knack\" von 1989: Eine Sammlung von Reisesouvenirs steht gelangweilt auf einem Bord, bis der Schneemann aus Alaska, de einsam in seiner Schneekugel steht, einen einladenden Wink von der Bikinischönheit aus Miami erhält. Fortan lässt er nichts unversucht, aus seinem Gefängnis auszubrechen, um in ihre Arme zu gelangen. Die Folgen sind wahrlich katastrophal. Bemerkenswert ist an diesem frühen Trickfilm aus dem Computer (das war noch VOR Windows!) nicht nur die Qualität der Darstellung, sondern auch die schöne Musik von Bobby McFerrin. (ca. 3:40 Min.)

- \"Herr Rochens Fischlexikon\" zeigt 13 Spezies mit kleinen Filmclips und Erläuterungen.

- Spiel \"Fischarade\": Man muss die Figuren erkennen, die die \"Sardinen\" formen und so Punkte sammeln.

- \"Interaktives Abenteuerbuch\": Nemo geht erstmals zur Schule. Kinder können hier Lesen lernen, Musik anhören, Lektionen durchgehen. Könnte Spaß machen.

- Virtuelles Aquarium: Sowohl auf Disc wie auch auf Disc 2 stehen verschiedene Bildschirmschoner für den Fernseher/Monitor zur Verfügung. Sehr schön gemacht, natürlich mit Ton.

- \"Hinter den Kulissen\":

-- \"Making Nemo\": Sehr gut gemachtes Making-of von 25:30 Minuten Länge. Besser geht\'s nicht. Nur eines fehlt: Wie kam Stanton überhaupt auf die IDEE zu dem Film?

-- Umfangreiche \"Design-Galerien\": alles Visuelle bis hin zu Farbstudien. Die Navigation ist sehr einfach.
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- Tour durch die Pixar Studios: Ein Junge streift alleine durch die einzelnen Design-Abteilungen. Die dort angetroffenen Mitarbeiter verhalten sich recht merkwürdig, um es mal milde auszudrücken!

-- Interviews mit den einzelnen Figuren, darunter Dorie: \"Kenne ich Sie?\"

-- Werbung (sehr umfangreich und sehenswert!):

--- 4 Trailer
--- 3 Trailer \"Fische für Anfänger\" (geniale Spots!)
--- Postergalerie
--- Musikvideo zu \"Beyond the Sea\", mit Gesang von Robbie Williams

- Kleine Vorschau auf den kommenden Disney/Pixar-Film \"The Incredibles\": die Nöte eines in die Jahre gekommenen Supermans mit dem Schließen eines Gürtels: sehr komisch, aber nicht für Betrofene.

- Visueller Kommentar: Wird diese Funktion aktiviert, kann der Zuschauer an bestimmten Stellen kleine Filmclips o.ä. sehen.

- Der INDEX zum visuellen Kommentar erlaubt es, alle Clips hintereinander abzuspielen - insgesamt über 35 Minuten. Die Clips zeigen zahlreiche entfallene Szenen, erklären die schöne Musik, verschiedene visuelle Effekte und endlich auch die IDEE zum Film. Andrew Stanton war immer sehr beschäftigt und entwickelte ein schlechtes Gewissen, weil er sich nicht genügend um seinen kleinen Sohn kümmern konnte. Wenn er dann einmal Zeit hatte, benahm er sich genauso wie Marlin im Film: übervorsichtig, bevormundend, ängstlich auf die Sicherheit seines Kindes bedacht. Die Überkompensation hinderte ihn also erst recht daran, ein guter Vater zu sein, der seinen Sohn zu Unternehmungsgeist ermuntert. Eine bemerkenswerte Einsicht.+++ Am Schluss der Clips ist ein visueller Nachruf auf den verstorbenen Glenn McQueen zu sehen, der in der Animationsabteilung für die witzigsten und schrägsten Ideen verantwortlich zeichnete, etwa in \"Toy Story 1+2\", der aber auch als Mensch und Vater großartig gewesen sein muss.

- Und nach Angaben der Regisseure müssen sich auf den Discs massenhaft EASTER EGGS verstecken - genau richtig zur Jahreszeit. Die Informationen beruhen auf der Zeitschrift \"DVD-Vision\" und die meisten Ostereier konnte ich aufrufen und genießen. Das richtige Klicken erkennt man an einem grünen Fisch-Symbol.

1.) Extras - Zurück-Button - Pfeil runter - Enter: Kurzer Clip mit Dorie und Marlin.
2.) Extras - Visueller Kommentar - Fischsymbol klicken - nach oben - grünen Fisch klicken, noch ein kurzer Clip mit Bruce und Dorie
3.) Extras - Fisch Symbol anwählen - links - Enter: Audiokommentar von Bruce
4.) Sprachauswahl (DVD1) - Sprachen - links- Enter: Spruch von Bruce

**auf DISC 1:

1. Extras, dann Zurück-Button, dann nach unten und Enter: kurzer lustiger Clip mit Dorie und Marlin

2. Extras, Fisch-Symbol markieren, nach links drücken, danach Enter drücken: Audiokommentar von Bruce

3. Extras, Visueller Kommentar anklicken, auf Fischsymbol gehen, nach oben klicken, es erscheint ein grüner Fisch, Enter: Kleiner Spot mit Dorie und Bruce

4. Extras, Visueller Kommentar klicken, Index zum Kommentar klicken, Alle ansehen markieren, Taste links drücken: Audiokommentar Bruce mit dem Hinweis, zurück zum Menü zu gehen

4. Sprachauswahl, auf Sprachen gehen, nach links drücken, Enter: Audiokommentar Bruce mit coolem Spruch

5. Extras anwählen, Pfeil zurück markieren, nach unten klicken. Kleine Szene mit Dorie und Marlin

**auf DISC 2:

1. Extras klicken, Zurück-Symbol markieren, nach unten und dann Enter drücken: Lustiger Werbespot für ein Aquarium

2. Extras auswählen, Herr Rochens Fischlexikon auswählen und anklicken, Zurück Symbol markieren, nach unten klicken - Kurzer Spot mit Dorie und Marlin

3. Extras, Hinter den Kulissen, Zurück-Pfeil nach Links klicken. Hier soll eine Szene mit Dorie und Marlin kommen.


Unterm Strich
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Tricktechnisch kommen die Bilder alle aus dem Computer und das kommt der Handlung sehr zugute: Die Fische sehen endlich nicht wie Plastikimitate aus, sondern echt - wie das erreicht wurde, zeigt ein Visueller Kommentar und das ausgezeichnete Making-of. Dass die Technik derzeit aber nur ausreicht, um Hunderttausende Kügelchen gleichzeitig zu berechnen, nicht aber Millionen davon, ist interessant zu erfahren. Diese Grenze dürfte aber schon in nächster Zukunft fallen.

Insgesamt ist \"Findet Nemo\" ein sehr kurzweiliger Film, bei dem die Zeit wie im (Pelikan-) Flug vergeht, ohne dass man\'s merkt. Dass man dies auch von der deutschen Synchronisation sagen kann, ist das Verdienst ausgezeichneter Sprecher wie Christian \"Schuh des Manitu\" Tramitz (Marlin), Anke \"Ladykracher\" Engelke (Dorie) sowie Erkan & Stefan (Hammer & Hart). Es lohnt sich, auch mal in das Original reinzuhören, wo Albert Brooks, Ellen DeGeneres und Willem Dafoe (er spricht Kahn) ihr Bestes geben.

Die DVD ist prall gefüllt mit Bonusmaterial. Allerdings ist es auf unorthodoxe Weise angeordnet. Erst unter dem Menüpunkt \"Hinter den Kulissen\" findet der Filmkenner alle Infos, die ihn wirklich interessieren: Dokus und Interviews zum Entstehungsprozess etwa. Besonders die 7 Trailer sind sehenswert und teils sehr witzig.

Sehr angenehm ist der \"Visuelle Kommentar\" (siehe oben). Anstatt sich durch Fitzelchen von Infos quälen und klicken zu müssen, kann man sich diese Infos in Form von Clips einfach während des Films liefern lassen. Diese Technik erinnert an den \"Inter-Kosmodus\" der DVD zu \"Goodbye Lenin\".

Das Bild ist derart schon und fehlerfrei, dass man sich kaum satt sehen kann. Was den Ton anbelangt, so darf man die Besitzer eines DTS-Dekoders beneiden: Die Informationsfülle ist dabei größer, entsprechend satter und umfangreicher ist der Sound. Wenn also der Wal anrauscht, so donnern die Bässe richtig durch den Subwoofer, dass die Wände wackeln. Leider gibt es die DTS-Variante nur für den deutschen Sprachkanal, das Original muss man in Dolby Digital 5.1 anhören. Ist ja auch nicht schlecht.

**Fazit: Eine Doppel-DVD, die in allen Aspekten - auch den Extras - Spaß macht und Groß und Klein optimales Filmvergnügen bietet.

Michael Matzer (c) 2004ff

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